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Love the Demon

GeschichteRomance, Übernatürlich / P16 / MaleSlash
09.02.2021
20.07.2021
20
76.490
13
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
13.02.2021 2.358
 
„ I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character“

~ Martin Luther King ~

3. Kapitel


Nach meinem Geburtstag war es erstmal ruhig doch ich konnte deutlich spüren dass das hier erst die gefährliche Ruhe vor dem Sturm war.
Meine Mitschüler waren aufgebracht und jedes Gespräch stoppte sobald ich in den Raum kam, das war früher schon gewesen doch da hatten sie ihre Gespräche flüsternd immer fortgesetzt nun schwiegen sie und ließen mich ihren Hass mit ihren Blicken spüren.

Es wirkte fast so als würden sie etwas planen, doch es interessierte mich langsam echt nicht mehr, mein Schicksal war besiegelt und da würden die paar Problemchen auch nichts mehr dran ändern, ein paar Narben mehr oder weniger waren da wirklich egal und besser wäre es nirgendwo.

Hier war es immer noch besser als in den Klauen eines blöden Dämons der sonst was mit mir anstellen würde, dagegen war das hier wirklich ein Kinderspielplatz doch schon länger spürte ich ein kaltes Kribbeln in meinem Nacken.

Als würde mir jemand in den Nacken pusten doch egal wie oft ich mich umdrehte da war niemand und so nahe würde sich niemand an mich heran wagen, schließlich wollten sie nicht den Ärger des Dämons auf sich ziehen in dem sie zu nahe an seine Schlampe heran gingen, es war doch einfach nur lächerlich aber darüber möchte ich nichts sagen man merkt ja selber schnell auf was für einem Niveau man sich hier befindet war ja echt nicht zum aushalten.

Doch bald sollte es ja klingeln und ich könnte entspannt ins Wochenende starten, was für mich nichts anderes hieß als Klavier zu spielen, zu kochen, also es zumindest zu probieren da ich absolut nicht kochen konnte, und dann noch eine Menge schlafen da ich wenn ich Schultage hätte dazu kaum kam durch die ganzen Aufgaben und diesen Druck das es am nächsten Tag wieder losgehen würde.
Diese Blicke als würde im nächsten Moment jemand tot umfallen nur weil ich sie schief angesehen hatte.
Es war immer und immer wieder dasselbe.

Doch es war ja mein Anschlussjahr und in weniger als einem Monaten wäre ich hier raus, die ganzen Prüfungen hatten wir schon geschrieben doch die Noten würden wir erst zwei Tage vor unserer Zeugnisvergabe bekommen, außer die die durchgefallen waren die bekamen es schon früher zu wissen doch da ich wirklich lange und intensiv für diese Prüfungen gelernt hatte glaubte ich nicht daran so eine Nachricht zu bekommen also hatte ich genügend Zeit mich zu entspannen, warum wir immer noch her mussten obwohl es nichts mehr brachte war mir schleierhaft aber sie wollten anscheinend noch andere Noten sammeln die unsere Endjahresnote verbessern sollte, wer’s glaubt.

Doch ich war wirklich froh das es nun bald endlich  vorbei sein würde und ich mich anderen Dingen widmen konnte als der Angst meiner Mitschüler, im richtigen Leben würde es vermutlich auch nicht besser werden aber ich klammerte mich zu sehr an den Gedanken das hier nach alles besser werden würde als das ich der Realität ins Auge blickte, das hatte ich wirklich schon zu oft und man merkte wirklich dass das Leben kein Ponyhof war wo mein Einhörner reiten konnte.

Endlich klingelte es und ich packte geschwind aber nicht überhastet meine Sachen ein um endlich von hier zu entkommen, ich kam bis zum Männerklo als mich mehrere Hände packten und ich nur noch sehen konnte wie die Tür sich schloss, alles ging sehr schnell jemand boxte mir mit seiner Faust direkt ins Gesicht so das es sich anfühlte als wäre meine Nase gebrochen und ich bereits das Blut spürte welches nun aus meiner Nase floss während mir schwindelig wurde.

