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SEPTEM AGELESS

von RieZurk
GeschichteDrama, Familie / P18 / Mix
Godric Gryffindor Helga Hufflepuff Merlin Regulus Arcturus Black Rowena Ravenclaw Salazar Slytherin
05.02.2021
11.05.2021
66
161.894
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08.04.2021 2.670
 
Kapitel 41
Winter-Ferien    


Die Winter-Ferien begannen und Albus, TJ und Scorpius verabschieteten sich von den Scamander-Zwillingen. Lorcan und Lysander versprachen mehr über König Artus und Excalibur herauszufinden. Die anderen drei Jungen wollten ihre Eltern danach fragen. TJ hoffte, dass er zumindest bei dem steinalten Parselmund Antworten finden würde.

Die Zugfahrt zurück ins winterliche London war ausgelassen und fröhlich. Jeder der Kinder freute sich, nach Hause zu ihren Familien zu können. Und auch auf das Fest der Liebe und die Geschenke, die sie bekommen würden. TJ aber freute sich auch auf Raya, seine Python und darauf das Mädchen kennenzulernen, welches seit einigen Wochen bei Salazar und Regulus lebte.

Albus lungerte auf der Sitzbank ihm gegenüber im Abteil herum und spielte mit einer Schokofroschkarte herum, die er dann seinen besten Freund reichte. „Salazar Slytherin – Wer will die Karte?“, sagte er und zuckte mit den Achseln, als Scorpius mit leuchteten Augen danach greifen wollte, da er diese Karte schon immer haben wollte.

„Ich will sie“, sagte TJ und griff, genau wie Scorpius nach der Schokofroschkarte, die Albus in seinen Händen hielt. „Bitte. Ich verspreche dir, ich frage ihn auch persönlich nach einem Autogramm, Scorp.“

Scoprius überließ ihn für ca. fünf Minuten die Schokofroschkarte von Salazar Slytherin, bevor der junge Malfoy seinem Freund die Sammelkarte wieder aus den Händen riss. „Ich bin in Slytherin“, meinte er leicht beleidigt, „Also gehört diese Karte mir. Wenn ich Helga Hufflepuff in einer Schachtel finde, könnt ihr beide euch ja darüber streiten.“

„Berühmte Väter“, gluckste Albus. „Wir haben was gemeinsam. Mein Dad hat nur die gesamte magische Gesellschaft vor dem Erben deines Dads gerettet. Vielleicht sollten wir die Beiden mal zusammen führen, damit sie sich unterhalten können. Du weißt schon, dein Dad als ehemaliger Soldat und mein Dad als Auror. Sie wären sicher ein gutes Team.“

Die winterlichen Landschaften schwirrten an ihnen vorbei, als die Jungen aus den Fenster blickten. Sie sprachen noch über den Drachen und dem gemeinen Eingang, den sie gefunden hatten. Natürlich schworen sie sich, nicht alles ihren Eltern zu erzählen.

Denn die Jungen befürchteten, dass es dann ein Eltern-Aufstand in Hogwarts bei Professor McGonagall geben würde. Ein steinalter Drache in Hogwarts leben zu lassen, der Kinder zu Tode erschrecken konnte.

….............................


Sirius Black – Regulus älterer Bruder – wohnte seit fast zehn Wochen bei dem Pärchen und schien sich richtig wohl zu fühlen. Er kam gut mit dem belgischen Schäferhund Cerberus aus, der trotzdem immer noch auf die Kommandos von Salazar hörte, und bei den anderen Bewohner des Hauses, oft auf Durchzug stellte. Sirius liebte den Hund trotzdem.

„Wir brauchen einen Weihnachtsbaum!“ rief Regulus beschwingt durch das Haus und knallte einen großen Karton mit weihnachtlichen Deko-Zeugs auf den Esstisch im Speisezimmer. Sirius griff nach einer weihnachtlichen Girlande und wickelte sie glucksend um Manahsa, welche schweigend versuchte mit Wachsmalstiften ein Bild zu Malen.

