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Fate - Dream or Reality

von lauser
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Ben Harvey Bloom Farah Dowling OC (Own Character) Sam Harvey Saul Silva
06.02.2021
20.03.2021
13
26.185
6
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
06.02.2021 1.187
 
Hallo liebe Leser,

Dies ist meine erste Geschichte seit 6 Jahren. Lange hab ich nicht mehr geschrieben, aus Zeitgründen oder weil ich einfach keine Ideen hatte. Aber als ich am Wochenende die Serie Fate - eine Winx Saga gesehen habe, hat es mich in den Fingern gejuckt.
Ich hoffe meine Motivation bleibt sehr lange, dass ihr auch was von der Geschichte habt.
Seid aber nachsichtig mit mir, wenn sich der eine oder andere Rechtschreibfehler einschleicht. Ich versuche alles auszumerzen, aber nicht immer funktioniert das.

Noch ein paar Infos vorab.
Dies ist meine Geschichte - aber die Figuren und einen großen Teil der Story gehören natürlich Netflix. Jedoch werde ich ein paar Korrekturen zu Gunsten meiner Geschichte umändern. Die Pairings und das Grobe soll jedoch so bleiben!
Jedoch ist geplant eine FarahxOC daraus zu machen. Wer also nichts damit anfangen kann, kann diese Geschichte nur bis zu einem bestimmten Punkt lesen.
Zudem ist diese Geschichte kein „sie treffen sich und sind nach einem Tag zusammen" Geschichte. Diese Beziehung wird sich entwickeln im Laufe der Geschichte. Wie auch in der Realität.
Wer also Bock hat die Beziehung der beiden und ein bisschen Winx Geschichte zu lesen, ist hier richtig.

Aber genug geschwafelt - hier ist das erste Kapitel.

Viel Spaß !







Jils Kopf dröhnte, als sie langsam wieder zu sich kam. Ein dumpfer Schmerz jagte durch ihren Kopf und vernebelte für einen kurzen Moment ihre Gedanken.
Nur ganz langsam drang der Gedanke, dass sie sich nicht mehr auf ihrer weichen Matratze in London befand, in ihr Bewusstsein, sondern auf irgendwas anderem.

Es fühlte sich weich an und doch zugleich nass. Nass? Jil kniff angestrengt die Augen zusammen. Vielleicht war sie aus dem Bett gefallen, was den harten Boden erklären würde, aber warum war es dann nass? Hatte sie etwa ihre Wasserflasche ausgeschüttet, die jede Nacht an ihrem Bett stand?

Sie stutze etwas und ihre Hände griffen vorsichtig nach dem Boden auf dem sich sich befand, aber statt des nassen Laminates ihres Zimmers, spürte sie weiche Halme die sich in ihren Fingern bogen.

Das war jetzt doch sehr verwirrend.

Langsam versuchte sie die Augen zu öffnen. Sie stöhnte kurz wegen des starken Lichtfalls, doch als ihre Augen sich an die Helligkeit gewöhnt hatten, blickte sie geradewegs in einen strahlenden blauen Himmel. Von irgendwo her schlichen sich nun auch Vögelgezwitscher in ihre Gedanken.

Was zur Hölle, war der erste Gedanke, der ihr durch den Kopf schoss. Wo war sie hier? Und vor allem wann? Sie hatte sich doch gerade erst schlafen gelegt. Wie konnte es sein, dass es schon wieder Tag war? Immer noch sehr perplex setzte sie sich unter dem Protest ihrer schmerzenden Muskeln auf.

Ihr Blick fiel zuerst auf ihre schwarze Jogginghose und ihre bunten Socken, die sie noch vom gestrigen Tag trug. Immerhin das hatte sich nicht verändert. Ihr Blick führte sie weiter an ihrer Kleidung vorbei und plötzlich erblickte sie das, auf dem sie jetzt seit 2 Minuten lag.

Es war Gras.

Vollkommen fasziniert und zugleich verwirrt betrachtete Jil das Gras.  Träumte sie etwa? Sie blinzelte ein paar Mal. War das einer dieser Träume in dem man auf einer Wiese erwachte und gleich irgendwas lebensveränderndes geschah, wie schon in tausenden Filmen, die Jil früher immer gesehen hatte?

Ihr Blick streifte weiter über das Gras hin zu etwas grauen, was sich knapp 2 Meter vor ihren Füßen befand.

Sie stutzte. Es sah aus wie ein grauer Tisch.

Vorsichtig stand sie auf, um den Tisch genauer zu inspizieren und tatsächlich. Es war ein steiniger Tisch mitten im Gras.

