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Übersetzung - The Gossip Princess

von Sonaea
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteHumor, Freundschaft / P12 / Gen
Euphemia Lelouch Lamperouge Nunnally Lamperouge
16.02.2021
16.04.2021
4
9.527
2
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
16.02.2021 2.832
 
Hey hey!
Mir ist fad. Oder besser gesagt ich sollte lernen. Jedenfalls habe ich heute eine neue Geschichte übersetzt (die eigentlich ewig schon so halb fertig auf meinem Computer lag und der ich mich die letzten 2 Stunden so angenommen habe). Ja. Jedenfalls. Hier ist das erste Kapitel xD Nehmt die Geschichte nicht allzu ernst, sie selbst tut es auch nicht.
Viel Spaß!


Das hier ist eine Übersetzung, also gehört mir weder Fandom, noch Geschichte. Ich habe mir vorm Übersetzen die Erlaubnis dafür eingeholt. Wenn ihr dennoch das Original lesen wollt, ich verlinke es unten.

Link zur Originalautor*in

Link zur Originalgeschichte




The Gossip Princess


Kapitel 1: Lelouch sollte aufpassen, was er sagt

Lelouch lächelte leise, als er die Türe zu seinem Heim öffnete. „Ich bin wieder da.“

„Willkommen Zuhause, Bruderherz“, antwortete Nunnally und sie und Sayoko wandten sich der offenen Tür zu. „Und, was ist mir Shirley?“

Er seufzte. „Tja, sie ist bedauerlicher Weise nicht gekommen. Ich hab sie auch telefonisch nicht erreicht.“

„Das war ihre Rache für dein unterkühltes Verhalten ihr gegenüber in letzter Zeit“, meinte Nunnally.

„Ach, meinst du?“, überlegte Lelouch laut. „Ich werde darüber nachdenken.“ Er blickte die andere Frau im Raum an. „Oh, ahm, Sayoko, könntest du uns einen Tee machen?“, fragte er, zog sich seine Jacke aus und faltete sie zusammen.

„Ja, natürlich.“ Sie nickte. „Sehr gerne.“

Als Sayoko verschwunden war, wandte sich Nunnally an ihren Bruder: „Sag‘ mal, machst du dir wegen irgendetwas Sorgen, Bruder? Ich meine, vielleicht wegen Euphy?“ Nunnally lächelte schuldig. „Ich will ja nicht egoistisch sein und sagen, dass ich sie … gern wiedersehen würde, weil ich weiß, dass das große Schwierigkeiten bringen würde.“ Nunnally biss sich nervös über ihr Eingeständnis auf die Lippe.

„Du magst Euphy sehr, huh?“ Lelouch lachte leise.

„Oh, ja, du doch auch, oder?“ Nunnally nickte fröhlich.

„Ja, ich mochte sie sehr“, murmelte Lelouch, als er über Nunnallys Antwort nachdachte.

~*~


„Wir befinden uns am Ort der Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen Spezialbezirks Japan. Im Stadion sind viele Elevens – Verzeihung, ich meine natürlich Japaner – versammelt. Auch außerhalb des überfüllten Stadions stauen sich die Menschenmassen“, berichtete die Reporterin erstaunt von der riesigen Größe der Menge.

„Leslie, sagen Sie, glauben Sie, dass Zero auftauchen wird?“, fragte jemand den Reporter.

„Nein, bis jetzt gibt es keine Hinweise darauf.“ Leslie schüttelte ihren Kopf.

„Es ist an der Zeit, Prinzessin Euphemia.“

„Ich weiß.“ Sie stand auf und blickte auf den leeren Sitz, auf dem Zero eigentlich sitzen sollte. Seufzend begann sie sich nach vorne zu begeben und wollte gerade zu sprechen anfangen, als die versammelten Leute überrascht zu rufen und tuscheln begannen. Euphemia blickte auf und sah einen Knightmare, den Gawain, auf sie zukommen.

„Er ist da.“ Suzaku schien ziemlich überrascht zu sein, dass Zero überhaupt aufgetaucht war.

„Oh, er ist tatsächlich gekommen“, rief Euphemia glücklich aus. Ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus und Euphemia trat zu Zero und begrüßte ihn mit offenen Armen. „Willkommen im neuen Bezirk Japan. Ich grüße dich, Zero!“

Lelouch blickte hinab auf seine Halbschwester. „Euphemia li Britannia. Ich möchte dich eindringlich um eine Unterredung bitten.“

„Du willst mit mir reden?“, fragte Euphemia nach.

„Ja, und zwar unter vier Augen“, bestätigte Zero, zuversichtlich, dass dies auch geschehen würde.

„Es ist einfach unglaublich, mit welchem Selbstbewusstsein dieser Zero hier auftritt“, berichtete Leslie. „Und jetzt hat er auch noch die Stirn, Prinzessin Euphemia um ein vier-Augen-Gespräch zu bitten.“

Um für ihre Sicherheit zu sorgen, untersuchten die Wachen Zero mit einem Metalldetektor. „Es scheint alles in Ordnung zu sein.“

„Dann bitte hier entlang.“ Euphemia lächelte zufrieden und ging voran, doch Suzaku stoppte sie.

„Prinzessin Euphemia. Ich halte es für etwas leichtsinnig, wenn Ihr so ganz allein mit ihm seid. Ich bitte Euch, lasst mich Euch begleiten.“ Suzaku blickte Zero misstrauisch an, bevor er sich wieder seiner Prinzessin zuwandte.

„Keine Sorge, Ihr solltet einfach ein bisschen mehr Vertrauen zu mir haben.“

~*~


„Hey, wie lange sollen wir hier eigentlich hier blöd rumstehen?“, jammerte Tamaki, leicht als der nervigste Schwarze Ritter zu bestimmen, während sie warteten. Ein paar Schwarze Ritter waren in Knightmares in einem nahen Wald positioniert, um in einem Notfall eingreifen zu können.

„Zero hat uns befohlen, hier zu warten. Vertraust du ihm etwa nicht?“ Kallens Augen verengten sich, als sie in seine Richtung starrte, auch wenn er sie nicht sehen konnte.

„Ich weiß gar nichts mehr“, motzte Tamaki.

„Wir tun nichts, bevor wir nicht die wahren Beweggründe Britannias kennen“, begann Ohgi, wurde jedoch unterbrochen.

„Vizekommandant“, meldete sich Tohdohs Stimme über das Funkgerät.

„Ja, was ist?“, antwortete ihm Ohgi.

„Könnte es sein, dass er ihre wahren Beweggründe schon kennt und deswegen die Truppen aufgestellt hat?“, fragte Tohdoh und schien von dieser Vermutung ziemlich überzeugt zu sein.

„Keine vorschnellen Urteile“, warnte Ohgi.

„Sogar Diethard und Rakshata stehen in Bereitschaft. Zero – du wirst doch nicht vorhaben, Euphemia zu …“, überlegte Tohdoh.

~*~


„Du bist übervorsichtig. Obwohl sogar die Kameras ausgeschaltet sind.“ Euphemia blickte Zero mit einem leisen Lächeln an, als die Fenster sich verdunkelten.

„Weil ich mich ständig verstecken musste, vor einem gewissen Königreich“, meinte Zero als er seine Maske abnahm. Ohne viel Theatralik zog Zero eine Pistole aus ihrem Versteck in seinem Gewand. „Das ist eine Pistole aus Keramik und Bambus. Sie ist mit Detektoren nicht aufzuspüren.“

„Lelouch, du wirst doch jetzt nicht auf mich schießen, oder?“, fragte Euphemia ohne sonderlich besorgt zu klingen.

„Nein, ich … ich werde nicht schießen. Weil du nämlich schießen wirst, Euphy.“

Die Augen Prinzessin Euphemias weiteten sich bei diesen Worten. „Huh?“

~*~


Euphemias Wachen standen vor dem Eingang zu dem G1, als einer von ihnen die Frage stellte, die ihnen allen durch den Kopf ging: „Findet ihr das wirklich in Ordnung, dass sie mit Zero allein ist?“

Ein anderer stieg unsicher von einem Bein aufs andere. „Nun ja, es ist ein Befehl.“

Der letzte zog eine Grimasse, doch beschloss, positiv zu denken. „Und für den Notfall hat sie einen Alarmsender bei sich.“

Suzaku war bei ihnen und als er den Gawain anblickte, entdeckte er C.C., obwohl sie sich im Knightmare befand und es eigentlich unmöglich für ihn sein sollte, sie zu sehen. Suzaku verengte seine Augen. „Sag‘ mir, was hast du mit Zero zu schaffen?!“, rief er aus und blicket sie direkt an.

„Offenbar kann er mich sehen. Woran mag das liegen, an der Sache auf den Kamine-Inseln, oder ist vielleicht … wenn das so ist, dann …“, überlegte C.C. in ihrem Cockpit, bevor sie aufstand und die Eingangsklappe öffnete.

~*~


„Diese Feierlichkeiten werden auf der ganzen Welt übertragen. Was denkst du, würde wohl passieren, wenn die britannische Prinzessin Zero erschießt?“ Lelouch, der die Antwort darauf bereits kannte, grinste schadenfroh.

„Es würde zweifellos einen Aufstand geben.“ Euphemia blickte ihn mittlerweile mit einem enttäuschten Gesichtsausdruck an.

„Ja, und da er heimtückisch ermordet wurde, wird Zero zum Märtyrer. Und um dein Ansehen ist es geschehen“, fuhr Lelouch damit fort, ihr seine Pläne offenzulegen, in dem Wissen, dass sie, sobald sie unter Kontrolle seines Geass stand, ohnehin nichts mehr dagegen würde tun können.

„Was redest du da für einen Unsinn? Du solltest versuchen, mit mir zusammen Japan zu –!“, rief sie verwirrt aus.

„Du willst den Menschen ihre Freiheit vorschreiben, du bist nicht besser als Clovis.“, entgegnete Lelouch.

Dies brachte Euphemia dazu, erschrocken nach Luft zu schnappen.

„Ich denke, wir haben jetzt alles soweit besprochen. Zero wird als Wanderer zwischen den Welten eine wundersame Wiedergeburt erfahren und die Menschen sind nun mal empfänglich für Wunder. Verstehst du, meine kleine Euphy? So. Und nun nimm sie schon“, sagte Lelouch und hielt ihr die Pistole mit dem Griff voraus entgegen.

„Wah –“

„Nun ja, wie du weißt kann es nur einen Messias geben, und wenn das Volk merkt, dass du der Falsche bist, dann –“ Lelouch fiel auf seine Knie, hielt mit seinen Händen sein linkes Auge und schnappte vor Schmerzen nach Luft.

~*~


Zeitgleich mit Lelouch fiel auf C.C. zu Boden. „Oh, nein, nicht schon wieder, das kann noch nicht –“ C.C. zuckte vor Schmerzen zusammen, als das Geass-Symbol auf ihrer Stirn zu leuchten begann.

Suzakus Augen weiteten sich und er lief auf sie zu. „Hey! Was ist denn?” Er legte ihr eine Hand auf die Schulter, doch das warf ihn nur in eine seltsame Parallelwelt, die ihm mysteriöse Bilder des Geass zeigten. Er zuckte zusammen und ließ C.C. dabei mit einem gequälten Gesichtsausdruck los. Sich an den Kopf fallend fiel er auf die Knie, bevor er das Bewusstsein verlor.

„Mr. Kururugi!“, rief eine Frau und einige Menschen kamen herbeigerannt.

Ein blonder Mann schnappte sich C.C.s Schulter und zog ihren Kopf an seine Pistole. „Was zum Teufel hast du gemacht?“ C.C. blickte ihnen in die Augen und sie sahen das leichtende Geass-Symbol auf ihrer Stirn, wodurch auch sie in die entsetzlichen Visionen gezogen wurden, die ihnen das Bewusstsein raubten.

~*~


„Was hast du, Lelouch?“, rief Euphemia besorgt aus und lief zu ihrem Bruder. Sie versuchte, ihm die Hände auf die Schultern zu legen, doch –

„Fass mich nicht an!“, rief Lelouch und schlug ihre Hände von sich. „Ich brauche dein Mitleid nicht! Erspar mir dein Mitgefühl! Ich werde das alles allein erreichen. Ich brauche dich dafür nicht. Verstehst du, Euphemia li Britannia?“ Lelouch wurde von Euphemia unterbrochen.

„Ich habe diesen Namen abgelegt, Lelouch“, verkündete sie stolz.

„Was?“ Das Geass in Lelouchs Auge verschwand durch seine Überraschung.

„Ja, und das Königshaus wird demnächst verkünden, dass ich meinen Anspruch auf den Thron aufgegeben habe.“ Sie lächelte ihn ehrlich und vollkommen ohne irgendwelche Reue an.

„Wieso solltest du das tun? Du wirst doch nicht etwa die Ziele Zeros akzeptieren!“

„Na ja, du kennst doch meinen sprichwörtlichen Eigensinn, oder? Und ich wollte dir einfach mal einen kleinen Gefallen tun.“

„Du hast deinen Namen einfach so aufgegeben und willst mir jetzt erzählen, dass du das für mich getan hast, Euphemia?“

Darüber musste Euphemia lachen. „Selbstbewusst wie immer. Nein, ich habe es für Nunnally getan. Sie hat zu mir gesagt, wenn sie nur immer mit ihrem Bruder zusammen sein könnte, dann wäre das das schönste Geschenk für sie.“

„Und deswegen hast du also –“ Lelouch konnte nicht verhindern, dass sich ein leichtes Lächeln auf sein Gesicht stahl. Er war vollkommen verblüfft.

„Ja, nur deswegen habe ich diesen Entschluss gefasst. Ich habe mich gefragt, was mir auf dieser Welt eigentlich wirklich wichtig ist. Und weißt du, Lelouch, von den Sachen, die mir wirklich wichtig sind, habe ich nicht eine einzige aufgegeben. Du kannst also ganz beruhigt sein. Ich habe niemandem von euch erzählt.“

Darüber musste Lelouch tatsächlich lachen. „Und was ist mit Cornelia?“

„Nun ja, ich meine, immerhin ist sie meine Schwester.“ Euphemia nickte sorglos.

„Also, du bist doch vollkommen verrückt. Weißt du das eigentlich, Euphemia?“ Er gluckste leise vor sich hin.

„Ich war auch schon früher niemals so clever wie du. Weder beim Spielen, noch in der Schule, Lelouch.“

Lelouch unterbrach sie. „Ha. Obwohl ich mir das alles ganz anders vorgestellt habe, bekomme ich jetzt doch alles, was ich wollte. Bevor du als dritte Prinzessin Vizegouverneurin wurdest, warst du für mich einfach die alte Euphy, wenn ich’s mir so recht überlege.“

„Und kannst du dir nicht vorstellen, mit dieser alten Euphy zusammenzuarbeiten?“ Sie lächelte ihn an, ihre Augen voller Hoffnung, und streckte ihm ihre Hand entgegen.

„Weißt du, Euphy, ich muss dir sagen, dass du mein bisher schrecklichster Gegner bist.“ Lelouch schüttelte seufzend ihre Hand. „Und du hast gewonnen. Lass uns dieses neue Japan zum Leben erwecken.“ Wenn möglich wurde Euphys Lächeln nur noch strahlender. „Das heißt aber nicht, dass ich mich dir unterordne.“

„Natürlich.“ Euphys Lächeln wurde noch ein kleines wenig breiter, als sie nickte. „Aber du vertraust mir doch, oder? Hast du wirklich geglaubt, dass ich dich erschieße, nur weil du mir drohst?“

„Nein, Euphy, das habe ich nicht geglaubt. Doch wenn ich dir ernsthaft einen Befehl erteilen würde, könntest du dich dem nicht widersetzen. Ganz gleich, ob ich dir nun befehlen würde, mich zu erschießen oder Suzaku zu entlassen.“

„Du machst doch einen dummen Witz, wie immer.“

„Das ist die Wahrheit.“ Er lachte, als er sich ihr zuwendete. „Wenn ich dir befehle: Erzähle der ganzen Welt wer ich bin und wo ich und meine Schwester uns die letzten sieben Jahre versteckt haben, dann wirst du das auch tun, Euphy.“

Sie schüttelte ihren Kopf, als ihre Augen auf einmal einen roten Rand erhielten. „Nein, ich, äh – nein, ich, ich will nicht. Das würde Nunnally schaden. Zwing mich nicht dazu, das zu sagen.“ Da erst realisierte Lelouch, was soeben geschehen war. Euphemia schlang ihre Arme um ihren Körper und versuchte zu widerstehen, doch es gelang ihr nicht. „Oh, nein, vergiss es.“ Sie kicherte unschuldig. „Das ist eine großartige Idee. Unsere Familie wird sich so darüber freuen zu erfahren, dass ihr noch am Leben seid.“

„Was? Nein! Vergiss den Befehl, den ich dir gerade gab, Euphy“, rief Lelouch entsetzt. „Ist es bei mir jetzt genauso, wie bei Mao? Dass ich mein Geass nicht mehr unter Kontrolle habe?“ Euphy hörte ihm jedoch nicht mehr zu, sondern lief schon fort. „Ich kann mir nicht erlauben, sie anzuschießen! VERDAMMT!“ Lelouch lief panisch hinter Euphy her. „Verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt!“

~*~


Euphemia trat ans Mikrophon. „Wo ist Zero, Vizegouverneurin?“, wurde sie von Darlton am Rande der Bühne neugierig gefragt.

Die Prinzessin antwortete jedoch nicht, sondern schritt direkt auf das Mikrofon zu. „Ihr alle. Könnt ihr mir einen Gefallen tun? Hört mir bitte zu! Ich muss euch etwas Wichtiges erzählen.“

Lelouch, mit der Zero-Maske wieder auf seinem Kopf, lief wieder ins Freie und sah Suzaku auf dem Boden liegen. Er blieb abrupt stehen, sah dann jedoch, dass er nur das Bewusstsein verloren hatte.

