Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Dramione - Aus Hass wurde Liebe

von hexxex
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
Blaise Zabini Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
14.02.2021
06.03.2021
31
84.263
11
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
23.02.2021 2.795
 
Am nächsten Morgen erwachte Hermine in Draco´s  Arm gekuschelt. Es war erst 6.00 Uhr und Draco schlief noch tief und fest. Hermine stand auf, machte sich im angrenzenden Badezimmer kurz frisch zog ihre Sachen an und ging in die Küche. Sie wollte zum Frühstück Pfannkuchen machen. Darauf hatte sie jetzt einfach Lust. Nach dem sie etwas gegessen hatte setzte sie sich wieder in den Sessel vor den Kamin, wo sie gestern das Buch liegen lassen hatte und las. Hermine hoffte, dass  Draco noch aufstehen würde bevor sie nach Hause musste, um sich für die Arbeit fertig zu machen.

Eine Stunde später wachte Draco auf. Als er merkte, dass Hermine nicht mehr neben ihm lag stand er auf, ging duschen und zog sich einen schicken Anzug an. Er hatte heute ein Geschäftsessen mit dem Kunden von gestern. Wenn heute alles gut läuft, dann steht er kurz vor einem Vertragsabschluss als Ausrüster für diverse Quidditchmannschaften. Als er aus dem Schlafzimmer kam roch er bereits die Pfannkuchen, noch bevor er an der Treppe war. Mit einem Lächeln im Gesicht kam er hinunter und sah, dass Hermine am Karmin saß und las. „Guten Morgen, Schatz.“ sagte er zu ihr. Hermine sah vom Buch auf zu ihm und sagte lächelnd: „Guten Morgen Liebling. Fangen wir jetzt also doch mit Kosenamen an? Was gefällt dir denn besser? Liebling oder Bärchen? Du darfst entscheiden.“ Sie lachte. „Na warte.“ sagte Draco und fing an Hermine zu kitzeln. „Wenn du einmal Bärchen zu mir sagst, dann gibt es Ärger mein Fräulein.“ Hermine konnte nicht mehr vor Lachen, sie weinte schon. „Ist ja gut, ist ja gut, ich gebe mich geschlagen.“ Draco gab ihr einen Kuss. „Braves Mädchen. Hast du mir noch was von den Pfannkuchen übrig gelassen?“ Hermine ging in die Küche und stellte ihm einen Teller auf den Esstisch. „Klar. Die habe ich ja hauptsächlich für dich gemacht. Ich muss jetzt nach Hause, duschen und mir etwas Frisches anziehen, sonst bin ich nicht pünktlich im Laden.“ Draco sah sie etwas wehleidig an. „Schade. Sehen wir uns heute Abend? Heute Mittag kann ich nicht zu dir in den Laden kommen. Habe ein Geschäftsessen wie du siehst.“ Draco deutete an sich hinab auf den Anzug. Hermine gab ihm einen Kuss und sagte: „Ja, du siehst verdammt heiß aus. Ist mir nicht entgangen. Heute Abend bin ich leider mit meinen Eltern verabredet und habe auch noch keine Ahnung wann ich zurück bin. Aber morgen habe ich wieder Zeit für dich.“ Draco lächelte sie an. „Ok. Dann werde ich heute mal wieder was mit Blaise unternehmen. Der heult mir schon die Ohren voll, dass ich ja jetzt gar keine Zeit mehr für ihn habe.“ Hermine lachte, holte ihre Jacke und zog sich die Schuhe an. „Tja Mister Malfoy, Freundschaften muss man eben pflegen.“  Bevor sie nach Hause apparierte rief sie noch: „Bis bald mein  Bärchen.“ Draco schüttelte lachend den Kopf, er wusste, dass sie nach diesem Satz sofort appariert ist. Dann machte auch er sich auf den Weg zur Arbeit.