Er erstreckte sich ca. einen Meter über dem Boden und ging ihr somit knapp bis zum Bauchnabel. Eine angenehme Höhe, sodass man seine Arme entspannt darauf ablegen könnte, wenn man wollte.

Wer zum Henker stellte aber einen Tisch mitten auf eine Wiese? Jil hob eine Augenbraue. Das ganze war doch etwas suspekt.
Sie wandte ihre Augen schließlich vom Tisch ab und sah sich immer noch skeptisch um. Erst jetzt bemerkte sie die großen, steinigen Felsen, welche sie in perfekter kreisrunder Form umzingelten.

Leichte Panik und etwas Angst stiegen in ihr hoch. War sie in einer Opferstätte oder sowas gelandet? Wo man Tiere schlachtete oder noch schlimmer Menschen geopfert hatte früher? Jil spürte wie sich ihre Nackenhaare aufstellten. Daran wollte sie nicht einmal denken und wendete ihren Blick von den Steinkreis ab.

Irgendwo müsste es doch einen Hinweis geben, auf den Ort wo sie sich befand. Dann könnte sie ganz einfach zur nächsten Bushaltestelle gehen und nach Hause fahren zu ihrem Freund. Doch widererwarten befand sich weder eine Beschriftung an dem Steintisch, noch konnte sie irgendetwas anderes entdecken, was auf ihren Aufenthaltsort schließen ließ.
Gut in Pulli, Jogginghose und Socken würde bestimmt auch der eine oder andere Fahrgast im Bus blöd gucken, aber im Moment war sie erleichtert, dass sie überhaupt was an hatte.
Sie hielt weiterhin Ausschau nach irgendetwas was wie Zivilisation aussah, was nicht ganz so leicht war bei dem Wald, der die Wiese umrundete.

Doch ganz in der Ferne am Horizont erblickte Jil schließlich einen Turm. Zumindest schien es so. Da dies ihre einzige Möglichkeit auf ein eventuellen Kontakt mit einem Menschen war, der ihr helfen konnte, nahm sie ihre Beine in die Hand und verließ den Steinkreis Richtung Turm.








Es dauerte eine Weile bis Jil endlich am Ziel ihres Weges ankam. Der Wald und die dichten Büsche machten ihr den Weg beschwerlich und schwieriger als er gewirkt hatte. Ständig hatte sie irgendwelche Äste im Gesicht und musste dem einen oder anderen herabfallenden Ast ausweichen. Also selbst wenn dieser Ort ein Traumort war, versuchte er sie wahrscheinlich gerade umzubringen.



Erst nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte sie schon etwas außer Atmen die Waldkante, doch was sie dort erblickte ließ sie kurz innehalten.
Vor ihr erstreckte sich nicht nur ein Turm, wie sie ihn zuvor auf der Wiese gesehen hatte - es war ein ganzes Schloss.
Jil stockte kurz der Atmen.

Es kam ihr so bekannt vor. War sie schonmal hier gewesen? Oder hatte sie es irgendwo schonmal gesehen? Sie kaute anstrengend auf ihrer Unterlippe während sie die steinige Front betrachtete.

Diese Kuppeln die das Schloss bedeckten und diese Fassade - wo hatte sie sie schonmal gesehen? Jil kniff die Augen zusammen und reflektierte kurz ihre letzten Schlossbesuche.
Doch egal wie sehr die nachdachte - sie konnte sich einfach nicht erinnern.

„Was soll's", seufzte sie leise frustriert und setzte ihren Weg zum Schloss fort. Sie hatte die Hoffnung noch nicht aufgeben, jemanden zu treffen, dem sie sie ganze Situation erklären kann und sie zurück bringen würde.

Oder zumindest ihren den Weg nach London zeigen könnte.
Sie schritt über die Wiese. Ihre Socken waren bereits vollkommen durchnässt durch das nasse Gras, aber das störte sie nicht, weil es war warm und so musste sie nicht frieren.
Ihr Weg führte sie an Blumenbeeten vorbei zu einem kleinen gläsernen Gebäude, welches dem Schloss angrenzte. Das musste das Gewächshaus sein.

Jil spähte von außen hinein, konnte jedoch außer noch mehr Pflanzen und Blumen keine Menschenseele entdecken.

„Verdammt", murmelte sie und wollte sich gerade abwenden, als sie hinter sich Schritte vernahm und ein überrascht aussehender Professor Ben Harvey bewaffnet mit einer kleinen Hake hinter ihr stand.
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