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Urlaub mit Folgen

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P18 / Gen
Chris Evans Jeremy Renner OC (Own Character) Sebastian Stan
02.02.2021
12.06.2022
26
136.256
25
Alle Kapitel
67 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
02.02.2021 5.851
 
Hallo zusammen
Ich habe mit dieser FF vor etwa zwei Jahren angefangen aber durch immer länger werdende Unterbrechungen hatte ich irgendwie nie den Mut sie hoch zu laden. Nachdem letzten Urlaub in New York hat sich das allerdings geändert und ich bin wieder fleißig am Schreiben. Angefangen hat es mit der Idee eine FF für meine Freundin zu schreiben und das hat sich irgendwie verselbstständigt. (Sie steht mir nach wie vor mit Rat und tat zur Seite wenn ich mir bei manchen Sachen unsicher bin ^-^)
Dadurch ist auch Chris Evans in diese FF gerutscht, wobei die Hauptstory sich eher um Amy und Jeremy drehen wird.

Falls ich noch Fehler drin haben sollte bitte ich euch sie zu entschuldigen ^^ ich habe versucht alle zu erwischen und auszubessern. Auch Entschuldige ich mich schonmal, wenn mein Dialekt stellenweise durch kommt. Ich versuche es zu vermeiden, aber manchmal entschlüpft er mir doch.

Ich hoffe sie gefällt euch und ich würde mich über ein paar Reviews riesig freuen. =)



Rechtliches Gedöns:
Ich besitze keinerlei Rechte an hier genannten Personen, außer an meinen eigenen Charaktere. Diese Geschichte basiert auf reiner Fitktion und das ganze ist nie so passiert. Ich kenne die Schauspieler nicht persönlich und sie gehören ausschließlich sich selbst.  



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"Jetzt weiß ich wieder warum ich nie High Heels trage.", murmelte Amy und rieb sich ihre Knöchel.
"Frag mich mal.", seufzte ihre beste Freundin Malia als sie sich grade in die Schlange vor den Club stellten.
"Aber anders würden wir hier nicht rein kommen. Und außerdem sehen wir momentan mal echt heiß aus."
Amy grinste. "Hoffentlich heiß genug. Wir sind nurnoch eine Woche hier und haben noch keinen einzigen meiner Löffelliste Punkte abgehakt."
"Doch. Du hattest deinen Hotdog auf dem Times Square heute Mittag."
"Achso stimmt ja. Naja aber keinen der wirklich aufregenden Punkte"
Malia grinste. "Bekommen wir alles schon noch hin. Erstmal müssen wir jetzt hier rein kommen."
"Hach...ich vermiss meine Jordans..."
Grade als Amy das ausgesprochen hatte winkte sie der Türsteher zu sich.
"Ausweise.", verlangte er.
Die zwei Frauen kramten kurz in ihren Taschen und hielten sie ihm dann unter die Nase.
"Ah Deutschland. Immer gut ein paar von euch im Club zu haben. Ihr macht mir selten Probleme.", grinste er darauf hin und ließ sie den Club betreten.
"Sein ernst jetzt? Ausweise? Ich bin 30 verdammt nochmal.", lachte Malia als sie auf die Garderobe zu steuerten.
"Vor allem -Ihr macht mir selten Probleme-...Wenn der wüsste."
Sie gaben ihre Jacken an der Garderobe ab und sahen sich dann um. Es gab anscheinend mehrere Räume in denen Überall gleichermaßen schlechte und vor allem laute Musik spielte.
"Gehen wir da rein. Scheint am ruhigsten zu sein.", rief Malia mit erhobener Stimme und griff Amys Hand.
"Solange ich Alkohol bekomme ist mir alles recht."

"Du gehst uns nen Platz suchen und ich hol die Getränke.", rief Amy nun über die Musik hinweg und begab sich zur Bar.
Malia nickte und steuerte eine der hintersten Ecken des Raums an.

