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Love the Demon

GeschichteRomance, Übernatürlich / P16 / MaleSlash
09.02.2021
20.07.2021
20
76.490
13
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.06.2021 3.190
 
„All the world’s a stage, and all the men and women merely players.“

~ William Shakespeare ~

16. Kapitel


Man konnte sich diesen Ball wirklich wie aus einem Buch vorstellen mit all den Rüschenbedeckten Kleidern und hoch toupierten Frisuren aller als wären sie im 17. Jahrhundert stecken geblieben aber es hatte immer so einen magischen dämonischen Touch. Alleine das die Gläser, mit Sekt oder so welcher in allen möglichen Farben schimmerte, durch die Luft über den Köpfen aller flogen und man einfach nur die Hand nach oben strecken musste um eines zu bekommen, war doch magisch.

Sanfte Klassik säuselte durch den Ballsaal welcher pompös war, wenn man genau hinsah schwebte glitzernder Nebel durch die Menge hindurch was es damit auf sich hatte wusste ich nicht deswegen wandte ich mich an meinen Verlobten wessen Ring warm an meinem Finger lag und mir ein Lächeln aufs Gesicht zauberte sobald ich nur daran dachte.

„ Was soll dieser Glitzer Nebel?“, fragte ich ihn leise während wir uns noch am Eingang rumdrückten da die anderen meinten das wir zu viel Aufmerksamkeit auf uns ziehen würden wenn wir jetzt schon eintreten würden.

Kurz schossen die Augen meines Dämons nach oben bevor er stolz grinste und mir auf die Hüfte klopfte um welche sicher sein Arm lag, „ Man merkt das wir beide verbunden sind. Das ist ein magischer Nebel welchen eigentlich nur Oberdämonen sehen können, er macht die Leute glücklicher und besser gelaunt, genau das Richtige für so eine öde Party“.

Nun war ich derjenige der verwirrt war, meinte er nicht das nur Oberdämonen diesen Nebel sehen konnten? Ich war meines Wissens nach noch ein Mensch, „ Wieso kann ich ihn sehen?“, fragte ich verwirrt wie ein kleines Schulkind welches gerade das Alphabet lernte.

Sanft tippte er auf das Mal an meinem Hals wodurch eine wohlige Wärme durch meinen Körper lief und ein verliebtes kleines Lächeln auf meinen Lippen erschien, „ Einmal wegen dem Mal und der andere Grund ist nun ja“, er zwinkerte zweideutig und ich wusste genau das unsere gemeinsame Nacht damit gemeint war, ich war froh das mein Element Eis war so das ich nicht so schnell rot wurde.

„ Was für eine Ehre“, meinte ich mit einem angedeuteten Augenrollen doch mein Verlobter kicherte nur leise und zog mich vorsichtig an der Hüfte näher an sich um mir einen sanften Kuss auf die Wange zu geben wodurch alle negativen Gefühle in Sekundenschnelle verwanden und nur noch das starke Gefühl der Liebe durch meine Adern strömte, wenn ich es nicht besser wüsste würde ich denken das dieser Dämon mich verzaubert hatte mit einem seiner dämonen beschwörungstechniken, schließlich hatte Azrael Kräfte von denen ich noch gar nichts wusste, bei einer passenderer Gelegenheit musste er mir diese echt mal vorführen wie ein kleiner Hund in der Manege eines Zirkus.

„ Eigentlich müsste ich dich immer ärgern da du so niedlich aussiehst wenn du dich ärgerst aber dafür sehe ich dich doch viel lieber lachen“, man warum war er denn auf einmal so flirtend charmant?

„ Du brauchst gar nicht versuchen mir schöne Augen zu machen, du bist das nächste mal unten, mein Lieber“, sagte ich streng wie eine Mutter die mit ihrem kleinen unerzogenen Sohn sprach, welcher in diesem Fall Az war.

„ Es war ein Versuch wert“, grinste er doch hauchte den Satz rau und leise in mein Ohr was mich wirklich zu sehr anmachte, dieser Typ hatte es sich doch wirklich zur Aufgabe gemacht mich wahnsinnig zu machen so das wir zeitiger diese Feier verlassen konnten und unsere eigene kleine Feier zuhause in unserem Bett zu veranstalten obwohl diese dann ganz anders werden würde als die hier, wir würden eindeutig weniger anhaben und es würde viel mehr Spaß machen, für mich zumindest.

