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You are the one

von Wolke22
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Anastasia Steele Christian Grey OC (Own Character) Taylor
15.02.2021
10.05.2021
20
36.503
27
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
12.04.2021 1.171
 
Guten Morgen, ihr Lieben da draussen.
Danke für noch ein paar mehr Sternchen und Herzchen. Ich freue mich riesig. Mich motiviert das total. Im Moment ist mein Kopf voller neuer Ideen. Aber die alten darf ich nicht vernachlässigen. Daher übe ich mich in Disziplin und versuche erstmal alles Laufende zu beenden. Was allerdings noch dauert.

Hier nun erstmal das klärende Gespräch zwischen Christian und Ana.

Liebe Grüße und eine schöne Woche!!!

Eure Wolke22

_____________________________________________

CHRISTIAN POV


Wiedermal ein Montag. 8.30 Uhr und ich betrete Grey House. Draußen ist es ungemütlich kalt. Es ist November, da sind niedrige Temperaturen in Seattle ganz normal.
Ich durchschreite das Foyer und gehe in den Fahrstuhl. Hier herrscht gerade das übliche geschäftige Treiben. Dienstbeginn im Grey House. Alle Mitarbeiter beginnen zwischen 8 und 9 Uhr. Ein Teil der Europa-Abteilung aber erst am Nachmittag. Oben angekommen begrüße ich die Damen am Empfang und gehe geradewegs in mein Büro. Die Bürotür steht offen, was mich offen gestanden ein wenig irritiert. Nur Ana und ich haben einen Schlüssel, und natürlich Taylor.

Und dann sehe ich sie, bzw. ich sehe ihren wunderbar geformten Hintern. Ich würde ihn mittlerweile unter 100 anderen herausfinden. Keine hat einen so perfekten Arsch wie Ana. Und schon wieder ist es mit meiner Beherrschung dahin. Schnell ziehe ich mir meinen Mantel aus und halte ihn vor meinen Körper. Ana lehnt über dem Besprechungstisch und stellt Getränke für das Vorstandsmeeting um 10 Uhr auf. Sie hier jetzt auf diesem Tisch von hinten nehmen. Ein Traum. Aber halt nur ein Traum. Sie hat mir Samstagabend deutlich gemacht, dass Sex mit mir keine Option für sie ist. Damit muss ich lernen umzugehen. Wenn ich sie nicht gänzlich verlieren will, dann muss ich mir das aus dem Kopf schlagen. Zumindest vorerst.

„Guten Morgen Miss Steele.“ Ich schmeiße meinen Mantel auf das kleine Sofa im Eck und begebe mich hinter meinen Schreibtisch. Ich will Ana nicht noch weiter verwirren. Doch dann sehe ich es:

Ein Schokomuffin, davor eine Karte: „Sorry, hab völlig über reagiert.“

„Ana, mach bitte kurz die Türe zu und komm her!“
Kurze Zeit später sitzt sie auf einem der beiden Stühle vor meinem Schreibtisch. Ich stehe auf und setze mich auf den anderen. Dabei lassen wir uns nicht aus den Augen. Grau schaut in Blau. Wie ich diese Augen liebe.

Ich nehme ihre beiden Hände und beginne zu reden.

„Ana, ich will nicht, dass Du einen falschen Eindruck von mir hast. Es war nie meine Absicht Dich Samstagabend flach zu legen. Das Kondom hatte ich in der Tasche, weil ich eigentlich immer eines dabei habe. Ist wie eine Art Reflex. Taschentuch und Kondom. Mein Dad hat immer darauf bestanden, dass Elliot und ich welche dabei haben. Von Wegen Krankheiten und Verhütung. Er wollte keine Überraschungen erleben. Ja...“ Ich greife in die Tasche meiner Hose „Selbst hier hab ich eines dabei und Du kennst meine Regel. Niemals hier im Büro.“ Ich drücke es ihr in die Hand.

„Ana, Du bist mir wichtig. Sehr wichtig. Ich genieße Deine Gegenwart. Seit Du da bist geh ich wieder gerne ins Büro. Du bist eine tolle Frau und ich möchte Dich unbedingt noch besser kennenlernen. Und ja, ich gebe es zu, Sex mit Dir ist etwas was ich mir vorstellen kann.“

Puh, jetzt hab ich es ihr gestanden. Ich schaue in ihre Augen und kann so rein gar nichts erkennen.