Kleine schwarze Punkte flogen durch meine Sicht doch ich versuchte meine Atmung zu beruhigen um meinen Geist zu schärfen und dieser beschissenen Situation zu entkommen.

Mein Blick scannte den Raum und ich entdeckte fünf gut gebaute Jungs die vermutlich im Footballteam waren und zwei Mädchen, dieselben die auch an meinem Geburtstag die dicke Lippe riskiert hatten. In jedem Blick sah ich eine gewisse Angst was mir ein Grinsen abverlangte, diese Geste schien sie nur noch mehr zu verunsichern als wäre sie nicht diejenigen die hier in der Überzahl waren und ich blutend am Boden sitzen würde.

„ Du miese Dämonenschlampe“, knurrte einer der Jungs den ich echt noch nie gesehen habe, was kein Wunder war da mir meine Mitmenschen ziemlich egal geworden waren, warum sollte ich mich auch mit Menschen beschäftigen die mich vom Grunde auf hassten?

Mit dem Ärmel meiner schwarzen Jeansjacke wischte ich mir das Blut aus dem Gesicht und stützte mich ein wenig wackelig an der Heizung hoch so das ich wenigstens stand, ich musste nur noch ein wenig Zeit schinden dann könnte ich mich befreien und verschwinden aber erst musste der Schwindel nachlassen der mich ziemlich durcheinander brachte.

Ein etwas kleinerer Typ hielt einen Baseballschläger in seiner rechten Hand und versuchte vermutlich Eindruck zu schinden in dem er ihn ein wenig hin und her schwang doch mich belustigte das ganze ehr, das alles hier war ein riesiges Klischee und eigentlich müsste jetzt der heiße Badboy kommen um mich zu retten doch ich war der Held meiner eigenen Geschichte und brauchte niemanden um mich zu retten selbst wenn es der heißeste Badboy überhaupt ist.

„ Das du es wagst überhaupt noch zur Schule zu kommen, Schlampe“, zickte das eine Mädchen und ich grinste noch mehr.

„ Dafür das du schon mehr Männer in dir stecken hattest als ich, benutzt du dieses Wort doch ganz schön häufig, denkt euch doch mal was neues aus“, meinte ich Augenrollend und ich bemerkte aus dem Augenwinkel dass das angesprochene Mädchen knallrote Wangen bekam, ich schien mit meinem Kommentar genau ins Schwarze getroffen zu haben und genau das schien sie so zu ärgern.

„ Lass sie in Ruhe, sie lässt wenigstens keinen Dämon ran, Dämonenschlampe“, beschützte sie einer dieser Jungs und sofort fiel mein Blick auf ihn, der stand auf sie eindeutig aber ob sie zusammen waren konnte ich nicht sagen.

„ Neidisch?“, fragte ich und zwinkerte ihm zu woraufhin er kurz nicht wusste was er darauf sagen sollte bevor er ein würge Geräusch machte was echt überzeugend klang, der sollte mal überlegen sich bei der Theater AG anzumelden die würden ihn bei diesem Talent locker nehmen, „ Wenn ich ihm jemals begegne kann ich ihm gerne sagen das du nach ihm gefragt hast“.

Und das war der Moment wo ich vielleicht doch besser den Mund gehalten hätte da ich die Meute nun wütend gemacht hatte und schneller als ich reagieren konnte steckte ein kleines Taschenmesser in meiner Seite und das Mädchen welches das Messer gehörte zitterte am ganzen Körper.

War ja fast schon amüsant das auf dem Griff des Messers groß Angel stand aber leider steckte diese Messer in mir also konnte ich im Moment echt nicht lachen, es war ein stechender Schmerz der sich in meinem ganzen Körper ausbreitete und  alle zwei Sekunden stromartige Wellen des Schmerzes durch meinen Körper jagten.

