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Celeb

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 / Gen
Bilbo Beutlin Fili Kili Legolas OC (Own Character) Tauriel
02.02.2021
13.04.2021
11
16.646
2
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
02.02.2021 1.852
 
Hallöchen, so willkommen zu meiner Fanfiktion. Ich hab mir die ganzen Figuren ausgeliehen, bis auf meine, und nichts gehört mir sondern ist der wunderbaren Feder von J.R.R. Tolkien entsprungen. Und Peter Jackson hat natürlich auch seinen Teil beigetragen. Okay ich will euch eigentlich nicht lange aufhalten. Falls diese Geschichte einer anderen ähneln sollte tut es mir sehr leid aber ich hab nirgends abgeschaut und alles sprang aus meinem Gedächtnis und ich verdiene kein Geld damit. Ich würde mich auch sehr über Reviews, Favoeinträge und Empfehlungen freuen. Ich bin auch nur ein Mensch weshalb meine Rechtschreibung und Grammatik manchmal zu wünschen übrig lässt....
Ich probiere regelmäßig jeden Dienstag ein neues Kapitel hochzuladen kann aber nichts versprechen… Viel Spaß beim Lesen!










Das kühle Nass tat gut. Noch einmal trank ich aus der kleinen Quelle dann schaute ich die kleinen Wellen an die ich hinterlassen hatte bis das Wasser sich wieder beruhigte. Tief blaue Augen schauten mich an. Kurz konnte man die rosa Zunge sehen als ich mir übers Maul leckte. Sonst war ich fast unsichtbar in dieser Dunkelheit. Ich wandte mich ab und blickte hoch zu den Sternen die die Valar vor so langer Zeit an den Himmel gezaubert hatten. Jede Nacht waren sie da und warteten auf mich. Sie spendeten einem Trost denn sie würden nie ihren Platz verlassen und alle Geheimnisse für sich behalten. Ich zog meine Nase kraus als ich den Stand des Mondes bemerkte. Ich würde zu spät kommen.

Schnell setzte ich mich in Bewegung. Leise trat ich auf. Immer schneller und schneller bis die Bäume an mir vorbeizogen und begannen sich ineinander zu flechten.

Meine Ohren zuckten. Ich konnte den Wind in den Blättern der Bäume hören. Die Pferde die auf den Feldern schliefen. Die Tiere die in weiter Ferne grasten und ich hörte ihn. Schwer trampelten seine Pfoten auf den Boden.

Ich roch das Harz von den Bäumen und ein feiner Duft von den Blüten zog zu mir herüber. Der frische Wind brachte neue Gerüche von anderen Gegenden mit. Ich zog meine Lefzen hoch als ich sie roch. Der Wind brachte ihren widerlichen Gestank mit. Orks.

Ich verfiel in ein langsameres Tempo und blieb schlussendlich stehen. Am Waldrand stand eine große Gestalt. Mindestens doppelt so groß wie ich. Wir verständigten uns ohne Worte, ohne Zucken der Ohren, ohne ein Funkeln der Augen, ohne ein Geräusch und sofort war klar er hatte sie gesehen. Vom Carrock aus. Sie waren in Scharen aus dem Nebelgebirge gekommen. Der große, braune Bär setzte sich in Bewegung und ich folgte ihm Augenblicke später. Ich konnte leicht mit ihm mithalten obwohl er viel größere Schritte als ich machte. Wie ließen den Ausläufer des Düsterwaldes hinter uns und steuerten die weite Ebene an.

Ich konnte sie schon von weitem ausmachen. Die Warge waren nicht zu überhören und die Luft stank nach Orks. Der Bär neben mir knurrte und schon bald kamen die ersten Kreaturen zu Sicht. Der Bär warf das erste Reittier um und ich ließ meine Krallen in der Kehle des Orks verschwinden bevor ich zu dem nächsten sprintete.

Um uns herum herrschte Chaos aus toten Orks und Wargen. Manche hatten die Flucht ergriffen aber sie waren nie weit gekommen. Der widerliche Geschmack des schwarzen Bluts haftete in meinem Mund. Ich schaute mich nach einer Quelle um und mit ein paar Sprüngen war ich an einer Pfütze und schlürfte das Wasser. Wenig später befanden wir uns auf dem Heimweg. Langsam trotten wir vor uns hin auf das Grundstück zu. Es war von dicken Holzstämmen umzingelt und in der Mitte befand sich ein großes Holzhaus was Beorns ganzer Stolz zusammen mit seinen Pferden und Bienen war.

