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Mukuro x OC

von kufufu
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Mukuro Rokudo OC (Own Character)
03.02.2021
22.07.2021
26
31.584
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22.07.2021 2.466
 
Kapitel 26

Als ich wach wurde, scheinte die Sonne und ich saß gefesselt an einem Stuhl. Dieser verdammte Schei*kerl, Alex. Das mit seinem Foto und das Blut war alles nur zu Show um mich zu ködern! Ich werde ihn sowas vom kastrieren und den Arsch aufreißen. Der wird sich wünschen nicht am leben zu sein. Nur wieso auf einmal? Was hat er davon? Hat er nicht Gefühle für mich? Ich blicke einfach nicht mehr durch. Ich sah mich im Raum um, wo ich bin. Es gibt nur eine Holztüre und die ist bestimmt verschlossen und das Fenster ist weiter oben. Da komme ich nicht dran, selbst wenn ich springen würde. Dazu kommt die Fessel. Um meinen Körper ist ein Seil gefesselt. An den Händen sind Stahlfesseln. Das bedeutet wiederum dass ich mich nicht befreien kann. Wäre der Seil alleine um mich herum, könnte ich mein Taschenmesser in der Tasche benutzen. Aber das geht jetzt nicht. Dieser Mistkerl hat das echt gut durchdacht.

Ich hörte wie die Türe aufgeht und sah die Person finster an. Ich hätte doch mit Mukuro gehen können. WIeso bin ich auf den Scheiß überhaupt reingefallen? Ich fühle mich so dumm.

“Na gut geschlafen?” Ich antwortete ihm nicht darauf. Alex seufzte und kam näher an mich dran. Sanft benutzte er seine Hand, um mir ein paar Strähnen aus dem Gesicht zu wischen. Sofort drehte ich den Kopf weg.
“Fass mich nicht mit deinen hässlichen Händen an.” gleich nachdem ich das Gesagt hatte, gab er mir eine Ohrfeige. Ich verzog so gut es geht kein Gesicht, allerdings lief meine Wange rot an.
“Ich glaube du verstehst deine Situation noch nicht so ganz.” dieses mal packte er mich grob an den Haaren und drehte meinen Kopf so hin, das ich ihn in den Augen sehen muss. Er lächelte.
“Du bist hier meine Gefangene. Nur weil ich dich am leben lassen muss, heißt es nicht das ich dir keine Knochen oder so brechen kann.” starrsinnig sah ich ihn an und spuckte ihm ins Gesicht. Sofort schmiss er mich samt stuhl auf den Boden. “Du scheinst wohl echt auf schmerzen zu stehen, kann das sein~” angepisst sah ich ihn an.
“Ich dachte du hattest Gefühle für mich?” Er lachte.
“Ja habe ich. Um ehrlich zu sein immer noch, daher fällt es mir schwer dich so zu behandeln” Wirkt aber nicht so. “Aber da ich dich nicht bekommen kann, weil du einen Freund hast muss ich eben zu solchen Mitteln greifen. Ich tu das alles aus liebe zu dir~”
“Was du sagst und tust, ergeben keinen Sinn” Wieder seufzte er und bückte sich leicht.
“Um es für dich zu übersetzen. Ich werde dich zu meinem Eigentum machen, Suzaku.” Er ging dabei auf mich zu und streichelte über meine Lippen. Ohne zu zögern biss ich zu. Leider war ich zu langsam und er zog sie rechtzeitig wieder zurück. “Nicht nur dein Körper wird mir gehören, sondern auch deine Fähigkeiten durch die Zeit zu reisen.” dann grinste er dreckig. “Wenn ich mich recht erinnere hatte die Schwester deines Freundes einen Unfall. Wie traurig~ hoffentlich überlebt sie es.”


“Sag nicht… du bist derjenige der sie angefahren hat?!” meine Stimme wird von Sekunde zu Sekunde brüchiger. Wenn das wirklich der Fall ist, dann ist seine Schwester… wegen mir…! Ich hoffe das das nicht der fall ist. Jedoch überzeugte er mich vom gegenteil.
“Genau~! Du hast es erfasst.” sein grinsen wurde breiter. “Wegen dir ist die Schwester deines Freundes am sterben. Na wie fühlt sich das an? Gut nicht war? Ich hab schon so lange auf diesen Moment gewartet! Dich so zu sehen. Zu mein zu machen. Jetzt muss ich nur noch hoffen das die Drogen die ich dir verabreicht habe, schnell wirken. Damit wirst du meine Marionette werden. Dann können wir endlich zusammen sein! Nur du und ich! Hahahahahahahaha!”

