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Nur 10 Jahre

von Cargo06
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Captain Jack Sparrow Elizabeth Swann Will Turner
13.02.2021
03.03.2021
6
11.195
1
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3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
13.02.2021 2.087
 
Es geht um hauptsächlich um Elizabeth und Jack.
Es kann sein das es diese Geschichte schon irgendwo gibt, aber diese Handlung hab ich mir komplett selbst ausgedacht.
Die Charaktere gehören zu PotC und ich übernehme sie aus den Filmen.
Ich verdiene nichts daran, aber es macht mir Spaß zu schreiben.
Aber jetzt geht’s los, viel Spaß beim Lesen :)
Bevor ihr euch wundert, in der Fanfiction hat Jack seine Black Pearl und ist Kapitän. Er ist sehr gut mit Elizabeth befreundet. Will hat Elizabeth gerade verlassen und ist Kapitän der Flying Dutchman.

Ankunft auf der Black Pearl
Elizabeth sah wie Will langsam im Horizont verschwand und sie blickte ihm noch sehr lange nach. So ganz konnte sie Situation noch nicht realisieren und sie fühlt sich alleine gelassen. Sie konnte den Gedanken nicht aus dem Kopf kriegen, dass sie Will die nächsten 10 Jahre nicht sehen wird. Sie setzte sich in den Sand und fasste sich an den Kopf, es fühlte sich so an, als würde sie gleich eine Panikattacke bekommen oder völlig durchdrehen. Es fühlte sich schrecklich an. Vor ein paar Stunden war Will noch bei ihr. Ob sie die letzte Zeit wirklich gut genug genutzt hatten? Was wenn nicht? Ihr fielen so viele Dinge ein, die sie unbedingt zusammen erleben müssen. Sie hatten nur so unglaublich wenig Zeit, das es unmöglich war all diese Dinge zusammen zu machen.
Sie wusste nicht wie ihr Leben die nächsten Jahre aussehen wird, sie wollte nicht alleine sein. Sie hatte sich so darauf verlassen, dass sie und Will zusammen bleiben können und nun stand sie alleine da. Sie fasste einen Entschluss, sie wollte sich Jack Sparrow anschließen, doch wie kommt sie dorthin?
Sie nahm ihre ganze Piraten-Erfahrung der Jahre zusammen ,und er erinnerte sich daran als sie mit Jack auf einer einsamen Insel ausgesetzt wurde. Damals hatten sie den Rum-Vorrat angezündet um die Aufmerksamkeit von Schiffen zu erwecken. Dies war damals ihre Rettung und sie konnten überleben. Sie wanderte auf den höchsten Punkt der Insel und suchte dort nach   Gegenständen die sie anzünden kann. Sie suchten sich ein paar alte trockene Holzplanken und eine fast leere Rumflasche zusammen, die sie anschließend anzündete .Sie versucht mit dem Feuer möglichst viel Rauch zu erzeugen, damit andere Schiffe sie sehen können .Für kurze Zeit bezweifelte sie, dass sie jemals jemand finden würde, der sie retten kann, aber irgendwann sah sie im Horizont einen kleinen schwarzen Punkt der immer näher kam, sie bemerkte dass es sich um ein Schiff handelte, die Black Pearl. Sie fing an übermütig zu schreien und zu kreischen. So schnell sie konnte lief sie zum Strand und fing an zu winken und auf der Stelle zu hüpfen. Das Schiff näherte sich mit beachtlicher Geschwindigkeit und sie schrie immer lauter. Sie packte noch schnell alle ihre Sachen zusammen, und das Haarband von Will, das er ihr als Erinnerung zurückgelassen hatte, und lief ein kleines Stück ins Wasser. Ihre Haare wehten in ihr Gesicht, aber das schien sie völlig zu ignorieren. Das Schiff ankerte und blieb kurz darauf stehen.
,,Jack, du bist meine Rettung“ :schrie Elizabeth
,,Luv“
Elizabeth kletterte flink auf das Schiff und sah sich um,   sie wurde von der Crew direkt freundlich begrüßt. Ihre Laune wurde langsam besser obwohl immer noch 1000 Gedanken in ihrem Kopf schwirrten. Auf dem Schiff war wie fast immer sehr gute Stimmung, obwohl es erst Mittags war tranken ein paar Crew-Mitglieder schon Rum und torkelten auf dem Deck rum. Jack lief mit seinem komischen Gang auf Elizabeth zu.
,,Willkommen an Bord der Black Pearl, was führt dich zu uns?“
,,Will ist Kapitän der Dutchman und ich bin ganz alleine, ich hab keine Ahnung wie mein Leben die nächsten Jahre aussehen wird, und um ehrlich zu sein hab ich große Angst alleine zu sein. Ich zeige meine Sorgen selten, aber wenn du mich auf deinem Schiff aufnimmst solltest du auch den Grund wissen. ´´
,,Wir haben ein neues Crew-Mitglied“ :schrie Jack über das Schiff.
Elizabeth wollte Jack schon umarmen aber er weißte sie sie zurück.
