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Olivien das Mädchen,  der Ball und ihr Leben

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Juli Leon Marlon Maxi OC (Own Character) Vanessa
02.02.2021
06.03.2021
60
78.643
2
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Dieses Kapitel
1 Review
 
23.02.2021 1.317
 
Am Morgen werde ich von schreien an der Haustür geweckt. Unverkennbar Nerv. Ich rüttele Juli wach und Mister grummelig ist wieder da. Schon geht die Klingel und ich schleppe mich zur Tür. Davor stehen die Hexe, Nerv, Maxi und sein Vater. ,,Was wollt ihr denn hier?“ ,,Dir auch einen schönen guten Morgen Cousinchen!“ ,,Jaja morgen Nerv! Also?“ ich schaue zur Hexe ,,Können wir rein kommen Olivien?“ fragt sie nur und ich muss wohl oder übel Platz machen, Tür zu knallen geht ja nicht. Maxi begrüßt mich wie üblich kann sich aber ein grinsen nicht verkneifen ,,Haben wir dich geweckt?“ ,,Jap“ ,,Tut mir leid!“ Nerv ist ins Wohnzimmer gestürmt und hat anscheint Juli entdeckt, ein freudiges Kreischen von Nerv und das übliche Grummeln vom Morgenmuffen. Schon legt auch die Hexe los ,,Olivien Stern! Wer ist dieser Junge auf deinem Sofa!“ Nerv antwortet: ,,Das ist Juli Reik, Huckleberry, Fort Knox, der Streuner, die Viererkette in einer Person!“ ,,Und mein Freund also lass ihn einfach in Ruhe. Er ist kein Morgenmensch.“ Ich zwänge mich an allen vorbei und sag Juli, dass er einfach hoch gehen soll, wenn er weiter schlafen will, was es auch sofort tut. Danach schaut mich die Hexe wieder an: ,,Wie siehst du überhaupt aus?“ ,,Zufällig habt ihr mich geweckt also tut mir leid, dass ich nicht wie in den Filmen perfekt gestylt vor euch stehe!“ Damit drehe ich mich um und gehe ins Bad über die Schulter rufe ich noch: ,,Brauche nur 5 Minuten macht es euch doch bequem!“ Im Bad ziehe ich mir kurz ein schwarzes fast knielanges Kleid an, dass unten ca. 10 Zentimeter zerfetzt ist. Meine Haare mache ich in einen lockeren Dutt und dann wasche ich noch mein Gesicht. Erst jetzt erst gucke ich auf die Uhr. 7:45 blinken mich die Neonzahlen auf der Uhr im Bad an. Das erklärt warum ich müde und Juli noch muffeliger als sonst ist. Ich gehe also wieder ins Wohnzimmer und setzte mich gegenüber der Erwachsenen hin. Nerv flitzt gleich zu mir rüber und kuschelt sich in meine Seite, nur ein Gähnen ist zu vernehmen schon ist der wieder weg. ,,Also was gibt es Tante, Herr Maximilian?“ letzterer ergreift das Wort: ,,Es gefällt mir nicht, dass du hier seit geraumer Zeit nahezu alleine Lebst. Ich weiß, dass du dir von mir nichts sagen lassen wirst und auch über alle Details der Abmachung mit deiner Tante. Aber ich weiß auch von Maxi wie du wirklich bist, nicht die außer Kontrolle geratene verzogene Gör. Ich habe dich schließlich auch als ein sehr pflichtbewusstes, vernünftiges und vor allem freundlich und liebevolles Mädchen kennen gelernt. Ein Kind, dass viel zu früh Erwachsen werden musste. Nun will ich dir vorschlagen, dass wir dich zumindest zwei Tage die Woche einfach mal Kind sein lassen können. Ohne sich um dich selbst kümmern zu müssen, einfach mal nur das Fußball Mädchen sein zu können und nicht die Frau im Körper einer Jugendlichen. Lass uns dir helfen, lass uns eine Familie sein!“ damit hat er bei mir einen Nerv getroffen, klar Verantwortung abgeben wäre mal schön, aber ich will keine Familie mehr und vor allem will ich nicht an einem Patchworkfamily Projekt mitmachen in dem die Hexe und Mister Hausarrest die Hauptdarsteller sind. ,,So verlocken dieses Angebot auch ist, ich würde es bevorzugen meinen Aktuellen Lebensstil weiter fortzuführen. Außerdem weiß ich was meine Tante über mich denkt, Nerv hat mir alles erzählt und ich würde es daher bevorzugen nicht mehr Kontakt zu halten als unbedingt notwendig ist.“ Maxi und sein Vater sehen mich verständnisvoll an, während die Hexe aussieht als würde sie gleich einen Tobsuchtsanfall haben. Ich nicke Maxi kurz zu und deute dann auf Nerv. Er versteht das Zeichen und steht auf, nimmt Nerv hoch und wartet. Ich stehe nun auch auf und führe Maxi zu einem der Gästezimmer wo er Nerv ablegt. Dann gehen wir wieder runter, nur das diesmal Maxi neben mir sitzen bleibt. Nun hält nichts mehr die Hexe auf und sie geht an die Decke: ,,Olivien er hat dir einen super Vorschlag gemacht und du hast die Unverfrorenheit ihn einfach ab zu lehnen nur damit du weiter mit irgendwelchen Jungs knutschen und was weiß ich noch alles machen. Du bist genauso ein verzogene Göre wie deine Mutter, kanntest du überhaupt einmal in deinen Leben regeln oder was eine Familie ist, konnte dir diese Unmöglichkeit von Mutter ja nie bieten. Die war auch nur eine Egoistische Zicke und du auch, dann kommt da ja auch noch dein Vater und sein Nichtsnutz von Bruder, die sich nur durch gefuttert haben!“ Nun hält Maxis Vater seine neue Freundin auch mal auf und ich bin schon am zittern um das weinen zu verhindern. ,,Raus du Hexe!“ ist alles was ich sage, ganz ruhig und verständlich. Nach weiteren Überzeugungen von ihrem Freund tut sie das auch. Ich kann nun langsam die Tränen nicht mehr zurückhalten, wie gut, dass gerade in diesem Moment Juli die Treppe hinunter getrottet kommt. Maxi gibt seinem Kumpel ein Zeichen und zieht sich dann mit seinem Vater in die Küche zurück. Juli nimmt mich in den arm und ich beginne wie ein Schlosshund zu heulen. Er fragt gar nicht was los ist, er flüstert mir einfach nur Süße Nichtigkeiten ins Ohr und beruhigt mich dadurch immer mehr. Auch ein Nerv kommt nun wieder die Treppe runter und reibt sich die Augen ,,Hat die Hexe von Bogenhausen wieder zugeschlagen?“ ich nicke nur und Nerv kommt angerannt und schließt sich der Umarmung an. Maxi kommt aus der Küche und stellt ein Tablett mit Brotaufstrich und Aufschnitt auf den Tisch. Sein Vater folgt ihm mit einem Korb Brötchen. ,,Ich glaube du und Juli haben noch nicht gefrühstückt und wir hatten nur ein bisschen Müsli also wie wärs?“ fragt Maxi. Juli zieht mich vom Sofa und Nerv klammert sich an meine andere Seite. Zusammen machen wir uns auf den Weg zum Tisch. Bevor ich mich setzte Schiebe ich noch die Fenster auf und trotte in die Küche um Nelly Frühstück zu geben. Danach setzte ich mich an den Tisch ich sitze links vom Kopf, neben mir Juli, auf Kopf Nerv, gegenüber Maxi und neben ihm sein Vater. Nachdem wir dann ein bisschen gefrühstückt haben lenkt Maxis Vater das Gespräch wieder zum wirklichen Grund: ,,Also erst mal, mir tut das verhalten deiner Tante leid wir hatten eigentlich abgemacht, dass sie sich raus hält, da sie scheinbar alles an dir und deinem Verhalten verurteilt. Zweitens ich bin sehr froh jemanden wie dich, wie euch drei hier, in der Umgebung meines Sohnes zu haben, ich denke langsam merke ich auch, dass in jedem wilden Kerl ein weicher Kern ist und ihr euch gegenseitig um einander Kümmert. In Zukunft möchte ich dich nicht wie deine Tante kontrollieren oder zu etwas zwingen, dass du einfach nicht bist. Es ist nur ein Angebot ab und zu einen Erwachsenen zu haben zu dem du gehen kannst, zwar bin ich nicht für alles der richtige Ansprechpartner allerdings nach dem, was ich mit bekommen haben wahrscheinlich besser als deine Tante. Wir können uns einfach alle 4, 5 oder wenn es dir lieber mit deinem Freund ist zu 6 treffen und zusammen Essen, Ausflüge machen oder einfach nur entspannen und gegebenenfalls ernste Angelegenheiten besprechen.“ ,,Danke für das Angebot ich werde es mir überlegen und bestimmt darauf zurück kommen, wenn vielleicht auch Zeiten ohne die Hexe, ähm meine Tante drin sind!“ nach meinem Versprecher müssen wir alle wieder laut los prusten, sogar der einzige Erwachsene im Raum. ,,Nun gut ich muss wohl wieder zu deiner Tante aber eins wollte ich noch vor allem meinen Sohn und Nerv aber auch dich fragen. Würdet ihr mich unterstützen wenn ich ihr einen Antrag mache?“ Natürlich sagen wir Ja, ich kann die Hexe zwar nicht leiden, aber ihrem Glück will ich auch nicht im Weg stehen. Herr Maximilian verabschiedet sich und wir anderen drei schnappen uns Nelly und einen Ball und machen uns auf den Weg zum Teufelstopf.
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