Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Echo der Zukunft

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Dr. Matteo Moreau OC (Own Character)
15.02.2021
11.04.2021
8
30.570
7
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
14.03.2021 5.171
 
„Überraschung!“, hörte ich mehrere Stimmen gleichzeitig schreien und erschreckte mitten in meiner Tiefschlafphase. Leicht aufgerichtet fühlte ich mich zu Tode erschreckt. Dementsprechend schaute ich vermutlich auch, denn die Störensfriede lachten leicht. Ich war völlig neben der Spur. „Aufstehen!“, sagte Julia laut und stupste mich leicht an. „Was macht ihr hier?“, fragte ich leise und fuhr über meine Augen. Ich legte mich wieder hin und schloss kurz meine Augen. „Na was machen wir wohl mitten in der Nacht hier?“, fragte Theresa blödlich. Ben und Elias standen ebenfalls in unserem Schlafzimmer. Wer hatte sie reingelassen? Und wo war Matteo? Er lag doch noch neben mir. „Wo ist Matteo? Ist alles okay?“ Wieder lachten sie. „Sie ist wohl noch ein wenig durch den Wind!“, lachte Elias. „Ihr weckt mich mitten in der Nacht auf eine nicht sehr schöne Art und Weise!“ „Guten Morgen erstmal!“, sagte Ben. „Ich finde das nicht witzig!“ „Wir sagen es ihr!“, seufze Theresa. „Was sagen?“ „Okay auf drei!“ Ich schaute weiterhin verwirrt. „1!“, stimmten sie ein. „2!“ „Leute!“, murmelte ich. „3!“ „Herzlich willkommen auf deinem Junggessellinnenabschied!“, schrien sie. Mein Junggessellinnenabschied? „Wie?“ „Du stehst jetzt auf und dann feiern wir deinen Junggessellinnenabschied!“ „Warum?“ „Sie steht immer noch auf dem Schlauch!“ „Ally warum stehen wir sonst um 1 Uhr morgens in deinem Schlafzimmer?“ Ich starrte sie sprachlos an. Damit hätte ich wirklich als letztes gerechnet. „Wir feiern wirklich meinen Junggessellinnenabschied?“ „Ja!“, lächelte Julia. „Und deswegen musst du jetzt aufstehen, denn wir haben keine Zeit!“ Es war völlig überwältigend. Ich wusste gar nicht was ich dazu sagen sollte. „Wo ist Matteo?“ „Der trinkt einen Kaffee!“ Ich nickte nur. Anscheinend wusste er von der Aktion und ist deshalb wach geblieben. „Du hast ab jetzt 15 Minuten!“ „Könnt ihr mir Matteo reinschicken?“ Theresa seufzte. „Aber fertig machen!“, sagte sie sofort und hob den Finger. Ich nickte und war unheimlich aufgeregt. Was würden wir wohl machen? Gab es noch andere Überraschungen von denen ich nichts wusste? Die vier verließen das Schlafzimmer und ich legte mich wieder zurück. Ich konnte es einfach nicht glauben. Wie konnten sie es organisieren ohne das ich etwas bemerkt hatte?

Im nächsten Moment öffnete sich die Schlafzimmertür und ein müder Matteo musterte mich. „Guten Morgen Liebling!“ Ich lächelte ihn an, während er hinter sich die Tür schloss und sich aufs Bett legte. „Wusstest du davon?“ „Warum bin ich wohl noch wach, mhm?“ „Aber du lagst doch neben mir!“ „Um dich zu beobachten!“ Er beugte sich zu mir und küsste mich voller Liebe. Dabei brachten seine vollen Lippen meinen Körper zum Kribbeln. Als er sich löste strich er über meine Wange. „Du lässt freiwillig zu das unsere Kollegen ins Schlafzimmer kommen?“ „Mir blieb nichts anderen übrig. Ahlbeck hat ständig auf mich eingeredet sowie Berger und der Rest der Truppe!“ Ich lachte auf. Das konnte ich mir nur zu gut vorstellen. „Und warum wecken sie mich um 1 Uhr morgens?“ „Das verrate ich nicht!“, hauchte er als die Tür sich wieder öffnete und Ben hereinschaute. „Du sollst aufstehen!“ Matteo atmete aus und schaute zur Tür. „Ahlbeck das ist mein Schlafzimmer und ich verabschiede mich von meiner Frau und meinem Kind!“ „Es sind bloß 3 Tage!“, sagte Ben und verdrehte die Augen. „Was? 3 Tage? Wohin fahren wir?