Manasha gluckste ebenso, wie der Animagus und strahlte, als sie Salazar, welcher neben ihr mit Kopfhörern und einem Skizzenblock saß,  ihr Bild zeigte. Das Kind hatte das gesamte Papier mit dem schwarzen Wachsmalstift voll geschmiert und in die Mitte mit einem gelben Stift fürchterliche Reptil ähnliche Augen gemalt. Jedes Kind war ein Individuum und verfügt über Grundfähigkeiten, um Denkprozesse zu entwickeln.

Die Denkprozesse des Mädchen handelten allerdings viel zu oft von der Riesenschlange – dem Basilisken, welche ihre Familie getötet und sie beim lebendigen Leib verschlungen hatte. Das krakelige kind gemalte Bild drückte sehr viel aus. Dass Manasha noch immer Albträume hatte, dass sie Angst im Dunkeln hatte, aus Angst wieder verschluckt zu werden.

Salazar blickte kurz auf das Bild, welches das Kind ihm unter die Nase hielt. Er runzelte leicht die Stirn, sagte allerdings nichts dazu. Stumm widmete er sich wieder seiner eigenen Zeichnung zu. Im Zeichnen fand der ehemalige Soldat Trost und neue Kraft, um erlebte Sachen besser zu verarbeiten.

Seine Zeichnung war eine Skizze von dem jungen Mann,  welcher der Selbstmordattentäter gewesen war und die Sprengfallen im Gebäude aktiviert hatte. Die großen Augen, das schmale Gesicht, der Schweiß – so detailliert, als entspränge es direkt aus seiner Erinnerung im Kopf.

Manasha und Salazar hatten etwas gemeinsam – sie malten das, was beide in so vielen Nächten aufschrecken ließ. Sie versuchten beide mit einem traumatischen Erlebnis klar zu kommen. Während der Mann unter den Mitbringsel aus seinen militärischen Einsätzen litt, kämpfte das Mädchen mit dem Ereignissen eines schrecklichen Angriffs einer Riesenschlange auf ihre Familie.

Regulus schnippte vor Salazars Gesicht herum. Es dauerte bis der Gründer reagierte und die Kopfhörer abnahm, um den jüngeren der Black-Brüder mit einem Stirnrunzeln zu betrachten. Die rockige Musik dröhnte aus den Ohrmuscheln der Kopfhörer. „Was gibt’s?“ wollte Slytherin verwirrt wissen.

„Black Sabbath statt White Christmas?“ fragte der ehemalige Todesser todernst und schüttelte kurz darauf den Kopf. „Salazar – das geht gar nicht! Etwas mehr Weihnachtsstimmung, bitte! TJs erstes Weihnachten bei uns, muss perfekt werden! Also hilf mir das Haus zu Schmücken, wir haben nur noch eine Stunde, bis wir zum Bahnhof müssen.“

Manasha wiederholte das Wort „Weihnachten“ und strahlte, weil sie den klang des Wortes mochte. Sirius stand auf und hob das Mädchen hoch, und sagte ebenfalls strahlend das Wort. Beide wiederholten glucksend das Wort, während der Rumtreiber das Mädchen von der weihnachtlichen Girlande befreite.

Salazar stand wortlos auf und hinkte aus dem Esszimmer. Verwirrt blickten das Kind, Sirius und Regulus ihm hinterher. „Was ist denn mit Sally los?“ fragte Sirius Black verblüfft seinen Bruder, und gluckste schließlich, als Manasha sich ihm wieder in die Arme warf. „Na, meine Kleine. Was hat dein Daddy denn?“

Regulus ließ das Mädchen bei dem Rumtreiber und folgte seinem Geliebten. „Sal!“ rief er diesem nach. „Salazar!“ Er sah wie der hinkende Soldat sich die Kopfhörer wieder auf die Ohren schob und im Wohnzimmer verschwand. Verwirrt folgte der Black ihm. „Salazar!“ rief er erneut. „SALAZAR SLYTHERIN!“

Die Musik wurde lauter gedreht. Der ehemalige Hundeführer hatte sich mittlerweile auf den Teppich gesetzt und kraulte seinen belgischen Schäferhund Rüden, welcher ruhig neben ihm lag und sich von seinem Herrchen verwöhnen ließ. Die Musik schien Cerberus gar nicht zu stören, solange er gekrault und geknuddelt wurde – war dem Hund alles recht.