„Also, äh. Zero hat mir aufgetragen, dass ich euch das sagen soll!“ Bei diesen Worten begannen die Japaner zu jubeln. Sicherlich waren es großartige Neuigkeiten. Die anwesenden Britannier waren sich da nicht so sicher und wechselten beunruhigte Blicke. „Mein geliebter Halbbruder, Lelouch vi Britannia, der vor sieben Jahren für tot erklärt wurde, ist noch am Leben!“

Zero wurde der Weg von zwei Wachen verstellt, als er sich der Bühne näherte. „He, stehen bleiben!“

Lelouch nutzte sein Geass, um durchzukommen. „Und, genauso toll, seine Schwester –“ Zero hatte sie endlich erreicht. Er war mit einem Tempo gerannt, von dem er selbst nicht gewusst hatte, dass er es erreichen konnte. Er riss Euphemia zu Boden. Der Mikrofonständer von seinen panischen Bewegungen getroffen, wackelte und fiel um. Bevor die Wachen reagieren konnte, tat und sagte Euphemia etwas, was allen Zusehern vollkommen unglaublich erschien.

Sie umarmte Zero und rief. „Du bist hier! Ich liebe dich, Bruder.“ Da das Mikrofon direkt neben ihnen lag, schollen ihre Worte durch das gesamte Stadium. Die Menge, erst verwirrt durcheinanderredend, verstummte. Zero gelang es in der plötzlichen Stille, sich wieder aufzurichten, auch wenn Euphy ihn die ganze Zeit über nicht losließ, und er versuchte das Problem zu beheben.

„I-ich bin nicht dein Bruder, Euphy – äh … Ich meine, Prinzessin Euphemia.“

„Natürlich bist du das.“ Irgendwie, Lelouch wusste wirklich nicht woher, wusste Euphemia ganz genau, wie sie seine Maske abnehmen konnte. Sie drückte die Knöpfe und öffnete den Verschluss, der die Maske normalerweise daran hinderte, hinunterzufallen.

„Lass mich los!“, rief Lelouch panisch. Er hatte nicht realisiert, dass Suzaku inzwischen aufgewacht war und nun hinter ihm stand. Lelouch stieß gegen ihn und wandte sich erschrocken um. „Su-Suzaku.“ Er trat einen Schritt zurück. Nun stand jedoch Euphy hinter ihm.

Unschuldig kichernd nahm Euphemia ihm die Zero-Maske ab. Suzaku erblasste. „Le-Lelouch“, stammelte er und fiel prompt erneut in Ohnmacht. Euphemia indessen gelang es, Lelouch, der noch vollkommen perplex auf Suzakus niedergefallenen Körper starrte und sich daher nicht wehrte, umzudrehen. Die versammelten Japaner schnappten erschrocken nach Luft und wussten nicht recht, was sie nun mit der Information anfangen sollten, dass ihr Held ein Britannier war. Und nicht nur irgendein Britannier, sondern ein für lange Zeit tot gehaltener Prinz des Königreichs. Den Britanniern erging es nicht viel besser.

Der Gawein trat vor ihn und senkte seine Hand. „Steig auf, Lelouch!“, hallte C.C.s Stimme heraus und ohne zu zögern erklomm er die Hand des Knightmares. Er hatte bereits eine Nummer in seinem Telefon gewählt, als er sich seine Maske schnappte. Er realisierte jedoch nicht, dass er sich noch immer in der Nähe des Mikrofons befand.

„Sayoko! Ja, ich weiß, dass ich mich erklären muss. Nimm dir aber bitte Nunnally und bring sie so schnell wie möglich fort von der Ashford Akademie! Geht zum geheimen Unterschlupf –“ Lelouch hielt inne, als er merkte, dass seine Stimme noch immer durchs gesamte Stadion hallte und er somit gerade der ganzen Welt den Aufenthaltsort seiner Schwester verraten hatte. „VERFLUCHT! DIESES MIKROFON!“ Schnell erhob sich der Gawain in die Lüfte und flog fort, so dass Lelouch sein Telefonat fortsetzen konnte.

Euphemia indes, immer noch unter dem Einfluss des Geass, holte sich das Mikrofon zurück und begann der Welt alles zu erzählen, was sie über Lelouchs und Nunnallys Erlebnisse der letzten sieben Jahre zu berichten wusste.





Ich weiß noch nicht, wann das nächste Kapitel kommt. Wenn die Story guten Anklang findet, vielleicht bald. Über Reviews freue ich mich natürlich immer ^^
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