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Circus for the beast

von MelliD
GeschichteMystery / P12 / Gen
20.02.2021
16.04.2021
9
28.671
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20.02.2021 4.264
 
Ich bin so aufgeregt endlich nach so langer Zeit treffe ich heute wieder auf meine Cousine Mia. Ich habe sie seit drei Jahre nicht mehr gesehen, seit sie nach Shadowhill gezogen ist. Früher waren wir unzertrennlich, wir haben alles zusammen gemacht, wirklich alles. Wir wurden sogar gemeinsam unterrichtet, doch dann ging sie fort, weil sie unbedingt auf die Hochschule in Shadowhill gehen wollte. Ich meine ich verstehe sie, die Schule ist besonders. Sie ist genau auf uns zugeschnitten, hier  können wir einfach so sein wie wir sind und das ist nicht selbstverständlich, leider müssen wir uns normalerweise immer verstellen und verbiegen um nicht aufzufallen, um als normal abgestempelt zu werden aber naja, was soll man machen. Mia hat die richtige Entscheidung getroffen und nun konnte ich endlich meine Eltern davon überzeugen mich auch auf die Schule zu lassen. Es war ein harter Kampf, da wir sehr wohlhabend sind meinte mein Vater immer, dass es nicht Notwendig ist da ich doch auch von Zuhause aus unterrichtet werden kann aber so werde ich nie neue Leute kennenlernen und auch nie das Leben außerhalb kennenlernen, das reale Leben. Ja, ab nun fängt mein Leben an. Es wird sicher aufregend. Hibbelig hoppe ich auf meinem Sitz hin und her, dann sehe ich auch schon dass wir da sind, wir sind in Shadowhill und es ist wunderschön. Die Stadt ist von einem Nebel umschleiert einen unheimlichen aber auch schönen Nebel. Doch als wir die Wand durchbrechen ist alles hell und klar, kleine süße alte Häuser aneinandergereiht mit kleinen Geschäften und Bars. Alles ist sehr naturbewusst und die Stadt selber ist eher kleiner aber etwas außerhalb erstrecken sich große Herrenhäuser von sehr reichen und mächtigen Familien.   „Wir sind gleich da, Amaya, nun ist der letzte Zeitpunkt um es dir noch einmal zu überlegen ob du das wirklich willst. Ich meine wir können auch wieder nach Hause fahren.“, sagt mein Vater mit einem sehr ernsten Tonfall zu mir. Ich lache und schaue aus dem Fenster: “Oh nein, ich bin mir ganz sicher, dass ich nicht umkehren möchte Papa.“ Mein Leben wird nun erst richtig anfangen. Wir kommen vor dem riesen Haus an in dem Mia mit ihrem Verlobten Jack lebt. Es ist ein riesen großes Haus aber was ich aus dem Telefonaten mit Mia mitbekommen habe, wohnen hier sehr viele Leute aber das Haus sieht wirklich schön aus es ist mitten in einem kleinen Waldgebiet aber nicht zu abseits von der Innenstadt, also genau perfekt. Es ist sehr modern gebaut und es hat eine große Fenster front und einen Glastür. Alles ist hell und offen, nur die angrenzende Garage wirkt wie ein Hoch-Sicherheits Gefängnis. Sie ist mit einen massiven Eisen Tor verschlossen und hat mehrere Kameras. Als wir mit dem Auto in die Einfahrt fahren sehe ich schon wie Mia mit Jack aus dem Haus läuft, sie zieht ihn hinter sich her und er hat Schwierigkeiten nicht hin zu fallen. Sie lacht und winkt uns zu. Papa bleibt mit dem Auto stehen und bevor wir ganz anhalten, springe ich auch schon zu meiner Cousine. Wir umarmen uns stürmisch und ich lasse sie nie wieder los, ich habe sie so sehr vermisst. “Endlich bist du da, ich konnte es schon gar nicht mehr erwarten bis du ankommst!“, sagt Mia während sie mich immer noch fest umarmt. „Papa ist extra langsam gefahren, ich habe es genau gesehen. Ich bin nun so froh endlich da zu sein“, sage ich ohne auch nur den Anschein zu machen sie loszulassen. „Sie müssen also Jack sein, das Familienoberhaupt oder?