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Somebody to die for

von April
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Edward Anthony Masen Cullen Isabella "Bella" Marie Swan Jasper Whitlock Hale Mary Alice "Alice" Brandon Cullen OC (Own Character) Seth Clearwater
03.02.2021
18.04.2021
19
24.398
2
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Dieses Kapitel
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08.04.2021 1.203
 
Ich blätterte durch das Fotoalbum und musste bei dem ein oder anderen Bild schmunzeln. Mein Blick fiel auf ein Bild von Ma und mir. Ich war vier Jahre alt. Auf dem Bild stand ich auf einem Stuhl, um an den Tisch zukommen. Ich war voller Mehl und trug eine Schürze mit vielen kleinen Dinos drauf. Ma saß neben mir zu, wie ich die Plätzchen ausstach. Ich erinnerte mich noch gut an diesen Tag. Es war der 20 Dezember. Das war das erste Mal, dass ich Ma dabei helfen durfte, die Weihnachtsplätzchen zu backen.

,,Ma, mache ich das so richtig?“ fragte ich, als ich die Schüssel mit dem Teig verrührte.,, Prima machst du das.“ lobte mich Ma, was mich dazu brachte breit zu lächeln.,, Wie lange muss ich noch rühren?“ fragte ich, nachdem ich etwa fünf Minuten rührte. Ma sah zu mir rüber und sagte:,, Das ist perfekt so, jetzt müssen wir den Teig in den Kühlschrank stellen.“,, Aber ich dachte, ich kann den Teig mit meinen neuen Formen ausstechen.“ sagte ich trotzig. Ma lachte und antwortete:,, Keine Sorge, dass kannst du noch machen.“ versicherte mir Ma. Jetzt lächelte ich wieder. Ma machte die Kühlschranktür auf und hob mich hoch, damit ich die Teigschüssel darein stellen konnte. Während der Teig im Kühlschrank war, spielte ich mit Ma. Ich war so glücklich, als ich endlich meine neuen Keksformen benutzen konnte. Es waren Dinosaurier.,,Warum muss das Mehl auf den Tisch?“ fragte ich Ma, als ich sie dabei beobachtete, wie sie das weiße Pulver auf dem Tisch verteilte.,, Durch das Mehl bleibt der Teig nicht auf dem Tisch kleben.“ erklärte sie mir. Ich sah sie mit großen Augen an, als ob sie gerade den Sinn des Lebens oder so etwas verkündet hätte. Ma nahm den Teig und rollte ihn auf dem Tisch aus. Ehrfürchtig sah ich ihr dabei zu. Als sie auch damit fertig war, durfte ich die Kekse ausstechen. Es machte einen tierischen Spaß, die Formen in den Teig zu drücken. Und ab und zu, wenn ich glaubte, dass Ma nicht hinsah, nahm ich mir ein Stück Teig und stopfte ihn mir in den Mund.,, Warte Schatz, da muss noch mehr Mehl hin.“ meinte Ma, als der Teig anfing am Tisch zu kleben.,,Darf ich das machen?“ fragte ich aufgeregt. Ma stimmte lächelnd zu. Sie hielt die Mehldose, während ich eine Handvoll raus nahm. Ich ließ das Mehl auf den Tisch fallen und patschte mit meinen Händen darin herum. Dadurch wurde Mehl in die Luft gewirbelt. Das führte dann dazu, dass ich niesen musste. Durch das niesen, verteilte sich das Mehl überall. Auf dem Boden, auf dem Tisch und auf mir. Ma musste lachen, als sie mich über und über mit Mehl sah. Und wie sich herausstellte, hatte Mum ein Foto davon gemacht.

Ich lächelte von der schönen Erinnerung. Ich blätterte weiter und entdeckte ein Bild von Pa und mir. Auf dem Bild saß ich auf seinem Schoß und hatte ein Buch auf meinen Knien liegen. Außerdem trug ich da meine erste Brille. Die Bügel dieser Brille waren blau. Wenn ich mich recht entsinne, entstand das Bild auch, an dem Tag, an dem ich die Brille bekam. Ich erinnerte mich noch genau an den Termin beim Augenarzt, bei dem ich mit Pa war.