Irgendwann nahm Salazar die Kopfhörer runter und schaltete die Musik an seinem Smartphone aus. Seufzend kraulte er den ehemaligen Militärhund und vergrub anschließend sein Gesicht in das kurze Fell des Tieres. „Verdammt“, murmelte er, als die Tränen kamen, die er versucht hatte, zu unterdrücken. Cerberus gab ein leichtes Bellen von sich, und dann fand die raue Hundezunge einen Weg, um die kalten Hände des Parselmundes abzuschlecken.

„Sal?“ fragte Regulus leise und blieb im Türrahmen zum Wohnzimmer stehen. „Hey, was ist denn los?“ Sorge schwang in seiner Stimme mit. Salazar und er waren Grund verschieden, und doch waren ihre Herzen synchron. Sie hatten Frieden ineinander gefunden, und wenn der ehemalige Todesser zugeben musste, fand er es ausgesprochen schön, Vater zu sein.

Slytherins Hand krallte sich in das Fell des Hundes. Cerberus schien das Erstarren seines Herrchen zu bemerken und fletschte die Zähne, um ein drohendes Knurren abzulassen, als Regulus sich ihnen nähren wollte. Doch Salazar hielt den Schäferhund nicht zurück, wie sonst – er sagte kein Wort, sondern weinte aus Stress und Sorge lautlos.

„Ist es – wegen den Girlanden, Strümpfen und der ganzen Weihnachts-Deko?“ wollte der ehemalige Todesser schließlich wissen. „Wenn du nicht darauf stehst, können wir es auch altmodisch mit Zweigen schmücken. Das ist wirklich kein Problem, Salazar. Hauptsache am Weihnachtstag gibt es lecker Braten und Kartoffeln.“

Der Gründer Hogwarts wischte sich die Tränen von der Wange und versuchte, nicht ganz so erbärmlich dreinzublicken, wie er sich fühlte. Er merkte, wie Regulus sich ihm vorsichtig nährte, darauf bedacht, nicht zu nah zu kommen, weil Cerberus sein Herrchen beschützte und knurrend mit angelegten Ohren – Regulus auf Distanz zu Salazar hielt.

„Es ist nicht wegen der Deko, Reg. Und auch nicht, weil wir bald Weihnachten haben. Ich kann einfach nicht mehr so tun, als wäre alles in Ordnung“, sagte Salazar und schluckte. „Manasha hat Albträume, und ich verbringe jede Nacht bei ihr, um ihre Träume zu mindern. Meine eigenen Albträume – kann ich nicht lindern.“

Regulus kauerte sich in zwei Ellenbogenlängen Abstand auf den Boden und seufzte. „Du hast Albträume?“ wollte er ehemalige Sucher des Quidditch-Team von Slytherin wissen. Er rückte etwas näher, achtete darauf, den Hund nicht wieder gegen sich aufzubringen. Vorsichtig und unglaublich sanft, legte der Black die Finger unters Kinn und hob Salazars Kopf, bis sich ihre Blicke trafen.

„Manchmal“, erwiderte der Parselmund und schluckte. Viel zu oft träumte er von der Explosion, die sein Leben drastisch verändert hatte. Das Hinken nervte den einstigen Grafen – und das seine Muskeln öfters Mal schlapp machten, sodass er nicht Aufstehen konnte. Laute Geräusche und diese Ballerspiele auf der PlayStation, die TJ mit ins Haus gebracht hatte – ließen Salazar hin und wieder zusammenfahren.

Einmal hatte Sirius Knallfrösche durch die Gegend geworfen, was den Gründer Hogwarts vollkommen aus der Fassung gebracht hatte. Kreidebleich war dieser hinter eine Anrichte verschwunden, wo er sich zusammen gekauert hatte und geistig zurück in traumatische Kriegserinnerungen abgedriftet war. Es hatte ein eiskaltes Glas an seinem Handrücken benötigt um Salazar wieder zurück ins Hier und Jetzt zu holen.

Regulus schabte mit den Fingernägeln über Salazars Hals, und murmelte: „Okay.“ Er rückte noch etwas näher und schlang seine Arme um den ehemaligen Soldaten. Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als er sah wie der Parselmund für einen Moment die Augen schloss, als diesem ein wohliger Schauer über den Rücken lief.

….............................