"Einen Tequila Sunrise und ein mal Wodka RedBull.", rief sie dem Barkeeper zu.
Der musterte sie kurz und verlangte dann ebenfalls ihren Ausweis zu sehen.
"Echt jetzt?", stöhnte sie genervt und hielt ihm ihren Ausweis hin.
"Amy also. Schöner Name für eine schöne Frau.", sagte der Barkeeper zwinkernd und machte sich daran den Tequila Sunrise zu mixen.
Sie starrte ihn perplex an.
"Klappt das auch mal bei irgendwem?", fragte sie dann doch etwas belustigt obgleich des doch eher einfallslosen Anmachversuchs.
"Je nach Alter und Alkoholpegel ja."
"Aha und ab welchem Alter funktioniert das so?"
"35. Die sind dann meistens so geschmeichelt, dass ich eigentlich kaum noch viel zu sagen brauche.", grinste der Barkeeper und stellte ihr den Tequila hin.
"Na danke. Seh ich etwa doch schon sieben Jahre älter aus als ich eigentlich bin?"
"Nein garantiert nicht. aber einen Versuch war es Wert."
"Na dann hab ich ja noch Hoffnung.", zwinkerte die junge Frau zurück, griff nun auch ihren Wodka RedBull und machte sich mit den zwei Getränken auf zu Malia, die eine Eckbank und einen Tisch für vier Personen ergattert hatte.
Was allerdings auch keine so große Leistung war. Schließlich hatte der Club erst vor einer halben Stunde auf gemacht und für New Yorker Verhältnisse, war hier noch absolut tote Hose.
"Also wenn die Männer hier alle so lahme Anmachsprüche haben, dann gute Nacht.", murmelte die jüngere und ließ sich neben ihre Freundin auf die Bank sinken.
"Oh jetzt schon einen an der Angel gehabt? Was hat er denn gesagt?", fragte sie sofort neugierig und nuckelte direkt am Strohhalm ihres Cocktails.
"Nur der Barkeeper. Er meinte er könne mir mit der Frage nach dem Ausweis schmeicheln. Das klappt anscheinend bei Frauen ab 35 plus ganz gut..."
"Du bist doch erst 28."
"Finde den Fehler.", seufzte sie und hob theatralisch die Arme. Nur um danach direkt einen großen schluck ihres Getränks zu kippen.
"Ach papperlapapp. Der hat doch keinen Schimmer. Du siehst keinen Tag älter als 25 aus. Und jetzt...auf einen schönen Abend.", rief Malia über die auf einmal lauter gewordene Musik hinweg und stieß mit Amy an.

Der Abend wurde auch relativ lustig, wenn man mal bedachte, dass keine der zwei Frauen großen Gefallen an solchen Clubs fand. Doch das gehörte halt einfach zu einem anständigen New York Trip dazu.
Hier und da gab es natürlich auch mal ein paar Anmachsprüche, die aber alle so schlecht waren, dass den Freundinnen schon dabei die Lust auf mehr verging. Dinge wie "Ich schreib ein Telefonbuch und mir fehlt noch deine Nummer.", waren da noch am kreativsten.

"Mein Gott ich wäre doch schon mit einem Mittelattraktiven und netten Kerl zufrieden. Der könnte meinetwegen auch nur "How you doin" sagen.", meckerte Amy nach ihrem dritten Glas und dem sechsten Typen.
"Sollte der Typ dann vielleicht auch noch Joey heißen und Italiener sein?", kicherte Malia die auch schon ihren dritten Cocktail vor sich hatte.
"Naja schaden würde es nicht.", murmelte Amy zurück. Konnte sich ein kleines schmunzeln aber nicht verkneifen ob der Anspielung auf ihre Lieblingsserie.

