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Unwetterwarnung

GedichtHumor, Poesie / P6 / Gen
08.02.2021
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Meine Lieben,

wie ihr sicher aus eigener Erfahrung alle wisst, ist das Wetter ist ein Thema,
über das man endlos diskutieren kann.
Mit der modernen Technik ist mittlerweile ein weiteres Phänomen hinzugekommen:
Die allgegenwärtigen Unwetterwarnungen in den Wetter-Apps auf den Handys und in den Medien.
Es erscheint ja auch sinnvoll, wenn man vor eventuellen Extremen gewarnt wird, aber in letzter  Zeit ist es manchmal einfach zu viel des Guten.
Vor allem, wenn in den Wintermonaten bei minus 1 Grad bereits wegen "extremer Kälte" oder im Hochsommer bei 30 Grad wegen "extremer Hitze" eine Unwetterwarnung rausgeht.

Hier sind ein paar Zeilen dazu, die aber auf keinen Fall die wirklich wichtige Arbeit des Wetterdienstes schmälern sollen.
Sie sind einfach nur lustig gemeint. ;-)

*****
***
*


Unwetterwarnung

ein nicht ganz ernstgemeintes Gedicht
über den Deutschen Wetterdienst



Extremes Wetter, immerzu,
der Wetterdienst sagt es imnu.
Unwetterwarnung heißt das Wort,
man warnt uns stets und immerfort.

Regenfälle ohne Ende,
da steigen schnell die Pegelstände.
Überschwemmung droht imnu,
Füße hoch und Türe zu!

Sommerzeit und 30 Grad,
da dreht der Wetterdienst am Rad.
extreme Hitze zeigt’s Radar,
so wie sie früher einmal war.

Blitz und Donner, welch ein Graus,
die Welt geht unter, so sieht’s aus.
Es wird gewarnt, schon fast gefleht,
dass keiner auf die Straße geht.

Ein Sturmtief ohne jedes Maß
Leute, hört! Das ist kein Spaß.
Im Ernst, woher soll man das ahnen,
im Herbst die Stürme einzuplanen?

Und dann im Winter, welche Not,
wir frieren uns bestimmt halb tot.
Extreme Kälte minus Vier!
Was meint ihr, überleben wir?

Nun lasst uns endlich mal in Ruh,
ihr wisst es eh nicht, gebt es zu!
Die vielen Warnungen von heute
machen total verrückt die Leute.

Der Wetterfrosch steigt von der Leiter,
beleidigt will er nicht mehr weiter.
Er denkt sich: Also bitte sehr,
dann sag ich eben gar nichts mehr.

Doch heute Morgen schau ich raus,
wie sieht die Welt verändert aus!
Da ist er, der Jahrhundertschnee,
weiße Pracht, wohin ich seh`.

Der Wetterfrosch hat nicht geschwatzt,
dass Frau Holles Kissen platzt.
Bitterkalt ist es, oh weh,
und wir alle schippen Schnee.

Alle Straßen zugedeckt,
das Auto unterm Schnee versteckt.
Wir bleiben wieder mal zu Haus
und ruhen uns vom „Flockdown“ aus.  

Drum macht euch bloß nicht so viel Sorgen,
wie`s Wetter wird von übermorgen.
So wie es ist, so sieht es aus,
wir machen eh das Beste draus.


©JeanyEvans 2021
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