Dieser verdammte Psycho! Ich biss mir auf die Zunge. Wenn Mukuro nichts mit mir am Hut hätte, dann wäre es niemals dazu gekommen. Dann würde seine Schwester nicht im sterben liegen- oder ist sie vielleicht schon tot? Trauert Mukuro um sie? Oder konnte sie doch überleben? Fragen über fragen, tauchten in meinem Kopf auf. Jedoch werde ich darauf keine Antwort finden. So lange ich hier bin zumindestens. Aber was meint er mit Drogen? Hat dieser Bastard eiskalt meinen Ohnmächtigen Körper, diese Scheiße verabreicht? Ihm werde ich nicht nur den Arsch aufreißen sondern auch sein asoziales Gesicht verunstalten. Aber erstmal muss ich hier weg. Noch bevor diese Droge wirkt. Selbst dann muss ich die Droge schnell los werden. Irgendwie muss ich den Shit doch wieder weg bekommen. Hoffe ich doch! Wenn nicht bin ich echt am Arsch.

“Lin. Ich kann mir denken was gerade in deinem Kopf abgeht. Aber du wirst hier nicht abhauen können. Dafür werde ich sorgen” sein amüsiertes grinsen wurde von Sekunde zu Sekunde unheimlicher. “Aber dafür muss ich dir jetzt etwas weh tun. Sei mir bitte nicht böse, Schatz~” Ich schwöre mir kommt die Kotze hoch.


Wir spulen mal zurück nach gestern, zu Mukuro:

“Sind sie ihr Vater?” fragte die Krankenschwester einen älteren Mann. Mukuro ist eben angekommen, als die es fragte. Der Mann bejahte es. Sofort wusste er um wen es sich handelt und ging auf ihn und die Krankenschwester zu. Der Mann sah ihn kurz an. Erst wollte er fragen wer er ist, allerdings nachdem er seine Haare gesehen hat, wusste auch er sofort um wen es sich handelt. Anstatt der Krankenschwester zu Antworten ging er an ihr vorbei seiner Frau. Er folgte ihm natürlich wortlos. Er ist nicht in der Stimmung, um zu reden. Das alles nimmt ihn viel mehr mit, als er dachte. Vor allem, geht ihm auch die Diskussion mit Lin nicht mehr aus dem Kopf. Dabei versucht er sie immer wieder abzuschalten, aber sie gewinnt immer mehr die Oberhand. Dabei ist Chrome.. Nein Nagi jetzt viel wichtiger…!

“Liebling Nagi hatte einen Autounfall.” sagte sie ihm auch gleich. Mukuro ignoriereten natürlich.
“Dank ihr habe ich einen Geschäftstermin platzen gelassen.” Mukuro traut seinen Ohren nicht mehr. Er hatte sich hoffentlich verhört. Sonst bekommen die allesamt eine heftige Ohrfeige.

“Die Ärzte sagen, sie hat schwere innere Verletzungen. Sie kann nicht gerettet werden.” Mukuro biss sich auf die Lippen. WIeso musste das passieren? Von allen Menschen die es gibt, wieso sie?!

“Hey! Der Arzt sagte man könnte sie retten” sofort wurde Mukuro hellhörig. “Indem man ihr Organe implantiert, von einem Spender mit derselben Blutgruppe.” Genauso schnell wie er happy war, verschwand seine Stimmung auch wieder. Er war nicht in der Lage sie zu retten. Er hat eine andere Blutgruppe. Für was ist er ihr Bruder, wenn er ihr nicht mal richtig helfen kann? Er hasste sich selbst dafür. Er hatte vielleicht nicht die selbe Blutgruppe wie sie, aber dafür jemand anderes.

“Red kein Unsinn. Ich lass mir doch nicht meinen Körper für dieses Mädchen ruinieren!” sagte Chrome’s ‘Mutter’.
“Was sagst du da?! Du hast sie aufgenommen. Sie ist jetzt dein Kind!”
“Ich habe nie verstanden was in ihrem Kopf vorgeht. Sie hatte nie Freunde. Selbst su standest ihr nicht nahe!” Je mehr die beiden sagen, desto wütender wurde Mukuro.
“Das sehe nicht nur ich so. Keiner wünscht sich wirklich, dass dieses Kind weiterlebt.” fügte sie hinzu.
“Hey! Nagi kann dich hören!”
“Sie ist auf der Intensivstation, sie kann mich nicht hören.” und genau da platzte  Mukuro der Kragen. Er gab beiden gleichzeitig eine heftige Ohrfeige, sodass die gezwungen sind ein paar Schritte nach hinten zu gehen. Dann packte er den kragen von ihrer ‘Mutter’ und schrie sie wortwörtlich an. “Für was hast du sie dann bitte adoptiert wenn du nicht mal so weit für sie gehen kannst. Verdammtes Miststück! Sie ist dein Kind. Wenn auch nicht Blutsverwandt. Also sorg für sie!” die Frau schlug seine Hand von sich weg.
“Helf du ihr doch. Ich mach das aufjedenfall nicht mehr mit!” und damit gang sie auch schon. Ihr Mann stimmte ihr zu und ging auch. Jetzt war nur noch Mukuro hier… Mit seinen echten Illusionen hätte er sie wenigstens in Angst und schrecken geja- auf einmal kam ihm ein geistesblitz. Genau, er hat seine Illusionen! Mit denen könnte er sie retten! Wieso ist er nur nicht eher auf die Idee gekommen?

Wieder normal, bei Lin:

“Ich hoffe du hast aus deinen Fehlern gelernt, meine kleine süße Braut~” Mittlerweile lag ich blutend auf den Boden. Dazu kommt er hat mir wirklich etwas gebrochen und zwar meine linke Hand. Diese Sackfresse kann noch was erleben! Aber zugegeben, jetzt bin ich nur ein lebendes wrack elend. Rühren kann ich mich auch kaum nicht mehr. Dazu kommt noch, das ich immer wieder eine Stimme in meinem Kopf höre. Sie sagt jedes mal dasselbe. Und zwar “WIllst du dich mir anschließen” und jedes mal aufs neue bewegt sich mein Körper etwas zu ihr. Dabei will ich das gar nicht. Ich habe Angst. Angst wirklich seine Marionette zu werden. Dann bin ich wortwörtlich aufgeschmissen. Ich will wieder zurück. Zurück zu Ken… Chikusa… und vor allem Mukuro. Kann mir nicht wenigstens irgendeiner helfen? Kaum will man welche, ist keine da. Ich hätte wenigstens erwartet dass die Vindence zur not einschreiten. Aber dem Anschein nach bekommen sie davon nichts mit. Die sind alle zu nichts zu gebrauchen. So gut es geht versuchte ich mich hinzusetzen. Jedoch drückte er mich sofort wieder auf den Boden. Schmerzhaft verzog ich mein Gesicht, jedoch gab ich kein laut von mich. Den gefallen tu ich ihm nicht.

“Oho~ das du dich noch bewegen kannst. Du bist wirklich ein Monster. Aber mein Monsterlein~” trällerte er sichtlich amüsiert. Er krabbelt auf mich und leckt sich die Lippen. “Am liebsten würde ich dich jetzt küssen~ aber noch ist es nicht soweit.” Angeekelt sah ich ihn an. Der hat sie doch nicht mehr alle. Ich würde freiwillig in den Tod stürzen nur um ihn nicht küssen zu müssen. Er kam mir trotzdem näher an mich ran und wollte leicht an meinem Ohrläppchen knabbern. Was ich natürlich nicht dulden ließ und ihn deswegen mit meinem Kopf eine Kopfnuss gab. Hoffentlich tat das weh. Er zischte auf.

“Das war echt böse von dir!” sagt der eigentliche Arschloch von uns beiden. Er wollte gerade wieder etwas machen, jedoch hielt er inne als er mir in die Augen sah und grinste wieder mal. Je länger ich hier lag, desto öfter tauchte die Stimme in meinem Kopf auf. Die wiederum sorgt dafür das meine Augen, jegliche funkeln verlieren. Was echt alles andere als cool ist. Was soll ich nur machen, damit es nicht soweit kommt? Am liebsten würde ich ihn wieder beleidigen aber ich habe echt nicht Lust, auf mehr Knochenbrüche. Darauf kann ich echt verzichten. Ich muss mich so gut es geht ablenken und nicht auf diese Stimme hören. Aber das sagt sich leichter als getan.

