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Is it okay to Love him (German Jack Sparrow fanfiction)

GeschichteAbenteuer, Romance / P16 / Gen
Captain Jack Sparrow OC (Own Character)
18.02.2021
02.04.2021
25
24.642
 
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18.02.2021 1.069
 
Ich öffnete langsam die Augen und blinzelte die restlichen Überbleibsel des Schlafs weg. Ein Sonnen strahl schien durch die geschlossenen Fensterläden meines Zimmers während ich immer noch meinem Traum nachhing. Ich hatte von meiner ersten Begegnung mit Will, dem Ehemann meiner Schwester, geträumt. Wie ich ihn verabscheute. Es war auf der Überfahrt nach England gewesen, wir hatten ihn im Wasser treiben sehen, ein Schiffbrüchiger. Als ich die anderen auf dem Schiff auf ihn aufmerksam machte zogen sie ihn aus dem Wasser und gaben ihn in meine Obhut, ich verstand schon damals nicht wieso gerade ich mich um ihn kümmern sollte doch meine ältere Schwester Elizabeth, oder wie ich sie nenne Lizzy, sagte mir ich solle keine Fragen stellen und mich um ihn kümmern. Ich erinnere mich daran etwas an seinem Hals glänzen zu sehen und es mir genauer anzusehen. Er trug ein Piraten Medaillon um den Hals, es glitzerte im sanften licht des Mondes doch bevor mir wirklich bewusst war was ich dort hatte nahm es Lizzy an sich. Ein klopfen an der Tür riss mich aus meinen Gedanken: " Miss Swann, sind sie Salon fähig?" ich erkannte die Stimme meiner Zofe " Äh ja natürlich komm doch rein Margret.". Sie öffnete leise die Tür und schloss sie eben so leise wieder hinter sich " Ihr Vater schickt mich, er sagte ich solle euch helfen euch für eine Zeremonie zu richten." verwirrt blickte ich zu ihr auf "Welche Zeremonie?" meine Gedanken ratterten was hatte ich vergessen? Wie viel zu spät musste ich sein, wenn mein Vater bereits nach mir schickte? "Oh sie wissen es noch gar nicht? Captain Norrington wird heute zum Commodore ernannt. "Ah" war das Einzige was ich antwortete. Dieser Norrington war mir nicht geheuer doch das konnte mir egal sein er war schließlich niemand mit dem ich viel zu tun hatte. Während Margret mir in mein Kleid half hing ich meinen eigenen Gedanken nach bis sie mich darauf aufmerksam machte, dass wir fertig waren. "Danke." Margret verließ das Zimmer und ich setzte ein falsches lächeln auf bevor ich ihr folgte. Ich stieg hastig in unsere Kutsche und wir fuhren in Richtung der Festung. Die Zeremonie war wie erwartet zum Sterben langweilig und nach einer Weile malte ich mir aus wie mein Leben wäre, wenn ich nicht in die Familie des Gouverneurs geboren worden wäre. Ich hatte schon immer von einem freieren leben geträumt, der Möglichkeit glücklich zu sein, doch die blieb mir verwehrt. Nach der Feierlichkeit bat mich der Commodore mich auf ein Wort mit ihm zu begeben und ich ging mit, wieso auch nicht. Auf dem Weg zur Mauer der Festung mit Seeblick druckste er etwas herum, was mich ziemlich nervte, bis er schließlich einen graden Satz formulierte " Ich bitte dich meine Frau zu werden." Geschockt sah ich zu ihm meine Gedanken schrien mich förmlich an Nein zu rufen oder einfach zu gehen doch stattdessen über sah ich eine Stufe, stolperte und fiel über die Mauer. Ich sah mein Leben an meinem inneren Auge an mir vorbeiziehen, die Streitigkeiten mit Will die nächtlichen Gespräche mit Lizzy bis zum Antrag Norringtons. Dann durchzuckte Schmerz meinen Körper und ich tauchte unter. Das Meerwasser brannte in den Augen und mein Kleid sog Wasser in sich auf, meine Lungen füllten sich mit Wasser was ein unangenehmes Kratzen verursachte ich wollte Husten doch das verschlimmerte die Situation nur. Ich wurde immer weiter nach unten gezogen, das vermutete ich jedenfalls denn ich hatte meine Orientierung völlig verloren. Ich fand mich mit meinem Ende ab, das wars. Die Augen geschlossen und auf meinen Herzschlag hörend wartete ich auf meinen Tod doch wieder erwartend legte sich ein Arm um meine Taille und zog mich mit sich. An der Oberfläche schnappte ich nach Luft doch wurde sofort wieder Unterwasser gezogen. Ich fühlte wie Hände mir mein Oberkleid auszogen und mich erneut hochzogen. Irgendwie kamen wir auf einen Steg und ich fand mich unter einem Mann wieder. Seine dunklen Haare kitzelten mein Gesicht und er sah mich besorgt an während ich salziges Wasser hustete. Mein Herz schlug so schnell das ich fürchtete er könnte es hören. "Bist du in.…" er konnte den Satz nicht beenden da ihm ein Gewehr ins Gesicht gehalten wurde und ihn zum Aufstehen Zwang. Frierend setzte ich mich auf "Erschießt ihn!" Die Stimme meines Vaters drang an mein Ohr " Ich muss wirklich protestieren! Er hat mein Leben Gerettet!" Ich sprach schneller als ich dachte und bemerkte auch schon die Blicke der anderen. Ich lieferte mir ein Blickduell mit meinem Vater bis dieser Schließlich einknickte. "Also gut wir sind ihnen Wohl zu Dank verpflichtet." Wandte er sich an den Fremden und Norrington hielt ihm eine Hand hin die er widerwillig ergriff. Plötzlich zerrte er den Ärmel des Mannes nach oben, die Bewegung kam so plötzlich das sowohl ich als auch der Fremde zusammenzuckten. " Schonmal eine Begegnung mit der East India Traiding Company (EITC) gehabt? Pirat. Jack Sparrow nicht wahr?" Die Stimme Norringtons war schneidend und ich schaute entsetzt zu dem Mann dessen Handgelenk immer noch festgehalten wurde. "Hängt ihn!" hörte ich meinen Vater und ich sah überfordert von ihm zu Jack und wieder zurück. "holt die Eisen." lautete der nächste Befehl des Commodores. Kurze Zeit später brachte ein Soldat Handschellen und legte sie Jack an "Endlich." murmelte dieser und bevor ich reagieren konnte stand er auch schon hinter mir die Kette der Handschellen vor meinem Hals. " Tut mir leid, dass es so laufen muss Liebes" flüsterte er mir zu und ich bekam ein flaues Gefühl im Magen, von welcher Natur es war konnte ich nicht sagen. Ich bekam erst mit das sich die Männer angespannt unterhielten als Jack mich aufforderte ihm sein 'hab und gut' wieder anzulegen und eine Pistole auf meinen Kopf zeigte. Zuerst setzte ich ihm seinen Hut auf und dann legte ich seinen Waffengurt an, hierbei kam ich ihm ziemlich nah da ich ihn umarmen musste um den Gurt zu schließen, doch es störte mich nicht. kurz darauf zog sich Jack mit mir nach hinten aus dem Blickfeld der Soldaten meines Vaters und des Commodores, die uns natürlich folgten. Er zerrte mich hastig in eine kleine Nische mein Herz klopfte schnell und plötzlich drückte er mich an die Wand und hielt mir den Mund zu.
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1041 Wörter
 
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