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Saray

OneshotAction / P16 / Gen
Saray
22.02.2021
22.02.2021
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Ihre Haare hingen ihr im Gesicht und versperrten Saray zum Teil das Sichtfeld. Aber das stoppte sie nicht, nein, die Wut in ihr war nicht mehr zu stoppen. Zügig, fast rennend, verließ sie das Bad. Die Wut kochte ihn ihr über. Rizos, niemand verletze Rizos ohne das es Folgen gab. Ohne dass sie ihre Rizos verteidigen würde. Und nun war Valbuena an der Reihe.

Saray stieß eine Frau aus dem Weg und rannte weiter während hinter ihr Flüche laut wurden. Sie verlangsamte ihr Tempo als sie in die Sporthalle kam. Niemand. Absolut niemand. Nicht einmal ein Wärter würde ohne Konsequenzen bleiben müssen. Andere Häftlinge tobten sich aus, sie könnte ihre Wut auch hier loswerden, an einem Boxsack, wie Rubia immer aber nein. So jemand war Saray nicht. Die Schwarzhaarige war wenn dann auf Rache auf. Wie hieß es so schön?

Auge für Auge, Zahn für Zahn

Ihre Finger glitten an dem Eisengitter entlang. Garcia und Perez waren die einzigen Wärter. Kein Valbuena. Dieses Miststück. Saray konnte sich ihn genau vorstellen, wie er ihre Freundin demütigte, auf sie spuckte und sie schließlich vergewaltigte. Anschließend duschte, nein duschen konnte man das nicht nennen, mit einem Feuerwehrschlauch abspritze sodass sie fast den Halt verlor. Um dann zu probieren alles wieder gut zu machen, mit Schokolade!? Und Geschenken, als ob man eine Vergewaltigung je wieder gut machen konnte. Das veränderte einen Menschen für immer. So wie eine Zwangsheirat.

Die Schwarzhaarige rannte weiter zu den Zellen. Sie fühlte nur Wut und nochmals Wut. Sie drehte sich einmal im Kreis. Nichts, nur die Mithäftlinge. Mit schnellen Schritten ging sie Richtung Empfangsbereich. Kein Vergewaltiger! Saray drehte wieder um. Was machte Rubia so lange? Nichts, reden und reden und reden. So wie immer, die Schlampe verstand nicht wie es hier zuging.

Wieder wurden Flüche laut als Saray ein paar auf die Seite stieß. Wenn sie ihr eben nicht Platz machten! Saray hatte es eilig ihre Rache auszuführen. Und sie würde mit aller Wucht, für Rizos, zurück treten. Sie würden den Scheißkerl verprügeln wie es noch keiner davor gemacht hat, in der ganzen Gefängnis Geschichte.

Sie rannte weiter, immer weiter, stob ein wütendes Schauben aus als sie um die Ecke bog, hin Richtung Mensa. Die schwarzen Haare wehten in der Luft. Und dann blieb Saray stehen. Voller Wut starrte sie auf ihr Ziel. Sie fokussierte sich auf den Apfelessenden- Perversling. Dann lief sie los, auf den nichts ahnenden Wärter. Sollte er schauen wo er danach blieb. Sie spürte die Blicke der anderen Häftlinge in ihrem Rücken aber die spornten sie nur nochmals an.

Die Schwarzhaarige nahm ein Essenstablett das neben ihr auf der Tischkante stand. „AAAAAAHHHHH!“ Das Tablett traf Valbuena am Kopf als er sich zu Saray umdrehte. Er wurde auf den Tisch geschleudert was Saray nutzte und gleich nochmals zuschlug. Und nochmals, damit er nicht mal eine Chance hatte sich zu wehren. Rizos hatte auch keine Chance gehabt.

Immer wieder schlug Saray auf den Mann ein der halb auf dem Tisch lag, aber er hatte keine Chance. Häftlinge fingen an zu pfeifen und zu klatschen, feuerten die Schwarzhaarige noch mehr an.

Valbuena richtete sich auf und wollte Saray das Tablett aus der Hand nehmen wurde aber mit voller Wucht von ihr im Gesicht getroffen und fiel auf den Boden. Blut rann aus einer Kopfwunde, zu Sarays Vergnügen. Im Hintergrund konnte man leise die Pfeife eines Wärters hören, sie war aber durch den lauten Trubel kaum zu hören. Valbuena drehte sich auf den Rücken und probierte Saray irgendwie zu stoppen.

Mit voller Wucht landete das Tablett zwischen Valbuenas Beinen, genau in seinen Kronjuwelen. Besser hätte es sich die Schwarzhaarige nicht besser vorstellen können. Der Vergewaltiger würde mit seiner Fruchtbarkeit, seinen Eiern und seinem Schwanz für das Vergehen an Rizos bezahlen müssen. Wieder rauschte das Tablett hinunter, und wieder. Mit voller Wucht, mit aller Kraft die Saray aufbringen konnte als sie gestoppt wurde.

Jemand hatte nach ihren Armen gegriffen und zog sie von ihrem Opfer weg. Sie ließ das Tablett los, so schnell würde Valbuena nicht wegkommen. Saray riss ihren Kopf nach hinten und traf Palacios genau an der Nase. Sie riss sich wieder los und rannte zu ihrem Opfer um erneut zu zuschlagen, diesmal mit ihrem Fuß. Immer wieder so oft wie es ging. Blut schmückte den Boden. Dann war es vorbei. Ein unbeständiges Zittern lief durch Saray und sie fiel zu Boden. Ihre Haare hingen im Gesicht bis alles um sie herum schwarz wurde und das Zucken in ihrem Körper aufhörte.

Irgendwoher spürte die Schwarzhaarige wie sie über den Boden gezogen wurde. Der Lärm wurde immer leiser. Sie würde in Einzelhaft landen, das war sicher, aber die Folgen musste bisher kein einziger überleben.
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