Anscheinend ging es ihm aber wie mir und er würde jetzt auch lieber in unserem Bett sein anstatt sich hier mit irgendwelche nervigen Dämonen rumzuschlagen auf die wir beide wirklich keine Lust hatten, „ Heb dir diese Einstellung für nachher auf“, mit einem verschwörerischem erregten Zwinkern in seine Richtung wanderte meine Hand unauffällig über seinen Hintern wo sie einen intensiven Moment liegen blieb, doch niemand außer ihm und mir bekam das mit da wir uns immer noch in dieser Ecke versteckten um allen anderen zu entgehen, die anderen drei waren anscheinend nun doch hinein gegangen so das wir diesen Augenblick nur für uns zwei hatten.

Mit vor Lust glänzenden Augen biss Az sich auf die Unterlippe und lehnte seinen Oberkörper nun völlig gegen meinen, nun sah man unseren minimalen Größenunterschied deutlicher als je zuvor und ich war leider der kleinere Part von uns beiden aber das änderte ja nicht wie sehr ich diesen Dämon liebte.

Seine warmen Hände lösten ein elektrisierendes kribbeln in mir aus als er diese an meine Wangen legte so das er mich voller Zuneigung Küssen konnte, als die Schmetterlinge aus Eis in meinen Bauch hoch flatterten um zu dem Nussknacker von Pjotr Iljitsch Tschaikowski tanzten, schloss ich meine Augen um in diesem realen Traum zu versinken welcher mich genauso benebelte wie ein Traum welchen ich in der Nacht träumte.

Diese Lippen sollten wirklich verboten gehören wegen dem rauben von Herzen und benebeln sämtlicher Sinne ob wichtig oder unwichtig, genauso wie dieser Dämon welcher sich in meinem Herzen einplatziert hatte obwohl das gar nicht mein Plan war, nun war er fester und der wichtigster Bestandteil meines Lebens und Herzens, das wurde mir gerade durch diesen liebevollen Kuss noch einmal wirklich bewusst so das ich Az noch ein Stück näher an mich zog um ihn fester halten zu können als Versicherung das er wirklich bei mir war und ich ihm meine Liebe durch diese bloße Berührung deutlich zu zeigen als würde er dadurch meine Gefühle übertragen bekommen, doch er schien es zu verstehen.

„ Солнышко“, hauchte ich auf Russisch welches ich teilweise konnte da ich seit der 3. Klasse in einem Sprachenkurs in und außerhalb der Schule angemeldet war, ich war tatsächlich sogar schon in Russland gewesen und musste mich dort zurecht finden was nicht ganz einfach war mit dem Dämonenmal. Das mit dem Russisch war etwas was ich kaum jemandem erzählte weil es für den Eigengebrauch war anstatt es mit anderen zu teilen und ihnen irgendwas übersetzen zu müssen, ist ja nicht so als hätte mich damals irgendjemand irgendwas gefragt.

Selbst Az Augen weiteten sich leicht vor bloßer Überraschung als er meinen perfekten Russischen Akzent hörte damit hat der hübsche Asiate wohl nicht gerechnet, „ Russe?“, fragte er verwirrt als würde er gerade eine ganz neue Seite an mir entdecken was mir ein Grinsen aufs Gesicht zauberte auch mal etwas zu können was er nicht erwartet hätte, irgendwie auch Handsome dieses verwirrte Gesicht wobei man ihm die Überraschung an der Nasenspitze ablesen konnte.

„ Ist doch viel attraktiver als blödes französisch“, meinte ich kurz woraufhin wir beide grinsen mussten, aus diesem unausgesprochenen Grund welchen wir nicht einmal aussprechen musste um zu wissen worüber wir genau lachten, man konnte es eigentlich bereits Telepathie nennen was da zwischen uns herrschte.

Da veränderte sich jedoch Az Gesichtsausdruck zu absolutem Ernst als wäre Gott persönlich gerade eingetreten, „ Bekomme jetzt keinen Schreck aber mein Onkel, Lucifer nähert sich uns“, flüsterte er leise wodurch ich meinen Rücken durchdrückte um möglichst aufrecht zu stehen nicht das er mich für ein nutzloses Etwas hielt, das war ich nämlich nicht .

„ Wenn das nicht mein geliebter Neffe, Azrael ist“, rief er feierlich laut so das sich mehrere zu uns umdrehten und wir uns leider aus der gut versteckten Ecke heraus begeben mussten und uns der Maße von neugierigen Dämonen stellen mussten welche voller Neugierde beinahe brannten wie die Hölle persönlich.

