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You are the one

von Wolke22
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Anastasia Steele Christian Grey OC (Own Character) Taylor
15.02.2021
18.07.2021
36
69.654
37
Alle Kapitel
64 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
18.02.2021 1.126
 
Puh, ich bin ganz baff. 10 Empfehlungen und 17 Herzchen. Vielen Dank. Dafür gibt es gleich noch ein Kapitel hinterher.

Viel Spaß Euch. Eure Wolke22


PS: Die erste Person aus einem anderen Fandome war wohl zu schwer. Mal sehen, ich verrate jedenfalls nichts weiter.

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CHRISTIAN POV

Nach einer beschissenen Autofahrt sind wir endlich in Portland angekommen.

Wenn es doch nur eine Lösung für diese elendigen Verkehrsprobleme in unserem Land geben würde. Ich wäre der erste, der darin investiert. Gott sein Dank hatte ich Charlie Tango. Den hätte ich wohl heute auch besser genommen. Aber ich wollte ja eigentlich die Bewerbungsunterlagen anschauen. Aber dazu bin ich auch nicht gekommen. Barney und Ross haben mich aufgehalten. Überall nur Probleme. Dafur ärgert mich besonders. Was ist daran so schwer, Hilfsgüter in einem der ärmsten Länder der Welt los zu werden? Hoffentlich bekommen wir das Problem bald in den Griff. Die Leute da unten warten auf den Container.

Nun sitze ich endlich auf meinem Platz auf der Bühne der Aula. Viel zu spät sind wir angekommen. Gerade genug Zeit, um mit dem Dekan ein paar Worte zu reden. Alles andere mussten wir auf nach der Diplomausgabe verschieben. Ich wollte die Gelegenheit hier nutzen, um mich über den aktuellen Stand des Forschungsprojektes, das ich mehr als großzügig unterstütze, zu informieren. Und vielleicht war unter den Gästen ja auch noch der ein oder andere, mit dem es sich lohnte ins Gespräch zu kommen.

Immer noch sauer auf die Umstände an diesem Tag, höre ich gelangweilt den ganzen Reden zu. Aber nur mit halbem Ohr. Meine Gedanken sind in Dafur. Und wenn es nicht unhöflich wäre, dann würde ich jetzt gerne auf mein Handy schauen und zumindest so mit Ross und Barney in Kontakt bleiben.

Mittlerweile war meine Stimmung auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. Warum nur habe ich mich dazu überreden lassen? Eine Rede vor dem Abschlussjahrgang der WSU. Es war sterbenslangweilig. Die Zeit hätte ich so viel besser nutzen können. Ich war nicht viel älter als diese Studenten. Aber in ihrem Alter hatte ich bereits meine erste Million auf dem Konto. Und das alles ohne Abschluss. Harvard hatte ich einfach geschmissen. Er war einfach nur öde. Ich wollte was schaffen und ich habe es getan. Mein Unternehmen ist erfolgreich wie wenige andere und mit meinem Geld tue ich auch noch Gutes. Gerade heute ist eine Schiffsladung mit Hilfsgütern nach Darfur im Sudan unterwegs. Eine der ärmsten Regionen der Welt.

Während ich in Gedanken bin, betritt eine Studentin das Rednerpult. Sie trägt den heute üblichen Talar in schwarz mit dem Emblem der WSU. Das muss die Jahrgangsbeste sein, denke ich. Das Privileg an diesem Tag zu sprechen gebührt immer dem oder der Jahrgangsbesten. Die Art, wie sie da oben steht und spricht, zieht meine Aufmerksamkeit auf sie. Ihre Rede ist super. Sehr launig. Überhaupt nicht langweilig. Und ich schaue ein wenig genauer hin. Brünett, schlank, etwa 1,70 bis 1,75 (ich kann es nicht genau sagen, da ich die Höhe ihrer Pumps nicht erkennen kann). Sehr schlanke, lange Finger. Ihre Augenfarbe erkenne ich nicht. Eigentlich genau mein Typ, merke ich. Und ich schaue noch genauer hin. Sie gefällt mir. Wenn ich ehrlich bin, sogar sehr. Bei der Zeugnisausgabe werde ich nochmal genauer hin schauen. ‚Grey, reiß Dich zusammen. Sie ist eine junge Studentin. Nichts was Dich interessieren sollte.‘

Ich stehe in der Zwischenzeit neben dem Dekan auf der Bühne. Die Ausgabe der Diplome hat begonnen „Miss Anastasia Steele“ sagt die Frau am anderen Ende der Bühne.

„Gratulation Miss Steele. Sie können stolz auf sich sein.“ Höre ich den Dekan der Uni sagen, der ihr ihr Diplom überreicht.

Da ist sie. Sie kommt auf mich zu. Graue Augen treffen auf Blaue. Wow, sie ist wunderschön. Ich greife nach ihrer Hand und ein Schauer durchfährt mich. Oh oh, mein kleiner Freund beginnt sich zu regen. ‚Denk an was anderes Grey, sonst wird es sehr peinlich.‘ Wie hat sie das gemacht? Das ist mir ja noch nie passiert. Und dabei kann ich nicht mal ihre Figur sehen. Kann nur erahnen, wie schlank ihre Figur ist, wie wunderschön ihre Brüste, wie rund ihre Hüften.

„Gratulation Miss Steele. Ein herausragender Abschluss. Ihre Rede hat mir sehr gut gefallen.“ Höre ich mich sagen.

„Danke Mr. Grey.“ Ihr Lächeln ist wunderschön und so offen.

„Können wir uns nachher kurz unterhalten.“ Mein Herz klopft richtig, als ich auf ihre Antwort warte.

„Leider nein, aber wir sehen uns ja morgen.“ Und schon lässt sie mich los und verschwindet von der Bühne, zurück in die Masse der anderen Studenten.

Wie, was meint sie damit? Wir sehen uns morgen? Verwirrt schaue ich ihr hinterher. Ich sehe, wie sie sich nochmal kurz umsieht. Dabei fallen ihre wunderschönen, kastanienbraune Haare leicht in ihr Gesicht. Sie ist wunderschön. ‚Scheiße Grey, wo kommen diese Gedanken her? Reiß Dich zusammen.‘

Ich lasse den Rest des Gratulations-Defilees über mich ergehen. Manche Damen sehen mich schon ganz schön schmachtend an. Wenn die wüssten. Herrje, es ist nur ein Gesicht! Man bin ich das Leid. Ich bin ein abgefucktes Arschloch und ihr solltet euch von mir fern halten.

Immer wieder gehen mir ihre Worte durch den Kopf. <Morgen> Was ist mit Morgen? Erkenntnis schießt in meinen Kopf. Es kann nur so sein: sie ist eine der Bewerberinnen. Sonst habe ich morgen keine Termine. Ihre Unterlagen müssten dann in meinem Wagen sein. Ich beschließe, mich schneller hier vom Acker zu machen als beabsichtigt. Nachdem der Dekan mich auf den neusten Stand bei unserem gemeinsamen Forschungsprojekt gebracht hat, erzähle ich ihm von Schwierigkeiten in der Firma und er zeigt Verständnis. Ich muss unbedingt mehr über sie erfahren. Ohne weiter mit irgendwem zu sprechen verlasse ich das Gebäude. Taylor, den ich zwischenzeitlich per Nachricht kontaktiert habe, wartet bereits auf mich.

Endlich im Auto krame ich die Unterlagen hervor. Da, tatsächlich.

Anastasia Rose Steele
Geboren 22. Januar 1997 in Montesano
Vater: Ray Steele – Versicherungsmakler
Mutter: Carla Steele – verstorben 2011
Abschluss: Master of Business Administration WSU mit Summa cum Laude
Familienstand: ledig, keine bekannten Beziehungen
Sport: Joggen, segeln
Jobt in ihrer Freizeit in Claytons Hardewareshop in Portland.


Verdient sich also was dazu. Wahrscheinlich kann ihr Vater nicht ausreichend für sie aufkommen.

Nicht viel. Aber mehr musste ich auch nicht wissen. Wäre etwas nicht in Ordnung mit ihr, hätte Welch mich informiert, bzw. Andrea und sie würde erst gar nicht zu einem Gespräch eingeladen. Problemfälle konnte ich in meiner Firma nicht gebrauchen.

Aber nun hatte ich ein Problem. Eine meiner obersten Regeln: Ficke nie mit dem Personal.

Und doch wollte ich sie mir ansehen. Vielleicht war sie auch nicht geeignet für die Stelle. Dann konnte man sich vielleicht anders näher kennenlernen. Ich dachte schon wieder viel zu weit. Erst mal kennenlernen. Erst mal das Gespräch morgen. Dann sehen wir weiter. Step by Step.
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