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~Louder than love~

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Bill Georg Gustav OC (Own Character) Tom
10.02.2021
01.04.2021
21
45.840
 
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Herzlich Willkommen!

Dies ist nun wirklich die Forsetzung von meiner Story "Nicht von dieser Welt"

Mein Ziel  ist und wird es immer bleiben: Mit dieser FF zu verdeutlichen, dass Stars Menschen sind! Mit Gefühlen und Sorgen wie jeder Normalsterbliche!

Ich wideme diese Geschichte wirklich von ganzem Herzen: Tom Kaulitz,  der anscheind nun endlich einen Weg und eine Frau in seinem Leben gefunden hat um glücklich zu sein als der der er nunmal ist.


Disclaimer:

Die Band Tokio Hotel  und auch die Mädels von Les Afgahnes on Tour gehören nicht mir!
Ich verdiene auch kein Geld mit FF schreiben!
Alles hier ist nur erfunden, bis auf die Zitate und Ausschnitte über die Stalkerinen und meinen Quellenagaben!

Luna, Sarah, Jessica sind von mir selbst kreierte Personen und daher mein geistiged Eigentum!

KOPIEREN NUR AUF ANFRAGE!!! Diese FF ist mein geisitiges Eigentum!!


Zitate:

Kapitel 1: Auszug aus dem Song "Louder than Love" von Tokio Hotel


Louder then Love



Just trust yourself tonight
For once in your life
I see it like a color up against a darker sky
Lighting up the map to our escape
I can hear your damaged heart
Screaming through your eyes
Hush the pain away



