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Die Verdammten des Krieges

GeschichteDrama, Fantasy / P18 / Het
Draco Malfoy Fenrir Greyback Hermine Granger Magische Wesen OC (Own Character) Ronald "Ron" Weasley
05.02.2021
16.05.2021
70
48.791
15
Alle Kapitel
122 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
09.04.2021 1.011
 
Jetzt gehts erstmal ne Weile nach Hogwarts :) Viel Spaß und denkt an die Reviews ;)

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Es dauerte auch gar nicht lange bis sich die vier Zauberer auf den Ländereien von Hogwarts materialisierten. Offenbar sahen die Schutzzauber des Schlosses Severus auch weiterhin als wahren Schulleiter an, denn sonst stünden sie nun vor den Toren und hätten sich überlegen dürfen, wie sie diese überwinden könnten, aber das war ja den Gründern sei Dank nun nicht mehr von Nöten.

,,Moment mal.", hielt Hermine die Erwachsenen zurück als diese sich schon in Bewegung setzen wollten.

,,Ich kann doch nicht mit drei angeblichen Toten durch das Schloss spazieren."

,,Da hat sie allerdings recht."

Severus überlegte sich bereits eine Lösung und saß kurz darauf als Wolf an Hermines Seite, während er Lily ansah bis diese auch verstand auf was er hinaus wollte, denn eine Sekunde später saß an ihrer Stelle eine edle feuerrote Wölfin im Gras und sah Hermine mit den grünen Augen der Hexe an.

,,Ehem...gut das euer Problem damit gelöst ist aber was ist mit mir? Immerhin kann ich ja schlecht als Hirsch durch die Schule spazieren.", meldete sich James zu Wort.

,,Stimmt, dass ist wirklich ein Problem aber vielleicht verwandelst du dich einfach und wartest im Wald auf uns. Es dauert auch nicht lange."

James grummelte nur irgendetwas unverständliches bevor er als Pronks im Wald verschwand, während Hermine in Begleitung der beiden Wölfe zum Schloss lief. Dort angekommen wollten sie sich direkt auf den Weg zur Bibliothek machen aber natürlich blieb ihr Auftauchen nicht unbemerkt, sodass der Fast Kopflose Nick auf sie zugeschwebt kam und sie bat ihn zum Schulleiterbüro zu begleiten.

Also machten sie sich in Begleitung des Geistes auf den Weg und der steinerne Adler, welcher den Eingang bewachte öffnete sich einfach und brachte die Drei direkt zu Professor McGonagall, die sie bereits erwartete.

,,Danke Sir Nicholas, dass sie unsere unangekündigten Gäste hergebracht haben. Sie können dann gehen."

Der Geist verabschiedete sich in aller Form und entschwand dann durch die geschlossene Tür, sodass Hermine und ihre tierischen Begleiter allein mit der gegenwärtigen Schulleiterin zurückblieben.

,,Es ist nicht so, dass ich mich nicht immer über den Besuch von ehemaligen Schülern freue aber irgendetwas sagt mir, dass das kein Höflichkeitsbesuch ist."

,,Damit liegen sie richtig, Professor. Wir müssen nur dringend etwas recherchieren und hatten gehofft hier ein paar Hinweise zu finden."

,,Also wollen sie in die Bibliothek, nicht wahr."

Hermine nickte nur lächelnd und hatte sofort diesen wissbegierigen Ausdruck in den Augen.

,,Einverstanden und ich finde es löblich, dass sie vorher um Erlaubnis fragen auch wenn das bei Ihnen nicht nötig wäre, Miss Granger. Aber eine Frage hätte ich da noch?"

,,Ich auch Professor. Was ist mit der Verbotenen Abteilung, dürfen wir da auch nachsehen?"  

,,Sie sind keine Schülerin mehr also kann ich ihnen auch nichts in dieser Hinsicht verbieten."