Pünktlich um 9.00 Uhr schloss Hermine den Laden auf. Heute war wieder eine Menge zu tun, es würden wieder zahlreiche Bücherbestellungen kommen und die Abrechnung müsste sie auch machen. Also machte sie sich gleich an die Arbeit.  Als Ginny in den Laden kam stürmte sie auf Hermine zu, ohne sie zu begrüßen und fragte nur: „ Und?“ Hermine lächelte. „Eine Dame genießt und schweigt.“ Ginny sah sie vorwurfsvoll an. „Ist das dein ernst? Du willst mich hier einfach im Regen stehen lassen?“ Hermine stütze sich mit den Ellbogen auf den Tresen und legte ihr Gesicht in die Hände. „ Also ja, ja und verdammt gut. Reicht dir das jetzt?“ Beide lachten. „ Ja, ich glaube ich weiß was du damit sagen willst.“ Erst dann zog sich Ginny die Jacke aus. „Und bei dir? Denkst du immer noch Harry geht dir fremd?“ Ginny wurde rot. „Ähm nein, er hat mir gestern gesagt, dass er nur eine Überraschung für mich geplant hat am Samstag. Aber du wusstest ja anscheinend davon, wenn du mich jetzt so fragst.“ Hermine zuckte mit den Schultern. „Irgendwer muss ja auch auf Albus aufpassen oder? Aber ich wusste es auch erst seit gestern als Ron und Harry nachmittags hier waren. Da hat Harry mich nämlich gefragt, ob ich Albus am Samstag zu mir nehmen könnte. Wie ist es gestern  eigentlich mit Ron gelaufen?“ Ginny rollte mit den Augen. „Glaub mir, du willst gar keine Details wissen Hermine. Es ist so stur und irgendwie ist er auch nicht mehr er selbst. Ich weiß bald auch nicht mehr was ich noch machen soll. Selbst vor Harry verschließt er sich mittlerweile. Er kann es einfach nicht verkraften, dass Malfoy jetzt in unserem Leben eine Rolle spielt. Obwohl Malfoy mir und Harry niemals wichtiger sein wird als Ron. Aber gefühlt habe ich gestern mit einer Wand gesprochen.“ Hermine ging es nicht anders, sie hatte auch keine Ahnung wie sie noch mit Ron umgehen sollte. Die Situation war so angespannt zwischen ihnen. „Ob ich vielleicht mal mit ihm reden sollte? Aber ich weiß auch nicht so genau, wie ich das anstellen soll, ohne dass er sich wieder Hoffnungen macht. Ich wäre ihm so gern eine gute Freundin, aber das funktioniert einfach nicht solange er nicht versteht, dass wir nur noch beste Freunde sind.“ Damit war das Gespräch beendet, denn in diesem Augenblick kam Kundschaft in den Laden und wünschte eine Beratung. Hermine hatte den ganzen Tag überlegt, wie sie es vielleicht anstellen könnte ein sinnvolles Gespräch mit Ron zu führen. Aber eins war sicher. Sie musste auf jeden Fall nochmal ein Gespräch mit ihm führen, denn so konnte es nicht weiter gehen.

Pünktlich um 18.00 Uhr schloss Hermine den Laden und sah Blaise auf der anderen Straßenseite. Sie wollte ihm noch kurz hallo sagen, bevor sie sich auf den Weg zu ihren Eltern machen würde und ging zu ihm hinüber. „Hey Blaise, na wie geht’s dir?“ Blaise fiel ihr um den Hals und sagte gespielt theatralisch „Danke, Hermine.“ Hermine war etwas überrascht und klopfte ihm dann beruhigend auf den Rücken. „Was ist los, Blaise?“ Er löste sich aus der Umarmung und lachte sie an. „Du hast mir heute meinen Besten Kumpel Dray überlassen. Ich freue mich sehr, ihn endlich mal wieder für mich zu haben.“ Hermine lachte.“ Ach Blaise, das mache ich doch gerne. Du weißt doch, dass du mit mir reden kannst. Wir können ja auch sowas wie einen Besuchstag einrichten, an dem du ihn für dich hast.“ Sie schubste ihn. „Du bist aber auch ein Spinner.“ Blaise zwinkerte ihr zu. „Sorry Hermine, ich muss jetzt los. Mein bester Freund wartet auf mich. Wir wollen heute um die Häuser ziehen.“ sagte er gespielt arrogant und Hermine antwortete ebenso arrogant: „Aber natürlich, Blaise. Es tut mir sehr leid, wenn ich dich aufgehalten haben sollte. Bis dann.“

Als Hermine bei ihren Eltern angekommen war, schloss sie die Tür auf. Sie hatte immer noch einen Schlüssel für das Haus, da sie sich im Urlaub immer um die Pflanzen kümmerte. Sie ging hinein und rief: „Mum, Dad. Ich bin da. Wo seid ihr?“ Keiner antwortete. Hermine sah zuerst in der Küche, dann im Wohnzimmer nach. Es war niemand zu sehen. Hatte sie sich im Datum geirrt. Nein, sie waren doch für heute verabredet. Plötzlich hörte sie aus der zweiten Etage jemanden weinen. Hermine ging langsam die Treppe hoch. „Mum, bist du oben?“ Ihre Mutter kam aus dem Schlafzimmer und blieb oben an der Treppe stehen. Hermine sah sofort, dass sie geweint hatte, ihre Augen waren rot und leicht geschwollen. „Mum, alles ok bei dir? Wo ist Dad?“ Ihre Mutter brach in Tränen aus und ließ sich auf die oberste Stufe der Treppe sinken. Hermine lief sofort zu ihr. „Mum, sag schon. Was ist los mit dir? Ist etwas mit Dad? Geht es ihm gut?“ Ihre Mutter sah sie nur an, sagte aber immer noch nichts. „Mum, bitte. Sprich mit mir. Ich mache mir fürchterliche Sorgen um dich. Wenn du nicht gleich etwas sagst, rufe ich einen Krankenwagen.“ Hermines Mutter nahm ihre Hand und sagte mit zitternder Stimme. „Deinen Vater geht es gut. Wahrscheinlich sogar sehr gut. Er hat mir heute offenbart, dass er seit 6 Monaten eine Affäre hat und dass er sich in diese Frau verliebt hat.“ Sofort liefen ihr die Tränen wieder endlos die Wangen hinunter. Hermine nahm ihre Mutter in den Arm und auch ihr stiegen die Tränen in die Augen. Aber sie musste jetzt stark sein für sie und durfte nicht weinen. „Hat er das wirklich so gesagt? Aber was für eine andere Frau denn? Kennst du sie? Ich kann das gar nicht fassen. Warum tut er so etwas. Es tut mir so unendlich leid für dich, Mum.“ Hermine hielt ihre Mutter mindestens eine halbe Stunde im Arm. Mehr als für sie da sein konnte sie jetzt nicht, sie müsste sich erst einmal beruhigen, bevor sie ein vernünftiges Gespräch führen konnten. Das schluchzen in ihren Armen wurde weniger. Wahrscheinlich waren dort nun keine Tränen mehr, die noch hätten fließen können. „Mum, wollen wir in die Küche gehen und ich mache dir einen Tee?“ Ihre Mutter nickte. „Ja mein Schatz, das wäre schön. Ich gehe kurz ins Bad und komme dann nach ok? Dann ging sie ins Badezimmer und schloss die Tür hinter sich. Hermine ging in die Küche, stellte den Wasser kochen an und holte Teebeutel und Tassen aus dem Schrank. Sie konnte es nicht fassen. Hermine nahm ihr Handy und versuchte ihren Vater anzurufen. Er ging aber nicht ran. Sie versuchte es noch ein zweites und ein drittes Mal. Beim dritten Mal hatte er sie sogar weggedrückt. Nun wurde Hermine sein. Wie konnte er sich nur so verhalten. Dass er nicht einmal die Anrufe seiner Tochter beantwortete. Als sie hörte, dass ihre Mutter die Treppe hinunter kam, steckte sie das Handy weg und goss den Tee auf. „Geht es Mum?“ Hermines Mutter setzte sich an den Tisch. „Ja mein Schatz. Es tut mir leid, dass ich dir hier die Ohren vollheule. Ich hatte ganz vergessen dir abzusagen.“ Hermine ging mit den Teetassen zu ihrer Mutter an den Tisch. „Mum, spinnst du? Du kannst mit mir über alles reden. Und ganz ehrlich, Dad soll mir mal unter die Augen treten. Ich konnte es noch nie verstehen, wieso man, wenn man schon nichts mehr für jemanden empfindet sich nicht vor einer Affäre trennen kann. Das ist das allerletzte. So verhält man sich nicht. Mir tut es unheimlich leid Mum. Soll ich heute Nacht hier bei dir bleiben?“ Sie schüttelte den Kopf und legte ihre Hand auf die von Hermine. „Nein, mein Schatz das brauchst du nicht, danke. ich werde mich nachher gleich schlafen legen. Ich bin fix und fertig und ich bekomme Kopfschmerzen.“ Hermine stand auf, ging hinüber zu ihrer Mutter, nahm sie noch einmal in den Arm und gab ihr einen Kuss auf die Haare. „Kann ich dir noch irgendetwas Gutes tun? Soll ich dir noch etwas besorgen?“ Ihr Mutter legte den Arm um sie und sagt: „Nein, danke meine Süße. ich möchte heute einfach nur noch allein sein.“ Hermine nickte verständnisvoll. „Sag mal weißt du wer diese Frau ist, mit der Dad..?“ Hermine strich ihr sanft über die Haare. „Es soll wohl eine Frau aus der Zaubererwelt sein. Gott weiß wo er sie kennen gelernt hat.“ Hermine umarmte sie noch einmal innig und verabschiedete sich dann von ihr.

Es war erst 20.00 Uhr als sie ihr Elternhaus verließ und Hermine brauchte dringend frische Luft. Sie spazierte noch eine Weile durch ihre alte Nachbarschaft. Dabei versuchte sie noch einmal ihren Dad telefonisch zu erreichen. Aber nichts, er ging wieder nicht ran. Dann schrieb Hermine ihm eine wütende Nachricht. „Hallo Dad, würdest du dich bitte mal bei deiner Tochter melden? Oder servierst du mich zusammen mit Mum ab? Hermine“ Eine Stunde später apparierte Hermine in ihre Wohnung. Es dauerte nicht einmal eine Minute und ihr liefen die Tränen. Sie konnte nicht fassen, dass ihr Vater so mies mit ihrer Mutter umging. Hermine hat sie noch nie in ihrem Leben so verletzt gesehen. Es traf sie tief, ihre Mutter so zu sehen. Hermine zog sich eine Jogginhose und ein lockeres T-Shirt an, schnappte sich ihre Lieblingsdecke und kuschelte sich auf den großen Korbsessel, der auf ihrem Balkon stand. Sie brauchte einfach frische Luft, denn sie hatte das Gefühl sie könnte nicht frei atmen. Dann schrieb sie Draco eine Nachricht: „Hallo Liebling, bin jetzt zuhause. Hoffe du hast einen schönen Abend mit Blaise.“ Es dauerte nicht lang, da kam auch schon eine Antwort von Draco: „Hallo. Es macht schon ziemlich Spaß mit Blaise. Aber ich wäre gern bei dir. Wie war der Abend bei deinen Eltern?“ Hermine schrieb nur kurz angebunden: „Das willst du gar nicht wissen. Es war der schlimmste Abend seit langem für mich. Ich werde wohl gleich ins Bett gehen. Ich wünsche euch noch viel Spaß. Bis Morgen. Kuss Hermine“

