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Die Verdammten des Krieges

GeschichteDrama, Fantasy / P18 / Het
Draco Malfoy Fenrir Greyback Hermine Granger Magische Wesen OC (Own Character) Ronald "Ron" Weasley
05.02.2021
15.06.2021
80
55.566
17
Alle Kapitel
181 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
11.05.2021 815
 
Mitwirken von NanoHarlekin ;)

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Das Rudel stürmte durch den Wald. Es war auf der Suche nach einem neuen Dorf voller unwürdiger, dreckiger, Muggel und Schlammblüter, über das sie herfallen konnten. Nach und nach war ihr Rudel dadurch angewachsen, und sie hatten sich von jenen, die sie gnädiger Weise das Geschenk der Wolfs Gene hatten zu Teil werden lassen, als ihre persönlichen Diener mitgenommen. Sie brachten ihnen Futter, erledigten niedere Arbeiten, oder dienten in brenzligen Situationen als Kanonenfutter. Bellatrix sträubten sich die Haare, als sie daran dachte, dass diese unwürdigen Biester sich in ihrer reinblütigen Gegenwart aufhielten und ihre saubere Luft verpesteten, aber wenigstens waren diese Köter für so banale Dinge wie Nahrungsbeschaffung gut. Sie wollten gerade ihre Richtung gen Waldrand nach Norden ändern, als ihr ein Geruch in die Nase drang, der ihr nur all zu bekannt vorkam. Sie witterte, und blieb stehen. Sie musste sich nicht umsehen, um zu wissen, dass auch alle anderen angehalten hatten. Niemand würde ihre Entscheidungen in Frage stellen. Offiziell nach außen hatten sie Rabastan zu ihrem Leitwolf ernannt, aber alle wussten ganz genau, dass sie hier tatsächlich die Kommandos gab, und selbst Rabastan ordnete sich ihr unter, wenn das Rudel unter sich war. Sie hatte ihre Fährte endlich wieder gefunden! Jetzt konnte sie endlich zu Ende bringen, was sie angefangen hatte.

‚Was hast du?‘, fragte Rabastan und Bellatrix lachte auf.

‚Wir ändern den Kurs. Ich habe das Schlammblut, dass uns entwischt ist gewittert. Diesen Umstand werden wir umgehend beheben. Mir entkommt niemand!‘, befahl sie und rannte los, ohne nachzusehen, ob ihr Rudel ihr folgte.

Sie wusste, sie würden es tun, denn niemand wollte ihren Zorn auf sich ziehen! Sie roch bereits an der Fährte, dass die sowohl das Schlammblut, als auch Snape in ihrer Wolfsgestallt ganz in der Nähe waren, nur noch wenige Minuten, und sie würden aufeinandertreffen. Sie verlangsamte, und schlich sich an die Lichtung an. Sie musste einen Würgereiz unterdrücken, als sie zusehen musste, wie Snape dieser Schlammblüterin die Zunge in den Hals steckte. Es wurde Zeit dem ein Ende zu setzen!  Ein Glück konnten die Beiden sie nicht hören, während sie in Menschengestalt dastanden und sich ab schlabberten. Ihr kam fast die Galle hoch, und sie sah zu Köter 1. Einen besseren Namen hatten diese Unwürdigen nicht verdient.

‚Du! Nimm die anderen Beiden, und macht sie kalt. Ich will sie bluten sehen!‘, knurrte sie so leise, dass Snape und das rothaarige Schlammblut sie nicht würden hören können. Der straßenköterblonde Wolf sah unterwürfig zu Boden.

‚Aber Herrin…‘, wollte er schon beginnen, doch Bellatrix ließ ihn nicht ausreden.

Er wagte es Wiederworte anzudeuten!? Sie sprang auf ihn zu, biss ihm zur Strafe das halbe Ohr ab, und spukte es aus. Bevor sie ihn knurrend anstarrte.

‚Ich werde mich nicht wiederholen!‘, fuhr sie ihn an, und sah genüsslich zu, wie er den Schwanz einzog und sich unterwürfig auf den Rücken rollte.

‚Vergebt mir Herrin, ich werde umgehend handeln.‘, fiepte er gerade so laut, dass ihre Beiden Ziele sie nicht hören würden. Er rappelte sich auf und Köter 2 und 3 folgten ihm gehorsam, da sie sich ihren Zorn nicht auch noch zuziehen wollten. Bellatrix setzte sich auf einen Baumstumpf und sah zu, wie die drei Köter auf Snape und das Schlammblut zupreschten, die nun auseinander fuhren.

Sie musste noch einmal ausspucken, um diesen widerlichen Geschmack von Köter 1 aus dem Maul zu bekommen, während sie am Rande mitbekam, wie Snape sich 2 und 3 vornahm, und die rothaarige Schlampe sich an 1 versuchte. Sie schien sich zwar verteidigen zu können, wirkte aber sehr leihenhaft. Sie rollte mit den Augen. Typisch Schlammblüter. Da erhielten sie schon das Geschenk der Magie und der Wolfsgene, konnten aber ihr wahres Potenzial einfach nicht nutzen. Snape als Halbblut stellte sich da schon deutlich besser an. In seinem Blut befand sich zwar ein wenig Dreck, aber bei weitem nicht so viel wie bei diesem rothaarigen Miststück. Dennoch musste sie seufzen, als Snape und seine kleine Schlampe ihren Kötern die Kehlen durchbissen.

Was hatte sie auch erwartet? Dreck blieb Dreck, da konnte man nicht von ausgehen, dass sie alles auf anhieb richtig machten. Nun, sie würde sich wohl selbst dazu herab lassen müssen, dieses Schlammblut zu beseitigen, obwohl sie es nun wirklich nicht wert war, ihre Gegenwart zu genießen. Mit einem Satz sprang sie von dem Baumstumpf, und lief in Richtung des Massakers, in dem Wissen, dass das Rudel ihr folgte. Als sie mit einem Lauten Knurren auf ihn zusprang, konnte sie mit Genugtuung feststellen, dass sich seine Augen vor Schreck weiteten. Ja, er wusste genau, warum sie hier war und das sie nicht eher ablassen würde, bis sie ihr Ziel erreicht hatte! Das Schlammblut gehörte ausgelöscht! Zu ihrem Missfallen hatte Snape die Frau bereits beiseite gestoßen, sodass Bellatrix nun zwischen ihnen landete. Keine günstige Position für sie! Rasch sprang sie zurück, in die Reihen ihres Rudels.

‚Packt sie!‘

Damit war die Jagd eröffnet.
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