“ „Das wirst du noch früh genug erfahren und jetzt beeile dich!“ Damit verschwand er wieder und ließ uns alleine. Sofort musterte ich Matteo. „Wohin fahren wir?“ „Ich darf nichts verraten!“ „Matteo!“ „Nein!“ „Du bist gemein!“ „Und du musst dich jetzt fertig machen sonst kommen sie wieder hier rein!“ Ich atmete aus und zog ihn dann zu mir. Trotz das ich todmüde war, wollte ich mich richtig verabschieden. Ich presste meine Lippen auf seine und zog ihn näher zu mir um mich dann in seinen hingebungsvollen Küssen fallen zu lassen. Doch schnell zog er sich zurück nur um mir mit seinen Blicken vermittelte, dass ich mich wirklich fertig machten musste. Ich seufzte laut. Matteo rutschte ein wenig herunter um meinen Bauch freizumachen und dann diesen zu küssen, zu berühren und zu liebkosen. Dies tat er alles in einer Geschwindigkeit, die ich zu sehr hinausgezögert hätte, aber es war an der Zeit das ich langsam aufstand und mir Wasser ins Gesicht spritzte. In Eiltempo machte ich mich ein wenig frisch und zog mir dann einen gemütlichen Jogginganzug an, wie mir empfohlen wurde. Matteo hatte meinen grauen Aluminiumkoffer schon gepackt gehabt, ohne das ich davon etwas mitbekommen hatte. Ich war zu gespannt was er mir eingepackt hatte. Natürlich war ich auch gespannt wohin es ging und wie das alles ablaufen sollte. Mein Bauch wuchs und wenn man genau hin sah, sah man das ich schwanger war. Aber die meisten wussten es ja natürlich nur Elias wusste es noch nicht. „Können wir dann los?“, fragte Ben. Ich nickte. „Gut!“, sagten alle und liefen in Richtung Tür. Ich drehte mich nochmal zu Matteo um. „Und du kommst alleine zurecht?“ „Ich bin immer alleine zurecht gekommen!“ „Da hast du Recht!“ Er zog sich zu mir und verführte mich kurz in einen Kuss. „Passt auf euch auf!“, sagte er leise und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich nickte. „Ich liebe dich!“ „Ich liebe dich auch!“ Noch ein Kuss und dann musste ich mich von ihm lösen und den anderen folgen. Es fiel mir schwer, aber ich freute mich auch unheimlich auf die 3 Tage, die wir anscheinend miteinander verbrachten. „So Alkohol mitten in der Nacht ist nicht so cool, deshalb gibt es zum Anstoßen frischen Kaffee!“, sagte Theresa und gab mir einen in die Hand. „Gemacht von deinem zukünftigen Mann höchstpersönlich!“ Kaffee? Matteo würde mir niemals Kaffee machen. „Dann würde ich sagen Prost oder?“, fragte Elias in die Runde. Ben nickte. „Auf dich Ally!“, sagte Elias und hielt den Becher hoch. „Auf Ally!“ „Ihr seid die Besten, danke!“ Elias und Ben tranken sofort, doch Julia beugte sich nochmal zu mir herüber. „Es ist Kakao!“, sagte sie leise, dass nur wir beide es hören konnten und trank dann ebenfalls. Ich musste sofort schmunzeln. Das passte zu Matteo. Kaffee würde er mir niemals machen in der Schwangerschaft. Das wäre viel zu schädlich für das Baby laut ihm. Aber ich war sowieso nicht der große Kaffeetrinker. Ich trank also ebenfalls einen großen Schluck. „Dann fahren wir mal los oder?“ „Auf jeden Fall, wir sind noch zu spät dran!“, sagte Theresa und lief dann vor in Richtung Auto. Und es war nicht irgendein Auto. Es war Matteos Auto. Ich machte große Augen. „Wir fahren mit Matteos Auto?“ „Es hat ein wenig Überredung gekostet, aber es ist das größte und wir passen alle hinein!“, sprach Ben über den SUV. „Und wer darf ihn fahren?“ „Ich!“, grinste Elias. „Du?“ Er nickte. „Mir hat er wohl am meisten vertraut!“ „Sehr großzügig!“ „Er mag uns jetzt eben!“ „Wird ja auch mal Zeit nach den langen Jahren!“, murmelte Theresa wieder, die den Kofferraum öffnete. Wir luden die Koffer in das Auto und fuhren dann gemütlich los.

Knapp 2 Stunden später kamen wir dann wirklich am Leipziger Flughafen an. Ich wusste schon früh, dass es in Richtung Leipzig ging, aber ich hätte niemals damit gerechnet, dass wir irgendwohin fliegen würden. Oder würden wir nicht fliegen? „Wir fliegen?“, fragte ich als wir zum Parkplatz fuhren. „Wir fliegen!“, bestätigte Ben. Wir würden wirklich fliegen? Und das hatte Matteo wirklich erlaubt? Hatten sie ihn irgendwie bestochen? Erst das Auto und jetzt in ein Flugzeug? „Und das hat Matteo erlaubt?“ „Wieso sollte er es nicht erlauben?“, fragte Elias jetzt. Dann fiel mir ein, dass er es ja noch gar nicht wusste und auch die Diskussion unserer Flitterwochen nicht mitbekommen hatte. „Du kennst ihn doch!“, rettete mich Julia. „Hat immer was zu meckern!“ „Diesmal blieb ihm aber nichts andres übrig, weil es schon lange geplant war!“ „Wie lange?“, fragte ich neugierig. „Ein paar Monate!“ „Ernsthaft?“ „Ja und jetzt genieße endlich, ist ja schlimm mit dir!“, murmelte Theresa. „Sie ist nur müde!“, sagte Julia. „Ihr höre euch!“ „Ich weiß, deshalb sage ich es ja!“ Ich lachte leicht und schaute dann weiter aus dem Fenster, bis wir endlich auf dem gemieteten Parkplatz parkten. Mit vollgepackten Koffern liefen wir dann zum Eingang und betraten die noch relativ leere Flughalle. „Und wohin fliegen wir?“, fragte ich dann so am Rande nach. „Das wirst du noch früh genug erfahren!“, sagte Ben und lief weiter. Ich folgte den anderen einfach, bis wir irgendwann stehen blieben. „Die musst du jetzt aufsetzen!“ Julia hielt eine Schlafmaske hoch. „Und die Kopfhörer musst du dir reinmachen!“ „Was?“ „Keine Rede. Wir führen dich!“ Ich atmete schwer aus und setzte mir es dann einfach auf. Mit blinden Augen und tauben Ohren wurde ich jetzt also durch den Flughafen in Leipzig geführt und hatte keine Ahnung wo unsere Reise wirklich hinging. Auf jeden Fall machte ich mir schon einige Gedanken wegen der Kosten die dadurch entstanden. Ich wollte auf keinen Fall, dass alle solche Kosten wegen einem Junggessellinnenabschied übernahmen. Das musste ich auf jeden Fall klarstellen später. Als wir stehen blieben, wurden mir die Kopfhörer rausgenommen. „Bist du bereit zu erfahren wohin es geht?“, sprach Ben ganz hoch. „Ja!“, sagte ich aufgeregt und ballte meine Fäuste. „Es geht nach…!“, sprachen alle gleichzeitig und zogen mir die Maske ab. „Nach Malle!“ Sofort starrte ich in die Runde und dann auf den Monitor. „Was?“ Ich starrte sie an. „Nein!“, lachte sofort Julia. „War nur ein kleiner Scherz!“ „Scherz?“ „Du denkst doch nicht das wir nach Malle fliegen? Das ist was für Kinder!“ Ich atmete aus. „Maske auf und Kopfhörer rein!“ Widerwillig tat ich es wieder. Sie wollten mich auf die Folter spannen, dabei hätte ich mich auf ein Abendteuer in Mallorca auch gefreut. Wir liefen weiter und weiter. Ich hatte das Gefühl sie ließen sich extra lange Zeit und spannten mich auf die Folter. Irgendwann blieben wir aber wieder stehen. Wieder zogen sie mir die Kopfhörer. „Bist du jetzt bereit?“ „Wollt ihr mich wieder verarschen?“ „Diesmal nicht!“, lachte Julia und zog mir die Maske hoch. Sofort starrte ich auf den Monitor der Condor Airline. „Kreta?“, rief ich laut. „Kreta!“, bestätigten alle. Leise schrie ich freudig auf und fiel dann als erstes Ben in die Arme. Wir flogen wirklich nach Kreta, wo ich bisher noch nie war. Ich löste mich weiterhin freudig und fiel den anderen ebenfalls in die Arme. „Und jetzt da du weißt wo wir hinfliegen lass uns endlich einchecken und dann einen Kaffee trinken, sonst überlebe ich den Tag nicht!“, murmelte Theresa. „Immerhin gibst du es jetzt zu!“, grinste Julia. „Wir sind die ganze Nacht schon wach!“ „Ist ja gut!“, grinste Julia und stellte sich dann an. Ich war wirklich gerade unheimlich glücklich. Niemals hätte ich damit gerechnet. Aber ich freute mich so sehr und wollte es wirklich genießen. Ich hätte mich natürlich gefreut, wenn Vivi mit dabei gewesen wäre, aber ich verstand das sie einen wichtigen Kongress in Hamburg hatte.

Nachdem wir eingecheckt hatten teilten wir uns. Julia zwang mich mit zur Toilette und die anderen besorgten Kaffee. „Warum muss ich eigentlich mitkommen?“ „Deswegen!“, sagte sie und holte Medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe aus ihrer Tasche. „Und deshalb!“ Clexane hatte sie ebenfalls dabei. „Ich musste Matteo versprechen das du die anziehst und dir Clexane spritzt!“ Irgendein Haken hatte die ganze Geschichte hier. Ich wusste er hatte nicht einfach zugestimmt. „Er hat es nicht einfach erlaubt oder?“ Sie atmete aus. „Ben musste ich ganz schön überreden, bis sie sich geeinigt haben, dass es eine Art Test ist!“ „Test?“ „Wenn du den Flug und die Tage gut überstehst dann die Flitterwochen auch!“ „Das ist so Typisch wirklich!“ „Er macht sich nur Sorgen!“, seufzte sie. „Mir geht es aber gut!“ „Das wird sich trotzdem nicht ändern. Schon gar nicht wegen seiner Vorgeschichte!“ Ich seufzte. „Sag mir aber nicht das er Wehenhemmer oder sowas mitgegeben hat!“ Julia presste kurzzeitig die Lippen aufeinander und schwieg. „Das ist nicht sein ernst!“ „Für den Notfall!“ Ich verdrehte die Augen. „Er übertreibt eindeutig!“ „Verstehe ihn!“ Ich seufzte. Das tat ich wirklich, aber das ging ein wenig zu weit. „Und er hat es ja erlaubt, also reg dich nicht auf, sondern zieh die an und dann können wir endlich losfliegen!“  Sie hatte Recht. Er hatte es trotzdem erlaubt und irgendwie war es ja schon süß, dass er an alles dachte. Es war einfach wirklich typisch Matteo. „Los jetzt!“ „Ist ja gut!“, lachte ich und zog mir dann die Strümpfe an. Julia spritzte mir dann noch Clexane und tastete meinen leicht gewölbten Bauch ab. Als alles gut war, liefen wir endlich wieder zu den anderen, die uns Kaffee und mir Kakao gaben. Schnell tranken wir den für uns kleinen Cocktail, ehe es dann durch die Sicherheitskontrollen ging und dann direkt zum Gate. Und auch dort mussten wir nicht lange warten und es ging in Richtung Flugzeug. „Ich war so lange nicht weg!“, freute sich Julia laut. „Ich erst!“, grinste Elias. „Du verlässt ja auch Erfurt nicht!“; murmelte Theresa. „Jetzt fliegen wir ja zusammen weg!“, lächelte ich. „Du brauchst gar nichts zu sagen du warst erst auf den Bahamas und weiß ich wo überall!“ „Geld muss man haben!“, seufzte Elias. „Moreau wird es ja haben!“ „Naja wenn er vor 3 Jahren das erste Mal im Urlaub war und davor vor 8 Jahren, da wird er einiges angespart haben und verdienen tut er auch gut!“ Jetzt schauten alle mich an. „Was schaut ihr mich an?“ „Ist er reich?“ „Sowas fragt man nicht Theresa!“, sagte Elias sofort. „Sie ist unsere beste Freundin da dürfen wir ja wohl fragen!“ „Nun er hat schon Geld!“, sagte ich dann ehrlich um die Zünder zu ziehen. „Und du verdienst ja auch nicht so schlecht und hast genug angespart!“ „Wenn ich nur an die Hochzeit denke, eure Flitterwochen oder an eurer Haus!“ „Du meinst Villa!“, sagte Theresa wieder. Ich verdrehte die Augen. „Einigen wir uns darauf das es uns gut geht!“ „Gut geht? Du meinst sehr gut!“ Ich atmete aus. „Matteo meinte eben er hat jetzt erst einen Grund gefunden sein Geld zu investieren!“ „Siehst du!“ „Leute!“, ermahnte jetzt Elias die andere. Aber wo wir gerade dabei waren, konnte ich ja die Frage aller Fragen stellen. „Wer bezahlt das hier alles?“ „Das verraten wir nicht!“, sagte Theresa und ließ sich sofort auf den Platz nieder. „Warum?“ „Darum!“, sagte Julia und setzte sich neben Theresa. Ich seufzte. „Und damit ist das Thema beendet!“, sagte Ben und setzte sich direkt neben uns in die Reihe. Ich nahm neben Julia Platz und versuchte die Antwort irgendwie zu akzeptieren. „Alles gut?“ Julia musterte mich. „Alles bestens!“, lachte ich leicht auf. Da ging die Sorge mit kurz vor dem Abflug. Aber mir ging es gut und dem Baby ging es ebenfalls gut.

Wenige Stunden später landeten wir auf den recht warmen Kreta. Wir liefen aus der hohen Treppe des Condor Airbus und schlenderten mit der Sonne im Rücken über das Rollfeld. „Wir werden jetzt abgeholt!“, teilte mir Elias mit, nachdem wir den Sicherheitsbereich verlassen hatten. Ich nickte ihm zu und folgte der Truppe einfach zu dem Mann, der den Namen „Daios Cove“ auf einem Schild hatte. Das hatte ich irgendwo schon einmal gehört. Ich glaube das war ein Luxusresort hier auf Kreta. Elias unterhielt sich mit dem Mann im schwarzen Anzug perfekt auf Englisch und nickte dann in dessen Richtung, als er Anstalten machte die Flughalle zu verlassen. „Das wird ein Spaß!“, murmelte Theresa nach einiger Zeit des Folgens und machte mich neugierig. „Was wird spaßig?“ „Das!“, sagte Ben grinsend und nickte auf den Hubschrauber der in weiter Entfernung in schwarz zu erkennen war. Ich starrte den Hubschrauber an und dann die Gruppe. „Wir fliegen mit einem Hubschrauber?“ „Jap!“, sagte Theresa trocken. Waren sie wahnsinnig geworden? „Das ist kein Spaß oder?“ „Sehen wir so aus als ob wir Spaß machen?“ Ich zog im Gehen eine Augenbraue nach oben. „Jetzt freue dich doch mal!“, ermahnte mich Julia. „Ich freue mich unheimlich aber das ist doch alles viel zu teuer!“ Theresa stöhnte auf. „Jetzt mach dir mal um das Geld keine Gedanken!“ Ich atmete aus. „Und wenn du noch einen negativen Gedanken verschwendest dann bringe ich dich zum Flugzeug persönlich und du fliegst wieder nach Erfurt!“ „Und glaub mir sie macht die Drohung wahr!“, sagte Ben und unterstützte Theresa in ihrer Rede. „Ist ja gut!“, seufzte ich nur und versuchte mich darauf einzulassen. Hiermit hatte auf jeden Fall Matteo etwas zu tun, dass wusste ich. Aber ich musste wirklich versuchen abzuschalten, denn mit dem Gedanken an Geld dachte ich mir vieles Kaputt. Unsere Koffer wurden in das große Fluggerät eingeladen und hob innerhalb weniger Minuten mit uns drin auch schon ab. Und es war einfach nur ein berauschendes Gefühl, welches einen mit Glückshormonen füllte. Vor allem sah hier alles auch so anders aus. Aber ich fand, auch wenn es etwas ausgetrocknet aussah, dass die Landschaft wunderschön war. Alles außen rum war in einem Sand und braunfarbigen Ton. Und dazwischen waren dann immer mal Sträucher oder Bäume. Und im Hintergrund immer führend der Insel das große wunderschöne blaue Meer. Ich atmete schwer aus und spürte die Tränen in meinen Augen. Warum musste ich ausgerechnet jetzt weinen? Aber ich war gerade so glücklich mit meinen besten Freunden hier zu sein und einige Tage zu verbringen. Die Überraschung war definitiv gelungen. „Weinst du?“ Ben erschreckte mich. Er saß genau neben mir. Ich wischte mir über die Wange und schaute ihn ermahnend an. „Ich bin einfach nur glücklich!“ Er drückte den Sprecher mit seiner Hand weg. „Oder es sind einfach deine Schwangerschaftshormone die durchdrehen!“ „Sehr witzig!“, sagte ich lachend und schaute dann wieder auf die untere Landschaft die uns näher kam. Von oben konnte man in einer Bucht oder einer Art Lagune schon eine riesige Hotelanlage sehen. Vermutlich war das das Daios Cove. Die Landschaft kam noch näher und bald landeten wir auch schon und die schöne Luftfahrt endete. „Jetzt müssen wir dir leider die Augen verbinden!“ „Schon wieder?“ „Schon wieder!“, bestätigte Elias und gab mir die Binde.  „Bährchen!“ „Zieh es auf und du wirst sehen es lohnt sich!“ „Wenn du das schon sagst!“, schmunzelte ich und zog die Maske dann widerwillig an. Blind wurde ich also jetzt durch irgendwelche Räume, Wege und etlichen Stationen geführt ohne jegliche Orientierung. Irgendwann blieben wir stehen. „Du darfst sie abnehmen!“ Und das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Mit einem Mal nahm ich die Augenbinde ab und schaute das große Haus mit der braunen großen Tür an. „Willkommen in unserem Junggessellinen Mansion!“ „Ihr seid verrückt oder?“ „Nur ein ganz kleines bisschen!“ Ich atmete überwältigt aus. Niemals hätte ich mich so etwas gerechnet. „Hereinspaziert!“, sagte Ben und machte die Tür auf.

Dahinter befand sich ein kleiner gefliester Hof, wo wir gleich weiter zur Eingangstür gingen und in einer Luxusvilla standen. Sie war edel, hell, luxuriös und wunderschön gestaltet. Gleich nach der Eingangstür befand sich ein Flur mit einer Glasgalerie, die einen Blick nach unten gewährleistete. Geschmacksvolle Lampen drückten den Galeriebereich noch ein wenig mehr aus. Eine Treppe, ein Aufzug führten an uns vorbei, während wir über den hellen Laminatboden flogen. Zur linken Seite an einer kleinen Terrasse vorbei geradeaus in ein riesengroßes Schlafzimmer. Es war komplett offen mit einem Kleiderschrank und einem Bad integriert. Das Bad in hellweißem stilvollen Marmor getrennt von Toilette und Dusche und dann der helle Schlafbereich mit einem Polsterbett und einem Minibalkon. „Das hier ist dein Bereich mit Theresa zusammen!“ „Ich habe mir das natürlich gleich sofort reserviert!“ Ich lachte auf. Typisch Theresa. „Du hast die Ehre leider mit mir!“ „Das werde ich überleben!“, grinste ich und wurde dann gleich in ein weiteres Schlafzimmer geführt mit angrenzendem Bad. „Hier schlafen Elias und Ben!“ Ich nickte und folgte ihnen wieder nach draußen. Langsam liefen wir die moderne Holztreppe nach unten und erschrak als ein lauter Knall erschien. „Überraschung!“, schrie auf einmal eine mir bekannte Stimme und rosa Konfetti schwebte in der Luft. Verdattert starrte ich auf die Person. „Vivi?“ Ich dachte sie wäre auf einem Kongress. „Natürlich!“, sagte sie grinsend. „Oder meinst du ich lasse mir deinen Junggessellinnenabschied entgehen? Von wegen!“ Überall war es hier geschmückt in den richtigen passenden Farben in dem Motto „Bride to be“. „Aber der Kongress!“ „Was für ein Kongress?“, grinste Vivi. „Ich bin schon gestern hergeflogen und habe alles geschmückt!“ Und sie hatte sich übertroffen. Es war wirklich unglaublich schön. Nicht nur das. Es war unglaublich schön, dass sie überhaupt da war. Ich schniefte auf. Ich konnte diese Tränen wieder einmal nicht verbergen. „Danke!“, sagte ich einfach nur sprachlos und drückte sie fest an mich. Die Hormone verfluchte ich in diesem Moment. Vivi musterte mich grinsend und wischte mir eine Träne weg. „Und jetzt wird nicht geweint sondern sich in die Bikinis geschmissen und in den Pool gesprungen, bevor es Frühstück gibt!“ „Vivi wie immer gleich bereit!“ „Natürlich dafür sind wir hier! Frühstück wird schon vorbereitet!“ „Vorbereitet?“ Ich musterte sie. „Wir haben unser eigenes Team, die sich um uns kümmern!“ Erst jetzt sah ich das große Wohnzimmer mit Esszimmer und der großen Terrasse, deren Blick unbeschreiblich war. „Jetzt schau nicht so und zieh dich um!“ Ich lachte auf. „Darf man auch ankommen?“ „Später!“, grinste sie. „Julia unser Zimmer ist hier unten!“ „Perfekt!“, sagte Julia und folgte Vivi schon. Ich musste wirklich erstmal ankommen und begreifen was alles in den letzten Stunden passiert war und vor allem auch wie schön es hergerichtet wurde. „Na los du hast sie gehört!“ Gemeinsam gingen Theresa und ich nach oben. Während Theresa sich schnell etwas überwarf, musste ich erstmal schauen was Matteo mir eingepackt hatte. „Ich gehe schon mal runter aber du wirst dich beeilen!“ Ich nickte lächelnd und war froh endlich mal ein paar Minuten alleine zu sein. Es war ein wenig viel alles auch wenn es wunderschön war. Es waren verschiedenen Gedanken die mir durch den Kopf gingen. Nicht nur die Gedanken an das ganze Geld, nein auch wie das zustande gekommen war und was für eine Mühe dahinter steckte. Wieder wischte ich mir Tränen vom Gesicht, die einfach nicht enden wollten. Ich wischte mir wieder und wieder über das Gesicht und versuchte mich irgendwie zu beruhigen, als es klopfte. Sofort schniefte ich auf und versuchte es zu vertuschen. „Ally?“ Ben kam herein und musterte mich sofort. Sofort fielen alle Bäche und ich weinte wieder los. Vor ihm musste ich mich nicht verstecken. „Was ist los?“, fragte er sofort und legte die kleine Tasche, die er in der Hand hatte zur Seite. „Ist etwas mit dem Baby?“ Ich schüttelte nur den Kopf. Er seufzte. „Es ist alles ein wenig zu viel und unerwartet. Mir gehen so viele Gedanken im Kopf herum und vor allem womit habe ich das verdient? Es war sicher auch nicht günstig!