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Love the Demon

GeschichteRomance, Übernatürlich / P16 / MaleSlash
09.02.2021
27.09.2021
25
88.279
15
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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17.02.2021 1.883
 
„ I think therefore I am“

~ Rene Descartes ~

4. Kapitel

„ Das ist er??“, fragte eine fassungslose Stimme,  die eindeutig weiblich war, in der Nähe meines Kopfes und ein zischen war zu hören so das sie sofort ihre Lautstärke runter schraubte, da wollte jemand also nicht das ich erwachte.

Super der Ärger nimmt also kein Ende, jetzt waren also auch noch Einbrecher in meinem Haus, sie schienen gerade zu überlegen was sie nun mit mir machen sollten, ob sie das Haus schon leer geräumt hatten? Hier gab es ja eigentlich nichts besonderes zu holen meine Eltern hatten sämtliche Wertsachen am Mann da sie ja beide eh kaum zuhause waren und quasi aus dem Koffer lebten.

„ Er ist echt süß, ich weiß wieso du ihn gewählt hast, diese blonden Locken“, ein Mann gab ein Schnurren von sich und es verstörte mich das der so über mich redete, wovon redete dieser Freak?

„ Finger weg Incubus, er gehört dir nicht“, knurrte nun wieder die Frau doch dieses Gespräch machte mir nur wieder klar das sie knapp bei mir waren und es für sie sicher ein leichtes wäre mir den Gar auszumachen doch ich konnte deutlich die Anwesenheit einer weiteren Person ausmachen, nicht weil mich jemand berührte ehr weil diese Person eine unglaublich starke Ausstrahlung hatte welche ein kribbeln in meinen Körper auslöste und mich dazu brachte mich für verrückt zu erklären.

Incubus, hieß der eine und erschreckender Weise kam mir der Name sogar bekannt vor ich kam nur nicht drauf woher, welchen Zusammenhang hatte dieser Name noch einmal? War es nicht irgendwas in der Geschichte? Religion?

Das waren nie so meine stärksten Fächer aber auch nicht meine schwächsten also war es eigentlich traurig das ich mich nicht erinnern konnte, aber war bei dieser Situation ja auch kein Wunder, ich stellte mich hier schlafend während drei Einbrecher um mich herum waren und versuchte dabei auch noch nachzudenken, gaaaanz schlechte Mischung.

„ Ach Az lässt mich bestimmt mal mit ihm spielen, oder Az?“, fragte dieser Incubus anscheinend die dritte Person welche sich bis jetzt nicht geäußert hatte.

Redeten die immer noch von mir? Hatten sie etwa vor mich als Geisel zu halten? Aber warum musste dieser Typ dann erst den Dritten fragen? Mein kleines Gehirn war maßlos überfordert und es war ein Wunder das ich nicht einfach aufsprang und versuchte zu zu entkommen so in Panik war ich langsam, lange würde ich nämlich auch nicht mehr hier liegen bleiben, drei Leute waren zu schaffen und wenn ich mich recht erinnerte lag diese Feuerwürmchen noch hier irgendwo rum, warum hatte das mich eigentlich noch Licht beschützt? Die Wärme auf meiner Decke war verschwunden das hieß wohl es war verschwunden, vielleicht hatte ich mir das ganze auch nur eingebildet, dabei fühlte ich den Verband um meine Taille sehr deutlich.

„ Er gehört mir, also lass ihn in Frieden. Wir müssen langsam verschwinden ich spüre das er bald aufwachen wird“, hörte ich nun den dritten sprechen und seine Stimme war angenehm tief er hätte Nachrichtensprecher sein können, ich hätte vermutlich nur noch vor dem Fernseher gegangen um ihm zu lauschen.

„ Ich nehm ihn“, meinte dieser Incubus und ich spürte eine kühle Hand an meiner Seite so das jemand über mich gebeugt war und das war der Moment wo mein Körper reagierte bevor mein Kopf arbeiten konnte um einen klaren Gedanken zu fassen, im Moment war alles egal solange die mir alle vom Leib blieben.

Ruckartig packte ich sein Handgelenk um ihn etwas näher an mich zu ziehen bevor ich meine Beine nutzte um ihn von mir zu schleudern, durch das krachen welches daraufhin lauthals ertönte wusste ich das er gegen das Bücherregal geknallt war, diesen Schockmoment nutzte ich und sprang Auf um über die Lehne des Sofas zu springen und so Abstand zwischen mich und diese Einbrecher zu bringen.

Das war das erste mal das ich meine Augen weit genug öffnete um die Lage zu betrachten, ein schwarzhaariger hagerer Mann mit hellblauen Strähnen ungefähr mein Alter lag am Boden vor meinem Bücherregal doch er war schon dabei wieder aufzustehen, die Frau war groß und war mit der Figur eines Topmodels gesegnet während sie wie die anderen beiden schwarze Haare hatte nur das ihre als einzige lang waren.

Dann traf mein Blick den dritten und einen Moment erstarrte ich als mich das intensive Gold seiner Augen traf und diese Pupillen wie bei einer Katze, er war größer als ich doch war neben ein paar Muskeln, wo er dennoch mehr hatte als ich, ehr schlank wie eine Antilope, also kein Furchterregender Bodybuilder, er hatte ehr etwas von einem eleganten Mafiaboss obwohl ich noch nie einen gesehen hatte.

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Die Frau welche vielleicht zwei drei Jahre älter als ich sein konnte hob beruhigend die Hände, „ Ganz ruhig, Sterblicher. Wir wollen dir nichts Böses“, versuchte sie mit ihrer echt ruhigen Stimme mich zu beruhigen und beinahe wäre ich sogar drauf eingegangen und wäre ihrem Befehl gefolgt doch ich lachte sarkastisch auf und packte das was in meiner Reichweite lag und überlegte kurz ob ich die leere Blumenvase behalten sollte oder nach denen werfen sollte aber diese Entscheidung wurde mir abgenommen als dieser Incubus wieder auf den Beinen stand und in einer unmenschlichen Geschwindigkeit auf mich zu huschte wie ein Schatten und sie mir aus der Hand riss und sie schnell weg von mir brachte so das ich nun mit leeren Händen vor drei Leuten stand die auf mich nicht gerade ungefährlich wirkten, locker waren die bis auf die Zähne bewaffnet und ich hatte gleich mein letztes Wort gemurmelt.

„ Könnt ihr nicht einfach gehen? Ich hatte ne echt beschissene...Woche und hab jetzt nicht die Nerven mich mit Einbrechern abzugeben, ihr habt bestimmt schon das Haus leer geräumt also geht doch einfach“, seufzte ich genervt und hätte mir am liebsten die Stirn massiert da langsam Kopfschmerzen durch den Stress einsetzten aber ich wollte diese Truppe nicht aus den Augen lassen also verkniff ich es mir.

„ Sind die in deiner Schule immer so?“, fragte nun diese tiefe Stimme und ich zückte vor Überraschung zusammen, woher zur verdammten Hölle wusste dieser Freak das?

„ Ähm ich wusste nicht das Einbrecher neuerdings solche Fragen stellen, außer ihr gehört doch der Mafia an, das würde so einiges erklären“, rätselte ich zwar ehr zu mir selbst aber hey ich teilte meine Gedanken gerne mit ihnen, die waren ja nur dabei mich bestimmt gleich umzulegen.

„ Weder das eine noch das andere, Jason. Du hast wirklich ein schönes Tattoo an deinem Hals“, meinte wieder dieser Az und nickte in meine Richtung wodurch ich mir automatisch über mein Dämonenmal strich, bis jetzt hatte mir nie jemand ein Kompliment über das Mal gemacht, na gut ich hatte allgemein noch nie ein Kompliment bekommen.

Die Frau kicherte und zupfte leicht an dem T-Shirt Kragen des dritten wodurch ebenfalls ein Tattoo sichtbar wurde, obwohl seine Arme übersäht waren von Tattoos und vermutlich auch sein Oberkörper, doch als ich sein Tattoo am Hals sah zuckte ich zurück Doch konnte mich keinen Schritt bewegen um vielleicht hätte wegrennen zu können.

Sein Hals präsentierte ein chinesisches Zeichen und darum Wellen in dunkelblau und Gold und zufällig sah es exakt aus wie meines, Ich war geschockt als ich wieder zu denn Augen es Mannes blickte welche nun viel intensiver leuchteten als würde echtes Gold in ihnen fließen, die Augen der anderen beiden waren in einem dunklen rot und einen strahlendes eisblau.

„ Mein Name ist Azrael und ich bin der Dämon der dich damals auserwählt hat“, sprach er nun meine Gedanken aus und offenbarte mir meinen schlimmsten Albtraum mit dem ich ja jedoch irgendwann gerechnet hatte doch noch nicht jetzt, ich wollte es nicht. Vielleicht in 20 Jahren oder so aber jetzt war ich noch nicht bereit mit einem Dämon zu gehen.

Alle Kraft wich aus meinem Körper und meine Hände griffen halt suchend nach der Wand neben mir an welcher ich mich kraftlos herabsinken ließ, selbst zum weinen hatte ich keine Kraft aber ich war nie jemand der weinte und vor allem niemals vor diesen Dämonen die meine Schwäche bestimmt ausnutzen würden und ich daran zu Grunde gehen würde.

Da landete etwas kleines warmes auf meinem Schoß welches sich dort versuche anzuschmiegen doch ich war zu geschockt und überrollt von der Erkenntnis, dieses Ding gehört zu ihnen und hatte mich beobachtet und die Dämonen vermutlich über mich am laufenden gehalten, ihnen mitgeteilt wie schlecht es mir ging.
Der Glühwurm war ein Spion der Dämonen und ich trottel hatte ihn bei mir auf der Couch schlafen lassen.
Wie konnte man nur so blöd sein und seinen Feind hinein lassen?

Ich spürte einen leichten Windhauch doch ging mal wieder nicht weiter darauf ein warum auch? Mein Leben brach gerade zusammen und der Grund dafür hockte sich nun vor mich doch ich konnte ihn nicht ansehen da ich spürte das sich Tränen an die Oberfläche kämpften.

„ Das ist ein Feuergeist, er ist ein Wesen der Dämonenwelt und wie jedes andere Wesen darauf spezialisiert dich zu beschützen“, begann Azrael zu sprechen und seine Stimme klang sanft als würde er mit einem Kind sprechen, wenn Dämonen überhaupt Kinder hatten oder gar nett zu irgendwem waren, ich wollte gar nicht drüber nachdenken während meine Fingernägel sich in meine Handballen krallten so das es weh tun müsste aber im Moment spürte ich den größten Schmerz ehr Psychisch so das der physische Schmerz verblasste.

„ Warum tust du mir das an?“, hauchte ich obwohl ich nicht schwach wirken wollte doch meine Stimme wankte sehr und ich war eigentlich froh das sie überhaupt noch da war, so schockiert war ich von der Situation.

„ Ich kann es dir noch nicht erklären aber bald, es ist viel verlangt aber bitte vertrau mir Jason. Bei mir wird es dir gut gehen und dir wird niemals ein Unheil passieren“, versprach er mir doch ich war damit aufgewachsen niemandem zu trauen und das alles seinen Preis hatte also schüttelte ich den Kopf.

„ Warum hast du niemand anderen gewählt?“, flüsterte ich da es mich fertig machte so unwissend zu sein während die Quelle direkt vor mir stand und er mir alles sagen könnte, doch er wollte nicht dafür müsste ich nicht mal Holmes sein um das zu wissen.

„ Du gehörst zu mir Jason. Irgendwann wirst du es verstehen aber jetzt müssen wir gehen“, erschrocken blickte ich auf dich meine Sicht war bereits von schwarzem Nebel getränkt und das letzte was ich sah waren die Umrisse des Sofas auf dem ich gelegen hatte und wo die Welt noch in Ordnung war.

Danach spürte ich nichts mehr und es fühlte sich an als wäre ich in einer schwarzen Luftblase gefangen während auch alles um mich herum schwarz war und ich in einem unendlichen nichts gefangen war.

Das war es also, das Ende oder ehr der Anfang, so hatte ich es mir nicht vorgestellt doch ob es besser oder schlechter war vermochte ich nicht zu sagen.
Von niemandem hatte ich mich verabschieden können, beim genaueren nachdenken bemerkte ich das es niemanden gegeben hatte von dem ich mich verabschieden sollte. Niemanden interessierte was mit mir passierte solange ich verschwand und das tat ich gerade.
Niemand würde mich vermissen, sie würde alle wissen das der Dämon mich geholt hatte und sie würden Feste Feiern da der Fluch von ihnen genommen worden war.







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