“ fragt mein Vater neben mir und gibt ihm die Hand. „So zu sagen ja aber die Hauptentscheidung in diesem Haus treffen wohl eher Mia und meine zwei Jüngeren Schwestern und deren Freundinnen Lexi und Fire“, entgegnet er grinsend. Mein Vater sieht ihn erstaunt an und fragt:“ Wie viele Leute leben den hier, es ist ja ein riesen Anwesen?“ Jack dreht sich zum Haus um und nickt:“ Meine jüngere Schwester Sarah, meine Drillingsgeschwister Ash, Ashley und Ashton. Ihre zwei besten Freundinnen unserer Schwestern Lexi und Fire. Ash sein Rudel: Mitch, Dean und Enderes. Brandon ist der Mentor und auch irgendwo Kommandeur von uns und natürlich Mia.“ „Siehst du Papa hier wird sicher immer irgendjemand Zeit haben um auf mich aufzupassen, also mach dir keine Sorgen. Ich hab dich lieb und ruf dich an“, stürmisch gebe ich ihm einen Kuss auf die Wange und hole die Sachen aus dem Auto. Mein Vater merkt dass er nun nicht mehr erwünscht ist und ich nun endlich mein neues Leben beginnen will. Er verabschiedet sich noch eine Zeit lang von mir und gibt mir Tipps auf was ich nicht alles achten soll und wo ich aufpassen soll das dies und jenes nichts passiert, bis er endlich fährt.
Aufgeregt folge ich Mia und Jack ins Haus in ein riesen großes Essenzimmer, was man wohl auch braucht wenn man mit so vielen Leuten zusammen lebt. Ein großer Marmor Tisch steht mitten im Raum und rund herum schwarze Leder Stühle, eine offene Küche ebenfalls aus Marmor rundet denn Raum noch etwas ab.
Es warten schon alle ungeduldig auf mich. „Sie ist da Leute. Das ist meine Cousine Amaya.“ Mia präsentiert mich stolz der ganzen Versammlung. Alle mustern mich gespannt. Jack fängt an mir jeden Einzeln vorzustellen und da fällt mir erst mal auf, wie viele hier wirklich leben. „Und dann wäre da eigentlich nur noch“, Jack sieht sich in dem Raum um und sein Blick wird finster. „Wo ist Ash? Er weiß doch das Amaya heute kommt!“ Er sieht seine jüngeren Geschwister streng an. Ein Mann in schwarzer Lederjacke der sehr cool in seinem Stuhl sitzt, räuspert sich: „Er war schon hier doch auf ein mahl wie von einer Tarantel gestochen, lief er wieder hoch in sein Zimmer und seit her ist er weg.“ „Das tut mir leid Amaya, ich gehe sofort hoch und hole ihn  herunter. Das ist echt unhöflich von ihm.“ Ich höre Schritte hinter mir und drehe mich um und bin wie versteinert. Ein junger durchtrainierter Mann, mit dunklen Haar und leuchtend grünen Augen steht hinter mir. Oberkörper frei und hat eine Nadel in der Hand. „Oh! Hey, sorry. Du musst wohl Amaya sein oder?“ er lächelte mich mit einem Bad Boy grinsen an und schaut mir dabei tief in die Augen. Ich nicke und bekomme keinen Ton mehr heraus. Sieht der gut aus, doch plötzlich merke ich den Grund dafür das er eine Nadel in der Hand hält. Auf seinem Bauch ist eine große tiefe Schnittwunde die nicht sonderlich gut aussieht. “Ash! Da bist du ja! Wo warst du?! Was hast du wieder angestellt?!“ Jack stürmte zu seinem kleinen Bruder und sieht sich die Wunde an. Ash kratzt sich verlegen am Hinterkopf :“ Naja, vielleicht ist beim letzten Einsatz nicht alles so cool verlaufen wie ich es gesagt habe und es gab doch einen Zwischenfall, aber es ist alles nur halb so schlimm Jack, wirklich.“
Ash grinst seinen Bruder unschuldig an. Jack zieht seine Augenbraue hoch:“ Komm mit, die Wunde sieht entzündet aus. Ich muss sie reinigen und richtig vernähen, was genau passiert ist kannst du ja dann  in Ruhe erklären.“ Er nimmt seinen kleinen Bruder am Arm und zieht in raus.
„Tschüss Amaya, nett dich kennengelernt zu haben.“ Sagt Ash zu mir und grinst mich schief an. Ich winke ihm nach, Wow ich habe noch nie so einen gutaussehenden Mann gesehen.
Ich brauche Zeit um mich wieder zu fangen und drehe mich um. Ich sehe die giftigen Blicke der zwei Mädchen. Wenn ich mich richtig erinnere heißen sie Lexi und Fire. Scheinbar haben sie bemerkt wie ich Ash angehimmelt habe. Oh nein, vielleicht ist ja eine von ihnen mit ihm zusammen, ich doofe Kuh. Ich weiche den Blick der beiden aus und konzentriere mich voll und ganz auf den Boden. Mia merkt scheinbar, dass ich die Blicke unangenehm finde und reagiert. „Hallo Ladys. Ash gehört euch nicht, er ist nicht euer Eigentum also hört auf Amaya mit den Blicken töten zu wollen ja?“, sagt sie und zwinkert mir zu. „Oh wie toll noch ein Mädchen was mit dem Feuer spielen möchte“ sagt ein dunkel haariges Mädchen zu mir. Eine kleine Schwarzhaarige fängt an zu kichern: “Sarah, du musst dich einfach damit abfinden das Ash toll ist.“ Lexi steht auf:“ Naja, Mia, du weißt das wir Ash nur sehr, sehr ungerne teilen und Amaya kennt ja die Regeln noch nicht, also wollten wir sie gleich mal klar machen“ „Lexi, bitte mach dich doch nicht schon wieder unbeliebt“, die Rothaarige, also ich nehme an Fire sieht, sie ernst an. „Komm Amaya ich helfe dir deine Sachen ins Zimmer zu bringen so kannst du den Hühnern ausweichen.“ Ein junger Mann der Ash ähnlich sieht kommt auf mich zu. Oh, das muss wohl Ashton sein, er ist um einiges kleiner und schmächtiger als sein Zwillingbruder aber sonst sehen sie sich schon verdammt ähnlich. Ich grinse und bedanke mich. „Oh, dein Zimmer, komm schnell ich habe alles schon für dich vorbereitet, es ist so toll geworden!“, das kleine schwarz haarige Mädchen springt auf und rennt in den Hausgang. Mia grinst mich an: “Das ist Ashley.“ „Oh ein kleiner Wirbelwind“, ich muss ebenfalls lachen und bin jetzt schon fasziniert wie unterschiedlich die Drillinge doch sind. Ich folge ihnen nach oben und bevor ich in meinem Zimmer angekommen bin, höre ich Ashley und Ashton schon streiten. „Sie wird ihre Sachen selbst einräumen wollen Schwester das sind nicht deine Aufgaben!“ „Ihr Zimmer muss perfekt aussehen wenn sie zum ersten Mal sieht, also soll doch auch schon etwas von ihren Sachen drinnen stehen, verstehst du das nicht?!“ Ich denke es wird ziemlich spannend werden in den nächsten paar Wochen. „So, das ist dein Zimmer Cousinchen. Ashley hat ihren Brüdern die letzten paar Tage behandelt wie eine Diktatorin nur um auch alles perfekt zu machen.“, Mia grinst über beide Ohren. Ich sehe mich in dem Zimmer um und bekomme vorlauter staunen keinen Ton mehr heraus, es ist riesengroß, hell und freundlich. In einem schönen Mint-Grün gehalten, also in meiner absoluten Lieblingsfarbe. Das Bett ist groß und hat einen schönen Schleier, es ist also ein richtiges Prinzessinnen Bett. Vor lauter Freude kann ich nicht anders als Ashley einfach zu umarmen. „Es ist so wunderschön! Vielen lieben Dank! Ich werde mich hier so wohl fühlen!“ Scheinbar stört es sie nicht, dass wir uns nicht kennen und sie erwidert die Umarmung. „Ich wusste doch dass es dir gefällt! Ich habe jedes Zimmer in diesem Haus eingerichtet, das ist so ein kleines Hobby von mir.“, sie lacht. Ashton räuspert sich: “Naja, du bestimmst wie es eingerichtet werden soll, den Rest aber können wir schleppen und aufbauen. “Für was habe ich denn 2 ältere Brüder und einen jüngeren Bruder der einfach zu groß und zu stark geraten ist?", sie zeigt ihm die Zunge. Also ist Ash der Jüngste der Geschwister, das hätte ich mir nicht gedacht, naja, obwohl es sich bei den Drillingen wahrscheinlich auch nur um Sekunden oder Minuten handelt. „So wir lassen dich nun alle mal alleine ja? Pack mal gemütlich aus und wenn du später Lust hast kannst du ja runter kommen. Zu 99% ist irgendjemand da. Ok?“, Mia schnappt sich Ashton und Ashley bei der Hand, zieht sie aus dem Zimmer raus und schließt die Türe. Sofort lasse ich mich auf das Bett fallen und grinse. Der beste Neuanfang in meinem Leben, es ist jetzt schon die beste Entscheidung die ich treffen konnte. Ein großes Haus, mit ganz vielen Leute und dann gehe ich bald in die Schule. In eine Schule, in der ich endlich sein kann wer ich wirklich bin und ich endlich wieder lernen kann meine Gaben richtig anzuwenden. Ich quicke vor Freude einmal kurz, stehe auf und packe meine Sachen nach und nach aus. Nach ein paar Stunden ist dann endlich alles an seinem Platz und ich mache mich auf den Weg um mich im Haus etwas umzusehen. Es ist bereits dunkel geworden draußen. Das Haus ist so groß, dass ich sicherlich nicht mal alleine ins Zimmer finde. Irgendwann komme ich dann im Wohnzimmer an in denen einige versammelt sind. Ashley sitzt auf der Couch und streichelt Ash seinen Kopf der auf ihren Schoß liegt. Er scheint zu schlafen. Jack und Mia sitzen aneinander gekuschelt daneben und sehen sich einen Film an. Langsam gehe ich zu ihnen und setze mich dazu. „Hey Amaya! Hast du schon alles eingeräumt?“, fragt mich Jack grinsend. Ich nicke, schaue zu Ash und Ashley. Mia folgt meinen Blick. „Er hat momentan große Schlafprobleme, also schläft er eigentlich gar nicht mehr.“ Ashley blickt besorgt runter:“ Nur noch wenn andere Leute um ihn sind und ich bei ihm“. Ich bin schockiert “Aber warum das denn?“ Jack sieht mich traurig an: “Das ist meine Schuld. Ich konnte ihm erst viel zu spät ein normales Leben ermöglichen, er muss einfach immer weiter machen, da er es anders nie gelernt hat.“
„Wie meinst du das den Jack?“ ich sehe ihn verwirrt an. „Er redet von meinem  Beruf, mein Rudel und ich bekämpfen böse Monster, Amaya“. Ash schaut mich an mit einem breiten Grinsen.
„Ach, also seid ihr sowas wie Superhelden oder was?“, ich muss lachen von der Vorstellung, wie sie nachts mit einem Superheldenanzug durch die Stadt laufen. Er streckt sich, sein enges schwarzes T-Shirt zeichnet jeden einzelnen seiner Muskeln nach. Was? Warum fällt mir den so etwas auf?
„Naja Superhelden sind nett also als das würde ich es jetzt nicht unbedingt bezeichnen, aber vielleicht so etwas Ähnliches.“, Ash zwinkert mir zu. Ashley streichelt seine Haare weiterhin.
"Ihr tötet andere Wesen und auch Menschen nur weil ein anderer entscheidet dass sie böse sind? Ich finde das nicht sehr heldenhaft Ash und zusätzlich begebt ihr euch immer und immer wieder in große Gefahr und in der Schule kommst du auch nicht mit weil Schulbildung war in eurer Ausbildung scheinbar ja nicht so wichtig. "
„Wow, der Satz hätte eins zu eins von Sarah stammen können, aber ja wir haben kämpfen gelernt. Gelernt wie man mit Waffen umgeht, sie richtig verwendet, wie man seinen Feind überrascht und tötet und nicht wie man die Wurzel aus irgendwas zieht.“ Er sieht genervt zu ihr hoch.
„Ist schon gut Ash hör auf zu diskutieren du weißt, dass es keinen Sinn hat.“, Jack spricht die beiden mit einem sehr ernsten Ton an. Leider, denn ich würde gerne wissen um was genau es sich handelt. „Hast du Hunger, Cousinchen, es war eine lange Fahrt hier her.“, Mia springt vom Sofa auf. Hat da jemand Hunger gesagt? Ich sterbe vor Hunger! „Ja was zu essen wäre spitze“, ich grinse bis über beide Ohren. Sie schnappt meine Hand zieht mich in die Küche. „Wir könnten Burger machen wenn du willst?“, sie hängt im Kühlschrank drin und sucht nach etwas Essbaren. „Ist es nicht schon etwas spät dafür? Wie wäre es mit einem Wurstbrot?“, ich lache bei dem Anblick. Mia sieht mich an und schmollt:“ Hey jetzt habe ich endlich jemand im Haus der auch normale Nahrung zu sich nimmt, also komm, lass uns Burger machen, ja?“.
„Na gut. Dann lass uns Burger machen“, ich stelle mich neben sie hin und suche verzweifelt das Schneidebrett. „Schatz willst du uns beim Kochen helfen?“ schreit sie ins Wohnzimmer hinüber. Jack kommt zu uns:“ Du musst nicht so laut sein, wir hören sehr gut Schönheit“ erwidert er. „Jack, ich bin mal kurz weg“, Ash steht plötzlich hinter ihm. Sein großer Bruder sieht in kritisch an:“ Morgen geht die Schule wieder los, du solltest besser schlafen und nicht wieder irgendwo hin fahren.“ „Schlafen kann ich wenn ich tot bin Bruder, also bis später.“ entgegnet er mit einem Grinsen und verlässt das Haus. Ich höre nur noch ein lautes Motorgeräusch und ein Quietschen  aus der Garage. „Er ist alt genug um auf sich selbst aufzupassen Jack“, Mia zieht ihn an sich und gibt ihn einen Kuss. Er schaut sie ernst an:“ Du weißt, dass er null auf sich selber aufpassen kann und er immer irgendeinen Blödsinn macht.“ „Ja ich weiß, aber nun kochen wir. Also hör auf so viel zu grübeln. Mach dich besser nützlich.“ Sie drückt ihn den Salat in die Hand. Wir machen Burger, ich beneide Mia schon etwas. Mit Jack hat sie einen echt guten Fang  gemacht, er ist nett und echt lustig. Nach dem Essen gehe ich ins Bad. Nach einer langen ausgiebigen Dusche, ziehe ich mir ein übergroßes T-Shirt an und lege mich in mein neues Bett. Im Haus ist es noch ein wenig unruhig doch nach ein paar Minuten ist jeder in seinem Zimmer gewandert. Es kehrt Ruhe ein. Ich starre noch eine Zeit lang auf die Decke und denke nach. Ich lasse die heutigen Eindrücke noch etwas auf mich wirken. Man hört wie die Haustüre unten aufgeht und jemand das Haus betritt. Sekunden später klopft es an meiner Zimmertüre, ich höre Ash seine Stimme. „Amaya, bist du noch wach?“ „Ja klar. Ähm komm doch rein“, flüstere ich leise. Ash kommt in mein Zimmer und mustert mich einmal von oben bis unten und ein breites Lächeln kommt über seine Lippen.
"Du siehst gut aus.", sagt er und setzt sich zu mir an Bett.
Ich werde knall rot und schaue ebenfalls an mir runter.
"D Danke ich habe nicht damit gerechnet noch besuch zu bekommen.", stottere ich heraus.
"Ich wollt nur noch mal nach dir sehen, nicht dass du dich einsam fühlst, ich meine in einen fremden Haus das erste mal.", er grinst mich immer noch breit an.
Ich muss lachen und schau ihn an: "Ja stimmt mit einem fremden Mann in einen Fremden Haus wird alles gleich viel besser."
Er zieht eine Augenbraue hoch: "Okay, ja da hast du wohl recht, tut mir leid soweit habe ich nicht gedacht."
Plötzlich wird meine Zimmer Tür schwungvoll geöffnet.
Jack kommt rein, sieht Ash böse an.
"Was machst du hier?", seine Stimme klingt ernst und sauer.
"Ich wollte mich nur mit Amaya Unterhalten, ist das verboten?“, er sieht ihn unschuldig an.
Jack kommt auf uns zu: "Alleine in ihren Zimmer während alle anderen schlafen? Ja das ist verboten für dich und du weist ganz genau warum. Du kannst jeden hier im Haus vertrauen Amaya, aber bitte pass auf bei Ash. Ich verbiete es dass er irgendwo alleine mit dir ist ohne dass jemand ein Auge auf ihn hat."
Ash schnauft genervt und steht auf: "Ja der böse schwarze Wolf könnte dich in Stücke reißen und auffressen Amaya also pass auf."
Er geht aus meinem Zimmer raus und sieht seinen Bruder mit einen hasserfüllten Blick an.
"Tut mir Leid dass wir dich gestört haben Amaya, gute Nacht."
Ich hätte noch ein paar Fragen an Jack,  aber er verlässt ebenfalls mein Zimmer und schließt die Tür.
Der Böse schwarze Wolf, wie meint er das denn nun schon wieder? Ich meine, ich weiß ja was sie sind oder weiß ich doch schon wieder nicht alles?
Nach einer Zeit schlafe ich ein.
Am nächsten Morgen werde ich wach und bin total aufgeregt. Heute ist mein aller erster Schultag.
Ich kann es nicht glauben, ich bin so nervös. Ich fange an mir meine Schuluniform raus zu suchen und ziehe sie an. Wir müssen eine schwarze Bluse tragen auf die unser Wappen gestickt ist, also einer Fusion aus den Wappen der Gründungsfamilien, dazu einen schwarzen Rock mit Strümpfen.
Die Jungs das Hemd mit einer schwarzen Jeans.
Dann springe ich ins Bad und mache mir einen hohen Pferdeschwanz und ein dezentes Make-up, denn ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt und mag es nicht aufzufallen.
Als ich meine ganzen Bücher zusammen gepackt habe gehe ich runter in die Küche.
Alle sind unten versammelt und ebenfalls in die Schuluniform  geschlüpft.
Ashley macht mit Mia gemeinsam Pausenbrote für das Rudel und uns.
Dean und Mitch sitzen auf einen Stuhl und sind am Armdrücken.
Ash sitzt auf der Kücheninsel mit einen Kaffee in der Hand und versucht Brandon und Enderes zuzuhören, die gerade scheinbar eine hitzige Diskussion führen.
Jack sieht mich an: "Oh schönen guten Morgen Amaya, hast du gut geschlafen?"
Ich nicke und grinsen ihn an: "Guten Morgen, ja habe ich danke."
Sarah sieht auf die Uhr: "Oh kommt wir müssen los. Amaya kommt du kannst bei mir mitfahren dann kannst du denn morgendlichen Geturtelt von meinem Bruder und deiner Cousine aus dem Weg gehen."
Lexi und Fire lachen und springen fröhlich zu Ash.
"Nimmst du uns mit Ash? So wie immer, bitte?", fragt ihn Lexi und setzt dabei denn süßesten Blick auf den ich jemals gesehen habe.
Ash nickt einfach nur. Er sieht ziemlich müde und fertig aus.
Ich wende mich Sarah zu: "Vielen Dank, das wäre sehr nett von dir."
Als ich durch die Runde schau fällt mir auf, dass Brandon ein weißes Hemd trägt und ich wundere mich.
Mia bemerkt meine Verwirrung: "Brandon unterrichtet in der Schule Amaya. Er ist Sport Lehrer und unterrichtet Verteidigung und Arten Vielfalt. Zusätzlich passt er auf das Rudel auf."
"Ja ich passe auf, dass sie nicht die ganze Schule auseinander nehmen und lieb sind.", er zwinkert mir zu und verlässt dann mit den Anderen das Haus.  Wir fahren alle zur Schule.  Ich bin überwältigt. Ein riesen großes altes Kloster erstreckt sich vor uns. Es sieht so mystisch und schön aus.  Wir fahren durch ein großes Tor, vorbei an einer Kirschbaumalle. Wir steigen am Parkplatz aus und gehen durch einen alten Torbogen. Auf der rechten Seite ist ein großer Teich in dem mehrere Enten mit ihren Babys schwimmen und auf der linken Seite ist eine alte Stallung, die aber nun als Werkstatt genutzt wird. Wir gehen über einen Kieselsteinweg, was mit den hohen Schuhen die wir tragen müssen gar nicht so leicht ist. Als wir die Treppen zum Eingang hoch gehen sehe ich das Wappen der Gründer Familien von Shadowhill, auch das Wappen der Familie Hill hängt dort.
"Wow das sieht echt klasse aus hier", sage ich und strahle Sarah an.
"Ja das Gebäude ist der Hammer, hier werden schon seit langer  Zeit besondere Wesen unterrichtet und nun dürfen wir hier sein. Komm, ich bringe dich zum Sekretariat dann sehen wir in welche Klasse du kommst."
Wir betreten die Schule. Sie hat überall schöne Marmorsäulen und große Decken. Sie ist hell aber sehr alt. Dunkles Holz, wo man auch hinsieht und fünf große Gemälde.
Auf einem ist der erste Vampir abgebildet, auf dem zweiten der erste Werwolf, auf dem dritten die erste Zauberin, auf dem vierten der erste Hexenmeister und auf dem fünften, welches auch das größte ist, der erste Schattenwolf. Nachdem ich mit ihr rein gegangen bin und ich mehrere Formulare unterschreiben musste, wie zum Beispiel eine alleinige Haftungspflicht, falls ich Mitschüler verletzte oder auch eine Einverständnis Erklärung unterschreiben musste, dass die Schule nicht haftet für mich falls ich gebissen oder zerkratzt werde, erfahre ich in welche Klasse ich komme.
Der Unterricht der anderen hat bereits begonnen gespannt klopfe ich an die Tür und gehen ins Klassenzimmer.
Ich sehe mich um und bin etwas erleichtert als ich sehe, dass ich in die gleiche Klasse wie die Drillinge, Fire und Enderes gehe.
Ashley winkt mir zu und deutet auf den freien Platz neben ihr.
Der Lehrer mustert mich und sagt: "Oh du bist sicher unsere neue Schülerin Amaya oder?"
Ich nicke und bin echt nervös denn alle Blicke sind auf mich gerichtet.
Ash und Enderes sitzen ganz hinten in der letzten Reihe und Ashley sitzt in der zweiten Reihe von vorne hinter Ashton und Fire.
"Ja, hallo ich bin Amaya Sold.", ich grinse nett in die Runde und mein Herz pocht wie verrückt.
"Na dann Amaya setzt dich doch auf einen freien Platz. Wir haben bis jetzt nur mal geklärt was wir dieses Jahr alles so machen, also du hast noch nichts wirklich Wichtiges verpasst."
Schnell springe ich auf den freien Platz neben Ashley.
Der Lehrer fährt mit seinen Unterricht fort und nach gefühlten zwei Stunden haut er auf sein Lehrerpult und alle schrecken hoch, da wir gerade am Schreiben waren.
"Ash ich weiß, dass du es unnötige findest hier zu sein aber ich denke, dass es besser für dich wäre aufzupassen und nicht zu schlafen.", schreit er und sieht ihn böse an.
Ash gähnt, hebt seinen Kopf und sieht zu ihm: "Tut mir leid, aber sie haben so eine beruhigende Stimme, dass es mir immer vor kommt als würden sie mir eine Gute Nacht Geschichte erzählen und dann kann ich nicht anders als zu schlafen."
"Und da ist er wieder, unser Klassenclown. Dass ich nicht lache, so wirst du nur nie in deinem Leben mehr oder was anderes sein, sondern immer nur ein Monster.", die Stimme von Lehrer White wird immer monotoner.
"Stimmt, ich vergaß Sie sind ja was Besseres weil sie studiert sind und sich seit 300 Jahren nur von Tierblut ernähren. Doch wie viele Menschen haben sie denn getötet bevor der Sinneswandel kam?", Ash grinst, scheinbar macht es ihm Spaß zu provozieren.
"Hey Großer es reicht, schlaf weiter oder halt die Schnauze und tu so als würdest du aufpassen, wir haben dem Kommander versprochen dieses Jahr brav zu sein, okay?", Enderes stupft ihn von der Seite an und grinst.
"Ja stimmt du hast recht ich bin ja schon still Mann.", er grinst den Lehrer noch mal provozierend an, sagt aber kein Wort mehr.
Wir fahren mit dem Unterricht fort und dann läutet es zur Mittagspause.
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