Wieder bei Mukuro:

Als Lin gestern nicht zurückgekommen ist, dachte er, das er sie vielleicht mit seiner Reaktion vergrault hatte. Aber wer kann ihm das schon übel nehmen? Zu dem Zeitpunkt war er mehr als geschockt. Immerhin ist seine Schwester am sterben gewesen. Wer wäre da ruhig gewesen? Dazu kommt dann noch Lin’s Reaktion hinzu. Musste sie das wirklich so sagen? Und was ist für sie wichtiger gewesen als, das? Genau um diesen Grund herauszufinden blieb er die ganze Nacht wach, um sie darauf anzusprechen. Jedoch kam sie nicht. Ein ungutes Gefühl breitete sich in seinem Bauch aus. Seine Schwester wird heute vom Krankenhaus entlassen. Er hatte gestern mit hilfe seiner Illusionen, ihr die fehlenden Organe ersetzt. So das sie in der Lage ist weiter zu leben. So lange er die aufrecht hält, sollte ihr nix passieren. Ja, also hat das eine schon hinter sich. Jetzt fehlt nach wie vor nur Lin. Aber wo steckt sie nur? Ist sie sauer auf mich? Fragte Mukuro sich gedanklich. Vielleicht finde ich sie ja auf der arbeit. Aber was wenn sie mir aus dem Weg gehen will? Das kann ich nicht herausfinden wenn ich hier sitzen bleibe. Also ging er zu ihrer arbeit. Prompt öffnete Mukuro die türe. Alle drehten sich zu ihm- sogar die Besucher. Er sah sich um. Hier scheint sie nicht zu sein…

“Du bist doch der von neulich! Kann ich dir irgendwie weiterhelfen?” fragte der Chef ihn auch schon. Mukuro überlegt kurz, nickte aber dann.
“Wisst ihr vielleicht wo Lin steckt? Sie ist gestern nicht zurück gekommen. Deswegen dachte ich vielleicht ist sie ja hier.” Der Chef sah ihn an und schüttelte den Kopf.
“Nein. Ich dachte sie hätte sich eine Erkältung eingefangen und kann deswegen nicht heute kommen. Habt ihr euch gestritten?” Mukuro antwortete nicht sondern wollte gerade wieder gehen.

“Warte” eine Stimme hielt ihn auf. Er drehte sich zu ihr. Es war das Arcobaleno Baby. Erst jetzt bemerkte er, das die anderen auch alle hier sind. Das ist sonst nicht typisch er. Das mit Lin nimmt ihn echt ganz schön mit. Und er weiß nichtmal warum.
“Was gibt’s Arcobaleno?” dabei sah er ihn abschätzend an. Seinem gegenüber interessiert das recht wenig.

“Ich glaube ich weiß wo sie ist” Nun hat er Mukuro’s volle Aufmerksamkeit.
“Als ich sie das letzte mal gesehen habe wirkte sie abwesend. Und dabei dachte sie noch etwas mit jemanden retten und plan schmieden. Was genau weiß ich nicht. Aber das ist jetzt auch nicht so wichtig. Sondern als ich sie gesehen, wusste ich sofort dass etwas passieren wird und Dame-Tsuna auch. Also habe ich ein GPS an ihr befestigt.” er grinste. “Mit uns an deiner Seite könnten wir sie retten.”
“Ich hasse es mit der Mafia zusammenzuarbeiten. Gib mir einfach die Adresse und ich bringe die Typen um die ihr etwas angetan oder antun werden.”
“Dieses mal musst du wohl oder übel mitmachen. Sonst bekommst du die Informationen nicht und wir gehen sie selbst retten. Ohne deine Hilfe. Dann fängst du wieder bei Null an” Angepisst sah Mukuro ihn an und seufzte genervt.
“Ausnahmsweise! Aber nur dieses eine mal. Lasst euch das bloß nicht zu Kopf steigen. Ich hasse die Mafia immer noch und die Tatsache das ich Decimo’s Körper kontrollieren will,  ist immer noch vorhanden.” Das Baby nickte grinsend währenddem Decimo jegliche Gesichtsfarbe verliert.

Wieder bei Lin

In meinem inneren ist mittlerweile alles schwarz geworden. Je näher ich der Stimme kam, desto finsterer wird es. Wie als würde es versuchen mich in die Dunkelheit zu ziehen. Eine Dunkelheit ohne entkommen. Wie ein schwarzes loch. Ich stand mittlerweile schon sehr nah an der Stimme. Es fehlt nur noch ein Schritt. Dann bin ich neben ihr. Als es soweit ist, drehte sich die Gestalt, zu der die Stimme gehört zu mir und lächelte. “Endlich ist die Zeit gekommen” dabei fasste er mich an die Schulter. Wie eingefroren blieb ich dort stehen. Ich kann mich nicht mehr fortbewegen. Genau das war auch der Moment in dem meine Augen jegliche Funkeln verloren hatte. Alex grinste.

“Endlich! Endlich ist es soweit!”
 
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