Mit festem Griff zog ich das Messer aus meiner Seite und ließ es klappernd zu Boden fallen da es nicht sonderlich gut war wenn es da noch länger drin stecken würde während meine Sachen sich rot färbten durch das Blut welches aus der Wunder hervor sprudelte, das war’s dann wohl mit meinem entspannten Wochenendstart, da fragt man sich doch echt womit man das verdient hatte!
Nun gut nach deren Meinung hatte ich alles schlechte verdient was es überhaupt gab, die würde stolz erzählen wie sie den Junge abgestochen haben der einen Dämonen gehört, war ja wirklich was worauf man stolz sein konnte, doch ich hatte nicht den Drang mich hier tatenlos abstechen zu lassen, mein Wochenende wartete.

Alle sieben hatten riesige Augen als würden sie einen Alien sehen doch da musste ich sie wohl leider enttäuschen, ich wars nur aber mich würden sie nicht mehr lange zu Gesicht bekommen da ich echt keine Lust mehr hatte mir das hier anzutun und die Schmerzen in meiner Seite langsam unerträglich geworden waren.
Also atmete ich tief durch und setzte einen eiskalten Blick auf der einem das Blut in den anderen gefrieren ließ und immer wirkte.

Ich spürte einen leichten Windzug an meinem Arm, hatte bestimmt jemand das Fenster aufgelassen oder so aber damit konnte ich mich jetzt nicht beschäftigten da der Blutverlust langsam kritisch wurde aber so schnell würde ich nicht aufgeben, diese ganze Situation war eigentlich zum totlachen wäre ich nicht der dessen Seite blutete.

„ Ob er gerade Kontakt zu dem Dämonen aufnimmt?“, quiekte das andere Mädchen ängstlich und wich mehrere Schritte zurück wobei sie das andere Mädchen mit sich zog, bis zur Wand am anderen Ende des Klos nun war die Tür nicht weit von den beiden und sie könnten locker flüchten doch ihre Neugierde schien noch nicht gestillt worden sein also blieben sie an Ort und Stelle um uns weiter zu beobachten, passierte anscheinend sonst nichts spannendes.

Es herrschte eine eiskalte Stille in diesem Raum wobei diese Kälte eindeutig von mir ausging und die anderen darunter zu leiden schienen aber mein Mitleid hielt sich wirklich in Grenzen, alter mein Blut tropfte auf den Boden nicht deren Blut also sollte man nicht so viel von mir erwarten, eigentlich betete ich nur das sie einfach verschwinden würde und ich irgendwie nachhause kommen würde um diese blöde Wunde zu verarzten doch heute hatte das Schicksal echt andere Pläne mit mir.

Ein leises Zischen wie als hätte jemand eine Silvesterrakete gezündete erklang leise und irgendwas das aussah wie ein Funken oder ehr ein grell leuchtendes Glühwürmchen nur größer huschte durch den Raum, es sah aus als würde es in Flammen stehen aber dafür war es super flink und huschte wie ein Insekt durch den Raum und schwirrte einmal vor meinem Gesicht umher bevor es rasant auf die großen Jungs zu schoss welche aussahen als wären bereits ein paar Tropfen Urin in ihren Hosen gelandet.

War ja fast so als würden sie Geister sehen und doch war ich ebenfalls erstaunt dieses Ding zu sehen, es knisterte nur so vor Elektrizität oder Feuer welches im Ofen prasselte doch es schien den Jungs nichts gutes zu wollen, die Bewegung waren größer und aggressiver geworden während dieses Glühding ebenfalls an Größe zu gewinnen schien und nun mittlerweile so groß sein müsste wie meine Hand.

Es raste auf das Gesicht des einen zu doch da dieser sich schreiend duckte streifte dieses Würmchen nur seine Wange wodurch er noch lauter schrie als würde er kastriert werden, doch als das Würmchen sich entfernte um erneut anzugreifen konnte ich eine Brandwunde erkennen die wirklich dringend gekühlt werden musste.

