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Love the Demon

GeschichteRomance, Übernatürlich / P16 / MaleSlash
09.02.2021
20.07.2021
20
76.490
13
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
09.02.2021 937
 
„All that glitters is not gold“

~ William Shakespeare ~

1. Kapitel

Eigentlich wurden wir Menschen ja als Herdentiere abgestempelt, die sich gegenseitig auf den Leim gingen und behaupteten das man nur gemeinsam stark ist.
Doch es gab in jeder Gesellschaft dieses schwarze Schaf, welches einfach nicht dazu passte.

Dieses schwarze Schaf wurde dann entweder verachtet oder bewundert. So ähnlich war das bei mir auch, immer war ich alleine und das lag nicht daran das mich niemand wollte, schon oft wollten andere mit mir Kontakt knüpfen doch ich hatte ihnen schnell und deutlich klar gemacht das ich keine Gesellschaft duldete.

An mir war nicht mal etwas besonderes, mein Aussehen war durchschnittlich bis auf die paar Tattoos und meine Noten waren machbar also die meisten an meiner Schule hatten solche mittelmäßigen Noten.

https://www.pinterest.de/pin/702069029408835312/

Hier gab es wenige Genies aber selbst die waren mehr willkommen als ich, hier an dieser Schule, selbst Lehrer mieden mich obwohl ich ja wirklich nichts tat, ich war harmlos, lauschte immer halbwegs dem Unterricht, ich gab sogar meine Hausaufgaben pünktlich ab unteranderem habe ich mich hier noch nie geschlagen so wie andere aus meiner Schule und dennoch war ich das schwarze Schaf welches immer die Blicke auf sich zog sobald ich nur einen schritt aufs Schulgelände setzte.

Meine Eltern hatten einen normalen Beruf als Mitarbeiter einer Firma und man konnte in ihren Akten nichts auffälliges entdecken, nichts kriminelles oder verbotenes was sie verbrochen hatten, man konnte ihnen nicht ansehen das sie der Grund waren warum ich ausgestoßen wurde.

Wenn man mich ansah könnte man tatsächlich meinen dass ich das alles selber verursacht hatte, als hätte ich mich selber als 3 jähriges Kind verkauft um etwas zu stoppen was eigentlich unmöglich war zu stoppen außer für die, die es erschaffen hatten.

Man müsste meinen das ich als Held gefeiert werden müsste, da ich dadurch viele Tode verhindert hatte doch niemals.
Ich war anders und das machte diesen Menschen Angst obwohl ich rein gar nichts dafür konnte und alles tun würde um etwas zu ändern, doch ich konnte nichts ändern.

Mein Schicksal war seit diesem Tag besiegelt und nichts davon war meine Entscheidung gewesen, vor fast 15 Jahren war in unserem Land eine tödliche Krankheit ausgebrochen und nach und nach jeden hier dahinraffte.

Katharina Jackson, meine Mutter, hatte damals selber sehr schwer damit zu kämpfen so das mein Vater, Christopher, aus Angst um sich selbst und seine Familie einen Vertrag eingegangen war, doch nicht mit irgendwem, mit einem Dämon.

Er bat ihn diese Krankheit aus der Welt zu nehmen und seine Familie zu beschützen, der Dämon willigte ein unter der Bedingung dass das schönste auf der Welt ihm gehören sollte, es ist absolut absurd aber in den Augen des Dämons war das in diesem Moment mein 3 jähriges Ich welches um seine Mutter weinte.

Schweren Herzens willigte auch mein Vater ein und um mich als Seins zu markieren setzte er mir ein Dämonenmal direkt auf meinen Hals.
Neben dem chinesischen Zeichen der Ewigkeit malte er auch noch Wellen in Gold und einem dunklen Blau um dieses Zeichen.

https://www.pinterest.de/pin/585608757792954355/

Jeder konnte sehen das ich, Jason Jackson, einem Dämon gehörte der mich irgendwann holen kommen würde und ich absolut ihm gehörte.

Er hatte mich an sich gebunden und selbst wenn ich mich umbringen würde, würde ich nach meinem Tod direkt zu ihm gehen, dadurch blieb ich überhaupt hier, es verschaffte mir die Gelegenheit länger von diesen Dämonen fern zu bleiben.

Meine Eltern sah ich dadurch auch nur noch selten, sie wollten mich einfach nicht sehen da sie jedes Mal daran erinnert wurden, wenn sie mich sahen, was sie mir angetan hatten und das ich ihr Kind war welches sie an einen Dämon verkauft hatten, sie überhäuften sich mit arbeiten und waren ständig auf Geschäftsreisen.

Ich hatte durch diese ganze Geschichte auch keine Geschwister, da meine Eltern genug Ehre hatten um mir das nicht anzutun, mich ausgrenzen und dann mit meinem Geschwisterkind glücklich sein, dafür war ich teilweise froh doch andererseits hatte ich mir immer viele Geschwister gewünscht.

Kinder konnte ich ja auch nie haben, außer der Dämon entschied sich dazu mich an eine Dämonin oder ein anderes weibliches Wesen zu verschenken wo ich Kinder zeugen konnte, ansonsten war das ja rein biologisch gar nicht möglich.

Heute war ein Tag wie jeder andere, zur Schule gehen und sich dort den Ganzen abschätzigen Blicken aussetzen bevor es dann später wieder nachhause ging wo mich jedoch niemand erwartete.

Es war jeden Tag dasselbe und eigentlich wartete doch jeder nur darauf das ich abgeholt wurde doch selbst jetzt wo ich bald 18 wurde hatte es noch kein Zeichen von diesem Dämonen gegeben, ich war vermutlich der einzige der sich darüber freute obwohl ich wusste wie sehr sich jeder andere an meiner Anwesenheit störte.

Unser zuhause war wirklich normal, ein kleines Einfamilienhaus in der riesigen Stadt doch ich war einfach nur froh wenigstens mein eigenes Zimmer zu haben in dem ich mich verstecken konnte, vor allem und jedem.

Doch mein liebster Ort war auf unserem Dachboden, dort stand ein alter Flügel aus rotem Lack welcher jedoch nicht mehr ganz in Schuss war und vermutlich bald den Geist aufgeben würde aber bis jetzt erfüllte er seine Aufgabe und spendete mir ein wenig Trost in dieser einsamen Welt.

Das Spielen hatte ich mir alleine beigebracht und dafür konnte ich es mittlerweile echt gut, mit anderen messen wollte ich mich nie da ich nur für mich spielte um mich einfach ablenken zu können, von alldem was mir auf der Seele lastete.

Was Musik alles ausmachte, doch das hier war erst der Beginn meiner Geschichte.
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