,,Außerdem werden ihre beiden Begleiter doch bestimmt gut auf sie aufpassen. Nicht wahr, Severus und Lily?", kam es da von Dumbledores Portrait, der die beiden Wölfe wissend über die Gläser seiner Halbmondbrille hinweg ansah und Hermine damit einen halben Herzinfarkt bescherte.

Doch weder die Wölfin noch Midnight interessierte es was der Alte zu sagen hatte also verschwanden sie kurzerhand aus dem Büro, wobei Severus Hermine per Legilimentik noch mitteilte, dass sie bereits mit ihren Recherchen anfangen würden, da sie wohl noch etwas erklären musste, so wie er Minervas Blick gedeutet hatte. Und er sollte recht behalten, denn kaum waren sie verschwunden hielt ihre ehemalige Hauslehrerin sich mit ihren Fragen nicht mehr zurück bis Hermine sie über Alles hinreichend aufgeklärt hatte.  

,,Das ist wirklich eine überraschende Geschichte, Miss Granger.", erwiderte Minerva sichtlich erschlagen von den vielen Informationen, die Hermine ihr in der letzten halben Stunde gegeben hatte.

,,Aber sollten sie meine oder Mr. Potters Hilfe benötigen zögern sie nicht um Hilfe zu bitten. Sie wissen doch-"

,,-in Hogwarts wird jedem Hilfe zu Teil, der danach fragt, ich weiß Professor. Danke. Wie macht sich Harry denn eigentlich als Nachzügler in Gryffindor?"

,,Er hat ihnen noch keinen Brief geschrieben?"

,,Nein. Wieso sollte er? Immerhin ist doch alles beim Alten geblieben."

,,Nun...Mr. Potter ist nicht länger ein Gryffindor."

,,Wie bitte!?"

,,Er wurde nach seiner überraschenden Rückkehr aus Amerika von dem Sprechenden Hut nach Slytherin einsortiert."

Hermine fühlte sich wie erschlagen und musste erstmal verarbeiten was sie gerade erfahren hatte. Doch viel Zeit hatte sie nicht. Immerhin war sie nicht wegen Harry hergekommen, sondern um eine Lösung und Rettung für Draco zu finden.

,,Ich...werde jetzt gehen. Auf Wiedersehen Professor und nochmal danke für die Hilfe. Oh und bitte bewahren sie vorerst Stillschweigen über Severus und Lily, ja?"

,,Selbstverständlich verrate ich keinen meiner Kollegen und eine frühere Schülerin sowieso nicht. Immerhin haben die Beiden viel für unsere Gesellschaft getan. In vielerlei Hinsicht."

Hermine nickte ihrer früheren Hauslehrerin nur dankend zu bevor sie das Büro verlies um Severus und Lily in der Bibliothek zu unterstützen.

,,Was denkst du Albus?"

,,Das die Beiden mir immernoch nicht verzeihen konnten was damals in Godric's Hollow passiert ist."

,,Das war aber auch wirklich dumm sie zeitverzögert in eine Stasis zu versetzen, sodass sie zwar den Todesfluch überleben aber dafür Harrys komplettes Leben verpassen, weil Snape ihn dir gegeben hat um ihn in Sicherheit zu wissen und sein Versprechen an Lily zu halten. Ganz zu Schweigen davon ihn 11 Jahre bei diesen Muggeln zu lassen, was ich dir aber damals schon gesagt habe."  

,,Es war besser so, wie wir wissen und wenn Harry erstmal die ganze Wahrheit erfährt, wird er sowieso jemand Vertrautes brauchen, denn selbst starke Zauber verlieren mit der Zeit ihre Wirkung. Vorallem, wenn die eigene Magie durch Gesetze eingeschränkt wird."

,,Kannst du einmal nicht in Rätseln sprechen."

,,Du kennst mich doch, Minerva."

,,Leider viel zu gut, alter Freund."

Damit ignorierte die Hexe das Portrait wieder und las sich dann den neusten Beschluss des Ministeriums durch, der alles übertraf was sie bisher vorgelegt bekommen hatte.
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