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A Lovely Flower

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Legolas OC (Own Character) Thranduil
02.02.2021
08.04.2021
3
3.382
6
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
02.02.2021 682
 
Hey,

Hier ist eine neue, kleine Geschichte von mir. ;D
Und klein Legolas ist natürlich wieder mit von Partie!! Ohne diesen kleinen Elben macht es nur halb so viel Spaß meine FFs zu schreiben. xD
Viel Spaß wünsche ich euch bei diesem kleinen Prolog und freue mich über eure Reviews.

Beste Grüße
Alpha



Genre: Romance, Drama, Action












-Prolog-

Die junge Elbin spürte, wie die Regentropfen auf ihre Haut fielen und an ihrem Gesicht herunter flossen. Sie konnte spüren, wie die Sonnenstrahlen der Sonne auf ihr Gesicht fielen, um sie zu wärmen. Das Gezwitscher der Vögel konnte sie hören, das Zirpen der Grillen im hohen Gras und wie ein Specht mit seinem Schnabel im Wald gegen einen Baumstamm hämmerte.
Sie spürte das nasse Gras unter ihren zierlichen Fingern. Ein Lächeln breitete sich auf ihren schmalen Lippen aus. Der Wind ließ ihre dunklen, braunen Haare leicht hin und her wehen, so, wie ihr meerblaues Gewand. Sie konnte alles hören, alles spüren, alles schmecken, doch sie konnte nichts sehen. Erica* lebte seit sie auf dieser Erde wandelte in der Dunkelheit. Sie war blind. Ihre Eltern hatten einige Heiler aufgesucht, doch niemand wusste, wie man jemanden heilen konnte der blind war, selbst der große Heiler Elrond von Imladris war machtlos. Ihr Vater reiste durch ganz Mittelerde, aber niemand konnte ihm helfen. Und so lebte Erica in Dunkelheit, in ewiger Finsternis…
»Erica! Erica!«, ein fröhliches Lächeln erschien auf ihren Lippen, als sie die kleine Alia auf sich zukommen hörte.
Die kleine Elbin war erst in Kindesalter und verbrachte die meiste Zeit mit Erica, weil sie sie so verstand wie sie war und nicht, wie die anderen sie sahen. Alia hatte vor fünf Jahren einen schweren Unfall gehabt, der sie ihren linken Arm gekostet hatte. Seit dem mieden viele junge Elben in ihrem Alter sie, während die Erwachsenen mit ihr ganz normal umgingen.
Alia setzte sich neben Erica und schaute sie lächelnd an.
»Wie geht es dir? Was hast du heute schon gemacht? Kannst du mir wieder etwas vorsingen?«, fragte die kleine Elbin brabbelnd.
Erica lachte auf. »So viele Fragen, aber ich kann sie nicht alle gleichzeitig beantworten.«
»Oh, tut mir leid.«
»Das macht doch nichts«, sagte sie und hob ihre Hand, um nach der von Alia zu suchen, um sie sanft zu drücken.
Alia begann ihre Fragen zu fragen und Erica beantwortete diese. Sie lachten fröhlich, und am Ende begann die Elbin leise ein Lied zu summen. Ihre Liebe zum singen ließ sie für eine Weile vergessen, dass sie nicht sehen konnte. Dadurch konnte sie in eine andere Welt entfliehen, konnte die Welt mit ihren Augen sehen, so, wie sie sich Mittelerde vorstellte. Mit all ihren Farben, Pflanzen, Häusern, Schlössern.
»Erica, darf ich dich etwas fragen?«, fragte Alia leise und spielte nervös mit ihrem Gewand.
Sie spürte, dass ihre kleine Freundin sich ein wenig unwohl fühlte.
»Hm? Du kannst mich alles fragen was du möchtest, solange ich deine Frage beantworten kann«, sagte sie lächelnd.
»Denkst du immer mal darüber nach, wie es wäre, wenn du die Möglichkeit hättest wirklich zu sehen?«
»Haha, ja das tue ich in der Tat«, gab Erica ehrlich zu, »Manchmal träume ich davon eines Tages meine Augen zu öffnen und ich dann sehen kann. Ich sehe, welche Farben die Blätter der Bäume haben, wenn sie sich im Herbst verfärben. Ich sehe, wie das Gras unter meinen Fingern aussieht. Wie ich… aussehe…« Erica brach ab. Für einen kurzen Augenblick schaute sie traurig zu Boden, aber dann lächelte sie, um ihre Traurigkeit zu überspielen. »Jedoch habe ich auch etwas gelernt.«
»Was denn?«, fragte Alia neugierig.
»Diejenigen, die die Gabe besitzen zu sehen, nehmen sie meist als etwas selbstgefälliges an. Sie merken nicht, was für ein Geschenk es ist sehen zu können«, erklärte Erica ihr. »Sie denken nicht daran, dass es etwas wunderbares ist, was sie geschenkt bekommen haben, weil ihnen niemals in den Sinn kommt, dass sie erblinden könnten, dass sie dann nichts mehr sehen können. Sie verdrängen dieses Gefühl der vollkommen Dunkelheit, weil sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.«





Erica* ist eine Blume und bedeutet in der Welt der Blumen „Einsamkeit“
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