,,Kein Grund zum Dank Darling, wir fahren in den nächsten Wochen erstmal in Richtung Tortuga, dort wollen wir unsere Vorräte auffüllen um dann direkt weiter nach Sainte Alousie zu fahren.“
,, Ja, ist gut, ich weiß nicht wie ich dir danken kann Jack, das ist wirklich unglaublich lieb von dir“
Jack nahm sie vorsichtig in den Arm und flüsterte ihr ins Ohr dass alles gut wird.
Elizabeth brachte ihre Sachen in eine Kajüte und ließ sich auf die Matratze fallen, sie hatte das Gefühl das vielleicht doch alles gut wird. Jack wird sie unterstützen, und sie wird nicht alleine sein. Sie hielt sich an diesem Gedanken fest um nicht wieder in ihr Will- Sorgen Denkmuster zu verfallen.
Sie ging wieder auf das Deck und lehnte sich gegen einen Masten. Sie verband viele Erinnerungen mit der Black Pearl. Dieses Schiff bedeutete ihr auf eine bestimmte Art und Weise sehr viel obwohl es ihr gar nicht gehörte.
Jack und sie hatten außerdem eine sehr besondere Freundschaft. Obwohl zwischen den beiden schon sehr viel vorgefallen war, hatten sie eine sehr gute Beziehung zueinander. Elizabeth realisierte, wie glücklich sie sich schätzen konnte eine solche Freundschaft zu haben, vor allem mit Jack auf den so gut wie immer Verlass war. Jack war auch einer ihrer einzigen richtigen Freunde, sonst hatte sie eigentlich nur Will.
Jack stand am Bug seines geliebten Schiffes und blickte nach vorne. Der starke Wind, ließ seine Dreadlocks um sein Gesicht wehen. Es hatte ihn sehr viel Kraft gekostet Elizabeth nach der Sache mit dem Kraken zu vertrauen und zu vergeben, immerhin wollte sie ihn damals umbringen und hat es auch geschafft. Durch diese Vorfälle war ihre Freundschaft allerdings auch gestärkt worden und jetzt stärker als sie es jemals zuvor war. Er kannte Elizabeth schon lange und war stolz auf sie, dass sie sich zu der Piratin und Frau entwickelt hatte die sie jetzt ist.
Er ging zu ihr und schaute ihr in die Augen, etwas trauriges lag in ihrem Blick, etwas was er noch nie zuvor bei ihr gesehen hatte. Sie senkte ihren Blick und schaute auf den Boden.
,,Jack, was ist los?“: fragte Elizabeth
Jack bemerkte das auch ihre Stimme etwas traurig klang, nachzufragen was los wäre könnte er sich eigentlich sparen. Elizabeth hatte Will vor ein paar Stunden das letzte Mal gesehen und wird ihn die nächsten zehn Jahre nicht mehr sehen, natürlich war sie traurig.
,,Wie kann ich dir helfen Elizabeth“?
,,Ich möchte einfach alleine nachdenken, du kannst mir gerade garnicht helfen Jack.“
In den Händen hielt sie Wills Haarband. Sie drehte es zwischen ihren Fingern hin und her, und blickte es traurig an. Sie erwischte sich dabei, schon wieder in ihr Will-Sorgen Denkmuster zu verfallen, obwohl sie das eigentlich lassen wollte. Für einen Moment gab sie ihren Gedanken freien Lauf und hielt sich dann wieder an dem Gedanken fest, das alles gut wird, weil Jack da ist.
,,Naja, wenn das so ist werde ich dich erstmal in Ruhe lassen. Aber wenn etwas ist kannst du jederzeit zu mir kommen. Nur damit du das weißt.“
,,Ja ist gut“
Sie blieb noch eine Weile auf dem Deck stehen und blickte auf die Insel zurück. Sie war so dankbar, dass Jack sie bei sich auf dem Schiff aufnimmt, nachdem so viel zwischen ihnen vorgefallen war. Schließlich ging sie in ihre Kajüte und legte sich auf ihr Bett. Sie beschloss einen kurzen Mittagschlaf zu machen und hoffte dass sie sich danach besser fühlen wird. Sie schlief auch direkt ein.
Ein paar Stunden später wird sie von einem lauten Rumpeln geweckt. Jemand hatte wohl eine volle Rumflasche ausgekippt, woraufhin ein anderer völlig ausgerastet ist. Sie streckte sich und stand dann auf um ein bisschen auf dem Schiff mitzuhelfen. Ihre wurde auch direkt gesagt was sie tun sollte: Kochen. Mit der Begründung das sie sie die einzige Frau auf dem Schiff war. Obwohl sie es hasste wenn man sie als Hausfrau benutzte, kochte sie. Sie wollte zeigen, dass sie dankbar ist auf dem Schiff zu sein. Ihr war außerdem klar das sie sich unterordnen muss, es war schließlich nicht ihr Schiff und auch nicht ihre Crew.
,,Ich werde mich schon damit abfinden“ :flüsterte sie sich selber zu.
Jack kam schon früher zu Abendessen als die anderen. Er ging zu Elizabeth und legte seinen Arm über ihre Schultern. Er wusste genau dass sie es hasste die Hausfrau zu sein und lieber kämpfe, und harte körperliche Arbeiten erledigte.
,,Gefällt es dir auf meinem Schiff?“
,,Naja es hat sich nicht viel verändert, aber ich fühle mich sehr wohl hier“
,,Das freut mich zu hören, die Crew ist eigentlich auch immer ganz freundlich, solange man freundlich zu ihnen ist.“
,,Ja ist gut, ich versuche nett zu sein.“
Sie widmete sich wieder ihren Kochtöpfen, und wenig später stand ein leckeres Essen auf dem Tisch. Die Seeleute stürzten sich nur so auf die Gerichte und innerhalb von kurzer Zeit waren die Teller leer und Crew satt.
,,Es hat doch Vorteile eine Frau auf dem Schiff zu haben“ :meinte ein Matrose
Elizabeth versuchte sich ihre Wut nicht anmerken zu lassen  obwohl sie innerlich gerade überkochte. Jack schaute sie bemitleidend an, und sagte dann:
,,Einige von euch kennen Elizabeth, mittlerweile nicht mehr Swann sondern Turner noch. Sie war vor einiger Zeit schonmal auf der Black Pearl. Sie ist beste Piratin die ich kenne, und ich verlange von euch sie mit Respekt zu behandeln. Sie ist eine sehr gute Freundin von mir. Sie verdient es wirklich.“
Aus der Crew hörte man viele kleine ,,Ja“ und ,,schon gut“
,,Elizabeth murmelte leise: ,,Danke Jack“
Nach dem Essen ging sie nochmal kurz auf das Deck und lauschte dem Rauschen des Meeres. Sie hatte sich mittlerweile Wills Haarband an ihren Gürtel geknotet, um es immer bei sich zu haben.
Was Will wohl gerade tat? Es war immerhin sein erster Tag als Kapitän der Flying Dutchman. Irgendwie verspürte sie auch Stolz. Es war ihr Ehemann, der Kapitän war. Und je mehr sie an ihn dachte, desto mehr fing sie an ihn zu vermissen. Sie konnte es jetzt schon kaum erwarten ihn irgendwann wieder zusehen. Eine Träne lief über ihre Wange und sie versuchte diese Gefühle zuzulassen. Obwohl es ihr sehr schwer viel.
Plötzlich wurde sie von hinten umarmt. Da sie völlig in ihren Gedanken vertieft war, wisperte sie:,,Will“
,,Nein ich bin es Elizabeth, Jack Sparrow.“
Sie schreckte kurz auf und kam dann wieder zu sich, dass   Jack sie in einer solchen Situation erwischt hatte. Sie wischte sich mit ihrem Handrückenschnell ihre Tränen ab, da sie kein Mitleid haben wollte. Sie drehte sich um und blickte in Jacks dunkelbraune Augen. Es war ihr sichtlich peinlich, und je mehr sie versuchte ihre Gefühle zu unterdrücken, desto mehr Tränen stiegen in ihre Augen. Ohne etwas zu sagen rannte sie in ihre Kajüte und fing an zu schluchzten.
Jack überlegte kurz ob er ihn nachgehen sollte, aber beschloss dann sie lieber in Ruhe zu lassen, um sie nicht unter Druck zu setzten. Als es später wurde beschloss auch er schlafen zu gehen.
Elizabeth lag noch lange wach und dachte über die letzten Tage nach. Sie ließ ihre Trauer zu, und hoffte insgeheim, dass sie niemand weinen sieht. Sie schämte sich oft für ihre Gefühle und unterdrückte sie oft. Aber ihr war klargeworden, dass dies die Schmerzen auch nicht nehmen würde. Also heulte sie sich einfach aus und hoffte, dass es dadurch besser wird.
Die Tage liefen ähnlich ab, aufstehen, Frühstück machen, auf dem Schiff helfen, kochen und ins Bett gehen. Obwohl sie oft an Will dachte wurde die Trauer langsam weniger und sie konnte sich wieder auf ihre Arbeit auf dem Schiff konzentrieren.
Auch Jack merkte, dass es Elizabeth langsam besser ging, das machte auch ihn in gewisser Weise glücklich.
Er hatte früher die Hoffnung gehabt, das aus Elizabeth und ihm etwas werden könnte, aber hatte dies schon vor längere Zeit aufgegeben, und das war auch gut so. Denn aktuell lief seine Leben nahezu perfekt. Er hatte sein geliebtes Schiff ,eine tolle Crew und eigentlich war er mit seinem Singel-Leben auch sehr zufrieden. Naja was heißt singel, er ist ja eigentlich mit seinem Schiff und mit dem Meer zusammen.

So das war das erste Kapitel, mal schauen wie oft ich ein neues hochladen kann, zurzeit habe ich sehr viel Zeit, weshalb vielleicht sogar mehrmals die Woche ein neues Kapitel kommt.
Ich weiß aber nicht wie lange ich das halten kann.
Wenn jemand Ideen/Anmerkungen oder Kritik hat kann er diese sehr gerne in ein Review schreiben. Das würde mich sehr freuen.
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