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Nach langer Zeit

OneshotLiebesgeschichte / P12 / Het
Shizuo Heiwajima Vorona
14.02.2021
14.02.2021
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Ich weiß. Viele mögen diesen Ship nicht xD
Aber für die, die es trotzdem Lesen: Vielen Dank und viel Spaß~

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Ich trat die Zigarette aus und folgte Tom zum nächsten. Heute hatten wir nicht viele, die wir 'besuchen' mussten, so hatte ich auch bald Feierabend.

In letzter Zeit war es ruhig in Ikebukuro und der Bastard ließ sich auch nicht mehr blicken, seitdem ich mich das letzte Mal mit ihm angelegt hatte und ihn vielleicht sogar umgebracht hätte, wäre Vorona nicht dazwischen gekommen. Vorona... Sie hatte Japan wieder verlassen und war nach Russland zurück. Sie sagte, sie wolle lernen und wieder zurück kommen, wenn die Zeit gekommen war. Seitdem wartete ich hier auf ihre Rückkehr.

Ich hatte in den Monaten, in denen ich auf sie wartete, sehr viel nachgedacht. Aber schnell hatte ich bemerkt, dass ich Vorona vermisste. Ich dachte sehr viel an sie und fragte mich, was sie wohl im Moment tat, an wen oder was sie dachte. Dachte sie auch an mich?

Tom klopfte an die Tür, doch keiner öffnete sie. Er nickte mir zu und ich brach die Tür mit Leichtigkeit auf.

"Sieht so aus, als wäre er schon sehr lange nicht mehr hier gewesen. Komm, lass uns 'ne Pause machen und dann zum letzten gehen."

Ich folgte Tom mit einem stummen nicken und wir gingen zu einem Café. Noch bevor ich eintrat, erkannte ich kurzes lila Haar und sah genauer hin. Es war Akane-chan. Sie entdeckte mich auch und rannte zu mir, umarmte mich.

"Shizuo-Onii-Chan!"

"Hallo Akane-chan", lachte ich.

"Arbeitest du gerade?"

Ich sah kurz zu Tom, der uns nur lächelnd anschaute.

"Wir machen gerade eine Pause."

Eine männliche Stimme rief nach ihr.

"Mrs. Akane. Wir müssten so langsam weiter."

Ein Mann der eine Narbe an einem Auge hatte und mit einem Gehstock zu uns schaute, lächelte mich Nett an und ich nickte ihm zurück. Ich streichelte noch kurz ihren Kopf und sagte, sie soll mal lieber wieder zurück gehen, was sie auch tat.

Wir gingen ins Café und ich bestellte mir einen Eiskaffee. Tom hingegen einen normalen Kaffee.

"Sie scheint dich echt liebgewonnen zu haben. Wenn man bedenkt, dass sie dich bei eurem ersten Treffen töten wollte, mit einem Elektroschocker."

"Ja. Da hast du Recht."

Tom nippte an seinem Kaffee und verschluckte sich kurz und starrte dann hinter mich. Verdutzt legte ich erst meinen Kopf schief, drehte mich dann aber um.

Da stand sie. Sie kam tatsächlich zurück. Vorona stand hier und lächelte mich sanft an. Ihr blondes Haar war gepflegt und die Sonne von draußen schien darauf, machte es umso schöner. Ihre lilanen Augen sahen in meine und schienen mich zu verzaubern.

"Lange nicht gesehen, Shizuo-Senpai."

Ich stand auf und umarmte sie. Sie versteifte sich kurz, doch erwiderte die Umarmung dann.

"Ja, lange nicht gesehen, Vorona."

Tom begrüßte sie ebenfalls mit einem "Hi."

Ich bezahlte den Eiskaffee und ging mit ihr zur Tür. Tom brauchte noch etwas für seinen Kaffee, kam dann aber nach.

"Wie viele habt ihr noch vor euch?"

Vorona klang formell, wie früher auch. Ich lächelte dabei.

"Nur noch einer."

Sie nickte und beschloss, mit uns zu kommen.

Wir erledigten es ohne Probleme. Zum Glück gab uns der Typ ohne zu zögern das Geld und verschwand wieder.

"Dann bis morgen."

"Bis morgen."

Wir verabschiedeten Tom und gingen wieder in die Stadt. Als wir allein waren, wurde ich nun wieder etwas nervöser.

"Shizuo-Senpai."

Ich drehte mich zu ihr. Sie blickte mich mit ihrem normalen Gesichtsausdruck an.

"Ja?"

"Ist in letzter Zeit irgendetwas passiert? Ich war lang nicht mehr hier. Zum Beispiel das schwarze Motorrad."

Ich überlegte etwas. Aber eigentlich war es ruhig gewesen.

"Eigentlich nicht. Nur das, was immer passiert."

Sie nickte.

"Was hast du alles gemacht in der Zeit?"

Ich suchte ein Gesprächsthema. Vorona sah mich erst noch still an, aber dann zeichnete sich ein kleines lächeln an ihren Lippen ab.

"Ich hab über einiges nachgedacht und habe trainiert."

"Worüber... hast du nachgedacht?"

Sie schaute lächelnd zu Boden und ihre linke Hand umfasste ihr weißes Shirt.

"Über eine Empfindung, die ich seit einiger Zeit hege."

Ich komme ihr etwas näher und nehme ihre linke Hand in meine zwei. Sie schaute auf und schien nach etwas zu suchen, als sie tief in meine Augen schaute.

"Mir ging es ähnlich."

Ich wusste nicht, weshalb ich das sagte. Aber ich konnte nicht anders.

"Ich denke, zumindest ist es so in sehr vielen Büchern beschrieben, dass ich für dich Liebe empfinde."

"M-mir geht es auch so."

Ich war zwar unsicher, doch ich wollte es riskieren.

Sie strahlte und legte ihre Arme um meinen Nacken, kam mir immer näher. Sie schloss ihre Augen und ich tat es ihr gleich.

Ich spürte ihre weichen Lippen an die meine. Es war ein berauschendes Gefühl. Ich liebte sie und sie mich auch. In diesem Moment war ich der glücklichste Mensch der Welt.

Die Person die mich liebte, hatte keine Angst vor mir. Sie liebte mich, so wie ich bin. Genauso, wie ich sie liebte.
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