_________________________________________________________________________________

Währenddessen im Drei Besen

Blaise sah, dass Draco abwesend vor sich hinstarrte und stieß ihn an. „Was ist los, Alter?“ Draco winkte ab.“ Ach nichts. Hermine hat sich gerade gemeldet. Ich glaube es geht ihr nicht so gut. Es war wohl irgendetwas bei ihren Eltern.“ Blaise starrte ihn an. „Verdammt Dray und was machst du noch hier? Du solltest vielleicht mal zu ihr.“ Draco verstand nicht so genau was Blaise meinte. „Ich kann doch nicht einfach bei ihr auftauchen. Sie hat nicht gefragt ob ich komme.“ Blaise schüttelte nur mit dem Kopf. „Draco, du hast absolut keine Ahnung von Frauen. Sie hätte dich bestimmt jetzt gern bei sich. Will dir und mir aber nicht den Abend verderben. Muss man dir denn alles erklären? Nun verschwinde schon. Ich übernehme heute die Rechnung. Dafür zahlst du aber die nächsten beiden Male, verstanden?“ Draco lachte. Er war froh, dass er so einen guten Freund wie Blaise hatte. Komischer weise kannte der sich super mit den Gefühlen von Frauen aus, obwohl er noch nie eine ernste Beziehung geführt hat. „Danke. Bis morgen Blaise.“

_______________________________________________________________________________

Kurze Zeit später stand Draco bei Hermine im Wohnzimmer und sah sich nach ihr um. Als er sie auf dem Balkon entdeckte ging er auf sie zu, blieb aber an der Balkontür stehen und räusperte sich um Hermine nicht zu erschrecken. „Draco, was machst du denn hier? Ich dachte du bist mit Blaise unterwegs.“ Draco ging auf sie zu zog sie von dem Korbsessel hoch, setzte sich und zog sie auf seinen Schoß. Dann legte er die Decke um sich und Hermine. „Wie kann ich denn mit Blaise Spaß haben, wenn ich weiß, dass es dir nicht gut geht. Erzähl, was war los bei deinen Eltern.“ Hermine gab ihm einen Kuss. „Danke, Draco. „ Dann erzählte sie ihm, was passiert war. „Ich kann es einfach nicht fassen, dass mein Vater so mit meiner Mutter umgeht. Ich finde es sogar widerlich. Wenn er weiß, dass er sie nicht mehr liebt, warum kann er sich denn nicht erst von ihr trennen bevor er mit einer anderen ins Bett steigt. Und dann reagiert er noch nicht mal auf die Anrufe seiner Tochter. Ich wollte den beiden heute eigentlich von dir erzählen, aber wie kann ich meiner Mutter erzählen, dass ich glücklich bin, wenn sie gerade so unglücklich ist. Das habe ich nicht übers Herz gebracht.“ Draco umarmte sie fest. „Es tut mir sehr leid Hermine. Aber ich bin ehrlich. Ich weiß nicht was ich sagen soll, um dir zu helfen. Ich habe keine Ahnung was man in so einer Situation tut. Ich will nichts falsch machen.“ Hermine lächelte ihn an und gab ihm einen Kuss. „Du musst gar nicht sagen. Du bist hier, du bist für mich da und hörst mir zu. Das ist mehr als ich erwartet habe, schließlich geht es hier um meine Eltern, die du noch nicht einmal kennst und ich muss ja damit klar kommen. Ich liebe dich dafür, dass du jetzt hier bei mir bist.“ Trotz Decke fing Hermine langsam an zu zittern. Draco gab ihr einen Kuss auf die Stirn und sagte: „Komm, lass uns reingehen. Willst du noch einen Tee trinken?“ Hermine schüttelte mit dem Kopf. „Nein, danke. Ich möchte einfach nur noch ins Bett und schlafen.“  Nachdem sie drin waren, ging Hermine ins Bad um sich etwas Wasser ins Gesicht zu werfen und zog sich ein Nachthemd an. „ Soll ich gehen?“ fragte Draco unsicher, der im Wohnzimmer stand und darauf gewartet hatte, dass sie wieder aus dem Bad kam. Hermine ging auf ihn zu und schloss die Arme um ihn. „Nein, es wäre schön, wenn du heute Nacht bei mir bleibst.“ Draco nickte. „ Gern, na los  lass uns schlafen gehen. Dir fallen ja schon die Augen zu.“ Draco zog sich bis auf die Boxershort aus und stieg ins Bett, dann schloss er Hermine in seine Arme und streichelte sie liebevoll, bis sie eingeschlafen war.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast