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On last night

von Cargo06
OneshotDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Elizabeth Swann Will Turner
13.02.2021
13.02.2021
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Da ich noch nie etwas in der Art geschrieben habe, schreib ich erstmal einen kurzen Oneshot. Über  Rewiews würde ich mich sehr freuen.  Aber wenn das ein paar Leute lesen freu ich mich auch schon :)

Nachdem klar war, das Will Turner der neue Kapitän der ,,Flying Dutchman" wurde, und deswegen die nächsten 10 Jahre kein Land mehr betreten darf, möchte er die letzten 24 Stunden gut nutzen. Elizabeth und er sind gerade seit ein paar Stunden verheiraten und schon ist klar das die folgenden 10 Jahre für beide nicht schön werden können.
Will möchte natürlich seiner ,,Pflicht" nachgehen und Kapitän werden, aber Lizzie will eine Familie gründen und ihr Leben mit ihrem Ehemann verbringen.  Beide sind sich nicht sicher, ob ihre frische Ehe diese Strapazen unbeschadet überstehen kann.

Die beiden kommen mit einem kleinem Holzboot auf der einsamen Insel an. Ihr Gefühle sind gemischt. Einerseits sind sie froh endlich verheiratet zu sein, andererseits wissen beide dass ihnen der Abschied nicht leicht fallen wird. Sie versuchen diese Gedanken zu vergessen und sich nur nur auf das hier und jetzt zu konzentrieren.
Sie setzten sich in den Sand und sprechen über ihre Zukunftspläne.
,,Ich möchte auf jeden Fall eine richtige Familie haben, Kinder und natürlich dich" meint Elizabeth.
,, Das möchte ich auch Lizzie, und ich weiß wir können es trotz der Umstände schaffen eine glückliche Familie zu werden, ich möchte das wir beide glücklich sind, und vorallen das du es bist."
,, Das möchte ich auch, aber wie wollen wir es schaffen? Die Kinder werden ihren Vater kaum richtig kennen weil sie ihn so selten sehen, möchtest du das wirklich William?"
,,Wir müssen an uns glauben Elizabeth, du bist eine starke Frau, und könntest Kinder sicherlich auch ohne meine Hilfe großziehen"
,,Ich weiß nicht ob ich dafür bereit wäre"
,,Wir sollten und nicht den Kopf über unsere Zukunft zerbrechen, sondern die Dinge einfach so nehmen wie sie kommen, unsere zeit ist begrenzt und wir sollten sie sinnvoll nutzen und nicht streiten,  ich liebe dich und das ist gerade das was zählt.
,,Du hast recht streiten ist wirklich unangebracht, es gibt so viele Dinge die wir noch besprechen müssen, aber ist das denn wirklich nötig? Ich meine wenn es um Familienplanung geht sollten wir am besten gleich anfangen.": meinte Elizabeth in einem verführerischen Ton.
Nur einen Augenblick nachdem sie ihren Satz beendet hatte trafen ihre Lippen auf Wills, sie konnte den Gedanken nicht verdrängen das die Küsse der nächsten Stunden die letzten für 10 Jahre werden sein. Dabei wollte sie doch nur den Augenblick genießen.
Sie erwiderte den Kuss und sie fielen in den Sand. Will spürte den Sand unter seinem Körper, und auf seinem Rücken, er nahm seine Lippen von Elizabeth.
,,Ich liebe die Elizabeth, aber möchtest du das wirklich?"
,,Ja Will, ich bin bereit."
Sie schälten sich aus ihrer Kleidung während sie sich leidenschaftlich küssten. Will legte seine Arme um Eilzabeths Taille und drückte sie fest an sich.
Für einen kurzen Moment vergaß sie ihre Sorgen und Ängste und genoss den Moment in vollen Zügen. Seine sonnengebräunte Haut berührte sanft Elizabeths weiche und geschmeidige Haut, welches beiden ein Gefühl von Geborgenheit schenkte. Er legte seine Hände immer enger an ihre Hüfte und sie genoss die Nähe zu ihm. Sie lösten ihre Lippen voneinander um Luft zu holen und schauten sich tief in die Augen.
Sie streichelte seine Wange mit der Rückseite ihrer Finger und löste sein Haarband, seine Haare hängen nun locker über seine Schultern. Sie legte ihre Hände um seinen Nacken und intensivierte den Kuss. Ihre Augen schlossen sich automatisch und sie verfielen in ihren Gefühlen.  Elizabeth konnte ihr Denken nun endlich auf die Gegenwart richten und versuchte Erinnerungen zu machen. Sie konnte gar nicht genug Körperkontakt zu Will bekommen. Will löste sich von ihren Lippen und atmete tief ein.
,,Bist du dir wirklich sicher Elizabeth“
Sie blickte Will verliebt in die Augen und küsste ihn wieder.
,,Ja ich bin mehr als bereit“ stöhnte sie in sein Ohr.
Er dringt langsam und vorsichtig in sie ein. Sie zuckte kurz zusammen, aber dann entspannten sich ihre Gesichtsmuskeln wieder. Sie spürte ihn, und plötzlich war ihre Angst vor der Zukunft verschwunden und sie fing an leise zu stöhnen. Sie bereute in diesem Moment nichts, und konnte sich völlig Will und ihren Gefühlen hingeben. Es fühlte sich überwältigend an, solange hatten sie auf diesen Moment gewartet und nun war er endlich gekommen, anders als es eigentlich geplant war aber das war ihr Moment.
Will versuchte vorsichtig zu sein, er wollte sie nicht verletzten. Das Gefühl von Anspannung und Schmerz verwandelte sich in Lust und Liebe. Er hätte niemals gedacht das dies solche Gefühle in ihm auslösen könnte aber er gab sich völlig seiner Lust hin.
Einige Zeit später lagen beide verschwitzt und erschöpft im Sand und blickten in den Sonnenuntergang, das Gefühl alleine zu sein machte sich immer mehr in Elizabeth breit, obwohl Will noch bei ihr war. Sie konnte ihre Angst nicht mehr verdrängen aber versuchte sich dennoch zusammen zu reißen um den letzten gemeinsamen Abend nicht zu zerstören. Sie blickte Will von der Seite an und legte ihre Arme um seine. Er drehte sich zu ihr und sah die tiefe Trauer in ihren Augen. Elizabeth war eine sehr starke Frau und zeigte selten Gefühle wie Schmerz und Trauer, dennoch wusste er genau das etwas nicht stimmte, er kannte sie nach all der Zeit einfach zu gut.
,,Was ist los Elizabeth, dein Blick, er sieht so unglücklich aus, ich dachte alles wäre in Ordnung“
,,Ich habe solche Angst Will, Angst vor dem alleine sein, Angst vor der Zukunft, Angst das unsere Beziehung zueinander kaputt geht“
Kaum bemerkbar lief eine Träne aus ihrem Augenwinkel die Wange runter und tropfte anschließend in den trockenen Sand.
,,Es tut mir so unfassbar leid Elizabeth, ich weiß das es schwierig sein wird, aber unsere Beziehung zueinander wird gleichbleiben das verspreche ich dir. Ich liebe dich Elizabeth Turner und das wird bis an mein Lebensende so bleiben, du bist das beste was mir je passiert ist, dich für immer zu verlieren würde mich kaputt mache, das weiß ich. Wir müssen beide stark sein, aber ich bin mir sicher wir können auch diese Hürde überwinden.“
Elizabeth fing an zu schluchzen und Will nahm sie in seine Arme. Ihre Tränen liefen seine Schultern herunter, er hatte Elizabeth noch nie zuvor weinen gesehen, und dieser Anblick machte ihn selbst noch trauriger.
Ob Elizabeth weiß das er genau so viele Ängste hatte wie sie. Aber versuchte für sie stark zu sein und verdrückte keine Träne obwohl es ihn innerlich zerriss vor Schmerz. Noch nie zuvor hatte er einen Menschen so geliebt wir er Elizabeth liebte, sie waren einfach füreinander bestimmt, aber warum traf das Schicksaal sie dann so stark, ob sie ihr Leben je so leben können wie sie es sich immer erträumt hatten? Irgendwo war noch ein letzter Funken Hoffnung der ihn daran glauben ließ das am Ende doch alles gut wird.Er merkte wie Elizabeth in seinen Armen einschlief, ihre Entspannung beruhigte ihn, schließlich schlief auch ein.
Will träumte von Elizabeth und ihm. Sie hatten ein gemeinsames Schiff, zwei Kinder und Elizabeth war schwanger, er sah wie seine Kinder auf dem Schiff rumliefen. Er nahm seinen Sohn hoch und wirbelte ihn durch die Luft, sein Sohn kreischte und lachte während Elizabeth ihn verliebt anschaut.In diesem Traum ist alles so perfekt, so wie er es sich vorgestellt hatte. Eine Familie und Kinder denen er beim aufwachsen zusehen konnte. Elizabeth war eine tolle Mutter und liebte Will noch wie am ersten Tag. Die Familie machte sie so glücklich und sie ging förmlich darin auf.
Plötzlich wachte er auf. Er realisierte das sein Traum wahrscheinlich ein Traum bleiben wird, und dieser Gedanke warf ihn wieder in die Realität zurück. Er lag mit Elizabeth im Sand und ab morgen wird er sie 10 Jahre nicht sehen. Je mehr er darüber nachdachte, desto trauriger wurde er. Ohne das er es bemerkte lief eine Träne seine Wange herunter. Er wischte sie schnell mit dem Handrücken weg und versuchte seine Gefühle zu unterdrücken. Dies gelang ihm auch ziemlich gut. Er versuchte wieder einzuschlafen aber seine Gedanken ließen ihm keine Ruhe. Ihm vielen immer mehr Wege ein wie sie sich trennen könnten, und wie ihre gemeinsame Zukunft scheiterte. Sie könnte sterben und er würde es nichteinmalmehr mitbekommen. Falls sie ein Kind bekommt kann er es erst in 10 Jahren kennenlernen. Oder was ist wenn Elizabeth jemanden findet der ihr mehr bieten kann als er es kann. Es könnte so viel passieren und er würde vielleicht nie erfahren. Es wurde schon wieder hell als er endlich einschlief.
Am morgen fühlte er sich wie gerädert. Er hatte viel zu wenig Schlaf obwohl heute wahrscheinlich einer der wichtigsten Tage seines Lebens seien wird. Er versuchte ständig seine Sorgen zu verdrängen und die letzten Stunden zu genießen aber er erwischte sich immer wieder dabei wieder in das gleiche Denkmuster zu verfallen. Elizabeth war schon wach und blickte in den Horizont. Ihr Blick schweifte zu Will und sie blickte ihn von der Seite an.
,,Wir schaffen das“  Ihre Stimme war selbstsicher und entschlossen.
,,Ja wir schaffen das“
Will nahm ihr Bein…..

Das wars .:)
Wiegesagt meine erste ,,Fanfiction“ aber ich hatte die Idee schon etwas länger und hab das jetzt endlich mal umgesetzt.
Konstruktive Kritik würde mir sehr helfen
ly
 
 
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