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Nighttime-Thoughts

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
16.02.2021
08.04.2021
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Salvete meine Kameraden,

Ja, ich habe wieder etwas geschrieben.
Es ist nicht viel, aber trotzdem.

Das hier ist vor einigen Tagen, ziemlich spät nachts entstanden, also macht vermutlich vieles davon, vor allem für Außenstehende, keinen Sinn, allerdings sind das, nun ja, meine Gedanken...

Wundert euch nicht, wenn ich eine persönliche Anrede ("Du") benutze, damit seid nicht Ihr gemeint, sondern die Person an die dieser Text gerichtet ist, die das hier nie lesen wird (Ein großer Teil ist etwas briefig, verzeiht mir bitte die Unordnung, so ist das halt in meinem Kopf)
Ihr seid damit auf keinen Fall angesprochen, die Leute, die das hier lesen, sind vermutlich diejenigen, die mir wirklich sehr am Herzen liegen, die mir unfassbar viel bedeuten (und mich nicht enttäuschen)

Naja, genug Geplänkel, "viel Spaß" mit diesem nicht sonderlich aufheiternden Text hahahhahah

Carpe Noctem
Anni

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Ich hab mein Bestes gegeben, um Dich glücklich zu machen, aber es war wohl nie gut genug.
Irgendwie siehst Du nur das, was ich nicht bin, was ich nie sein wollte.
Schaust Du Dich eigentlich jemals um,
Hast Du keine Angst, vor den Scherben, die du findest, die teilweise durch Dich entstanden sind.

Vielleicht hab ich Dich enttäuscht; auch wenn ich nicht weiß wie, ich hab alles versucht, um es dir Recht zu machen; aber glaub mir, Du hast mich im Stich gelassen.

Es ist so einfach diejenigen zu zerstören, die man nicht versteht.
Aber fragst Du Dich je, ob es gerecht ist?

Es mag einfach sein, aber versuch es doch einmal, wenigstens einmal in Deinem Leben, ist das schon zu viel verlangt?

Ich schließ meine Augen, wenn ich auf diesem dünnen Seil balanciere, das mich vom Abgrund abhält, die wenigen Personen, die sich wirklich für mich interessieren.

Du zeigst keine Reue darüber, was du zu mir gesagt hast, ohne Dich wäre ich wohl besser dran, aber ich kann nicht loslassen, das konnte ich noch nie.
Du kannst einfach so weitermachen, wie bisher, ich werde trotzdem immer da sein, auch wenn es mich innerlich zerreißt.

Warum redest Du nicht mit mir?
Sag doch einfach einmal die Wahrheit, das wäre besser als immer wegzulaufen:
Du läufst immer weg, dabei warte ich.
Ich weiß nicht, wo ich auf meiner Suche nach Antworten hingehen soll, ich weiß nicht, gegen wen ich kämpfe.
Es ist wie ein Geist tief in mir.
Ein Geist, der meine Seele fesselt.

Irgendwann gebe ich wohl auf, wo soll ich noch hingehen.
Ich hab Angst vor den Sünden, an denen ich festhalte.
Es gibt keinen anderen Weg, keine Zweifel, ich hab nichts zu verteidigen.

Zum Glück habe ich wenigstens noch ein paar wahre Freunde. Die sich mir für mich interessieren, anders als Du.
Und darum bin ich verdammt froh.


Vielleicht bin ich auf einer Straße voll verlorener, voll zerstörter Träume, aber ich will wissen warum.
Ich such die Wahrheit durch Lügen, damit ich wenigstens der Führer von mir selbst bin.
Ich bin in einer Welt des Zweifels und des Vertrauens, das kann ich nicht leugnen.
Und ich hab mich auf diesem Weg verirrt.

Ich kann nicht glauben, was passiert, ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Ich kann nicht glauben, dass ich diesen Tag erleben würde.
Ich will nicht so leben, es verfolgt meinen Verstand, es quält mich.

Ich muss es hinbekommen, aufhören meine Zeit zu verschwenden.

Ich will nicht mit dieser Gewissheit leben, aber ich kann nicht ändern, was hier los ist, ich kann nicht ändern, was falsch ist.
Allerdings weiß ich, dass ich nicht in einer Lüge leben werde.

Du sagst, dass du alles verstehst und versuchst zu lächeln.
Wenn ich nur glauben könnte, dass es wahr ist.
Ich weiß nicht, was ich sagen soll,
Und was ich nicht geben würde, um das Schicksal zu verändern.

Und ich habe so stark versucht, mich festzuhalten, doch ich falle immer weiter.
Egal wie schnell ich renne, ich komme immer wieder zurück...
Und bin wieder da, wo ich angefangen hab.

Du sagst, dass die Welt ein ereignisreicher Ort ist.
Du gibst mir Neuigkeiten, die ich nicht wissen will, du sagst, dass es ich mich dafür interessieren sollte und dass ich meine Meinung sagen soll.
Aber wie kann ich von der Welt reden, wenn ich einen Kloß im Hals und Tränen in meinen Augen hab?
Von denen nie jemand etwas mitbekommt, zumindest hoffe ich das.

Bin ich so weit gekommen, dass ich keine Möglichkeit mehr habe, umzukehren oder ist es doch noch Zeit zurück in den Lauf der Dinge zu kommen?

Es ist die Zeit gekommen, die Zeit einen Weg zu wählen, an den wir glauben, den wir für richtig befinden und nicht jemand anderes.
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