Alles fing an, als die Betreuerin im Kindergarten zuhause anrief, weil ich Kopfschmerzen hatte und verschwommen sah und ich nicht aufhörte zu weinen. Ma holte mich ab und brachte mich nach Hause und rief Pa an. Pa untersuchte mich und kam dann zu dem Schluss, dass ich zu einem Augenarzt müsste. Schon am nächsten Tag hatte ich dann einen Termin. Die Augenklinik war direkt neben dem Krankenhaus, in dem Pa zu der Zeit arbeitete, weshalb er den Augenarzt auch kannte. Ich zu dieser Zeit in einer Phase, in der ich meinen Teddy überall mit hinnahm. So kam es dann, dass ich im Warteraum auf Pas Schoß saß und meinen Teddy fest umklammerte. Ich war als Kind ziemlich schüchtern fremden gegenüber, weshalb ich mich schon geradezu an ihn klammerte, als er mich auf dem Arm nahm, m zum Untersuchungsraum zu gehen.,, Guten Morgen Doktor Cullen.“ begrüßte eine Frau Pa.,, Hallo Doktor Stevens.“ grüßte Pa sie zurück.,, Und wer bist du?“ fragte Doktor Stevens mich. Ich antwortete nicht, sondern vergrub mein Gesicht in Pas Schulter.,, Etschuldigung, April ist sehr schüchtern, Fremden gegenüber.“ erklärte Pa. Doktor Stevens lachte und entgegnete:,, Das macht doch nichts.“,,Ich habe gehört, du kriegst schnell Kopfschmerzen und siehst verschwommen. Stimmt das?“ fragte sie freundlich. Ich nickte.,, Ich möchte dir helfen, damit du wieder vernünftig sehen kannst, aber dafür musst du ein paar Sachen für mich machen, geht das?“ fragte sie. Ich nickte wieder.,, Okay, sehr schön. Ich möchte, dass du dich jetzt auf diesen Stuhl setzt.“ erklärte sie. Pa setzte mich auf dem Stuhl ab und blieb während allen Tests neben mir stehen. Wie sich herausstellte war ich weitsichtig. Nachdem Pa und ich dann beim Augenarzt fertig waren fuhren wir wieder nach Hause. Durch die Tropfen, die mir in die Augen gegeben wurden, konnte ich den ganzen Tag nur noch verschwommen sehen. Deswegen wurden mir viele Geschichten erzählt und ich habe Kuchen bekommen, den Ma gebacken hat. Am nächsten Tag ging ich dann mit Pa zum Optiker, um mir eine Brille auszusuchen. Zwei Wochen später war sie dann fertig. Um sie dann auszuprobieren, las ich ein Buch, wobei dann auch das Bild entstand.

Schade eigentlich,dass ich jetzt keine Brille mehr brauche, aber nichts desto trotz, war das eine schöne Erinnerung. Auf der nächsten Seite fiel mein Blick auf ein Bild, von Onkel Ed und mir. Wir saßen beide am Klavier. Ich liebte es ihn spielen zu hören. Er spielte für mich alle Lieder, die ich mir wünschte. Er hat auch versucht es mir beizubringen, doch ich war immer viel zu ungeduldig dafür. So war das auch an dem Tag, an dem das Bild geschossen wurde.

,,Onkel Ed! Onkel Ed! Onkel Ed! Bring mir Klavier spielen bei.“ verlangte ich lautstark.,, Du willst es schon wieder versuchen?“ fragte er mit hochgezogener Augenbraue. Ich nickte und sprang ungeduldig auf und ab. Er lachte und stimmte zu. Er hob mich hoch und setzte mich neben sich auf den Hocker.,, Welches Lied willst du lernen?“ fragte er.,, Twinkle twinkle little star.“ sagte ich aufgereget.,, Natürlich, wieso bin ich da nicht selbst drauf gekommen?“ fragte er mehr sich selbst. Ich sah ihn dabei zu, wie er seine Finger auf die Tasten legte. Er spielte das Lied einmal, bevor sich zu mir wandte.,, Bereit?“ fragte er mich lächelnd. Ich nickte aufgeregt. Er setzte mich auf seinen Schoß, damit ich besser an die Tasten kam.,, Mach mir jetzt genau nach.“ ordnete er mir an. Ich sah wie er eine weiße Taste drückte. Ich tat es ihm nach. So ging es dann weiter, bis ich das Lied einmal komplett gespielt hatte.,, Jetzt noch einmal.“ meinte Onkel Ed. So machten wir das noch ein zweites , dann ein drittes und ein viertes Mal.,, Willst du es jetzt mal allein versuchen?“ fragte er mich.,, Ja!“ rief ich aufgeregt. Im Endeffekt habe ich nicht eine richtige Taste gedrückt, aber ich hatte riesigen Spaß. Später hat dann nur Onkel Edward alle mögliche Lieder gespielt. Aber nichtsdestotrotz, war das ein wirklich schöner Tag.
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