Lucifer streckte seine Arme weit aus um seinen Neffen zu begrüßen, er sah absolut nicht so aus wie seine Neffen, er war ein wenig größer als Az, hatte gelocktes wallendes rotes Haar welches ihm den teuflischen Touch gab und ihn am nähersten an die Vorstellung eines Dämones brachte die ich hatte bevor ich Az und Co kennengelernt hatte, seine Augen brannte förmlich in einem intensiven Farbverlauf welcher oben mit einem Dunklen Violette starteten dann aber in ein unnatürliches Orange übergingen während ganz unten in seine Pupille noch schwach Reste eines Rots zu erkennen waren die jedoch nicht so ausgeprägt waren wie bei Liliths blutroten Augen.

Seine Nägel waren wir Azs schwarze lackiert jedoch wirkte es so als hätte er sie gerade in der Dämonform da seine Nägel so lang und scharf gefeilt waren so das er einem locker die Kehle damit aufschlitzen konnte ohne mit den Wimpern zu zucken. Der Goldschmuck klimperte überall an ihm, das hatten wohl alle Dämonen gemeinsam, eine Liebe zu Schmuck die unerklärlich war.

„ Einen schönen guten Abend, Onkel“, begrüßte ihn Az höflich und beide ließen plötzlich ihre Augen aufleuchten, keine Ahnung was das auf einmal sollte und beinahe hatte ich Angst das die beide irgendwie aufeinander losgehen würden da ich dieses leuchten immer nur an Az gesehen hatte wenn wir Sex hatten oder er wütend war, doch als die beiden kumpelhaft zu lachen begannen und Lucifer einen Arm fest um meinen Verlobten legte wodurch man merkte das die beiden wirklich alte Bekannte waren.

Doch als die Augen von meinem Verlobten meine trafen sah ich eine Warnung an mich aufleuchten, es war eine geheime Nachricht welche ich jedoch direkt verstand da ich diesem Dämonen alles von den Augen ablesen konnte, es war trotz dieser aufgesetzten Nummer Vorsicht geboten, Az vertraute seinem Onkel weniger als er hier zeigte.

Da landete der Blick von Lucifer auf mir doch ich war mal wieder von meiner Wand aus Eis umgeben so das keine einzige Emotion auf meinem Gesicht zu erkennen war so das sogar meine Augen kälter wirkten als jedes Eis von den Eisbären, doch es war eine starke Kälte die Macht prophezeite die man im Moment nur nicht ganz sehen konnte, die Magie schlummerte wie eine Raubkatze in meinen Adern und wartete nur darauf wie ein Wirbelsturm mit unmöglicher Kraft auszubrechen.

Die Mundwinkel meines Gegenübers zuckten leichte, jeder andere hätte vermutlich gedacht es wäre weil er sich amüsierte doch da ich schon viele Menschen genau mit der selben Reaktion gesehen hatte wusste ich dass das hier eine Reaktion aus Ratlosigkeit war, er wusste nicht ob er mich absolut beschissen oder mögen sollte.

„ Du bist dann also der berühmte Jason Jackson, welcher es geschafft hat den Oberdämonen Azrael zu verführen, welche billigen Tricks hat’s du angewandt?“, seine Stimme surrte mit einem misstrauischen Unterton welcher nicht zu überhören war, doch ich wusste das er mich nur provozieren wollte also blieb ich entspannt, Eis bleibt nun mal Eis. Da hatte er sich mit dem Falschen angelegt.

„ Sie werden lachen, Sir, aber Azrael war derjenige der mich zu erst entdeckt hat, aber sie haben recht ich bin Jason, es ist mir eine Ehre Sie kennenzulernen“, begrüßte ich ihn mit all den Manieren die ich besaß und neigte meinen Kopf zu einer kleinen Verneigung um ihm meine Worte noch einmal zu unterstreichen.
Er sollte nicht auf die Idee kommen das ich keine ordentliche Erziehung erlebt hatte und wirklich der  unerzogene Junge war als welchen er mich sah.

„ Die Freude ist ganz meiner Seits, doch ich habe auch von deinen beeindruckenden Kräften gehört obwohl du so ein einfaches Menschlein bist“, dieser Dämon war wirklich direkt und nahm kein Blatt vor den Mund, der sprach vermutlich genau das aus was vermutlich alle in diesem Saal dachten. Um uns herum herrschte eine eisige Stille als würde jeder die Luft hier anhalten, aber ein Glück war eisig genau mein Gebiet.