"Oh oh... Nummer sieben im Anmarsch.", murmelte Amy in ihren Drink als sich ein großer Typ mit streng nach hinten gegeelten Haaren und dicker Rolex am Handgelenk, die er wohl angeblich unauffällig, präsentierte als er die Zeit ablas, auf sie zu bewegte.
Malia verdrehte nur die Augen. Schlimm genug, dass sie Beruflich schon so viel mit solchen Lackaffen zutun hatte.
"Na Ladies? Schick hier was?", brüllte der Typ etwas lauter als nötig über den Tisch zu ihnen.
"Hmm. Ganz nett.", entgegnete Amy deutlich leiser, aber immer noch gut verständlich.
Malia hatte sich sofort demonstrativ weg gedreht.
"Ich kann dir auch noch viel schönere Orte hier zeigen. Wenn du weißt was ich meine."
Etwas perplex blinzelte Amy den Typen kurz an. Alle anderen hatten wenigstens noch versucht ein Gespräch anzufangen, oder ein Kompliment zu machen. Aber so plump war noch keiner von ihnen gewesen,
"Ne du lass mal gut sein.", lächelte sie immer noch leicht verwirrt.
"Ach komm schon kleine. So nen geilen Typen wie mich bekommst du nie wieder."
Kleine? Hatte der sie grade wirklich kleine genannt?
Amy konnte es sich nicht verkneifen den Typen mit hoch gezogenen Augenbrauen zu mustern.
"Danke ich passe. Viel spaß noch beim weiter suchen. Findest bestimmt wen der betrunken genug ist." Hoppla. Das war dann wohl der Alkohol der aus ihr sprach. So schlagfertig war sie sonst eigentlich nicht.
"Hey Mäuschen pass auf was du sagst. Sonst muss ich dich noch übers Knie legen.", zwinkerte der Typ und griff dann über den Tisch nach Amys Hand.
Bevor er sie jedoch erreicht hatte knallte Malia ihre Faust auf seine ausgestreckte Hand so, dass er erschrocken zusammen zuckte und vor Schmerz los quietschte.
"Sie hat NEIN gesagt du Idiot. Verpiss dich also endlich sonst werd ich ungemütlich.", zischte Malia ihn an und durchbohrte ihn mit ihrem Blick.
Irgendwas vor sich hin wimmernd und seine Hand reibend zog der Kerl von dannen.

"Danke.", seufzte Amy und sah sich nochmal in dem, mittlerweile sehr gut gefüllten, Club um.
"Dafür bin ich doch da. Aber du musst endlich mal aufhören zu solchen Arschlöchern so nett zu sein."
"Ja ja ich weiß. Ich bin immer zu nett. Aber mal was anderes. Ich bin schon ganz misstrauig. Wir sind eine Woche hier und die Firma hat mich nicht ein mal angerufen."
"Und das ist auch gut so! DU verdienst endlich mal eine Auszeit. Genieße sie und denk nicht immer an die Firma."
"Ja ich weiß...aber wenn was schief läuft? Was, wenn Maria vergessen hat mein Meeting mit diesem Typen vom Altersheim abzusagen? Wenn der Auftrag flöten geht dann..."
"Amy jetzt reiß dich mal zusammen! Du bist die letzten Zwei Jahre mehr in der  Firma als zuhause. Und, wenn du am Wochenende da bist sitzt du den halben Samstag irgendwo im Haus am Laptop rum und beantwortest E-Mails. Was eigentlich Marias Aufgabe ist. Also tu dir selbst bitte endlich den Gefallen und hör auf zu grübeln ok?"
Amy seufzte. Malia hatte ja recht, aber es war schwer die Arbeit aus ihrem Kopf zu verbannen...grade weil sie sonst immer daran dachte, welche Projekte als nächstes anstanden und was für welche Aufträge gebraucht wurde.
"Ich weiß ja...aber du..."
"Nichts aber.", Malia wurde jetzt lauter. "Mensch Amy es reicht so langsam. Die Arbeit macht dich noch irgendwann kaputt. Und jetzt gib mir dein Handy."
Ohne auf eine Antwort zu warten griff Malia das Handy ihrer besten Freundin und schaltete es kurzerhand aus.
"Spinnst du? Ich muss doch erreich..."
"Du musst gar nichts. Du musst nur endlich mal deinen Urlaub genießen."
Mit diesen Worten packte sie Amys Handy in ihre eigene Handtasche.
"So. Das bekommst du erst wieder, wenn wir in unserem Appartement sind."
Amy kannte diesen Blick. Mit Malia war nicht mehr zu diskutieren. Egal wie sehr sie es versuchen würde.
"Weißt du was? Du hast recht.", sagte Amy entschlossen und kippe den Rest ihres Drinks auf Ex. "Ich bin 6.102 kilometer von Zuhause und der Firma entfernt. Die Arbeit kann mich jetzt einfach mal.
Malia grinste ihre beste Freundin an. "Warum nicht gleich so?", daraufhin kippte auch sie den Rest ihres Tequilas auf ex.
"Wenn die Musik nicht so schlecht wäre, würde ich jetzt wohl noch tanzen.", lachte Amy.
"Oh oh. Du scheinst langsam wirklich betrunken zu sein, wenn du schon tanzen willst."
Bevor sie antworten konnte standen auf einmal zwei große Kerle neben ihnen.

