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THUNDERBROOKE 3 - "Inherit The Earth"

GeschichteMystery, Übernatürlich / P12 / Gen
07.02.2021
15.03.2021
21
16.038
 
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07.02.2021 722
 
April 2013 - Thunderbrooke, Kansas...

"Meine Kinder, der von mir prophezeite Tag ist gekommen...der Retter - Jacob Evernever - hat begonnen uns zu schaden, seine Untaten, die von einer grausamen, barbarischen, Ader zeugen, zerstören unsere schöne Gemeinschaft, die wir uns so mühevoll aufgebaut haben. Jacob ist ein Mensch...ein Mensch...der nicht loslassen kann. Seit Monaten - Nein, schon seit einem Jahr - versucht er seinen Bruder aus der Hölle zu befreien. Eine edle Tat, aber auch eine dumme. Wenn die Hölle erneut geöffnet wird, kann der Teufel die Welt erneut befallen. Aber wir werden daß nicht zulassen...Gott, wird daß nicht zulassen...wir sind die Travellers. Kinder des Übernatürlichen und die Geister der Welt. Amen!", predigt Lucien in der Heilwasser Kirche.

Diese wurde erneut aufgebaut und ist nun der Unterschlupf der Traveller. Die Gruppierung besteht aus Männern, Frauen und selbst aus Kindern. Allesamt sind sie die Ursprünglichen Wesen der Geisterwelt. Erschaffen durch die Korrumpierung der menschlichen Seele, durch die Schlange in dem Garten von Eden. "Wir glauben an Gott! Wir glauben daran, dass unser Vater die Erde säubern wird. Säubern von den Fehlern der Menschen und den Fehlern der Retter...", setzt Lucien seine Predigt fort. Die Traveller im Publikum klatschen und die Kirche erfüllt sich mit einem tobendem Jubel.

Oben an der alten Kirchenorgel, steht Alice und schaut dem Spektakel zu. "Unfassbar. Und dieser ganze Scheiß, ist deine Schuld.", sagt sie vorwurfsvoll zu Mr.Sable, denn der sitzt neben ihr auf dem Stuhl der Kirchorgel. Beide betrachten die Rede von Lucien. "Sie sind gefährlich. Diese Geister-Psychophaten hat selbst er gefürchtet. Gott. Die sind doch schlimmer als Dämonen. Sie dringen in die Köpfe anderer ein und sind "Mitfahrer", in der Psyche des Menschen.", erklärt Sable der Bürgermeisterin. "Sie haben uns nie etwas getan. Wieso? Was ist ihre Mission?", fragt Alice verwundert über die Traveller. Sable kratzt sich am Oberschenkel. "Sie wollen das was alle wollen. Die Aufmerksamkeit unseres Vaters. Gott. Die glauben an einen heiligen Krieg oder so etwas, die sind komplett hirnverbrannt.", zieht Sable über die Traveller her. Alice setzt sich ebenfalls und schaut runter, in die Menge des Publikums.

Unterdessen sitzen Clifford und Jacob in Viktors Scheune, an einem Zauber. Um genauer zu sein, ein Portal. "Jacob, ich lasse dich nicht dieses Tor öffnen, ohne ein Gespräch. Seit Monaten bist du auf Rampage gegen Dämonen, du hast noch nie so viele von den Dreckskerlen umgelegt. Was ist los mit dir, mein Junge?", fragt Clifford besorgt seinen Neffen. Jacob hat einen so starren Blick im Gesicht, wie ihn noch nie zuvor einer - bei ihm - gesehen hat. "Was denkst du denn? Mein Bruder ist in der Hölle...mit Luzifer. Er ist gestorben und steckt in der verdammte Hölle fest. Ich werfe dieses Jahr nicht weg, ich ziehe es durch. Und wenn du mir im Weg stehst dann-...", sagt Jacob aber stoppt dann seinen Satz. Cliff schaut seinen Neffen fraglich an. "Was dann? Spucks aus. Los!", befiehlt sein Onkel ihm. Jacob knabbert sich auf der Unterlippe herum. "Nichts. Dann passiert nichts. Sorry. Was ich sagen will...nur ER kann helfen. Wir können kein Tor zur Hölle öffnen, Luzifer darf nicht freigelassen werden. Nicht schon wieder.", erklärt Jacob sein Vorhaben. "Und jetzt machst du einen auf Ingrid und setzt ihre alten dunklen Zauber ein? Woher hast du die überhaupt?", fragt Cliff verwundert über die Herkunft von Jacobs Zauberbuch. Jacob grinst düster. "Denkst du ich bin damals aus der Gefangenschaft von Ingrid entkommen, ohne etwas mitzunehmen? Wenn man stirbt und wiederkommt, trifft man Sicherheitsvorkehrungen, Cliff.", antwortet Jay auf die Frage seines Onkels.

"Fertig.", sagt Jacob und nimmt den Mörser aus der Schale. "Alle Zutaten sind drinnen. Jetzt fehlt nur noch ein Tropfen meines Blutes.", sagt Jacob und will den Zauber abschließen. Cliff packt Jacob an die Hand. "Bist du dir sicher, dieses Risiko einzugehen? Wir wissen nicht viel über ihn. Nur ein bisschen, aus der 'Offenbarung des Johannes'. ", merkt Clifford besorgt an, aber Jacob lässt sich nicht abbringen. "Ja, bin ich. Nur der Tod höchstpersönlich, kann Samuel retten...", sagt Jacob und sticht sich mit einer Nadel in die Hand. Ein Tropfen Blut fließt aus seinem Daumen und tröpfelt in die Schale...
 
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