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Dramione - Aus Hass wurde Liebe

von hexxex
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
Blaise Zabini Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
14.02.2021
12.04.2021
43
126.476
20
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14.02.2021 1.984
 
3 Jahre nach dem Krieg.

Hermine Granger, die klügste Hexe ihrer Zeit, hatte Hogwarts nach dem Krieg noch 1 Jahr besucht um Ihren Schulabschluss zu machen. Natürlich schloss Sie die Schule als Jahrgangsbeste ab. Während Hermine Hogwarts besuchte, hatte ihr Freund Ronald Weasley einen Job in Rumänien angenommen. Er hat dort mit seinem Bruder Charlie zusammen eine Auffangstation für Drachen gegründet. Dies war für Ron eine Herzensangelegenheit, die ihn von seiner großen Liebe Hermine entfernte ohne, dass er es bewusst wahr nahm. Er arbeitet fast nur noch und kam selten nach Hause. Nicht einmal auf Hermines Briefe antwortete er regelmäßig. Sie konnte so eine Beziehung nicht führen, sie hatten sich entfremdet. Kurz vor den Prüfungen hatte Hermine sich von Ron getrennt und hoffte, dass sie immer ihre tiefe Freundschaft verbinden würde. Ron konnte es nicht fassen, ihm wurde zu spät bewusst wie sehr er sie liebte und dass er zu wenig getan hatte um die Beziehung zu retten. Er lies sie jedoch schweren Herzens gehen...

Nach ihrem Abschluss hat Hermine 2 Jahre die Welt bereist, um sich von den Anstrengungen des Krieges und all den negativen Erlebnissen in ihrem Leben zu erholen. Überall wo sie war hat sie jeden nur möglichen Job angenommen um sich ihren größten Traum erfüllen zu könne, einen eigenen Buchladen in der Winkelgasse. Natürlich hatte sie all die Zeit den Kontakt mit ihren besten Freunden aufrechterhalten. Sie hatte es nie versäumt ihnen Postkarten und Briefe von den schönsten Orten der Welt zukommen zu lassen. Sie erhielt von allen regelmäßig antworten. Nur Ron, der wohl immer noch zu verletzt war hatte nicht einmal geantwortet. Hermine stimmte dies traurig, jedoch hoffte sie die zeit würde alle Wunden heilen. Mit Harry und Ginny hatte sie sogar regelmäßig telefoniert, da diese ein Muggeltelefon besaßen. Harry war schließlich der einzige ihrer Freunde, der in der Muggelwelt aufgewachsen war und sich mit den Muggelerfindungen auskannte. Harry und Ginny waren bereits verheiratet, Harry war Auror und vor Kurzem ist ihr Sohn Albus zur Welt gekommen.

Hermine die gerade noch in Paris war, saß auf dem Balkon ihres Apartments und las einen Brief von Ginny. Als Sie das beigelegte Foto von Ginny und Harry mit dem kleinen Albus auf dem Arm ansah, seufzte sie und sagte leise: „ Ich vermisse euch…es ist Zeit nach Hause zu kommen.“

Hermine hatte genug Geld zusammen um sich ihren Traum erfüllen zu können. Sie packte also ihre Sachen in Paris zusammen, bezahlte noch ihre Unterkunft und apparierte in ihre kleine Wohnung in London. Verdammt, ihr wurde immer noch schlecht wenn sie über so lange Strecken hinweg apparierte, dachte sie als sie angekommen war. Sie war voller Tatendrang und ohne ihren Koffer auszupacken ging sie ins Bad um sich kurz frisch  zu machen. Sie sah in den Spiegel und sie war glücklich. Endlich würde ihr Traum in Erfüllung gehen und sie würde all die Menschen wieder sehen, die sie liebte.

Hermine apparierte in die Winkelgasse, um sich dort nach einem Laden umzusehen bevor sie sich auf den Weg zu Harry und Ginny machte. Als sie so durch die Winkelgasse schlenderte, fühlte sie sich geborgen. Endlich Zuhause, dachte sie und sah sich lächelnd um. Plötzlich weiteten sich Hermines Augen. In einem kleinen Laden, direkt neben dem Zauberstabladen von Ollivander, der nun von Dean Thomas geführt wurde, hing ein Schild im Schaufenster.  Zu verkaufen. Hermine spüre sofort ein kleines Kribbeln in der Magengegend.

Sie klopfte an die Tür und eine ältere Dame öffnete ihr die Tür. „Ja, meine Liebe. Was kann ich für sie tun?“ Hermine antwortete ihr freundlich: „Hallo Miss, ich wäre daran interessiert den Laden zu kaufen und würde ihn mir gern einmal ansehen, wenn es für Sie kein Problem ist.“ Die ältere Dame öffneten ihr die Tür: „Aber nein, kommen Sie doch herein und sehen sich in Ruhe um.“Hermine nickte ihr freundlich zu und trat ein. Sie schaute sich erwartungsvoll um. Der Laden war sehr geräumig und größer als er von außen erkennen ließ. Der große Verkaufsraum wurde von Tageslicht durchflutet und doch war da Spielraum um kuschelige Leseecken einzurichten. Hermine hatte sich sofort in diesen Laden verliebt und in ihrem Kopf sprudelte es vor Ideen  wie sie den Laden einrichten könnte.  Sie drehte sich nach der Führung euphorisch zu der älteren Dame um: „Ich möchte diesen Laden unbedingt haben. Wie viel soll er denn kosten?“ Hermine bekam Angst, dass ihre Ersparnisse nicht reichen könnten, als sie sah wie die alte Dame sie mit leicht schief gehaltenem Kopf skeptisch ansah. „Nun ja.“ sie hielt inne „Wissen Sie, der Laden war mein Lebenswerk und ich hänge sehr daran. Ich möchte sicher gehen, dass er so erhalten bleibt wie er ist und dass er sinnvoll genutzt wird.“ Hermines Euphorie verflog plötzlich. „ Das heißt Sie wollen mir den Laden nicht verkaufen?“ Die alte Dame sah sie verwundert an. „Nein meine Liebe, so habe ich das nicht gemeint. Ich würde nur gern mehr über Ihre Pläne mit dem Laden wissen. Wenn Sie Zeit haben, dann können wir nach hinten gehen und bei einem Tee darüber reden.“ Hermine war erleichtert und antwortete lächelnd: „Sehr gern.“

Als Sie sich in einer kleinen Küche an einem runden Tisch mit einer Tasse Tee gegenüber saßen, fing Hermine zaghaft an von ihrer Idee eines gemütlichen Buchladens zu erzählen. Umso länger sie darüber sprach, umso selbstbewusster wurde sie wieder und ihre Augen fingen an zu strahlen. Als Hermine mit Ihren Ausführungen am Ende war, sah sie der älteren Dame erwartungsvoll ins Gesicht. Zu ihrem erstaunen schenkte ihr die alte Dame ein fast mütterliches, liebevolles Lächeln und sagte: „Meine Liebe, es waren schon so viele Leute hier und wollten den Laden kaufen, aber niemand hatte so genaue Vorstellungen wie Sie. Sie sprechen mit so viel Liebe davon ihren Traum zu verwirklichen, den Menschen die Literatur näher zu bringen und nicht nur davon mit dem Laden das große Geld zu machen. Ich würde mich sehr darüber freuen, den Laden in Ihre Hände zu geben.“ Hermine stiegen die Tränen in die Augen. Sie konnte es kaum glauben, so nah war sie ihrem Traum nun. „ Vielen vielen Dank. Sie werden es nicht bereuen. Sie sind jederzeit im Laden willkommen und können sich kostenlos Bücher ausleihen.“ sagte Hermine euphorisch. Die ältere Dame legte ihre Hand auf die von Hermine, die auf dem Tisch lag und lächelte sie an. „ Sehr gern. Am besten kommen Sie morgen wieder und wir erledigen den Papierkram.“ Hermine entgegnete ihr: „ Vielen Dank. Sagen Sie mir wann ich morgen hier sein soll.“ Die ältere Dame überlegte: „ Gegen 13.00 Uhr? Passt ihnen das?“ Hermine strahlte Sie an:“ Natürlich, ich werde da sein.“ Sie verabschiedete sich höflich und ging überglücklich zur Ladentür  hinaus. Schon bald würde sie ihren eigenen Buchladen in der Winkelgasse eröffnen, das musste sie sofort Harry und Ginny erzählen.

Kurze Zeit später stand Hermine schon vor dem kleinen Häuschen von Ginny und Harry. Als sie näher an die Tür trat hörte sie Ginny empört brüllen:“Harrrry!“ Und von Harry hörte man nur ein „Ahhh!“ Sie musste sofort schmunzeln und in ihr stieg eine wohlige Wärme auf, endlich war sie wieder zuhause bei ihren Freunden. Hermine klingelte. Harry öffnete die Tür, Ginny stand neben ihm mit Albus auf dem Arm und außerdem hatte Sie Harry fest am Ohrläppchen gepackt, er verzog das Gesicht leicht vor Schmerzen. Als Hermine dieses Schauspiel sah konnte sie nicht anders und fing sofort an zu lachen. Ginny und Harry starrten Hermine fassungslos an. Sie wussten ja nicht, dass Hermine zurück ist, da sie niemandem ein Wort gesagt hatte. Als Hermine sich etwas beruhigt hatte, sagte sie: „Na was ist, wollt ihr eure beste Freundin nicht begrüßen?“ Ginny ließ Harry los, der immer noch verdutzt schaute und gab ihm Albus auf den Arm. „Hermine! Endlich, ich habe dich so schrecklich vermisst.“ schrie Ginny schon fast und fiel Hermine in die Arme. In Hermines Augen stiegen Tränen auf und als Ginny sie ansah konnte Hermine auch in Ihren Augen Tränen erkennen. „Ich habe dich auch vermisst.“ sagte Hermine und beide strahlten sich an. „Komm doch rein. Ich mache uns einen Tee und dann musst du mir einfach alles erzählen, was du gesehen und erlebt hast.“ sagte Ginny und eilte in die Küche um den Tee aufzusetzen. Hermine trat ins Haus und umarmte Harry, der immer noch wie angewurzelt mit  Albus auf dem Arm in der Tür stand. „Hallo Harry, schön dich zu sehen.“ Harry schloss wie paralysiert die Tür. „Schön, dass du wieder da bist Hermine.“ entgegnete ihr Harry und strahlte sie an.

Sie gingen raus auf die Terrasse, da es so ein wunderschöner warmer Frühlingstag war und setzten sich. „Das ist der kleine Albus. Wir haben uns schon sehr drauf gefreut ihn dir vorzustellen.“ Sagte Harry, der Hermine zugewandt war. Hermine sah den Kleinen an und steckten ihren Zeigefinger in seine kleine Hand. „Hallo Albus, ich bin deine Tante Hermine und ich freue mich unendlich darüber dich kennenzulernen.“ Harry legte Albus vorsichtig in Hermines Arme. In Hermine stiegen die Tränen der Rührung auf. Ginny kam aus der Küche und blieb in der Terrassentür stehen, sie musste lächeln als sie sah wie Hermine den kleinen Albus im Arm hielt. Hermine sah auf zu Harry und dann zu Ginny. „Er ist wunderschön.“ sagte sie mit sanfter gebrochener Stimme. Alle lächelten vor sich hin. Als der Teekessel zischte ging Ginny in die Küche und kam mit einem Tablett mit Tee und Gebäck zurück. „Nun ist Schluss mit dem Rührseeligen Geflenne.“ sagte Ginny lachend. „Erzähl uns warum du jetzt plötzlich zurück bist und was du nun vorhast.“ Hermine gab Albus, der auf ihrem Arm eingeschlafen war, Ginny die ihn in den Kinderwagen legte, der unter einem Baum im Garten stand.

Hermine strahlte Harry und Ginny an und sagte: „Ich habe euch so sehr vermisst, als ich das Süße Bild von euch mit Albus in deinem letzten Brief gesehen habe. Da ich genug Geld zusammengespart hatte und ich wieder mehr zu mir selbst gefunden habe, wusste ich, dass es Zeit ist nach Hause zu kommen und mein Leben zusammen mit meinen Freunden zu verbringen. Ich habe doch immer gesagt, dass mein größter Traum ein Buchladen in der Winkelgasse ist. Und haltet euch fest. Als ich heute durch die Winkelgasse ging, habe ich den perfekten Laden gefunden. Direkt neben dem Zauberstabladen von Dean. Ginny überlegte und Harry sagte: „Ach, der Trödelladen dieser alten Dame, der erst vor ein paar Monaten geschlossen hat.“ Hermine schrie schon fast so aufgeregt war sie: „Ja, genau der. Ich hatte ein langes Gespräch mit der alten Dame und schon morgen sind wir verabredet um den Papierkram zu erledigen.“ Ginny sah sie erstaunt an. „Schon Morgen? Das ist ja wunderbar Hermine. Solltest du Hilfe beim einrichten brauchen, dann werde ich dir helfen. Harry wird sich dann um Albus kümmern, stimmt´s Harry?“ Sie sah ihn eindringlich an. Harry antwortete fast eingeschüchtert: „Aber natürlich, Schatz.“ Hermine schmunzelte und zog eine Augenbraue hoch. „ Vielen Dank Ginny. Auf das Angebot komme ich gern zurück. Aber was ist denn bei euch wieder los?“ Ginny antwortete mit einem leicht genervten Ton:“ Immer das selbe Hermine. Harry drückt sich davor mir bei der Hausarbeit zur Hand zu gehen. Deswegen musste ich vorhin auch erzieherische Maßnahmen ergreifen, wie du ja selbst sehen konntest.“ Ginny musste sich das Grinsen verkneifen und sah Harry mit ernstem Blick an. Bevor Harry antworten konnte verfiel Hermine schon in ein herzliches Lachen. „ Also immer noch alles beim Alten.“ sagte Hermine und schenkte ihren Freunden einen liebevollen Blick. Auch Harry und Ginny konnten nun nicht mehr an sich halten und lachten laut.  Harry legte seine Hand auf die von Ginny und beide lächelten versöhnlich.

Hermine war bis spät in der Nacht noch bei den Potters, da sie sich so viel zu erzählen hatten. Als Hermine wieder in ihrer Wohnung war, machte sie sich fertig um schlafen zu gehen. In ihrem Bett ließ sie den Tag noch einmal Revue passieren und schlief mit einem glücklichen Lächeln ein.
 
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