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Shanti

von Afaim
GeschichteAngst, Schmerz/Trost / P16 / Mix
Adam Monroe / Takezo Kensei Claire Bennet Gabriel "Sylar" Gray Mohinder Suresh Nathan Petrelli Peter Petrelli
20.02.2021
28.02.2021
12
42.142
 
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20.02.2021 960
 
Shanti



Vorbemerk: Vor langer langer Zeit, als wir alle noch jünger waren, gab es in „Heroes“ dieses Handlungsstrang, den sie niemals umgesetzt haben, weil die 2. Staffel wegen des Drehbuchbautorenstreiks extrem verkürzt wurde, und sie dann in der 3. Staffel stattdessen etwas anderes gemacht haben. Wie auch immer, der Handlungsstrang, der nie kam, reflektiert die Geschehnisse der letzten Zeit, also dachte ich mir, ich versuch mich einmal daran, weil ich ehrlich gesagt nicht sehe, dass es besser werden würde und mich irgendwie bei Verstand halten muss, warum also nicht mit „Es könnte auch noch viel schlimmer sein“.



Also ja, der desginte Strang des Shanti-Virus wurde freigesetzt. Ups.



Disclaimer: Heroes“ gehört nicht mir sondern Tim Kringe und NBC. Ich spiele nur auf deren Wiese.



Spoiler: Wir gehen am Ende der 2. Staffel AU, es gibt aber Spoiler zur 3. Staffel, und möglicherweise auch zur 4. und den Comics. . Fortsetzung „Heroes Reborn“ wird hier übrigens vollkommen ignoriert.



Pairings: Andeutung von diversen Canon-Pairings, sowie Nathan/Tracy und vergangenes Syelle, Petrellicest wird sowohl im Fall von Nathan und Peter als auch im Fall von Peter und Claire nicht mehr vorkommen als im Canon, dafür gibt es in dieser Fic aber Mylar und Padam, und etwas Daphne/Ando



Warnings: TRIGGER WARNUNG FÜR TÖDLICHEN VIRUS!, Slash, Het, Gewalt, Sylar (ist seine eigene Warnung), Allmachtphantasien, Petrelli Gekuschel (immerhin ist das hier Heroes), Comic Book Science, Grautäuschungen, moralischer Relativismus, Character Deaths (im Hintergrund in extremen Ausmaß), all die seltsamen Canon-Retcons der ersten drei Staffeln sind hier zu finden, Maya ist wichtig für die Handlung (ja ich hasse sie auch, aber sie wäre wichtig für den geplanten Shanti-Virus-Plot gewesen und ist daher auch hier wichtig), Kannibalismus (nicht so wie ihr denkt, aber genau genommen ist es genau das)



Inhalt: Adam Monroe hat lange genug gelebt um zu erkennen, dass das Problem die Menschen sind. Und er hat es gelöst: Wir schreiben das Jahr 2007, und dies ist die Geschichte der größten Epidemie der Menschheitsgeschichte, gegen die nicht einmal besondere Kräfte etwas auszurichten zu scheinen.



Prolog



Als Angela mit ihrem jüngsten Sohn schwanger ging, begann sie vom Ende der Welt zu träumen. Zunächst machten ihre Träume keinen Sinn, blieben vage, doch im Laufe der nächsten Monate wurde immer klarer, dass das Wesen, das in ihr heranwuchs, ein Sohn sein würde, der die Verantwortung für das Ender der Welt tragen würde.

Arthur riet ihr das Kind wegzugeben, das Schicksal des Kindes und der Welt zugleich auf einem Schlag zu ändern. Doch Angela, die sich nicht sicher war, ob ihr Mann mit „das Kind weggeben“ in Wahrheit nicht meinte es zu töten, weigerte sich auch nur darüber nachzudenken. Und dann als das Kind geboren war, wurde ihr zweifelsohne klar, dass sie nicht dazu in der Lage dieses kleine hilflose Wesen, das sie gerade in die Welt gesetzt hatte, wegzugeben, jemand anderen zu überlassen. Nein, sie liebten ihren jüngsten Sohn vom ersten Moment an, und weigerte sich ihn aus den Armen zu geben. Träume von alles verschlingenden Katastrophen hin oder her, damals glaubte sie noch, dass am Ende jeder sein Schicksal selbst bestimmte. Und dass sie nicht noch einmal jemanden im Stich lassen konnte, den sie liebte. Nicht nach Alice. Alice hatte sie vielleicht nicht retten können, doch dieses Kind würde sie retten. Sie musste es einfach retten, da nichts wichtiger war als die Familie.

Arthur schüttelte den Kopf über ihre Naivität, doch er versuchte ihr das Kind nicht wegzunehmen. Immerhin wusste er, dass ihre prophetischen Träume nicht immer eintreffen mussten, dass man die kommenden Ereignisse dank ihnen manipulieren konnte. Und außerdem hatte er schon damals seine eigenen Pläne. Wer wusste schon wozu dieses Kind noch gut sein würde?

Keiner von beiden glaubte damals wirklich daran, dass der neugeborene Peter Petrelli das Ende der Welt einläuten würde. Vielleicht waren sie ihrerselbst einfach zu sicher, vielleicht hatten sie zu viel gesehen, zu viel erlebt, zu viel gemeinsam überstanden um daran zu glauben, dass es so etwas wie das Ender der Welt überhaupt geben könnte. Vielleicht gingen sie einfach davon aus, dass sie dieses Ende, selbst wenn es käme, trotzdem überstehen würden. Wie sie alles andere zuvor überstanden hatten.

Angela hatte Coyote Sands überstanden, Arthur seine eigenen Dämonen. Sie dachten damals, dass es nichts gäbe, dass sie aufhalten könnte.

An den Rest der Menschheit dachten sie nicht. Nicht wirklich.

Götter dachten selten an die Menschen und dachten immer, dass sie diejenigen wären, die Leid von der Menschheit abwenden würden können, wenn es notwendig werden würde.

Götter dachten immer, dass sie unfehlbar wären. In Wahrheit waren sie das aber niemals.



Es war nur eine kleine Probe des Virus. Zu wissen, dass so etwas Kleines die Welt vorvernichten könnte, half nicht dabei es glauben zu können. Aber Peter hatte es gesehen. Er war in der Zukunft gewesen, hatte gesehen was passiert war, weil das Virus freigesetzt worden war. Und er war hierhergekommen um diese Zukunft zu verhindern. Um die Welt zu retten. Schon wieder.

Nur, dass er betrogen worden war. Dass der Mann, dem er vertraut hatte ihm dabei zu helfen die Welt zu retten, diese in Wahrheit zerstören wollte. Adam war nicht mit ihm hierhergekommen um zu verhindern, dass die Firma das Virus freisetzte, er war hierhergekommen um das Virus seinerseits selbst freizusetzen. Und Peter hatte ihm beinahe dabei geholfen dieses Ziel zu erreichen. Hatte sich täuschen lassen.

Doch noch war es nicht zu spät. Noch konnte er alles verhindern.

Er griff telekinetisch nach der zu Boden fallenden Probe. Verhindert dass die Phiole zerschellte. Und rettete damit die Welt.

Zumindest dachte er das.



A/N: Ja, ich habe ein wenig von der fiktiven Sylar ist ein Petrellli-Geschichte genommen und auf Peter übertragen, weil die besten Lügen ja bekanntlich die sind, die auf einer Wahrheit basieren.



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