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Die 61. Hungerspiele - Sturm am Horizont

von CarolinaL
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Beetee Haymitch Abernathy OC (Own Character) Seeder
15.02.2021
01.05.2021
13
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Vorwort:

Liebe Leserin, lieber Leser,
ich habe schon länger eine Fanfiktion im Bereich Die Tribute von Panem geplant, bin aber meistens daran hängengeblieben, das ich mich nicht einscheiden konnte, in welchen DIstrikt und erst recht in welches Umfeld ich meinen Tribut packen sollte. Meine Schwester hat mich dann auf die Idee gebracht, das ich doch vielleicht aus der Sicht mehrerer Charaktere schreiben könnte, das möchte ich in dieser Fanfiktion auch tun. Ich wollte das Anfangskapitel eigentlich schon vor einer Weile hochladen, mir ist aber eine Geschichte ins Auge gefallen, die das selbe wie ich, nur mir vier Tributinnen gemacht hat und war verunsichert, ob man daher diese Geschichte nicht vielleicht in gewisser Weise als Ideenklau ansehen könnte, letztendlich hat mich meine Schwester, der ich für ihre guten Ideen und Anregungen danken möchte doch noch dazu überredet, diese Fanfiktion zu veröffentlichen.
Wie man sicherlich der Liste der Hauptcharaktere entnehmen kann, haben ein paar der Sieger einen mehr oder weniger großen Auftritt als Mentoren meiner Charaktere, daher habe ich sie alle mit in die Liste aufgenommen. Neben desn Sichten von Marina, Aaron, Scarlet, Juno und Pyrus wird es zwischendurch höchstwahrscheinlich auch Kapitel aus der Sicht der Mentoren geben, der Prolog ist allerdings aus der Sicht erner ganz anderen Person. Damit das ganz hier nicht zu lang wird, schließlich seid ihr hier, um eine Geschichte zu lesen und nicht das Vorwort, möchte ich mich jetzt erst einmal verabschieden und euch in die Sicht des obersten Spielmacher, Keithan Evrenell übergeben.


Prolog:

Das große, schlichte Labor lag in unglaublicher Stille da. Nur der Atem von Keithan und das Rascheln der Labortiere in den Käfigen am hinteren Ende des Raums, der mit weißen Fliesen verkleidet war und der den mit dreiundzwanzig Jahren bei drei Jahren im Amt sehr jungen Mann immer ein wenig an eine Klinik erinnerte hallten an den Wänden wieder und verklangen dann mit einem kaum wahrnehmbaren Echo. Eigentlich mochte Keithan es nicht, in die Labore zu gehen, er mochte keine Krankenhäuser, seine rechte Hand und zeitweise auch zweites Gedächtnis, auch bekannt als Kalomira Evrenell, seine kleine Schwester und gleizeitig Assistentin hatte ihm jedoch mitgeteilt, das der Laborleiter Adelphos Greystark ihn hatte sprechen wollen und dabei darauf bestanden hatte, das der oberste Spielmacher, der wie beinahe immer in einen schlichten, schwarzen Anzug, der im weißen Licht der Leuchtstoffröhren an der Decke leicht rötlich zu schimmern schien ihn hier im Labor traf.
Unruhig huschte der Blick des schwarzhaarigen über die Käfige, aus denen ihn Augen aus der Dunkelheit anblitzten und aus denen manchmal das unheilvolle Geräusch nach schwarfen Fangzähnen die an Metallstäben entlangkratzten zu hören war. Er spürte, wie der Schweiß seinen Rücken hinablief und wie sein Herz unnatürlich schnell pochte. Keithan, der panikattacken gewöhnt war, überlegte gerade, ob er nicht doch vielleicht nach draußen gehen sollte und seiner Schwester mitteilen sollte, das sie Adelphos ausrichten könne, das er, wenn er ihn schon in die Labore bestellte bitteschön auch anwesend sein könnte.
Gerade wollte er sich umdrehen und gehen, als er glaubte, Schritte hören zu können. Er hielt in seiner Bewegung inne, bekam langsam das Gefühl, das sicher Raum um ihn herum drehte. Keithan spürte, wie die ihm schon so lange bekannte Panik von dem kleinen Keim, der sie bisher gewesen war weiter wuchs und seine Gedanken beinahe vollends einnahm. Die Schritte, die wie in der Stille zuvor auch der Atem von Keithan mit leisem Echo verklungen waren, klangen wieder an. Keithan nahm einen Schatten in seinem Augenwinkel wahr, drehte sich langsam und auf wackeligen Beinen um und versuchte, seinen Rücken wieder durchzudrücken, es gelang ihm aber nicht. "Guten Tag, Mr. Evrenell." Begrüßte ihn die Gestalt mit einer ihm nur allzu bekannten Stimme. Keithans Blick stellte sich scharf und konnte auch endlich den Präsidenten sehen, der trotz seines feinen Anzugs nicht fehl am Platz aussah, anders als Keithan selbst eher so erschien als würde er genau dahin gehören, wo er stand. "Pppräsident Snow." Stotterte Keithan vor Überraschung und Panik. "Wwas mmachen sie ddenn hier?" Fragte er ihn unruhig und musste ein nervöses lachen unterdrücken. "Mit ihnen reden." Gab der Präsident kühl zurück, in Keithans Ohren klang seine Stimme seltsam verzerrt und kaum noch Menschlich. "Sie haben meine Anweisung, nicht Rendwick Keene, sondern seine Mittributin am leben zu lassen missachtet." Erklärte der Präsident gelassen, Keithan bekam kaum Luft, er stolperte nach hinten und musste sich an einem der Tische abfangen, um nicht zu fallen. "Dder  Fffinalkampf iist nnicht mmehr in mmeiner Kontrolle gewesen." Brachte Keithan zwischen mehreren Atemzügen hervor, er hatte das Gefühl, keine Luft, sondern Wasser einzuatmen. "Soso. Nicht mehr in ihrer Kontrolle." Snow lachte auf. "Sie sind als Oberster Spielmacher in der Pflicht, die Spiele bis ins letzte Detail unter ihrer Kontrolle zu haben." Langsam, fast wie ein Raubtier ging Snow auf Evrenell zu. "Um zu wissen, was Kontrolle ist, habe ich ihnen eine kleine Kostprobe des Gifts des Mutanten M712 vor drei Wochen zukommen lassen." Fuhr er ohne eine Rührung fort, als Keithan zusammenbrach und am Rande der Bewusstlosigkeit gegen den Tisch lehnte. "Es ist stark verdünnt, eigentlich hätten sie bereits vor vier Tagen sterben müssen, so bleibt es allerdings bei einer schweren Vergiftungserscheinung. Sie werden in morgen früh wieder fast der alte sein." War der letzte Satz, den Keithan noch wahrnehmen konnte, bevor er zusammenbrach.
 
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