Sirius kam mit Manasha im Schlepptau ins Wohnzimmer. „Hey, ich nehme die Kleine mit zum Weihnachtsbaum-Schlagen“, sagte er und sah abwechselnd von seinem kleinen Bruder zu Slytherin und wieder zurück. „Wir treffen uns dann wieder hier. Ihr solltet übrigens auch langsam los, Regulus. Der Junge sollte in ca. 20 Minuten in King Cross ankommen. Harry ist schon längst losgefahren, um seine Söhne abzuholen. Bis später, Jungs!“

Mit dem Mädchen an der Hand verließ der ältere Black das Wohnzimmer und ließ die beiden Unsterblichen allein. Zu Fuß ging es zur U-Bahn, um außerhalb von London einen Weihnachtsbaum bei einen Verkäufer zu schlagen. Manasha klammerte sich ängstlich an dem Animagus, weil sie Bahnen im Allgemeinen nicht kannte und die ganzen Menschen, ihr irgendwie Angst machten.

Als sie aus der magischen Station – die nächste Haltstelle nach der Endstation der Muggel - traten, um einen kleinen gepflasterten Weg zu dem Weihnachtsbaum-Verkäufer zu folgen, begrüßten sie tanzende Schneeflocken. Manasha war überrascht von dem nassen Weiß, und versuchte einige der Flocken zu fangen. Sirius betrachtete das Kind glucksend.

Irgendwann hob der Animagus das Mädchen hoch und setzte es auf seine Schultern. Manasha patschte mit ihren Händen auf seine schwarzen Lockenpracht und gluckste erfreut immer wieder auf. Als Sirius beschlossen hatte, das Kind mit zu nehmen, um einen Weihnachtsbaum zu besorgen, hatte er dem Pärchen etwas Ruhe gönnen wollen.

Zwar mussten Regulus und Salazar auch noch ihren elfjährigen Pflegesohn TJ vom Bahnhof abholen, und überhaupt herrschte in den Tagen zu Weihnachten, schon genügend Stress – um dann auch noch auf das indische Mädchen aufzupassen, welches nur sehr wenige Worte Englisch sprechen konnte.

Sirius, Regulus und Salazar versuchten Manasha die englische Sprache beizubringen, was schwieriger war als es sich anhörte, da Slytherin alle Wörter auf Parsel übersetzen musste. Damit das Kind verstand, was die anderen Beiden von ihr wollten, oder wie das Wort auf Englisch in Parsel hieß. Aber das Mädchen lernte schnell, was gut war.

„Baum“, sagte die Kleine und zeigte auf einen Tannenbaum, der riesig war und locker in der großen Halle in Hogwarts aufgestellt hineinpassen würde. „Baum. Baum. Baum.“ Der Rumtreiber gluckste und war mehr als glücklich, dass er das Kind mitgenommen hatte, denn mit wem außer Manasha konnte er noch so viel Spaß haben?

Sirius grinste und zeigte auf einen Schneemann, den Kinder in Manashas Alter und ein paar Ältere bauten. „Schau mal, Mana – ein Schneemann!“ Das indische Mädchen sah die anderen Kinder und wie diese im Schnee spielten und wollte wieder hinunter, um zu ihnen zu laufen.

„Schnee“, wiederholte Manasha und wurde von dem Rumtreiber wieder auf ihre Füße auf den Boden abgesetzt. Sofort lief das Kind zu den anderen Kindern und rief immer wieder: „Schnee! Schnee! Baum! Baum! Papa! Papa! Onkel! Onkel! Weihnachten! Weihnachten! Schlafen! Schlafen!  Fernseher! Fernseher! Essen!“ All die Wörter, die  es bereits gelernt hatte.

Glucksend folgte der Aniamgus dem Mädchen, welches von den anderen Kindern angeglotzt wurde, als würde sie von einem fremden Stern kommen. „Genau, Mana. Ein Schneemann besteht aus Schnee. Und du machst das wirklich gut, Kleine“, sagte Sirius und überholte sie, um sie lachend hochzuheben und herum zu wirbeln.