„ Sie können meinen Verlobten, seine Geschwister und mich gerne mal besuchen kommen, dann kann ich Ihnen diese Kräfte gerne mal vorführen damit sie nicht nur ein Gerücht bleiben und Sie sich persönlich von ihrer Macht überzeugen können, Sir“, antwortete ich wobei weiterhin keine einzige Emotion über mein Gesicht waberte, nur eine eiskalte emotionslose Wand mit gefährlich schlauen Augen welche zeigen das man sich mit mir nicht anlegen sollte.

Kurz herrschte nun allgemein stille nur ein paar älterer Dämoninnen tuschelten untereinander über meine gesagten Worte welche diese unangenehme Stille ausgelöst hatten doch mir war es egal, dann begann auf Lucifers Gesicht sich etwas zu verändern, der hämische Gesichtsausdruck wurde zu einem ehrlich überzeugten Lächeln welches mir seine perfekten weißen Zähne zeigte wobei einer aus reinem Gold war und dabei im Licht der Kronleuchter aufblitzte.

Nun klopfte er mir Wie ein Vater auf die Schulter, seine Hand lag schwer auf meiner Schulter doch zeigen würde ich ihm das sicher nicht, „ Ich bin froh das du jetzt an der Seite dieser drei bist, Az hätte niemand besseren wählen können. Ich hoffe ich bin bereits als Ehrengast bei eurer Hochzeit eingetragen“.

Endlich trat Az wieder neben mich und zog mich leicht näher zu sich so das sein schützender Arm lässig um meiner Taille lag doch ich fühlte mich direkt sicherer als davor und auch Lucifer nahm diese Geste mit einem begeisterten kleinen Kopfnicken auf bevor er seine Hand ein Stück in die Luft reckte damit ein ein roter Cocktail aus der Luft herabschweben konnte um direkt in seiner ausgestreckten Hand zu landen.

„ Mr. Jackson“, ertönte plötzlich eine männliche Stimme rechts von uns, es musste Jemand wichtiges sein so plötzlich wie die Menge sich ohne zu murren teilte um ihm Platz zu machen.
Als auch wir uns zu ihm drehen konnten sah man das es gleich 7 ältere Männer in edlen roten Garderoben welche sich prima in diese perfekte Etikette einfügten so das sie absolut meinen Vorstellungen entsprachen.

Etwas überrascht war ich jedoch darüber das jeder von ihnen komplett weiße Augen hatten so das man keine Pupillen oder weiteres erkennen konnte, man könnte meinen das sie blind waren aber dafür fühlte ich ihren Blick ein wenig zu intensiv auf mir was mich wirklich erschreckte bis sogar ein wenig einschüchterte.

„ Schönen guten Abend, werter Rat. Dies ist mein Verlobter, Jason Jackson“, sprach nun Az höflich und mit fester Stimme mit diesen Herren welche jedoch eindeutig mich im Visier hatten mit ihren komischen weißen Augen bei welchen man gar nicht so genau wusste wo sie gerade hinsahen und wer gerade unter ihrem strengen Blick lag.

„ Von Ihnen hat man hier ja wirklich schon viel gehört, wir waren alle sehr erschrocken als wir von Azraels Deal hörten welcher einen einfachen Menschen wie Sie beinhaltet, doch als wir einige unserer Leute sandten um sie genauer zu beobachtet stellte man ja fest wie hoch ihre Prozente für das Element Eis sind“, sprach der vorderste Mann welcher vermutlich sowas wie der Anführer dieser kleinen Truppe war und hier die Hosen anhatte bei jeglichen Entscheidungen und weiterem.

Den Satz das man mich beobachtet hatte ignorierte ich gekonnte da ich mir nicht unnötig Gedanken machen wollte, an meiner Hand spürte ich eine kleine zarte Berührung als mein Verlobter mir mit seinem Daumen über meinen Handrücken strich fast sofort ging es mir wieder besser und mein Körper fühlte sich bereit Berge zu versetzen.

„ Wir würden uns gerne persönlich von ihren Fähigkeiten überzeugen, könnte Sie uns die ehre erweisen und uns etwas vorführen?“, fragte nun ein Älterer der Truppe welcher jedoch direkt neben dem Anführer stand.

Einen Moment war wieder diese Stille da wodurch es fast schon unangenehm war als ich nachdenklich schluckte doch dann raffte ich meinen letzten Mut zusammen den ich besaß und schritt in die Mitte des Saals wo mir netterweise Platz gemacht wurde und alle in einem großen Kreis um mich herum standen, „ Natürlich, meine Herren“.

Unter den Blicken aller setzte ich mich wie im Trainingssaal im Schneidersitz auf den gut gewischten Boden und begann mich zu entspannen, schloss meine Augen während ich begann die Magie in meinen Adern zu erwecken.

Diese riss wie eine wilder Fluss mit viel zu viel Kraft durch meinen Körper so das ich spüren konnte wie einige meine Haare anfingen abzustehen wie eine unangenehme Gänsehaut doch mir war nicht kalt obwohl diese Magie aus purem eis bestand fühlte es sich gut und richtig in meinem Körper an.

Kurz überlegte ich was ich ihnen zeigen sollte doch das war mir dann eigentlich doch recht schnell klar und ich begann langsam an meine letzte Trainingsstunde zu denken wie ich den Schnee erzeugt hatte und mit meinen Liebsten darunter gefeiert hatte, es war schwer die Magie bei diesem starken Gedanken überhaupt unter Kontrolle zu halten doch mit all meiner Willenskraft hielt ich sie fest verankert und ließ nur einzelnen Wellen nach und nach los, jedoch erst nachdem ich mir sicher war das es klappen würde.

Ohne zu wissen ob es nun wirklich geklappt hatte öffnete ich vorsichtig eines meiner Augen und tatsächlich entdeckte ich die Dämonen welche freudig nach oben blickten sogar ihre Hände ausstreckten um die einzelnen schönen Schneeflocken zu fangen welche wie zu einer Melodie um sie herum tanzten ohne jemanden zu schaden.

Es war ein atemberaubendes Bild wie der Schnee aus dem nichts kam und alle langsam in eine leichte Schneedecke hüllte, Willow Wäre bestimmt mächtig stolz wenn sie das hier jetzt sehen konnte, wie schnell ich diesen Schnee hervorgerufen hatte es war wirklich beeindruckend. Als mein Blick durch die Menge glitt bemerkte ich drei strahlende Gesichter während alle drei mir freudig einen Daumen nach oben zeigten, das war meine Familie dachte ich stolz und erwiderte ihr Lächeln bevor mein Blick suchend weiter glitt auf der Suche nach dem Mann meiner Träume.

Entdecken tat ich ihn dann doch ziemlich schnell da er der einzige war der eine flammende Hand über seinem Kopf hatte, er stand noch weit von mir und betrachtete nicht wie jeder andere das fallende Wunder sondern sein Blick lag voll und ganz auf mir als würde es nichts außer uns beiden hier geben, mein Herz begann direkt schneller zu schlagen vor bloßer liebe zu diesem Dämonen welcher meine Welt so besonders und lebenswert gemacht hatte. Er war das Feuer in meinem Herzen welches mir immer gefehlt hatte, die Wärme zu meiner Kälte. Das fehlende Teil was mich mein lebenslang so verloren fühlen lassen hat und nun war er da, ein verliebtes Lächeln schlich sich auf mein Gesicht welches sich auf seinem Gesicht widerspiegelte.

Ohne das ich es bemerkte begannen meine Füße sich ganz von alleine zu bewegen und schon stand ich vor Azrael welcher wie ich erstmal nur regungslos da stand so das wir uns in aller Ruhe Mustern konnten, „ Ich liebe dich“, flüsterte ich leise doch genau wissend das er mich perfekt mit seinem dämonengehör verstand.

Seine Hand verhakte sich vorsichtig mit meiner wobei er mich direkt ein Stück näher an sich zog, „ Ich liebe dich auch, Baobei“, langsam näherten sich unsere Lippen einander und das war der Moment wo die Eisschmetterlinge in meinem Bauch aufstoben um ihren wilden Tanz zu beginnen welcher meine Gefühle schon sehr gut beschrieb.

Als sein Mund meinen berührte hätte auch neben uns alles hochgehen können ohne das ich es bemerken würde im Moment zählten nur wir zwei. Als ich jedoch Luft holen musste aber ich noch immer seine Nähe brauchte legte ich meine Stirn gegen seine wodurch auch unsere Nasenspitzen sich leicht berührten, „ Hast du Lust was verrücktes zu machen?“, fragte Az plötzlich mit seinem typischen Grinsen welches Unheil bedeutete.

Der Augenblick als ich nickte war der wo ich wusste das ich zu viel Zeit mit Az verbrachte und seine Verrücktheit langsam auf mich abfärbte, danach passierte alles recht schnell, wir teleportierten und stürzten ins nichts im freien Fall.
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