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Die Verdammten des Krieges

GeschichteDrama, Fantasy / P18 / Het
Draco Malfoy Fenrir Greyback Hermine Granger Magische Wesen OC (Own Character) Ronald "Ron" Weasley
05.02.2021
15.06.2021
80
55.566
17
Alle Kapitel
181 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
24.04.2021 774
 
Zur Feier meines Geburtstags kommt auch mal wieder ein Kapitel und wie immer freu ich mich über eure Reviews :)

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Hermine hörte nur ein stetiges Rauschen in ihren Ohren bevor Severus Stimme zu ihr durchdrang. Genauso wie der Schmerz in ihrem Arm. Automatisch wollte sie dorthin sehen aber die ruhige Stimme ihres früheren Lehrers hielt sie davon ab.

,,Konzentrier dich nur auf mich, Hermine, und nicht hinsehen."

Diamond hatte sich derweil wieder in seine Ecke zurückgezogen und sah nur zu dem fremden Weibchen, was jetzt ihm gehörte. Drohend knurrte er den Schwarzhaarigen an als dieser mit der neuen Wölfin sprach. Sie gehörte ihm und er hatte kein Recht sie anzusehen, anzusprechen oder irgendetwas anderes zu tun.

,,Salazar, beruhige dich. Ich will ihr nur helfen. Sie steht unter Schock."

Wieder war nur ein Grollen die Antwort des Wolfs, während Hermine sich langsam von ihm entfernte und zu Severus robbte damit dieser einen genaueren Blick auf die Bisswunde werfen konnte. Sofort wollte Diamond sie wieder in seiner Nähe haben und folgte seinem Weibchen einfach. Doch als er seinen Kopf aus der Zelle strecken wollte winselte er sofort und hieb mit seiner Pfote nach dem Ring an seiner Schnauze.

,,Der muss wohl da weg aber ich muss zugeben dumm und unvorbereitet war Lucius noch nie gewesen."

,,Das hört man wahrlich gerne, alter Freund."

Diamond knurrte sofort, Severus schob Lily an Hermines Seite und somit hinter ihn, bevor er seinen Stab auf den blonden Aristokraten richtete, der eben vor ihnen aufgetaucht war.

,,Freunde waren wir die längste Zeit, Lucius."

Damit hetzte der Schwarzhaarige einen Fluch nach dem Anderen auf Lucius und sorgte mit seinem beachtlichen Repertoire an Flüchen dafür, dass der Aristokrat tatsächlich ins Schwitzen geriet. Immerhin lag seine Stärke, eher in der Gewandheit mit Worten und weniger im Kampf. Was Severus letztlich auch den entscheidenden Vorteil brachte und er es schaffte den Vater seines Patensohnes zu schocken und mit dem Incarcerus zu fesseln.

,,Dann bringen wir dich und deine Freunde mal zurück nach London. Ich denke das Ministerium hat sicher schon hübsche Zellen in Askaban für euch bereitgestellt."

Und um sich nicht Lucius Geschwafel anhören zu müssen belegte Lily den Mann zusätzlich mit einem starken Schweigezauber, bevor sie sich um Hermine kümmerte. Die Hexe stand nämlich immernoch unter Schock und hielt ihren Arm fest umklammert, wobei Diamond wohl zu merken schien, dass er sein Weibchen so verschreckt hatte. Also versuchte er es wieder gut zu machen. Doch der Siegelring machte ihm erneut einen Strich durch die Rechnung, denn als er sich der Hexe wieder nähern und damit erneut die Zelle verlassen wollte aktivierten sich die Zauber auf dem Schmuckstück wieder und er knurrte Hermine an als stelle sie eine persönliche Bedrohung dar.

,,Ich kann versuchen die Zauber zu lösen, Draco, aber dafür musst du ruhig bleiben. Schaffst du das?", wandte sich Severus an den Wolf.

Doch dieser sah nur Hermine an, sodass der Tränkemeister sich in Ruhe dem Siegelring widmen konnte, welcher sich nach einer längeren Prozedur auch endlich lösen lies. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen schmolz Severus den Ring vor Lucius Augen auch noch ein, was der Aristokrat nur mit einem zornigen Blick erwidern konnte.

Lily hatte in der Zwischenzeit ein kleines Döschen mit Diptam aus ihrem Umhang geholt und diesen auf Hermines Wunde geschmiert, bevor sie der Braunhaarigen einen Verband anhexte.

,,Du solltest den Arm möglichst ruhighalten."

Die Hexe nickte nur langsam, starrte aber immernoch auf den Verband und die darunter verborgene Wunde, welche ihr Leben von nun an verändern würde. Diamond lief nun vorsichtig auf sein Weibchen zu und wollte ihr zeigen, dass er doch eigentlich ganz fürsorglich mit ihr umgehen würde, aber Hermine rückte nur ängstlich von ihm weg, was dem Wolf ein leises Winseln entlockte bevor die Wut die Oberhand gewann und er sich dem gefesselten Lucius zuwandte.

,,Nicht...", hielt ihn dann jedoch die leise Stimme seines Weibchens zurück als er gerade dabei war seine Zähne in Lucius Kehle zu versenken. Also schaute er Hermine nur mit schiefgelegtem Kopf und fragend an.

,,Er erhält seine Strafe aber Narzissa würde das nicht gut heißen, wenn er auf diese Weise stirbt."

Das schien der Wolf zu verstehen und trotzdem hob er seinen Hinterlauf provokant nach oben, um sein Gechäft zu erledigen, was Lucius voll ab bekam und Hermine sowie den Rest zu einem Lachen oder Lächeln brachte.

,,Kommt schon. Verschwinden wir von hier damit Askaban seine drei neuen Insassen begrüßen kann."

Alle waren natürlich einverstanden und Diamond wich nicht mehr von Hermines Seite, während Lily Antonin und Rodolphus mitnahm und Snape sich persönlich um Lucius Transport zurück nach England kümmerte.
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