Als er Manasha wieder absetzte, sprang sie fröhlich im Schnee herum. Hob etwas von dem nassen Weiß auf und warf dem Schnee ringsum. Sirius hatte eine Idee und nahm grinsend etwas Schnee, um ihn über dem Mädchen fallen zu lassen. Das Kind kicherte, und rannte dann hinter einem der Weihnachtsbäume, um sich zu verstecken. Allerdings streckte sie vorsichtig den Kopf aus, und als sie den Rumtreiber entdeckt hatte, duckte sie sich wieder hinter dem Baum.

„Wo könnte sie sein...?“ fragte der Animagus laut und gab vor es nicht zu wissen. Auch wenn das Mädchen sicherlich nicht verstand, was Sirius da vor sich hin murmelte. „Ich habe sie gerade noch gesehen. Wo ist sie jetzt wohl hin? Unter diesem Stein, vielleicht?“ Er bückte sich und hob einen Stein auf, um darunter nachzuschauen. „Nein, hier ist sie nicht.“

Manasah kicherte und rannte hinter Sirius und grinste. „Hmm, ich frage mich“, der Rumtreiber drehte sich um, und das Mädchen ging mit ihm. Um in den Rücken des Mannes zu bleiben, damit dieser sie nicht sehen konnte. „Wo könnte sie bloß stecken? Dieser Baum war wirklich ein schöner Weihnachtsbaum...aber wo steckt sie nur..?“

Sirius hörte das Kichern des Kindes und dies brachte Freude in sein Gesicht. Grinsend tat er so, als würde er weggehen. „Dann muss ich wohl alleine einen Weihnachtsbaum suchen und warme Waffeln essen, wenn sie vermisst wird“, sagte er. Manasha sprang hervor und hüpfte auf und ab.

„Tatze!“ rief sie und strahlte ihn mit Zahnlücken an. Die Freude in dem Gesicht des Mädchen war echt. Die Liebe, welche sie anderen zeigte und ihr magisches Talent, was bei Weiten ausgeprägter war, als bei anderen Kindern in ihrem Alter – ließ Sirius Black verstehen – warum Slytherin, Manasha so schnell ins Herz geschlossen hatte.

….............................


Salazar schloss kurz die Augen und schluckte. Er streckte Regulus seine Hände entgegen, welcher bereits aufgestanden war. Der ehemalige Sucher des Slytherin-Teams ergriff die Hände des Älteren wortlos und zog den Parselmund auf die Füße. „Danke, dass du für mich da bist“, flüsterte der ältere Unsterbliche seinem Freund ins Ohr, und küsste ihn keusch.

„Ich bin immer für dich da“, erwiderte Regulus einfühlsam und schlang seine Arme um den Gründer. „Ich liebe dich, Salazar. Ich weiche nicht von deiner Seite. Egal was passiert, wir stehen das zusammen durch. Als Familie.“ Er spürte, wie Salazar sich in seine Arme fallen ließ und sog dessen Duft ein, ehe er ihn langsam wieder los ließ.

Eine Hand strich zärtlich über Regulus Nacken und ein schwaches Lächeln bildete sich auf die Lippen von Slytherin. „Danke“, raunte er dem Black erneut zu. Seine Stimme klang leicht rauer und heiser, und doch schwankte unendlich viel Dankbarkeit mit. „Wir sollten TJ abholen, und dann zum Supermarkt, um die letzten Sachen zu besorgen. Anschließend schmücken wir das Haus zusammen – als Familie. Klingt das gut für dich, Reggie?“

„Ja“, lächelte der Black und strich sachte über Salazars Stirn, ehe er seine Hand mit der des älteren Unsterblichen verschränkte. Gemeinsam verließen die beiden äußerlich jungen Männer das Haus. Auf den Treppenstufen im Vorgarten, musste Regulus allerdings daran denken, dass sein Bruder – Sirius – gar kein Zweitschlüssel hatte, und wahrscheinlich mit Manasha, möglicherweise in der Kälte stehen würde, wenn die Beiden wiederkamen.

Doch als er sein Bedenken Salazar äußerte, hatte der Parselmund diese nachdenkliche Falte zwischen den Augenbrauen bekommen und den Kopf leicht zur Seite gelegt. Dann hatte der Gründer den Kopf geschüttelt und mit den Fingern geschnippt, als er meinte: „Regulus, dein Bruder ist genauso magisch wie du – ich denke, Sirius bekommt eine Tür auch ohne einen Haustürschlüssel durchaus auf.“
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