Eigentlich hatten diese Sieben es nicht anders verdient aber ich war leider nicht herzlos und gerade als das Würmchen erneut angreifen wollte schoss ich vor und stellte mich direkt vor die Truppe, „ Nein!“, rief ich laut und das Ding schien in der Bewegung einzufrieren bevor es sich mit kleinen vorsichtigen Bewegungen mir näherte und sich als eine Art Entschuldigung auf meine Schulter legte, es wirkte fast schon unterwürfig doch um darüber nachzudenken hatte ich keine Zeit da ich mich blitzartig umdrehte und mich nicht mal an den Jungs vorbeidrücken musste da diese an die Wand zurückgewichen waren und selber aussahen wie Gespenster.

Schnell schnappte ich mir einige Papiertücher und befeuchtete sie mit Wasser aus dem Wasserhahn bevor ich sie dem Typen mit der verbrannten Haut an die Wange drückte woraufhin er laut aufschrie und zurückweichen wollte doch mein finsterer Blick hielt ihn an Ort und stelle, „ Das muss gut gekühlt werden, geh am besten ins Krankenhaus aber die werden dir da nichts anderes sagen“, meinte ich ehrlich bevor ich dann verschwand.

So schnell ich konnte joggte ich aus der Schule und kam sogar bei mir zuhause an doch ab da wurde alles schwer, es fing an alles unscharf zu werden und als ich im Haus war musste ich mich an der wand ins Bad hangeln wo ich anfing mich um meine Wunde zu kümmern, durch die schwarzen Flecken welche durch meine Sicht schwirrten erschwerte sich das ganze und es dauerte fast eine halbe Stunde um alles sauber zu verarzten aber da meine Hände nicht zitterten ging es sogar.

Aufs duschen verzichtete ich da es für mich immer noch schwer war mich auf den Beinen zu halten als wechselte ich einfach nur die blutigen Sachen gegen eine Joggingshose und ein lockeres T-Shirt bevor ich mich mit ein paar Schmerztabletten und Eistee aufs Sofa verzog wo ich mich in meine Decke kuschelte.

Dort bemerkte ich das Funkenwürmchen welches auf der Lehne des Sofas saß und mich aus den nicht vorhandenen Augen beobachtete als würde es auf etwas warten.

„ Na los komm her, aber ich hasse kuscheln also komm mir ja nicht zu nahe“, knurrte ich und klopfte Augenrollend auf die Decke und ich schien erraten zu haben was es wollte da es sich in einem Satz auf meine Decke beförderte und sich dort wie eine kleine Katze zusammenrollte, am liebsten hätte ich es mal aus purer Neugierde gestreichelt aber wenn ich da so an das Gesicht das jungen dachte hielt ich mich zurück da mir meine Finger dennoch was wert waren und ich sie echt noch brauchte, doch als es auf meiner Schulter saß hatte das mir ja auch nichts verbrannt und ich muss leider gottes zugeben das ich sehr neugierig war also streckte ich vorsichtig meinen Zeigefinger aus.

Als würde es mich beobachtete haben streckte es sanft seinen funkigen Kopf, wenn er das war schließlich sah das Ding überall gleich aus, wie ein Wurm halt, sanft berührte sein Kopf meine Fingerspitze und mal wieder erinnerte es mich an eine Katze da es sich so vorsichtig an meinem Finger rieb und mich dabei keines Wegs verbrannte.

Es war ehr eine angenehme Wärme wie das Badewasser wenn man in der Badewanne baden ging, diese Berührung war wirklich faszinierend da ich nicht mal wusste was das für ein Ding war, aus dieser Welt war es sicher nicht doch in diesem
Moment wollte ich nicht weiter drüber nachdenken, dafür war ich zu erschöpft und tatsächlich fielen einige Minuten später meine Augen zu während mein Geist im Traumland verschwand.
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