~Tom~


„Jessy, ich bin müde…“ nuschelte ich in meinen nicht vorhandenen Bart und schubste meine Freundin etwas zu ruppig zur Seite.
„Dein Ernst, Junge? Mach ich dich denn gar nicht mehr scharf? Sind wir etwa schon an diesem Punkt angelangt?!“ fragte Jessy während sie sich über mich beugte, um mir tief in die Augen zu sehen.
Ihr langes braunes Haar kitzelte an meinen Hals, ließ mich erschaudern und lenkte mich von meinem Vorsatz ab Jessica in ihre Schranken zu weisen.
„Kannst du nicht mehr sprechen, Tom?!“
Konnte ich aufrichtig sprechen?
Ich war mir da manchmal nicht so sicher, denn alles was ich in den letzten Monaten von mir gegeben hatte kam mir verlogen vor.
So verlogen, dass ich mich für mich selbst schämte.
„Doch…!“ antwortete ich gähnend und atmete tief aus.
„Also dann? Wie sieht es aus, machst du deine Freundin nun glücklich oder nicht?!“
„Deine Freundin!“
Ja Jessica war wohl die neue Frau an meiner Seite und dennoch, egal wie viel Zeit auch verflogen war seit Bill und ich nach Los Angeles geflüchtet waren, ich konnte Luna einfach nicht vergessen. Sie spukte immer wieder in meinem Kopf herum, in meinen Erinnerungen und so oft fragte ich mich wie es ihr wohl ging.
Manchmal wurde ich so irre vor Sorge, dass ich mich bei Georg erkundigte ob es weiterhin keine Anschläge auf sie seitens der Stalkerinnen gegeben hatte.
„Es geht ihr gut Tom, mach dir keine Sorgen!“
Mit dieser Antwort wurde ich abgespeist und von ihr selbst hatte ich seit Bill und ich in diesen Flieger gestiegen waren nichts mehr gehört.
Es war wie als wäre sie nur ein Hirngespinst meinerseits gewesen.
„Tom, ernsthaft ich bin total untervögelt, könntest du dich jetzt bitte mal auf mich konzentrieren?“ beschwerte sich Jessy und verteilte Küsse auf meinem Hals.
Wie war es nur dazu gekommen, dass ich Luna durch sie ersetzt hatte?
Denn so war es doch, Jessica war nichts weiter als der verlogene Versuch mir zu beweisen, dass ich auch ohne sie glücklich werden konnte.
„Jessy, ich bin müde…“ wiederholte ich und schubste sie erneut zur Seite.
„Du liebst mich nicht mehr, gib es zu!“ sagte sie entsetzt und setzte sich auf die Bettkannte.
Viel eher sollte sie sich fragen ob ich sie je geliebt habe.
Denn die Wahrheit war ich empfand rein gar nichts.
So wie ich es die letzten Monate über als wir noch in Deutschland gelebt hatten auch nicht getan hatte.
Ich empfand nichts, weder für sie noch mir selbst gegenüber.
Die einzigen Gefühle die ich bewusst wahrnahm waren mein übersteigerter Hass auf die Menschen die meinen Zwillingsbruder und mich in die Flucht getrieben hatten, meine Liebe zu ihm und meine verfluchte Zuneigung Luna gegenüber.
Ansonsten war alles in mir taub, da war nichts.
Rein gar nichts, außer diese Leere.
Zwar waren mein Bruder und ich nun in Sicherheit, dem Rummel um uns entkommen, aber das änderte nichts daran, dass ich unglücklich war.
Und desto länger ich Abstand zu all den vergangenen Erlebnissen gewann, desto klarer wurde mir, dass es für mich kein Zurück mehr als Gitarrist bei Tokio Hotel gab.
Zumindest nicht mehr auf dieselbe Art und Weise wie bisher.
Und ich wusste nicht wie ich Bill damit konfrontieren sollte.
Schlimmer noch war aber die Tatsache, dass ich mich als sozial behindert empfand.
Ich fürchtete hinter jeder Person eine Gefahr für Bill und mich.
Mit unserer Flucht in die USA hatten wir uns letztlich nur eine angenehmere Form der Isolation vor dem  echten Lebens da draußen erschaffen.
Nicht mehr und nicht weniger.
„Schatz, ich will es hören! Liebst du mich oder nicht?!“
„Sag nicht Schatz, Schatz sagt jeder!“ antwortete ich emotionslos und rieb mir die Augen.
„Ich fass es nicht!“ Jessys Stimme wackelte verdächtig.
„Natürlich liebe ich dich!“ antwortete ich und schmeckte die Lüge bitter auf meiner Zunge.
Blaue Augen blitzten vor meinem geistigen Auge auf.
Wortfetzen schienen in der Luft zu tanzen und mir zu zuflüstern.
Worte die Luna einst zu mir gesagt hatte.
Worte und Sätze die ich nicht vergessen konnte.
„Ich hasse dich, Tom Kaulitz!“
Die Art und Weise wie Luna meinen Namen ausgesprochen hatte, wie als wäre er der letzte Dreck, als wäre er eine Ausgeburt der Hölle, das hatte mich immer ganz besonders angemacht.
Luna hatte mich nie angehimmelt, mir nie etwas vorgespielt und sie war immer unabhängig von mir und meiner Meinung gewesen.
Sie war neben Bill einer der wenigen Menschen gewesen, denen ich nichts hatte vorspielen können und selbst wenn ich es getan hatte, dann hatte sie es ja doch den Durchblick behalten und sich nicht von mir täuschen lassen.
Jessica hingegen?
Jessica setzte gekonnt ihre Reize ein und holte sich so von mir was sie wollte: Aufmerksamkeit, Sex und mein Geld.
Zur Belohnung wurde ich regelrecht von ihr vergöttert.
Alles an mir schien für sie perfekt zu sein, perfekt und unfehlbar.
Es war einfach mit ihr zusammen zu sein, denn sie blickte nicht hinter meine Fassade.
Keine Diskussionen, keine Machtkämpfe nichts.
Bill sagte mir immer: “Du bist mir ihr doch nur zusammen, weil du das Alleinsein nicht erträgst!! Diese Frau ist nicht gut für dich Tom!“
Erwidert hatte ich darauf nichts außer: „Aber sie will mich!“
Und das musste doch reichen oder?
Es reichte, dass sie mich wollte, aus was für Gründen auch immer, mehr konnte ich sowieso nicht erwarten. Wenn sie in ihr Wunschbild von mir verliebt war und mich aus diesem Grunde an ihrer Seite haben wollte, wieso sollte ich ihr diesen Wunsch nicht erfüllen?
Den wahren Tom Kaulitz liebte doch sowieso niemand, denn wäre es so, dann wäre Luna mit mir in die USA geflüchtet, aber sie war nun Mal nicht hier.
„Jessy liebt deinen Kontostand Tom, krieg das endlich mal in deinen Schädel!“ hatte mir Bill vorgeworfen und daraufhin wutentbrannt das Zimmer verlassen.
„Und wenn schon…“ war alles was ich darauf zu antworten gewusst hatte.
„Tom, wo bist du nur mit deinen Gedanken?!“ Jessy beugte sich erneut über mich und offenbarte mir einen Blick auf ihre entblößten Brüste.
Sofort geriet mein Blut in Wallung.
Mein Widerstand klappte in sich zusammen, viel schneller als mir lieb war.
„Du Biest!“ flüsterte ich und verwickelte uns in eine wilde Knutscherei.
„Ich wusste, dass ich dich noch überzeugt bekommen würde!“
Da hatte sie recht, man bekam mich zu allem überzeugt, wenn es darin mündete, dass ich mich nicht weiter mit mir selbst auseinandersetzen musste.



„Ja, ja das klingt gut Georg!“  nuschelte Bill in sein Smartphone und nickte wild mit dem Kopf während er eine Kanne Kaffee aufbrühte und mir einen kühlen Blick zuwarf.
Diese neuerliche Kluft zwischen uns belastete mich enorm, auch wenn ich es natürlich versuchte zu überspielen.
„Guten Morgen Schatz!“ Jessys Arme legten sich um meine Schultern und im nächsten Moment saß sie auf meinem Schoß.
Meine Augen huschten automatisch zurück zu Bill, dessen Blick sich nur noch mehr verdüsterte.
„Ja, ne wir frühstücken grade und Tom macht schon wieder mit dieser Tussi rum!“
Wut machte sich in mir breit, denn Bill wusste ganz genau, dass Jessica kein Wort von dem verstand was er von sich gab.
„Keine Ahnung was ihn geritten hat, aber die Alte wohl definitiv schon zu oft!“
„Halts Maul Bill!“
Meine Hand verselbständigte sich und griff nach dem erstbesten Gegenstand den sie zu packen bekam und prompt flog ein Teller in Bills Richtung.
„Alter, ich schwöre dir, wenn Tom so weiter macht, dann flipp ich aus! Ja! Ja? Ja! Ja genau, lass uns das bitte so machen! Richtig, ich denke auch, dass das eine gute Idee wäre. Moment, ich verlass mal kurz die Küche ich kann mir das Geknutschte von Jessica und Tom nicht mehr länger geben!“
Was war eine gute Idee?
Worüber sprachen Bill und Georg?
Am liebsten wäre ich meinem Bruder hinterhergeeilt, aber Jessy hinderte mich daran.
Was zum Teufel heckten die Zwei aus?
Verschworen sie sich gegen mich?
„Tom, was hältst du von…“ Jessys Lippen bedeckten erneut meinen Hals mit zahlreichen Küssen und mir wurde schon wieder ganz anders zu Mute.
„Von was?!“ fragte ich in die Stille hinein.
„Einem Quicky zum Frühstück?!“ säuselte sie und lächelte mich verführerisch an.
„Hier in der Küche!?“ fragte ich entsetzt und legte die Stirn in Falten.
„Ja, wieso nicht?!“
„Ähm, wir wollen hier essen?!“
„Dann verspeis mich endlich!“
„Jessy!!“ Empört nahm ich sie Huckepack und eilte in unser Schlafzimmer.
„Wie langweilig Tom!“ kicherte sie und bemerkte gar nicht, dass ich ähnlich wie gestern Nacht überhaupt nicht bei der Sache war.
Was plante Bill?
Wieso hatte ich das Gefühl, dass er etwas Ungutes in Bewegung setzen werden würde?
Ich schüttelte kurz mit dem Kopf und konzentrierte mich auf Jessica, nicht allerdings ohne mich dabei für einen Idioten zu halten.
Es hatte sich rein gar nicht verändert.
Ich bin und blieb der einzige wahre Vollidiot namens Tom Kaulitz.
Großartig.





https://youtu.be/pbXM4RWGDx0

Übrigens Toms Theme in dieser Story
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