„Sorry, ich hab Dich wieder überfahren mit meinem Geständnis. Das wollte ich nicht. Aber könntest Du bitte auch was dazu sagen.“

Es herrscht eine gespenstische Ruhe in meinem Büro. Bitte Ana, sag was.

„Erstmal würde ich Dir raten, Deinen Kondom-Vorrat mal zu überprüfen. Das hier hat seine Haltbarkeit längst hinter sich.“ Sie lächelt mich an und zeigt auf das aufgedruckte Datum. Shit. Schon ein Jahr abgelaufen.

„Da siehst Du’s, ich brauche die Dinger eigentlich nie. Ist nur ein Reflex.“ Das Päckchen fliegt auf direktem Weg in den Abfalleimer.

„Christian“ spricht Ana weiter „ich würde Dich auch sehr gerne näher kennenlernen, mehr Zeit, private Zeit mit Dir verbringen. Und wenn ich ehrlich zu mir bin, dann gefällt mir der Gedanke an Sex mit Dir, hier im Büro oder wo auch immer. Aber es geht nicht. Du bist mein Chef. Und genauso wie Du Deine Regeln hast, hab ich meine Grundsätze.“

Hat sie das gerade wirklich gesagt? Sex mit mir, hier im Büro? Sie steht auf und geht zum Fenster. Ihr Blick geht in die Ferne. Ich gehe zu ihr und lege meine Arme um ihre Hüfte und ziehe sie an mich. Gemeinsam schauen wir über die Stadt. Ihre Nähe zu spüren ist wundervoll. Wieder muss ich aufpassen, dass mein kleiner Freund nicht wieder hart wird. Ich konzentriere mich auf die Stadt. Eine ganze Weile stehen wir so da.

„Lass uns arbeiten. Ross hat den Flug auf morgen verlegt. Gibt wohl Probleme mit dem Termin mit den Argentiniern.“


Super.



Gleich an diesem Abend hab ich wieder einen kurzfristigen Termin bei Flynn. Er rät mir wieder dazu Abstand zwischen Ana und mich zu bringen. Zeit um ihr und mir die Chance zu geben mehr Klarheit in unsere Gefühle zu bringen. Jetzt muss ich es nur noch Ana beibringen. Aber letztlich ist es für sie auch eine Chance. Sie lernt die Firma besser kennen. Gleich am nächsten Morgen spreche ich mit ihr über meine Pläne.


Dienstag

„Ana, kannst Du bitte nochmal kurz reinkommen.“

Es dauert keine Minute und sie betritt mein Büro. Und wieder bleibe ich an ihr hängen. Sieht sie eigentlich mal irgendwann nicht gut aus? Heute hat sie wieder diesen wirklich perfekt sitzenden Hosenanzug mit der blauen Bluse an. Ich verwende das Wort <perfekt> ziemlich oft im Zusammenhang mit Ana, fällt mir da gerade auf. Aber sie ist es ja auch. Perfekt für mich.

„Ana, ich wollte was mit Dir besprechen.“ Puh, ich steh besser auf. Ich gehe herum und setze mich auf den Stuhl neben sie. Ich nehme ihre Hand und schaue in ihre wunderschönen Augen.

„Ana, Du erinnerst Dich an gestern. An unser Gespräch?“

„Ich muss gehen, willst Du mir das sagen?“

„Nein, Ana, um Gottes Willen, Nein! Ich will nicht, dass Du gehst. Aber ich will ein bisschen mehr Abstand. Zumindest für eine gewisse Zeit. Für mich ist das alles neu. Es gab noch nie eine Mitarbeiterin, überhaupt noch nie eine Frau, die mich so angezogen hat wie Du. Aber Du hast mir mehrfach klar gemacht, dass Du nichts mit mir anfangen wirst.“

„Sag bitte, was Du sagen willst.“ Ich spüre das Zittern in ihrer Stimme.

„Gleich nachher werde ich mit Ross nach Buenos Aires fliegen. Du hältst wie vereinbart hier die Stellung. Ab Montag wirst Du dann eine Woche im Marketing arbeiten, eine Woche Vertrieb, eine Woche Finanzwesen und eine Woche wird Ross Dich unter ihre Fittiche nehmen. Du wirst die Firma besser kennen lernen und wir beide haben die Chance uns klar zu werden, was diese Gefühle für uns zu bedeuten haben. Vier Wochen Abstand werden uns beiden gut tun.“

„Gut, einverstanden.“ Das ist alles was sie sagt und dann verläßt sie mein Büro.
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