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Elisabeth & Der Tod

von Joule
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte, Historisch / P16 / Het
Der Tod Kaiserin Elisabeth Kronprinz Rudolf
17.02.2021
10.07.2022
16
25.990
11
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27 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
17.02.2021 710
 
Hallo,
Ich freue mich dass du den Weg zu meiner allerersten Fanfiction gefunden hast! Wie gesagt ist das hier meine erste Fanfiction deswegen sei bitte ein bisschen nachsichtig mit mir was meine Schreibart und die Länge angeht. Trotzdem würde ich mir sehr über ein Review freuen!
Lg
Eure Joule

"Ein abendliches Rendezvous"

Es ist der 3. August 1888 als ich heute Morgen aufwachte und die Augen öffnete schien schon die Sonne durch den dicken Stoff der Vorhänge. Ich zog mir meinen Morgenmantel aus Seide an und ging den Gang hinunter zu dem Schlafzimmer meiner Valerié. Ich öffnete leise die Tür und sah, dass sie schon wach war und am Fenster stand. Sie drehte sich zur mir um und sagte: „Guten Morgen Mama, machst du mir gleich die Haare?“ Ich antwortete mit einem fröhlichen Ja und ging in mein Toiletten-Zimmer. Dort warteten schon zwei meiner Hofdamen, sie begannen mir die Haare zu kämen und mir das Rosenwasser auf mein Gesicht aufzutragen. Ich war gerade fertig mit meiner Toilette, da klopfte auch schon meine kleine bzw. große Prinzessin an die Tür. Sie setze sich vor mich und ich fing an ihr die Haare zu kämmen und zu flechten.
Am Abend speiste ich noch mit meinem Mann, Valerié und Franz. Danach ging ich hoch in meine Gemächer und dachte darüber nach was mir Valerié heute gesagt hat. „Sie will Franz wirklich heiraten“ Ich konnte nicht anders als mich auf eine Fensterbank zu stützen und anfangen zu weinen! Da hörte ich plötzlich eine sehr vertraute Stimme. Sie flüsterte: „Elisabeth…Elisabeth“ Ich drehte mich um und musterte den Besucher von unten, angefangen bei seinen schwarzen Lederstiefeln bis hin zu seinen blonden Locken, die wie immer perfekt nach hinten gekämmt waren. Ich erkannte ihn sofort, er war es mein schwarzer Prinz! Er kam auf mich zu und fragte: „Was ist passiert?“ Ich antwortete: „Meine Valerié will heiraten!“ Daraufhin erwiderte er: „Und was ist daran so schlimm?“ Er senkte den Blick auf meine rechte Hand und fügte hinzu: „Du hast es schließlich auch getan…“ Ich antwortete ihm: „Ja, aber sie ist noch so jung und ich möchte nicht, dass sie das gleiche erleben muss wie ich!“ Mir rollte noch eine Träne über meine Wange, er kam näher und wischte sie sanft weg. Ich fragte ihn was er hier machen würde. Er antwortete: „Sagen wir es mal so…ich kam gerade vorbei“ Ich schaute ihn mit einem misstrauischen Blick an und er korrigierte sich: „Na gut-Ich wollte dich sehen.“  Mir entwich ein  Lächeln. Ich konnte aber auch nicht anders als ihn zu fragen was er mit mir vorhat, obwohl ich die Antwort schon kannte. Er sagte mit einem schelmischen Lächeln: „Wenn du mich schon so fragst, dann würde ich dich für immer mit mir nehmen.“ „Du weißt, dass ich jetzt nicht weg kann gerade jetzt nicht wo meine kleine vor so einer großen Entscheidung steht! Aber ich habe eine Bitte!“ Mit großen Augen starrte er mich an. „Tanz mit mir“. Der Tod lachte, nahm meine Hand und wie von Zauberhand (was mich auch nicht mehr wunderte bei ihm) erklang Musik. Es wurde alles um uns herum schwarz, es gab nur noch uns zwei. Wir tanzten lange zusammen, es war wunderschön. Ich liebte es mit ihm zu tanzen, denn nur dann fühlte ich mich frei! Wir kamen uns näher, sehr näher, unsere Lippen berührten sich fast.  Doch dann plötzlich  klopfte es an der Tür und wir wurde aus dem Traum gerissen. Ich fragte: „Wer ist da?“ Die Stimme hinter der Tür antwortete: „Ich bin‘s Mama, ich muss dir was zeigen!“ Ich drehte mich um, doch er war schon nicht mehr da. Ich sagte meiner kleinen: „ Komm rein!“ Valerié kam herein und sagte: „Ich weiß du wolltest nicht gestört werden, aber ich konnte es nicht abwarten dir das hier zu zeigen!“ Sie streckte ihre Hand aus darin lag eine Kette mit einer rosanen Rose aus Glas. Sie fügte noch hinzu, dass Franz sie ihr geschenkt hat und sie fragte mich, ob ich sie ihr ummachen könnte, ich tat es und sagte ihr, dass ich müde sei und gerne schlafen gehen würde. Sie verstand und umarmte mich und ging dann in ihr Zimmer. Ich legte mich ins Bett und schlief ein.
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