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Eine Liebesgeschichte (FF Kíli)

von KiliDurin
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Fili Gandalf Kili OC (Own Character) Thorin Eichenschild
18.02.2021
04.03.2021
14
11.933
3
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23.02.2021 786
 
Das Mädchen wurde von ihrem Zwerg sanft auf eine Decke gelegt, natürlich bei seinem Bruder. Sie schien zu schlafen. „Ich hol uns was zum Essen!“, sagte er zu Fíli. „Ich bleib bei ihr“, versicherte er seinem Bruder. Kaum war Kíli losgegangen, da öffnete Madlen die Augen und drehte den Kopf. „Hi. Was machst du denn? Alles gut?“, sagte Fíli. Madlen schaute ihn nur wortlos und vollkommen benommen an. „Kíli holt uns was zum Essen. Er ist gleich wieder da. Du liebst ihn, nicht wahr?“, fragte Fíli Madlen. Sie schaute ihn mit ihren verheulten Augen an und nickte. „Er ist ein guter. Er weiß wie man mit Frauen umgehen sollte!“ Madlen lächelte und richtete sich auf. Da stand Kíli vor ihnen mit drei Schüsseln mit Bofurs Eintopf und stellte diese schnell neben seinen Bruder ab. „Hey, Kleine. Was war los? Du bist zusammengebrochen!“, wollte Kíli wissen. „Ich weiß nicht. Mir war plötzlich wieder so schwindlig und dann war alles dunkel.“ „Wann hast du das letzte Mal normal gegessen?“ „Ich glaube bei Herrn Elrond. Und selbst da war es nicht viel.“ „Das ist jetzt auch schon wieder gute drei Tage her. Ist ja kein Wunder, dass du dann so schwach wirst und dein Kreislauf kollabiert. Du musst etwas essen.“, ordnete Kíli an. „Ich hab keinen Hunger.“, sagte das Mädchen. „Esse wenigstens paar Löffel. Du musst zu Kräften kommen“, versuchte Fíli zu schlichten. Sie lehnte sich an die Wand und schloss die Augen. Kíli nahm sie in den Arm. „Du hattest Angst vorhin. Ich weiß. Dir ist das wahrscheinlich bisschen auf den Magen gegangen. Lass uns noch warten mit dem Essen.“ „Ich lass euch mal alleine“, sagte Fíli, der merkte, dass er hier fehl am Platz war.

Madlen, die immer noch in Kílis Armen lag, begann wie aus dem Nichts wieder extrem zu weinen und hielt sich an Kíli fest. „Was ist mit ihr?“, fragte Thorin, der sie die letzten Minuten beobachtet hatte. „Ich weiß nicht. Ich glaub, sie hat grad einen Nervenzusammenbruch wegen vorhin. Was kann ich nur machen?“, fragte Kíli voller Angst um seine Freundin. „Halte sie fest. Rede ruhig mit ihr. Versuch sie beruhigen. Gib ihr das Gefühl, dass du für sie da bist und alles gut ist. Ich rede mit Oín.“

Sie wehrte sich gegen Kíli, schlug um sich, verkrampfte sich und schrie. Kíli versuchte alles, um ihr Halt zu geben und es schien so, als würde sie sich etwas beruhigen. Da kam Thorin mit einer Tasse Tee. „Dieser sollte ihre Nerven beruhigen!“ Zu zweit versuchten sie, ihr den Tee einzuflößen - mit Erfolg. Er schien nach einiger Zeit endlich zu wirken und sie wurde minimal ruhiger. Das Mädchen hing wie ein nasser Sack in Kílis Armen. „Ich hab Hunger.“, sage sie. Bofur brachte dem Mädchen eine neue Schüssel, mit warmem Eintopf, da der alte bereits kalt war. Diese aß sie aus ohne sich aus Kílis Armen wirklich zu lösen. „Na schau mal, geht doch!“, zwickte der Zwerg seine Freundin auf. Beide lächelten sich an und küssten sich.

Sie redeten noch kurz, als Madlen langsam die Augen zufielen. „Ich weiß nicht, warum ich so erschöpft bin.“, sagte sie. „Du hattest einen Nervenzusammenbruch. Der kann ganz schön an den Kräften zerren. Leg dich hin und schlaf. Ich bleib bei dir.“ Sie nahm sich ihre Decke und legte sich neben ihn. Er zog sie an sich heran, um sie zu wärmen und um ihr Geborgenheit zu geben. Nach wenigen Minuten war sie bereits tief eingeschlafen. Da kam Fíli zu seinem Bruder und erkundigte sich über den Zustand des Mädchens: „Wie geht es ihr?“ „Besser. Es war ein Nervenzusammenbruch. Ich konnte nichts machen. Je mehr ich versuchte sie zu beruhigen, desto schlimmer machte ich es.“, sagte Kíli verzweifelt als ihm Tränen über die Wangen liefen. „Ssshhh, Bruder. Sie kommt schon wieder auf die Beine. Schlaf ist da wahrscheinlich das Beste“, versuchte Fíli seinen Bruder zu beruhigen und strich ihm liebevoll über den Kopf. „Sie liebt dich. Sag es ihr endlich. Auf was wartest du noch!“ „Das habe ich längst. Wir haben gestern darüber gesprochen. Und dass ich sie liebe, muss ich dir nicht sagen. Das weißt du sicherlich schon, du kennst mich nun schon lang genug.“, grinste er frech seinen Bruder an. „Ja, mir war das klar, als sie in der Hobbithöhle bewusstlos wurde. Wie sie dich angesehen hat. Der Blick hat Bände gesprochen. So hat sie weder Thorin noch mich angesehen, die bei ihr in unmittelbarer Nähe waren. Sie hat immer nach dir gesucht. Ich freu mich für dich. Bau keinen Mist.“, erklärte Fíli.

Die Brüder legten sich auch früh schlafen und wachten abwechselnd über Madlen. Zu groß war die Sorge, dass es ihr doch nicht so gut ging wie angenommen. Zum Glück bewahrheitete sich dies nicht.
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