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Life in Happyness

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Dr. Verena Auerbach Emilie Hofer Katharina Strasser Markus Kofler Mia Steiner OC (Own Character)
21.02.2021
11.05.2021
17
20.971
4
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04.05.2021 1.371
 
Tja nun ist schon wieder Dienstag! Zumindest ist es auf meiner Uhr noch so ;D.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen des Kapitels. Bis nächste Woche!

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Ich betrachtete nun das Feuer. Es loderte vor sich hin und ich konnte die wohlige Wärme auf meiner Haut spüren. Die anderen unterhielten sich leise. Ich hörte einfach nur zu und betrachtete dabei meinen Ring. Wow! Wir hatten es wirklich getan. Markus hatte mich gefragt und ich antwortete mit ja. Es war ein unbeschreibliches Gefühl und nun saß ich hier in seinem Arm. Unsere Freunde waren ebenfalls bei uns. "Und? Wann wollt ihr heiraten?", wurde ich von Verenas Frage aus meinen Gedanken gerissen. Markus und ich sahen uns an und mussten grinsen. Heiraten, das hörte sich so unwirklich an. Dann zuckten wir gleichzeitig mit den Schultern. "Keine Ahnung", sagte er, "Am liebsten gleich morgen" Ich sah ihn etwas erschrocken an. Er musste lachen. "Hey keine Sorge. Es wird wunderbar", sagte er und nahm mein Gesicht in seine Hände. "Ich liebe dich", sagte er. "Ich liebe dich auch", antwortete ich ihm und unsere Lippen trafen sich. Die wohlige Wärme verteilte sich nun im kompletten Körper. "Ähm ähm", räusperte sich Michi, "das könnt ihr nachher immer noch machen." Verlegen und schweren Herzens lösten Markus und ich uns wieder von einander. Dann kuschelte ich mich an seine Brust. Ich hörte seinen Herzschlag und spürte seine ruhige Atmung. Irgendwann verabschiedeten sich Jessy und Simon von uns. Jetzt waren wir nur noch zu sechst. Michis Arm lag um Verena, Emilie und Tobias hielten Händchen und ich lag an Markus gekuschelt im Stroh. Er hatte mir mittlerweile eine weitere Decke umgelegt und noch näher an sich herangezogen. Es war so gemütlich. Ich lauschte dem Gespräch zwischen den anderen. Irgendwann konnte ich meine Augen nicht mehr offen halten. Ich war so müde und fühlte mich so geborgen, dass sie mir schließlich ganz zu vielen. Markus bemerkte es und musste schmunzeln. Dennoch sagte er nichts, sondern lauschte ebenfalls den Gesprächen. Dabei ruhte sein Blick auf mir. "Oh man ich freue mich so für euch", sagte Emilie nach einiger Zeit und sah zu Markus und mir hinüber. Dann schmunzelte sie. Markus sah auf und blickte in die Gesichter der anderen. Sie lachten alle bei dem Anblick. Michi gab Verena ein Zeichen. Diese nickte und erhob sich. "Ich glaube wir gehen langsam wieder nach Hause", sagte Michi. Markus wollte sich erheben, doch Verena sagte schnell:" Lass mal, du musst sie nicht aufwecken." Markus nickte, erhob sich aber trotzdem. "Ich glaube, ich bringe sie mal rein", flüsterte er. Dann hob er mich hoch. Ich wurde dabei kurz wach. "Was ist los?", fragte ich verschlafen. "Alles gut, schlaf weiter", antwortete Markus. Ich nickte und war schon wieder eingeschlafen. Emilie und die anderen schmunzelten erneut, als er sich dann mit mir auf den Weg zum Haus machte. "Danke für den tollen Abend", sagte er noch, bevor er mit mir im Haus verschwand. Drinnen brachte er mich direkt ins Schlafzimmer. Er deckte mich zu und ging ins Bad. Wenig später legte er sich zu mir und schlief ebenfalls ein.