“ „Du hast genau das hier verdient. Du hast all das verdient und das sieht dein Mann genauso. Du sollst das hier mit uns genießen und dir über nichts Gedanken machen!“ Es war leichter gesagt als getan. „Aber es war alles so teuer!“ „Es ist es wert, Ally!“ „Ben sag mir bitte die Wahrheit. Wer hat das hier bezahlt?“ „Du kannst nicht locker lassen oder?“ Ich schüttelte den Kopf. Das waren mit meine größten Sorgen. Wie konnte man etwas genießen, wenn soviel Luxus im Spiel war. „Wir haben unsere Flüge selber bezahlt und der Rest hat Matteo bezahlt mit Robert!“ Warte was? „Mit Robert?“ Ich war verwirrt. „Als es damals um die Hochzeit ging, ging es auch um deinen Junggesellinnenabschied. Robert hatte die Idee mit dem Resort hier, weil er den Manager kennt. Matteo wollte natürlich alles selber in die Hand genommen, aber Robert hat nicht locker gelassen, weil er meinte er schuldet es dir. Er hat solange mit Matteo diskutiert bis er sich drauf eingelassen hat. Hälfte Hochzeit und Hälfte Junggessellinnenabschied!“ „Was?“ Jetzt wurde ich lauter. Er zahlt meine Hochzeit? „Reg dich jetzt nicht auf!“ „Ich soll mich nicht aufregen? Weißt du wie teuer die Hochzeit ist?“ „Ja!“ „Das geht so nicht!“, sagte ich streng. „Ally misch dich da nicht ein. Die haben sich fast die Köpfe eingeschlagen. Lass das Finanzielle die Männer klären. Das ist Roberts Geschenk an dich!“ „Das ist ein Vermögen weißt du was das hier kostet? Ich bin vielleicht schwanger aber noch lange nicht dumm!“ „Das bist du ihnen aber Wert. Verstehe mich nicht falsch aber die beiden haben genug Geld!“ „Trotzdem kann man es sparen!“ Er seufzte. „Ally für was denn? Ihr habt dich alles was willst du mehr? Ihr zieht in ein Haus was beinahe abbezahlt ist, ihr habt einen Job, wo ihr jeden Monat tausende von Euros verdient, eure Hochzeit ist bezahlt und ihr bekommt ein Baby!“ „Ja, aber ich habe gar nichts geleistet!“ „Du hast in deinem Leben so viel getan und gekämpft. Du hast dein Mann fürs Leben gefunden, du darfst endlich ankommen. Du darfst dich ausruhen!“ Es klang beinahe wie ein Befehl. Und er hatte Recht. Ich hatte alles was man brauchte und noch viel mehr. Ich starrte an die Decke und wollte nicht wieder weinen. „Ihr habt so viel Geld ausgegeben!“ „Es ist auch für uns eine Auszeit!“ Ich musterte ihn. „Danke für alles!“ Er lächelte und zog mich dann in seine Arme. „Ich habe dich lieb!“ „Und ich dich erst!“, erwiderte er und gab mir dann noch einen Kuss auf die Stirn. „Aber jetzt wird nicht mehr geweint, sondern Spaß gehabt!“ Ich nickte. Er hatte Recht. Ich musste meine Gedanken verbannen. „Matteo weiß schon das wir gelandet sind, ich habe gesagt du rufst ihn später an!“ Ich nickte. Das würde ich definitiv machen. „Das soll ich dir aber noch von ihm geben!“, sagte er und stand auf. Er ging zur Tasche, die er hingestellt hatte und holte einen Brief heraus. „Was ist das?“ „Ließ es selber!“ Ich nahm den Brief entgegen und las ihn in Ruhe durch.

Hallo mein Schatz,
Ich hoffe du hast eine tolle und aufregende Zeit auf Kreta. Du sollst ein paar Tage abschalten und die Zeit einfach genießen! Ich bitte dich, dir keine Gedanken zu machen wie viel etwas kostet der dir überhaupt Gedanken über Geld zu machen.
Hab einfach die nächsten Tage Spaß und lass die Kreditkarte zum Einsatz kommen.
Du hast es dir verdient und hart erarbeitet.

Pass bitte auf euch beide auf.
Das ist deine Zeit.

Ich liebe euch über alles.
Matteo


Ich musste auflachen und gleichzeitig wieder weinen. Er war einfach unglaublich. Er war nicht mit Worten zu beschreiben. Ich musste später auf jeden Fall mit ihm sprechen. Ich musste mich bedanken und ihn sagen wie sehr ich ihn liebte. „Schmeiß dich in deinen Bikini und ab geht es!“, sagte Ben und stand auf. Ich atmete aus und musterte ihn. „Ich kann nicht mit Bikini rausgehen!“ „Warum nicht?“ „Weil ich schwanger bin!“ Er schmunzelte. „Matteo hat sein Okay gegeben!“ „Sein Okay?“ Er nickte. „Elias und auch Vivi dürfen es wissen, also schmeiß dich in deinen Bikini und raus in den Pool!“ Ich lachte auf. Wie konnte man so perfekt sein? Matteo hatte wirklich an alles gedacht. „Ich warte draußen!“ Ich nickte und blickte Ben hinter her, bis er draußen war. Auch ihn wollte ich nicht mehr missen. Aber jetzt wollte ich es genießen. Die ganzen Tage mit meiner Truppe. Ich zog also meinen weißen Bikini an und verließ dann ebenfalls das Zimmer. „Dafür das du in der 12. Woche bist ist dein Bauch aber nicht zu übersehen!“ „Nicht zu laut!“, lachte ich leicht glücklich und strich dann einmal über meinen Bauch, wo unser kleines Baby drin war. „Ich sage es jetzt erstmal den anderen!“ „Mach das!“, grinste er. „Ich bin gespannt wie Vivi reagiert!“ „Ich erst!“, murmelte ich und hielt die Arme vor meinem Bauch verschränkt. Ich wollte nicht das sie es sofort erkannten, auch wenn es von vorne weniger erkennbar ist. „Da seid ihr ja endlich, wo bleibt ihr denn solange?“, fragte Vivi und grinste. „Wir mussten noch was klären!“, sagte Ben und lief auf Elias zu. Das Frühstück wurde nebenbei auf der Terrasse aufgebaut. Ich konnte schon jetzt die Leckereien riechen und freute mich unheimlich auf das Frühstück. Ich lief die steinige Treppen nach unten zum Pool und ließ den Blick einmal über das blaue Meer in der Bucht fließen, ehe ich mich wieder auf die anderen konzentrierte. Ich atmete innerlich durch. Jetzt war es also soweit. „Hört mal bitte her!“, sagte ich du suchte Mut in Bens Gesicht, welcher mir zunickte. „Die Braut will was sagen!“, grinste Julia. Ich lachte nur kurz auf und versuchte dann gefasst weiterzureden. „Also erstmal wollte ich mich bei euch allen bedanken für die große Überraschung. Sie ist euch echt gelungen und ich bin unheimlich froh mit euch hier zu sein. Ich werde mich hierfür auf jeden Fall revanchieren und meinen Teil dazu beitragen!“ „Hauptsache du genießt es!“ „Danke Vivi!“ „Ich möchte euch aber noch etwas sagen!“ „Okay?“ Vivi musterte mich neugierig. „Einige von euch wissen es schon, aber du Vivi und auch Elias seid noch nicht eingeweiht!“ „Worin eingeweiht?“ „Es wird einige Änderungen in unserem Leben gehen!“ „Aber du sagst mir jetzt nicht das die Hochzeit doch nicht stattfindet und ihr euch trennt?“ „Dann würde sie wohl kaum mit uns hier sein!“ „Woher willst du das denn wissen? Vielleicht hat sie nur den Moment abgewartet!“ „Vivi, Hey!“ Ich schaute sie an. „Zwischen Matteo und mir ist alles super okay? Wir werden wie geplant nächste Woche heiraten!“ Vivi atmete erleichtert aus. „Ich wollte euch etwas anderes sagen, bevor ihr es von selber erfahrt!“ „Jetzt spann sie nicht auf die Folter und sag es ihnen endlich!“, sagte Theresa. „Matteo und ich bekommen ein Baby!“ Sofort öffnete sich Vivis Mund um einige Zentimeter. „Nein oder?“ „Doch!“ Sofort schrie sie laut auf und rannte auf mich zu nur um mich gleich darauf fest zu umarmen. „Ich werde Tante!“, sagte sie vollkommen überwältigt. „Ja!“, bestätigte ich nur und musterte sie als ich mich löste. Sie hatte leichte Tränen in den Augen. „Ich freue mich so für euch!“ Sie schaute in den Himmel und wischte sich unter den Augen. „Mein Bruder wird Vater ich glaube es nicht!“, sagte sie aufgeregt weiter. „Kaum zu glauben aber es ist wahr!“, lachte Julia. „Welche Woche?“ „Anfang 12.!“ „Ich fasse es nicht!“ Ich schmunzelte, als Elias mich umarmte. „Herzlichen Glückwunsch!“ „Danke Bährchen!“ „Ich hätte mit allem gerechnet aber niemals damit. Moreau wird Vater, er wird wirklich Vater!“ Ich nickte glücklich. „Mensch ich freue mich für euch, hey jetzt bekommen wir ein zweites Gruppen Baby!“ „Und dann ausgerechnet von Moreau!“, seufzte Theresa. „Ach komm Ally hat ihn unter Kontrolle!“ „Zum Glück!“, grinste sie jetzt. „Wir wollten es euch eigentlich auch erst zur Hochzeit sagen aber Julia wusste es sowieso, Ben weil es Ben ist und Theresa hat ihre Ohren überall! Es war uns wichtig bis zum 3. Monat zu warten!“ „Das verstehen wir, gerade nach seiner Vorgeschichte!“ „Ich kann es immer noch nicht glauben, ich werde einfach Tante!“ Sofort lachten wir wieder auf. „Ich kann es auch noch immer nicht glauben, dass wir auf Kosten von ihm einen Luxusurlaub machen!“ „Oder ihn je Matteo nennen dürfen!“ Ich schmunzelte. „Ihr redet von meinem Ehemann!“ „Bald Ehemann!“, erinnerte mich Ben daran. „Darauf sollten wir anstoßen!“ „Auf jeden Fall!“, sagte Vivi und verteilte die vorbereiteten Gläser. „Auf dich, Ally!“ Sofort schüttelte ich den Kopf. „Auf uns alle!“, hielt ich das Glas hoch und stieß an. Auf uns alle, auf unsere Freundschaft und auf eine glückliche Zukunft.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast