Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

You are the one

von Wolke22
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Anastasia Steele Christian Grey OC (Own Character) Taylor
15.02.2021
18.07.2021
36
69.654
37
Alle Kapitel
64 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
15.02.2021 1.522
 
Hallo Ihr Lieben,
Nachdem meine Geschichte um Teddy und Elena so gut angekommen ist, hab ich weiter an Geschichten geschrieben. Ideen hab ich zu Hauf. Nur müssen sie alle noch aufgeschrieben werden. Hier also mein Versuch, die Liebesgeschichte von Ana und Christian ein wenig anders aufzuschreiben.

Wenn ihr diese Geschichte lest, dann werden Euch vielleicht Charaktere auffallen, die man nicht im SOG Universum vermutet. Aber ich hab sie einfach mal mit reingeschrieben. Mir gefiel die Idee. Vielleicht fällt es Euch ja auf. Freue mich auf Feedback.

_______________________________________________________________

1. Kapitel: Anastasia Steele


POV Welch

Wieder ein Tag im Grey House. Wieder sitze ich an meinem Schreibtisch hier im 19. Stock des Gebäudes. Draußen ist schönes Wetter. Seattle unter meinen Füßen. Auch nach all den Jahren gefällt mir der Ausblick von hier immer noch. Wiedermal ein ganzer Stapel von Namen, die ich zu überprüfen hatte. Noch immer macht mir die kleine Steele Sorgen. Irgendwas passt bei der nicht. Mein Kontakt in DC hat sich immer noch nicht gemeldet.

Ich starre auf die diversen Bildschirme auf meinem Schreibtisch. Der Chef und Taylor sind gerade gekommen. Wieder mal sehr früh die beiden. Ob der Kerl auch mal richtig ausschläft? Sicher mit seinen Mädchen am Wochenende. Wann er der aktuellen Liebschaft wohl überdrüssig wird und mich bittet eine neue auszukundschaften? Er hält es ja nie lange ohne aus. Seit ich ihn kenne, waren es bestimmt schon.. es waren genau 15 fiel mir ein. 15 Frauen in 5 Jahren. Keine blieb länger als 4 Monate. Für manch einen ein ganz schöner Verschleiß aber im Gegensatz zu seinem Bruder waren das wenige. Der hat sich mittlerweile durch halb Seattle gefickt. Kaum eine Blondine, die vor ihm sicher ist. Ob er auch schon mal mit Andrea? Zuzutrauen wäre es ihm. Aber Andrea würde ihn wohl nicht wollen. Sie ist zu 100% loyal Christian gegenüber. Wir alle schützen ihn. Taylor, Mrs. Jones, Andrea und ich. Wir kennen alle seine kleinen perversen Abgründe und halten uns bedeckt. Dafür entlohnt er uns fürstlich. Und so pervers er vielleicht zu seinen Mädchen ist, er ist kein schlechter Mensch. Im Gegenteil. Die Damen können sich allesamt nicht beschweren. Die Geschenke sind mehr als großzügig und behalten dürfen sie sie auch wenn sie gehen.

„Mr. Welsh, hier steht ein Mr. Steele und möchte sie sprechen.“ tönt es plötzlich aus meinem Lautsprecher.

„Hat er gesagt, um was es geht?“ frage ich Sunny, die Empfangsdame auf dieser Etage.

„Nein, aber als ich ihn an Mr. Taylor verweisen wollte, er ist ja unser Sicherheitschef, da hat er darauf bestanden, nur mit ihnen sprechen zu wollen.“

„Ok, Sunny, lassen sie ihn in unser Besprechungszimmer bringen.“

Was zum Henker will Steele von mir? Oder ist es nur ein Zufall? Namensgleichheit? Ich bin immer vorsichtig bei unseren Nachforschungen. Aber diese Miss Steele. Irgendwas stimmt nicht mit ihr. Na mal sehen!