"Entschuldigung falls wir stören.", sagte eine sanfte Stimme.
Malia sah auf und sah genau in Eisblaue Augen.
"Sind die Plätze hier noch frei? Ihr werdet auch gar nicht merken, dass wir da sind."
Statt zu antworten starrte Malia den Typen einfach nur an.
"Klar setzt euch ruhig.", sagte Amy deshalb nur lächelnd und trat Malia unter dem Tisch gegen ihr Schienbein.
"Autsch. Äh ich meine Ja...klar setzt euch."
Die zwei Männer nahmen Platz und griffen sofort wieder das Gespräch auf, was sie anscheinend soeben noch geführt hatten.
"Amy?", fragte Malia leise, sodass die Männer sie nicht hören konnten.
"Ja ja kannst du beide haben.", grinste Amy, woraufhin ihre beste Freundin sich zufrieden lächelnd wieder nach hinten in die Bank sinken ließ.
"Aber irgendwie kommt mir der eine bekannt vor."
"Echt? Vielleicht hast du ihn ja mal aus dem Augenwinkel in der U-Bahn gesehen oder so."
"Nein ich glaub nicht...irgendwas mit...hm...keine Ahnung."
"Du kommst schon noch drauf. Aber mal was anderes. Was machen wir eigentlich Morgen?, fragte Malia jetzt und wandte den Blick, den sie eben noch durch die Bar hatte wandern lassen, wieder zu Amy.
"Naja ich denke nicht viel. Wir werden wohl erstmal verkatert aufwachen und dann gehts Nachmittags zum Football Spiel."
"Ach das war morgen?  Ich dachte erst übermorgen."
"Ne Übermorgen ist das Musical.", sagte die Jüngere und griff nach ihrem Glas. Nur um festzustellen, dass sie es ja eben ausgetrunken hatte.
"Ich geh mir noch einen holen. Willst du auch?", fragte sie an Malia gewandt.
"Ja nochmal nen Tequila sunrise."
Amy nickte und wollte grade aufstehen, als der Typ vor ihr sie auf einmal ansprach.
"Lass mal ich mach das. wollte eh grade Drinks holen.", etwas verdattert sah Amy ihn an.
"Ehm danke aber das ist nicht..."
"Versucht es bitte gar nicht erst. Wenn mein Bruder sich was in den Kopf gesetzt hat macht er es auch. Hoffnungsloser Gentleman halt.", seufzte der andere theatralisch. Was seinen Bruder zum schmunzeln brachte.
"Das war also ein Tequila Sunrise und ein..."
"Vodka RedBull."
"Kommt sofort.", zwinkerte er und machte sich auf den Weg zur Bar.
"Wow...das ist mal ne wilkommene Abwechslung zu den übrigen Typen hier.", sagte Malia während sie ihm neugierig hinterher sah.
"Ich sag ja...hoffnungsloser Gentleman. Ich bin übrigens Scott. Und der Gentleman ist Chris."
"Ich bin Amy.", lächelte diese und sah ihre beste Freundin dann auffordernd an, welche aber grade dabei war Chris hintern zu bewundern und uns relativ wenig Beachtung schenkte.
Die Augen verdrehend wandte sie sich wieder an Scott.
"Und die Dame neben mir, die wahrscheinlich gleich anfängt zu sabbern, wenn sie deinen Bruder weiter so angafft ist meine beste Freundin Malia."
Besagte löste sich dann auch mal von dem Anblick vor ihr, nur um Amy entgeistert anzusehen.
"Keine Panik. Er ist es quasi schon gewohnt."
"Glaub ich gerne.", murmelte Malia.
In dem Moment, in dem Amy etwas sagen wollte rief jedoch Chris von der Theke aus.
"Scotty? Hilfst du mir mal kurz?"
Bevor Scott reagieren konnte hob Malia die Hand und bedeutete ihm sitzen zu bleiben.
"Lass ich mach das schon. Ihr unterhaltet euch doch grade so gut."
Und schon war sie verschwunden.
"Herrjeh...der hat es ihr aber wirklich angetan.", murmelte Amy mehr zu sich selber als zu Scott, woraufhin der nur kicherte.
"Das klingt vielleicht Klischeehaft, aber normalerweise ist sie wirklich nicht so. Sie lässt normalerweise fast alle Kerle abblitzen."
"Na da kann mein werter Herr Bruder sich ja geehrt fühlen von zwei so hübschen Frauen beachtet zu werden."
Amy lächelte und sah sich wieder in der Bar um.
"Um ehrlich zu sein...viel Auswahl bleibt einem hier ja auch nicht. Genau genommen sitzt der einzige andere annehmbare Kerl grade vor mir."
"Und der ist in festen Händen und vom anderen Ufer.", seufzte er und sah entschuldigend zu ihr.
"Ich wusste, dass sie Sache irgendeinen Haken hat.", lachte die Junge Frau jetzt und sah wie sich Malia und Chris lachend von der Bar aus auf den Tisch zurück begaben.
"...und naja. So kam es, dass ich mitten in der Nacht nur in Unterwäsche durch die Straßen von Paris laufen musste um in mein Hotel zu kommen.", sagte Malia grade als sie am Tisch ankamen.
Chris lachte herzhaft und setzte sich wieder neben Scott.
"Das hätte ich zu gerne gesehen.", sagte er grinsend und zwinkerte Malia zu.
"Der Abend ist noch jung.", säuselte Malia und Amy sah aus dem Augenwinkel wie sie ihr Bein ausstreckte um mit ihrem Fuß über Chris Schienbein zu streichen.

Bevor Amy den blöden Spruch der ihr auf den Lippen lag tatsächlich aussprechen konnte, nahm sie einen großen Schluck von ihrem Drink. Dann wandte sie sich wieder an Scott, der belustigt zu ihr sah.
"Na dann auf einen schönen und für mich wohl geräuschvollen Abend.", seufzte sie und hielt ihr Glas Scott entgegen.
"Ich kann ihn auch wieder mit zurück nachhause nehmen."
"Bloß nicht. Das wird dann nur noch schlimmer -Keiner will mich. Ich hatte eEwigkeiten keinen Sex mehr. Ich bin schon dreißig-"
Scott sah belustigt zu Malia und seinem Bruder, die beide allerdings so vertieft in ihr Gespräch schienen, dass sie nichts mehr mit bekamen.

Der Abend wurde noch ziemlich lustig. Amy erfuhr, dass Scott aus Boston kam und vor einigen Jahren nach New York gezogen war. Er gab ihr Tipps was sie sich unbedingt noch ansehen sollte, was nicht unbedingt in jedem Reiseführer stand. Und sie nahm sich vor morgen früh zu diesem kleinen Café zu gehen, von dem er ihr erzählt hatte.
Auch Chris und Malia beteiligten sich nach kurzer Zeit an ihrem Gespräche, sodass sie alle vier viel spaß miteinander hatten.
Gegen zwölf Uhr jedoch verabschiedete sich Scott, der am nächsten Tag früh raus musste von allen.
Chris begleitete ihn noch vor die Tür und verschwand danach auf dem Klo, was Amy die Gelegenheit für eine kurze Lagebesprechung mit Malia gab.

"Also? Werde ich heute Nacht mit Kopfhörern schlafen müssen?", grinste sie.
"Weiß nicht. Vielleicht...vielleicht auch nicht."
"So wie ihr flirtet würde es mich nicht sonderlich wundern. Aber ich glaube ich gebe euch einen kleinen Schubser."
Auf den fragenden Blick ihrer besten Freundin hin seufzte sie und sah sich im Club um.
"Ich werde gleich abhauen denke ich. Dann habt ihr zum einen Zeit für euch und ich kann endlich wieder mal durchatmen."
"Und wo willst du hin?"
"Weiß noch nicht. Eventuell in ne kleine Bar. Oder ich ziehe einfach ein wenig durch die Gegend.
"Amy das ist doch Blödsinn! Du kannst nachts nicht alleine durch New York laufen.", beschwerte sich ihre Freundin.
"Malia du weißt ganz genau, dass ich  erstens, ganz gut auf mich selber aufpassen kann. Zweitens hier überall Menschen auf der Straße sind und mir drittens, wenn ich nicht in irgendeine Seitenstraße abbiege, andauernd eine Polizeistreife entgegen kommt. Und sollte ich keinen Bock mehr haben oder mir irgendwas komisch vorkommen, rufe ich mir ein Taxi und bin in zehn Minuten in unsere Wohnung ok?
"Ich weiß nicht...", doch in dem Moment kam Chris auch schon vom Klo wieder und bevor er sich setzen konnte stand Amy auf und trank den Rest ihres Drinks.
"So. Ich mach mich dann mal auf. Viel spaß noch ihr zwei. War schön dich kennen zu lernen Chris.", lächelte Amy ihm entgegen.
"Oh du gehst schon?", kam es etwas verwundert von besagtem Kerl.
"Ja ich muss dringend in der Firma anrufen und durch die Zeitverschiebung ist das alles nicht so einfach. Außerdem bin ich langsam aber sicher ziemlich müde.", lächelte sie und drehte sich dann zu Malia.
"Gibst du mir bitte noch mein Handy?"
"Malia zögerte. Ihr war die ganze Sache nicht wirklich geheuer, doch kannte sie den Blick ihrer besten Freundin und wusste, dass sie ab und an solche kleinen Auszeiten brauchte.
"Also gut.", seufzte diese dann auch geschlagen und nahm das Handy aus ihrer Handtasche.
"Danke."
Amy zog sie in eine Umarmung "Ich schreib wenn ich daheim bin. Mach nicht mehr lange...versprochen."
"Ok.", flüsterte Malia nur und ließ sie dann wieder los.
"Machs gut Amy. War wirklich ein toller Abend. Eventuell läuft man sich ja nochmal über den Weg.", sagte Chris und zog sie nun auch in eine Umarmung.
Sie konnte nicht umhin zu bemerken, wie durchtrainiert der Kerl zu sein schien, was sie wiederum grinsen ließ. Wusste sie doch, dass Malia auf genau solche Staturen stand.
Sie selber war da eher der -Nicht zu dick, nicht zu dünn, Muskeln ok aber bitte nicht zu viele- Typ.
"Naja eine Woche lang hast du ja noch Zeit uns zufällig wieder zu finden.", grinste sie und klopfte ihm kurz auf den Rücken.

Nachdem sie noch einmal schnell zur Toilette gehuscht war sah sie aus sicherer Entfernung nochmal zum Tisch an dem ihre beste Freundin mit Chris saß.
Die beiden saßen ziemlich nah beieinander und Chris flüsterte Malia anscheinend grade etwas ins Ohr. Diese bekam daraufhin große Augen und sah ihn etwas überrumpelt an. Er grinste kurz woraufhin Malia ihm nun etwas entgegnete.