Vor uns tauchten plötzlich eine Menge Leute auf. Der Bär neben mir brüllte und fing an zu rennen. Verdutzt blieb ich stehen als die Leute anfingen auf unser Tor zu zu rennen. Gewaltig krachten die beiden Türen ins Schloss und der Bär stieß dagegen. Ich schnupperte. 15 unterschiedlichste Gerüche wehten mir von hinter dem Zaun entgegen. Ich zog die Nase kraus. Sowas hatte ich noch nie gerochen. Ich drehte mich um. Das war Beorns Angelegenheit und soweit ich nicht wusste mit was ich es zu tun hatte würde ich auch nicht eingreifen.  
Ich schaute nochmals in den Himmel. Bald würde der Tag anbrechen und viel Arbeit würde uns bevor stehen. Ich legte mich ins Gras. Er würde mich nicht verletzten, er kannte mich als Mensch und als den schwarzen Geparden. Mein Schwanz peitschte kurz hin und her bevor ich die Augen schloss und mich auf mein Inneres fokussierte. Ein Schmerz breitete sich in meinem Körper bis in die Spitzen aus. Ich wand mich hin und her. Das Brennen in meinem Körper nahm zu. Dann spürte ich wie sich die Knochen verformten. Einer nach dem anderen. Ich atmete hektisch und probierte dem Schmerz nicht die Oberhand zu überlassen. Ich spürte wie das Fell sich zurück zog als ob einzelne Nadeln in meine Haut eindringen würden. Und dann ebbte es langsam ab. Der Schmerz verblasste und ich spürte wie meine Sinne wieder zu denen eines Menschen wandelten.


Der Bär hämmerte noch vereinzelt gegen die Türen und hielt dann schließlich inne. Ich hörte ihn näher kommen und dicht neben mir blieb er dann stehen. Ich strich durch das lange Fell, es war weich, roch aber immer noch nach Ork. „Zeit zum Verwandeln oder? Wir haben Gäste im Haus.“ Der Bär brummte und trotte dann ein paar Schritte weg. Ich rollte mich auf den Rücken. Die Sterne am Himmel verblassten und eine Morgenröte zog sich über den Himmel. Vereinzelt konnte ich hören wie die großen Bienen anfingen Pollen zu sammeln. Dann setzte ich mich auf und strich mein Gewand glatt um danach mein silbernes Haar zurück zu binden. An der Stelle des Bären stand nun ein großer, schäbig bekleideter Mann mit Bart.

Ohne ein Wort öffnete er die beiden Tore und wir traten in Beorns Reich das schon seit meiner Flucht mein Zuhause war. Ich ging auf das große Holzhaus zu, das sich in der Mitte des Grundstücks befand und trat ein. Drinnen duftete es nach Eichenholz und Honig.

Ich war gerade dabei Honig in zwei große Becher Milch zu geben als ich von draußen Tumult hörte. Gleichdarauf wurde die große Türe geöffnet. Beorn trat grimmig hindurch, im Schlepptau hatte er eine große Gefolgschaft. „Wir haben Gäste“, knurrte er. „Du kannst gleich mehr machen, sie haben Hunger.“ Ich nickte, um ihm zu verstehen zu geben das ich es verstanden hatte und ließ mein Blick dann über die Gesellschaft gleiten. Es waren 13 Zwerge, ein Zauberer, wenn ich mich nicht irrte und ein Geschöpf mit krausem, braunen Haar das ich weder aus Büchern kannte noch begegnet bin. Ich lief zu einem großen Schrank und holte 15 Becher heraus um sie dann ebenfalls mit Milch und Honig zu füllen. Ich hätte nie gedacht in meinem Leben einem Zauberer oder Zwergen zu begegnen. Beide kannte ich nur aus Büchern.

Kurze Zeit später standen auf dem breiten Tisch Brot, Käse, Speck, Gemüse, Milch in großen Kannen, Früchte, süße und salzige Aufstriche so wie Honig. Beorn konnte ich nirgends entdecken weshalb er wohl wieder an der Arbeit war, während die Gefolgschaft gierig zu schlug. „Und du bist?“ Ich blickte mich nach dem Zauberer um der die Frage gestellt hatte. Er hatte sich eine Pfeife angezündet. „Beorn hat dich gar nicht vorgestellt.“ „Celeb, ich bin Celeb.“ Der Zauberer runzelte die Stirn. „Ein elbischer Name? Das ist ungewöhnlich, komm setz dich.“ Ich rutschte gegenüber des Zauberers auf die Bank. Mein Herz pochte bis zum Hals, was wollte er von mir? „Du musst etwas Besonderes sein. Ich kann es spüren und außerdem werden elbische Namen nicht oft unter Menschen gestreut. Ich komm nur nicht drauf.“ Der Alte grinste. „Verrätst du es, dein Geheimnis?“ „Ein ander Mal“, antwortete ich hastig. Dieser Mann war erst vor ein paar Minuten durch die Tür maschiert und verlangte nun von mir mein größtes Geheimnis zu lüften. Nie und nimmer. Er konnte nur ein Zauberer sein, sonst hätte er meine zweite Identität nicht bemerkt.

Ich fühlte mich zwar unwohl unter den Blicken der Zwerge aber meine Neugier siegte. „Sagt, warum kreuzt ihr hier auf, in Mitten der Wildnis?“ „Geschäfte. Wir sind Händler und wollen unseren fernen Verwandten mal wieder einen Besuch abstatten und natürlich auch schauen ob wir etwas verkaufen können. Übrigens ich bin Fili und das ist mein Bruder…“ „Kili“, unterbrach ein braunhaariger Zwerg den Blonden. Ich bin Kili und wir sind nur die Vorhut unsere ganzen Waren kommen noch.“ Nach und nach stellten sich die Zwerge vor. Von Bilbo erfuhr ich was Hobbits waren und wie sie lebten. Außerdem stimmte Gandalf, meiner Vermutung, ein Zauberer zu sein, zu.

Es war später Abend geworden und die Zwerge feierten ausgelassen bei dem Essen und Trinken dass ich immer wieder nach füllte. Die Betten waren bezogen und eigentlich musste man nur noch darauf warten dass die Zwerge todmüde hinein fielen. Ich setzte mich wieder auf die Bank gegenüber von Bilbo und Gandalf die beide Pfeife rauchten. Beorn war bisher noch nicht hier gewesen. Nach dem Stand des Mondes würde er auch nicht mehr kommen sondern in seiner Bären Gestalt in der Gegend herum wandern. „Was ist los? Ich seh dir an, dass dir etwas auf dem Herzen liegt.“ „ Nun ja, es ist so, ich kenne diese Gegend seit Jahren. Noch nie war ich weiter fort dabei würde ich so gerne mal etwas von Mittelerde sehen. Darf ich mitkommen? Zu den Eisenbergen, zu eurer Verwandtschaft.“, platzte es aus mir heraus. „NEIN!“ Ich schreckte auf. Thorin, der Anführer der Gemeinschaft war Aufgesprungen. „Ich nehme auf dieser Reise kein Weib mit das man zusätzlich versorgen muss und die nicht helfen kann!“

Mit ein paar Schritten war ich bei dem Zwerg. Wut über die Vorurteile Thorins brodelte in mir auf. Ich überragte ihn um fast zwei Köpfe, trotzdem strömte von ihm eine königliche Macht aus. „Man sieht nicht immer alles auf den ersten Blick. Ich kann mich sehr wohl wehren. Nicht umsonst hat man mir den Kampf mit Zwillingsdolchen gelehrt und es steckt noch viel Gefährlicheres in mir als mit einer Waffe umgehen zu können.“ Meine Augen wechselten von dem hellen, sanften blau in das dunkle, wilde des Geparden bevor ich wieder ins Helle wechselte. Kurz strich Verwirrtheit und Angst über Thorins Gesicht aber schnell hatte er sich wieder gefasst. „Ich möchte dass sie mitkommt.“ Gandalf trat zwischen uns bevor der Zwerg etwas erwidern konnte. „Sie wird euch ihre wahre Stärke schon noch zeigen. Nicht nur ihr hütet ein Geheimnis. Außerdem könnte ein schlauer Kopf in einer Meute Zwerge ganz gut sein. Du siehst nie das Innere Thorin Eichenschild.“ Seine Stimme klang bedrohlich. „Ich möchte dass sie mitkommt. Sie wird den Verlauf der Reise vereinfachen. Für alle von euch, da bin ich mir sicher. Und vielleicht auch Leben retten. Außerdem werde ich euch verlassen wenn du dich dagegen entscheidest. Ich bürge für sie!“ Proteste der anderen wurden laut während Gandalf ungerührt Thorin anstarrte. „Es steht weit mehr auf dem Spiel als ein Besuch. Ich kann dich nicht gehen lassen Zauberer.“ Damit drehte er sich um und ging zu den Betten.













So ich hoffe es hat euch gefallen
LG Tinwe
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