Ich stehe auf und gehe aus meinem Büro auf den Flur. Der lange Gang ist schmal und an den Wänden hängen seit neustem Fotos von diesem Typen aus Portland. Alle in schwarz-weiß. Alles Ansichten von Seattle. Sehr gelungene Fotos. Auch eines vom Escala und vom Grey House ist dabei. Langsam gehe ich den Gang entlang. Ich öffne die Tür zum Besprechungszimmer. Gleißend helles Licht. Nüchternes Ambiente in Grau. Wie alles in diesem Haus. Grey House halt. Der Tisch ist oval und aus Glas. Ein paar Getränke stehen darauf. Die Stühle, 12 an der Zahl, aus Stahlrohr und Leder. Freischwinger. Irgendein Designstück. Vor dem Fenster steht ein Mann. Schätzungsweise 1,80 groß. Graue Haare, Mitte 50, sportliche Figur. Sofort hat er mich bemerkt.

„Mr. Steele, Welch, womit kann ich ihnen weiterhelfen?“ Freundlich halte ich ihm meine Hand entgegen. Er aber ignoriert sie.

„Bevor wir weiter reden. Rufen sie in der Zentrale an. Ich nehme an, sie wissen sie noch, die Nummer des Gebäudes an der Pennsylvania Avenue in DC. Lassen sie sich verbinden mit Agent Tobias Fornell und wenn sie ihn am Apparat haben, dann nennen sie ihm das Codewort Manderley.“

„Woher wissen sie, dass ich fürs FBI gearbeitet habe?“

„Wir behalten unsere Leute im Auge Welch, auch wenn sie sich weitaus lukrativere Jobs gesucht haben und sie halten ja auch Kontakt. Kontakte, die sie durchaus nutzen hie und da.“ Sein Blick sagt mir, das er Bescheid weiß.

Wir recht er hat. Für meine Recherchen waren diese Kontakte unerlässlich. Und daher hatte ich auch wegen Miss Steele einen meiner ehemaligen Kollegen kontaktiert. Offensichtlich hat das andere aufgescheucht. Ich nehme mein Handy und wähle die Nummer, die jeder von uns tief in sein Gehirn gebrannt hat.

„FBI Zentrale, mein Name ist Diane, wie kann ich ihnen helfen.“ schallt es aus meinem Handy. Ich habe den Lautsprecher aktiviert.

„Welch, verbinden sie mich bitte mit Agent Tobias Fornell.“

„Ich verbinde sie.“ Es klingelt.

„Ja bitte.“ höre ich eine dunkle, raue Männerstimme.

„Hier steht ein Mr. Steele und er bat mich sie anzurufen und ihnen das Codewort Manderley zu sagen.“

„Geben sie mir Steele.“ Ich halte dem Mann mir gegenüber das Telefon hin.

„Tobias“ offensichtlich kennen sich die beiden persönlich.

„Ray, was soll das?“

„Ich werde ihn einweihen müssen. Sonst lässt er keine Ruhe und wirbelt noch mehr Staub auf. Ana will diesen Job, bitte, wir haben darüber gesprochen. Hier ist sie sicher. Grey hat nur die besten Leute. Sicherer als hier kann sie nirgendwo sein.“

„Du weißt, ich finde das nicht gut, aber ich vertraue Dir. Wenn Du meinst, es kann gut gehen, dann weih in ein. Aber nicht mehr Personen.“

„Hab ich verstanden, ich werde auch keine Namen nennen.“ Mit diesen Worten legt Steele auf und gibt mir mein Handy zurück. Mal sehen was kommt. Er glaubt wohl nicht im Ernst, dass ich Mr. Grey irgendetwas verschweige.

„Ich hoffe Welch, sie sind nun überzeugt, dass ich wirklich vom FBI bin.“

„Sicher werden sie nichts dagegen haben, wenn ich die Identität von Fornell überprüfe.“

„Machen sie das und dann reden wir.“

Ich nehme mein Handy und wähle erneut. Diesmal meinen Kontakt im Headoffice des FBI. Meinen ehemaligen Kollegen und Freund.  