Amy hörte nicht genau was die zwei besprachen, aber anhand ihrer Gesichtsausdrücke, konnte sie es sich denken. Sie bekam noch grade so mit, wie die zwei anfingen sich zu küssen, bevor die Menschenmasse ihr die Sicht versperrte und sie sich nun zum Ausgang begab. Grade aus dem Club getreten musste die Brünette erstmal durchatmen. Erst jetzt bemerkte sie, wie wenig Sauerstoff im Club gewesen war. Ihr Kopf wurde ein wenig klarer und sie sah sich um.
Trotz, dass es mittlerweile 00:15 Uhr war, waren die Temperaturen noch recht angenehm. Allerdings musste es wohl in der Zwischenzeit geregnet haben, denn auf dem Gehweg und der Straße waren immer mal wieder kleine Pfützen verteilt. Nachdem sie ihre High Heels kritisch beäugt hatte, seufzte sie und machte sich zu fuß auf den Weg zurück zum Hotel.

                                 ***

Eigentlich war es eine schöne Nacht. Es war angenehm warm und auf den Straßen war nicht sehr viel los. Allerdings sollte er halt auch eigentlich grade auf dem Sofa liegen und seine nächsten Projekte durch gehen. Stattdessen lief er jetzt mit dem Handy am Ohr durch die Straßen von NewYork.
"Ich weiß ja und ich kann mich nur immer wieder entschuldigen. Aber du weißt doch wie sie sind Jeremy."
"Ich verstehe trotzdem nicht, warum die mir das Zeug nicht einfach zuschicken können.", entgegnete er genervt, sah nach Links und Rechts, bevor er über die Straße lief.
"Das hat Versicherungstechnische und Datenschutz Gründe. Außerdem wollen sie noch Einzelheiten mit uns besprechen.", klang die Stimme seines Agenten aus seinem Handy.
"Sonst rufen die mich wegen jedem Kleinscheiß an, aber dafür muss ich wieder quer durchs Land fliegen und Persönlich vor denen sitzen? Was wollen die denn jetzt noch ändern? Wir haben das alles doch so oft durch gekaut."
"Das besprechen wir alles morgen okay? Ich muss jetzt los."

"Du kannst doch ni...Hallo?....Hallo?", fassungslos starrte Jeremy auf das Gerät in seiner Hand, dass nun wieder seinen Sperrbildschirm anzeigte.
"Vollidiot...", murmelte er wütend und blieb stehen.
Die ganze Woche lief schon so scheiße. Zuerst rief am Montag seine Ex Frau an, um ihm zu sagen, dass er die gemeinsame Tochter am Wochenende doch nicht bekommen würde, da sie Spontan in Urlaub fliegen wollten.
Dann hatte er die Absage für eine Rolle bekommen, die er wirklich gerne bekommen hätte. Sie würden doch jemand jüngeres suchen. Bei diesem Gedanken hatte er kurz und bitter aufgelacht. Klar er war mit seinen 45 Jahren nicht mehr der jüngste und damit hatte er an sich auch keine Probleme. Aber es war dann doch immer ein kleiner Knacks für sein Ego.
Nachdem er noch kurz auf sein Handy gestarrt hatte, packte er es zurück in seine Jackentasche und legte seinen Kopf in den Nacken. Er schloss die Augen und atmete tief durch.
"Aufregen bringt nichts Jeremy. Immer ruhig. Du gehst jetzt noch einen trinken und dann in dein schönes und warmes Bett.", flüsterte er zu sich selber.
Doch in dem Moment, als er sich umgedreht hatte um wieder zurück zu seinem Hotel zu gehen, stieß er mit jemandem zusammen.
Er blieb stehen, doch die Person vor ihm stolperte nach hinten und landete auf dem Boden.

"Kannst du nicht aufpassen?", fragte er genervt.
"Du stehst doch mitten im Weg rum.", sagte die Frau die vor ihm auf dem Boden saß.
Er sah zu ihr runter und seufzte kurz.