Zwei Tage später kam Markus gerade von einem Einsatz wieder. Tobi und er gingen in das große Wohnhaus. Drinnen saß ich mit Emilie am Esstisch. Wir unterhielten uns, während Mia und Franz Hausaufgaben machten. "Hallo zusammen", sagte Tobias, als sie den Raum betraten. "Hey", sagte ich, als ich Markus erblickte. Ich stand auf und ging zu ihm. Er schlang seine Arme um meine Hüfte. Ich sah besorgt zu seiner Schläfe, wo mal wieder ein kleiner Kutt war. Er bemerkte es. "Hey alles gut das ist nichts schlimmes", sagte er dann. Ich nickte und gab ihm einen Kuss. "Wo sind denn meine anderen beiden Mädels?", fragte Markus. Dann kam Mia zu ihm und umarmte ihn. "Kann ich raus zu Mimi?", fragte sie ihn. "Sind deine Hausaufgaben den fertig?", stellte er eine Gegenfrage. "Mathe fehlt noch", sagte sie . "Erst Mathe machen und dann kannst du raus" Mia nickte und ging wieder zu Franz. "Und da ist ja auch meine kleine", sagte Markus schließlich. Er ging zu der Krabbeldecke, worauf Liah lag. Er nahm sie hoch und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Ich sah ihm dabei zu. Da viel mir ein, dass ich noch etwas aus dem Schuppen brauchte. "Ich muss noch einmal kurz zum Schuppen", sagte ich. "Ist gut", antwortete Markus. Dann drehte ich mich um und verlies das Haus. Ich wollte nachsehen, ob ich Marus' Fahrrad finden und wieder auf Vordermann bringen konnte. Er lag mit nämlich schon seit längerem damit in den Ohren, dass er mal wieder Fahrrad fahren wollte. Ich betrat den Schuppen und sah das Fahrrad etwas weiter hinten zwischen ein paar Kartons stehen. Als ich das Licht anknipsen wollte, ging es erst nicht. Kein wunder. Es war ja auch schon alt. Ich schlug mich zu dem Rad durch. Als ich dort angekommen war, räumte ich die Kartons zur Seite.

Plötzlich passierte es. Ein lauter Knall. Die Lampe war zersprungen und es entstand ein Kurzschluss. Funken flogen auf das trockene Holz und ein Feuer entfachte sich. Ich war für einen Moment wie gelähmt. Dann wollte ich gerade aus dem Schuppen raus, als ein großer Stapel mit Stühlen und Kartons umfiel. Einer von ihnen traf mich am Kopf und ich sackte zu Boden. Im Haus hatten die anderen nichts von all dem mitbekommen. Sie unterhielten sich. Ich kam im Schuppen langsam wieder zu mir. Die Flammen wurden immer größer. Ich konnte mich nicht bewegen, da die Kartons und anderer Krims-Krams auf meinen Beinen lag. Ich tastete nach meinem Handy, doch ich fand es nicht. Mist! Ich musste es auf dem Tisch liegen gelassen haben. "Hilfe!", rief ich, in der Hoffnung, mich würde jemand hören. "Hilfe!", rief ich hustend noch einmal. "Markus!", doch nichts.

Währenddessen war Mia drinnen mit ihren Aufgaben fertig und ging in den Flur. Sie zog sich ihre Jacke an und trat heraus. Dann hörte sie es. Ein knistern und knacken. Sie ging auf den Hofplatz und erschrak. Der Schuppen stand in Flammen. "Markus!!", rief das Mädchen und stürmte ins Haus zurück. "Markus!" "Hey Mia was ist denn los?", fragte er verwirrt. "Der Schuppen...Flammen...Feuer...Katharina", brachte sie heraus. "Was! Wo? Was ist mit Katharina?", fragte Markus. "Der Schuppen brennt und Katharina wollte doch was daraus holen", antwortete sie ihm. "Ach du scheiße", riefen die Erwachsenen und liefen nach draußen. Emilie drückte Franz Liah in den Arm und folgte den Jungs. "Katharina!", rief Markus, doch keine Antwort. Tobias rief die Feuerwehr und Verena an.

Ich war in der Hütte unter den Kartons immer noch begraben. Es war heiß. Ich hustete. Doch da war eine dumpfe Stimme. Sie rief meinen Namen. Es war Markus. "Markus!", rief ich. Ich wollte noch einmal rufen, als plötzlich der Balken über mir herunterstürzte. Er traf mich hart am Kopf und ich verlor das Bewusstsein.

"Katharina!?", rief Markus. Er hatte mich gehört und mit ansehen müssen, wie der erste Balken einkrachte. In der Ferne konnte man den Heli hören. So ging es schneller. "Scheiße, das hält nicht mehr lange", sagte Tobias. "Ich muss sie da raus holen", sagte Markus entschlossen. "Markus, nein das ist zu gefährlich", rief Emilie ihm noch hinterher, doch er war schon im Eingang verschwunden. Der Heli landete nun und Verena, Michi, Simon und Rudi kamen angelaufen. "Was ist passiert?", rief Simon. "Ach du scheiße", entfuhr es Rudi. "Wo ist Markus?", fragte Verena. Ängstlich deutete Emilie auf die Flammen. "Er ist da rein, um Katharina da rauszuholen", sagte sie dann. Die anderen standen mit offenen Mündern vor ihr.

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So, vorbei mit der guten Stimmung. Ich bin mal gespannt, was ihr sagt. Also schreibt doch gern einparken Zeilen. Ich würde mich freuen!
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