„Hey, Isaac, was kann ich heute für Dich tun? Konntest Du näheres zu Deiner Miss Steele herausfinden?“

„Kurze Frage, kurze Antwort.“ ich lasse alle Höflichkeitsfloskeln weg. Das brauchen wir nicht. Irgendwie hat mein Chef schon ganz schön auf mich abgefärbt.  „Was sagt Dir der Name Tobias Fornell.“

„Ja sicher. Er ist einer unserer TOP Agents. Organisierte Kriminalität. Früher Terrorbekämpfung. Sehr fähiger Mann. Weitreichende Kontakte.“

„Danke, mehr brauch ich nicht zu wissen.“ Wieder beende ich das Gespräch ohne mich zu verabschieden. Ich lege auf. Schien alles echt zu sein.

„Also Mr. Steele, was wollen sie von mir?“

„Sie stochern seit einigen Tagen im Leben von Ana herum. Ich möchte sie bitten, dies zu unterlassen. Ihre Nachfragen in DC haben einige Leute aufgescheucht. Das war nicht gut. Wir haben das wieder hinbekommen, aber sie müssen damit aufhören.“

„Wir überprüfen hier alle potentiellen Mitarbeiter auf Herz und Nieren und Ana hat sich für die sensibelste Stelle überhaupt beworben. Als persönliche Assistentin von Mr. Grey wird sie so eng mit ihm zusammenarbeiten wie niemand anders. Da können wir uns niemanden erlauben, der nicht sauber ist.“

„Genau das ist der Grund, warum ich zugelassen habe, dass Ana sich hier bewirbt. Ihre Sicherheitsmaßnahmen sind vorbildlich. Ihre Zusammenarbeit mit der Regierung ist bekannt. Sie würden merken, wenn irgendetwas mit ihr nicht stimmt. Aber ich bitte sie, hören sie auf nachzuforschen.“

„Wer ist sie wirklich?“

„Das kann ich ihnen nicht sagen. Wenn sie es wüssten, dann sind alle in Gefahr, die mit ihr zu tun haben. Es ist besser, wenn sie es nicht wissen. Aber ich versichere ihnen, sie ist niemand, der Grey Enterprises oder Mr. Grey schaden will. Nur ihre wahre Identität könnte das. Wir beschützen sie seit fast 7 Jahren. Wir haben es geschafft, dass sie studieren konnte und nun möchte sie ein normales Leben führen. Arbeiten, sich amüsieren, Freundschaften schließen. Ich will ihr all das nicht verbieten. Aber ich bin verpflichtet auf sie aufzupassen. Ihre Sicherheit ist meine höchste Priorität. Und ich bin mir sicher, dass sie hier gut aufgehoben ist. Bitte Mr. Welch. Lassen sie die Nachforschungen sein. Vertrauen sie uns und weihen sie Mr. Grey nicht in ihre Zweifel ein. Bisher hat ihr Lebenslauf immer funktioniert. Nur sie haben gemerkt, dass was nicht stimmt. Weil sie uns kennen und unsere Arbeitsweise. Aber sonst hat nie jemand Verdacht geschöpft. Ich bin seit damals ihr Dad und kümmere mich um sie.“

Irgendwie glaub ich ihm. Wer ist sie nur? Sie muss damals knapp 16 gewesen sein. Warum kümmert sich das FBI um eine 16jährige? Soll ich ihn danach fragen? Aber ich weiß eh schon: Er wird mir nichts sagen. So sind wir ausgebildet. Infos nur soweit sie unvermeidbar sind.

„Und sie sichern mir zu, dass mich keine bösen Überraschungen treffen?“

„Wir beide bleiben im Kontakt. Wenn irgendetwas sein sollte, schreite ich ein. Da können sie sicher sein oder sie setzen Grey in Kenntnis. Das besprechen wir dann. Rufen sie diese Nummer an. Aber nur über ein sicheres Telefon. Ich werde Tag und Nacht rangehen. Wenn Ana was passiert, das könnte ich mir nicht verzeihen.“

„Ich werde es machen. Sobald ich aber irgendetwas bemerke, werde ich Grey einweihen.“

„Einverstanden.“
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast