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Toxic (Yoonmin FF)

GeschichteKrimi, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Jimin Jungkook RM Suga V
20.02.2021
20.04.2021
67
49.837
7
Alle Kapitel
55 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
20.02.2021 1.401
 
!Kurze Info!

In der Fanfiction werden explizit tote Körper und Morde beschrieben, welche vielleicht nicht für schwache Nerven sind.
Ich weiß nicht, ob ich eine Warnung bei jedem Mord hinschreiben soll oder nicht, deswegen schreibe ich es einfach mal hier hin ^^

Let's go~
xxx


„Park Jimin, ich möchte Sie ungern stören, aber ich muss Sie bitten mitzukommen. Es geht um Ihre Arbeit." erklärte ein glatzköpfiger Mann, dessen Augen von einer Sonnenbrille verdeckt wurde und ein Kabel in sein Ohr verschwand. Seine Miene war ernst, weshalb der Angesprochene vom Holzstuhl aufstand und unsicher seine Mutter anschaute.
„Geh nur, Jisoo wird es verstehen, wenn du jetzt weg musst." lächelte sie ihm zuversichtlich zu und nahm kurz seine Hand.
Der Ende 20-jährige strich sich seine schwarzen Haare aus dem Gesicht und gab seiner Mutter einen Kuss auf die Stirn. Er wurde unsanft am Arm gepackt und von der Hochzeit seiner Schwester gezogen.
Heute sollte es doch der perfekte Tag werden.
Schweigend saß Jimin im abgedunkeltem Auto und fuhr durch die Stadt. Er versuchte nicht einmal etwas herauszufinden, schließlich wusste er, mit welchen Leuten er zu tun hatte und auf Smalltalk standen sie nunmal nicht.
Die Tür ging auf und ein anderer Mann mit mehr Haaren auf dem Kopf zog den Schwarzhaarigen aus dem Wagen. Sie gingen mit schnellen Schritten in ein Mehrfamilienhaus und liefen schon fast die Stufen hinauf.
Jimin knöpfte sich den obersten Knopf seines Hemdes auf, um mehr Luft zu bekommen, während sie vor einer Holztür standen und warteten. Diese wurde geöffnet und weiterhin schweigend betraten sie die Wohnung.
„Hallo Agent Park." begrüßte ihn sein Chef, welcher im Wohnzimmer stand. Um ihn herum standen weitere Agenten, die genauso gekleidet waren wie die, die ihn zum derzeitigen Standort geschleppt hatten.
„Wann werde ich mal normal zur Arbeit abgeholt?" fragte Jimin genervt, der seinen Anzug glatt strich und zu ihm ging, um seine Hand zu schütteln. „Wer ist das?"
Sein Blick hing an einem schwarzhaarigen Mann, welcher Handschellen trug und emotionslos gegen die Wand starrte. Er machte keine Mimik und bewegte sich nicht.
„Das ist Min Yoongi. Dein sogenannter Partner." erklärte sein Chef.
„Und warum dann die Handschellen?"
„Min Yoongi ist ein Verbrecher, aber wir haben ihm Immunität versprochen, wenn er uns helfen wird, den Präsidenten zu schützen. Es wurde ein Anschlag angekündigt, jedoch wissen wir nicht genau wann und wie. Herr Min wurde im Untergrund ausgebildet und hat eine Gabe für sich entdeckt. Wir wissen nicht wie, doch er kann Gift riechen. Außerdem weiß er, wie die Verbrecher ticken und kennt viele von denen."
„Und man kann ihm trauen?" fragte Jimin und sah seinen Chef kritisch an.
„Sagen Sie es mir. Er wollte mit Ihnen zusammen arbeiten."
Überrascht zog Jimin seine Augenbrauen in die Höhe und schaute Yoongi an.
„Das wird Yoongis Wohnung sein, solange der Präsident in Gefahr ist und Yoongi mit uns arbeitet. Es werden rund um die Uhr Agenten in der Nähe sein, sodass er niemals allein sein wird und nicht abhauen kann." sagte sein Chef. „Seien Sie auf der Hut, Jimin."
Er ging mit seinen Angestellten aus der Wohnung, sodass Yoongi und Jimin nun allein waren. Seufzend setzte sich Jimin gegenüber von ihm und sah ihn an.
„Warum ich?"
Yoongis Augen fixierten den Jüngeren und schienen ihn zu durchbohren, doch sagen tat er nichts.
„Sollte ich dich wiedererkennen? Habe ich dich irgendwo mal gesehen?"
Noch immer bekam er keine Antwort, weshalb er unentspannt in seinem Sessel saß.
„Verstehst du mich überhaupt?"
Schweigen.
„Na super." murmelte er und ließ sich nach hinten fallen. Er fuhr sich mit einer Hand durch seine Haare und legte seine Hände schließlich auf seinen Oberschenkeln ab.
Langsam lehnte sich auch Yoongi in sein Sessel und schaute weiterhin den Schwarzhaarigen an.
Sie fingen an, sich anzustarren, doch irgendwann brach Jimin ab und schaute an die Decke.
„Willst du mir die Dinger langsam mal abmachen?" fragte Yoongi, weshalb Jimin wieder Augenkontakt aufnahm. So eine tiefe, kalte, emotionslose Stimme hatte er noch nie gehört.
„Also kannst du doch reden." schmunzelte Jimin leicht und stand auf. Er nahm den Schlüssel vom Tisch, welcher neben seinem Sessel stand, und ging zu seinem neuen Kollegen. Yoongi hielt seine Hände in die Höhe, sodass der Jüngere die Handschellen problemlos von seinen Handgelenken abmachen konnte.
„Du redest nicht gern, oder?" fragte er und setzte sich wieder auf seinen Platz.
„Ich rede nur, wenn es notwendig ist." erklärte Yoongi knapp und sah genervt aus dem Fenster.
„Und warum hast du dich gestellt?"
Er bekam darauf keine Antwort, weshalb er genervt mit seinen Augen rollte.
„Hunger?"
„Nein."
Seufzend stand Jimin auf und sah ihn an. „Musst du mir jetzt während meiner Arbeitszeit am Arsch kleben oder bleibst du in der Wohnung, bis wir einen Alarm bekommen?"
„Ich helfe dir."
Stumm sah der Jüngere ihn und nickte, bevor er zur Haustür ging und wortlos aus der Wohnung ging. Warum er?

[...]

Als Jimin Zuhause ankam, setzte er sich mit seinem Handy auf seine Couch und versuchte etwas von diesem Min Yoongi herauszufinden, doch es gab keinen einzigen Beitrag. Nicht einmal in der Datenbank der Polizei war etwas zu finden.
Was hat der Mann also gemacht, dass er so geheim war? Wie gefährlich war er?
„Papa!" schrie ein kleines Kind und lief auf Jimin zu.
„Hallo Großer!" begrüßte er seinen Sohn, hob ihn unter den Armen hoch und setzte ihn auf sein Schoß. „War die Hochzeit schön?"
„Ja. Hab dich vermisst." schmollte sein Sohn und schob die Unterlippe vor.
„Ich weiß." murmelte Jimin schuldbewusst und küsste seine Stirn.„Haneul, sagst du noch Mama Tschüss, bevor sie wieder fährt?"
Schnell sprang er von Jimins Schoß und flitzte durch das Haus zur Mutter.
Sie hatten sich vor einem Jahr getrennt, nachdem Jimin bemerkt hatte, dass er auf Männer stand und nicht auf Frauen. Seine Ex - Eunyul- und er waren im guten Auseinander gegangen und ihren gemeinsamen Sohn Haneul lebte fortan bei Jimin. Nur am Wochenende sah Haneul seine Mutter.
Jimin hatte durch seinen Beruf ein gutes Einkommen und konnte so ein Babysitter arrangieren, damit das Kind den Tag nicht alleine ist, während er arbeiten musste.
Jimin ging Haneul hinterher und begrüßte seine Ex. Sie drückte ihm seinen Rucksack in die Hand und erzählte, wie toll die Hochzeit war.
„Ich wünschte, ich wäre auch da gewesen." seufzte Jimin und strich sich durch die Haare.
„Deine Arbeit steht an erster Stelle." antwortete die Frau und zuckte mit den Schultern. „Wie dem auch sei. Ich muss jetzt los."
Sie verabschiedete sich noch von ihrem Sohn und verließ das Haus.
„Hast du schon gegessen?" fragte Jimin Haneul, der seinen Kopf schüttelte. Er hob ihn hoch, trug ihn gut gelaunt zur Küche und setzte ihn auf die Theke. „Nicht runter fallen."
„Ich will Schokolade."
„Kinder, die etwas wollen, bekommen nichts." lächelte Jimin und öffnete den Kühlschrank. Dieser war leer. „Cornflakes?"
Schnell nickte Haneul. Jimin nahm zwei Schüsseln aus dem Schrank und schüttete dort Cornflakes rein, kippte Milch rein und stellte sie auf den Tisch. Dann half er Haneul von der Theke runter und gemeinsam setzten sie sich an den Tisch.
„Warum musstest du weg?" fragte Haneul und sah ihn mit großen Augen an.
„Papa hat jetzt einen neuen Arbeitskollegen." erzählte Jimin und lächelte ihn an.
„Ist der nett?"
„Er redet nicht viel, aber ich denke, er ist ganz nett."
„Kommt er auch mal hier hin?"
„Wie kommst du denn darauf?" fragte Jimin zögerlich.
„Vielleicht heiratest du den. Mama hat gesagt, dass du es nicht magst, allein zu sein."
„Ich bin doch nicht alleine. Ich habe dich und mehr brauche ich nicht." schmunzelte Jimin und strich ihm über die braunen Haare. „Das hat dir Mama gesagt?"
„Nein, eigentlich Choy."
„Wer ist das?"
„Mamas neuer Freund."
Stumm nickte Jimin und aß sein Essen auf.
„Bist du traurig?"
„Nein, ich freue mich für sie." Und es war sogar nicht gelogen. Sie verdiente einen Mann, der sie liebte.
Nach dem Essen brachte er Haneul ins Bett und setzte sich auf die Couch. Er schloss die Augen und war schon im Halbschlaf, als sein Handy anfing zu klingeln.
„Ja?"
„Jimin, wir haben eine Leiche. Die musst du dir angucken."
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