"Sorry. War ein langer Tag.",
"Schon ok.", murmelte sie und ließ sich von ihm auf die Beine ziehen.
Er hatte raue, aber sehr angenehme Hände und zog sie mit Leichtigkeit mit einer Hand auf die Beine. Erst jetzt sah sie  ihn genauer an. Er sah gut aus, verdammt gut sogar. Er trug eine dunkle Jeans, ein weißes Shirt und darüber eine schwarze Lederjacke.
Auch er musterte sie. Sie war dezent geschminkt. Es fiel beim ersten hinschauen kaum auf. Ihr dunkelbraunes Haar fiel ihr in Locken über die rechte Schulter und ihre Augen waren so dunkel, dass man ihre Pupillen kaum sehen konnte. Was allerdings auch an den Lichtverhältnissen auf der Straße liegen konnte.

"Ich bin übrigens Jeremy.", hörte er sich sagen, bevor er die Worte aufhalten konnte.
"Amy.", lächelte diese zurück und ließ nun auch seine Hand wieder los.
Sie wirkte immer noch recht genervt, allerdings bemerkte Jeremy ein kleines Lächeln, als sie ihm ins Gesicht sah.

Nun sah er sich suchend um.
"Bist du ganz alleine unterwegs?"
Sie nickte.
"Warum das denn?", fragte er verwundert und zog eine Augenbraue in die Höhe.
"Warum nicht?", kam sofort die Gegenfrage.
"Naja es ist mitten in der Nacht. Wir sind in New York, überall sind besoffene unterwegs. Da sollte keine Frau alleine unterwegs sein."
"Ach und nur weil ich eine Frau bin, kann ich mich also nicht selber verteidigen?", fragte sie mit hochgezogener Augenbraue.
"Ach quatsch doch nicht deshalb. Eher weil du grade umgekippt bist nur weil du gegen mich gelaufen bist. Und ich stehe noch wie du siehst. Wie eine Fliege die gegen eine Glasscheibe fliegt."
"Was heißt denn hier Fliege.", kam es gespielt empört von ihr zurück, allerdings konnte auch sie sich ein Lachen nicht ganz verkneifen.
"Ok dann eher Marienkäfer?"
"Wieso Marienkäfer?"
"Die sind süß und kommen auch nicht mehr alleine auf die Beine, wenn man ihnen nicht hilft.", grinste nun auch Jeremy zurück.

Amy boxte ihm leicht auf den Oberarm, was sie allerdings wieder ins schwanken brachte. Jeremy griff sofort wieder nach ihrem Arm und hielt sie grade noch fest.
"Scheiß Schuhe.", grummelte sie und sah auf den Boden.
"Liegts an den Schuhen oder am Alkohol?"
"Schuhe..."
"Sicher?", fragte er belustigt und ließ vorsichtig wieder ihren Arm los.
"Ich laufe sonst immer in Sneakern rum, und ich hatte heute nur vier Wodka RedBull."
"NUR Vier?", lachte er.
"Honey ich komme aus Deutschland. Wir sind da ein bisschen trinkfester als ihr."
"Ich sehs."
Bei dem Lächeln, dass er ihr zu warf musste Amy sofort mit lächeln.
"Komm mit und ich beweis es dir.", zwinkerte sie ihm zu.

Jeremy sah sie etwas erstaunt an, doch sah ihr Gesichtsausdruck so aus, als wäre sie selber von ihren eben Gesprochenen Worten Überrascht.
"Und wo solls hin gehen?", fragte er und konnte sich ein grinsen nicht verkneifen.
Amy, die jetzt wohl doch etwas nervös wurde fing an an ihrem Armband zu spielen.
"Äh naja...an sich würde ich vorschlagen, wir suchen uns eine Bar. Von Clubs hab ich fürs erste mal die Schnauze voll. Allerdings will ich endlich aus diesen Schuhen raus und ich glaube du hast mich eben in eine Pfütze geschubst."
"Ich hab dich nicht geschubst!", gab er gespielt empört von sich. "Aber dreh dich mal um."
Er griff ihre Hand, damit sie nicht nochmal schwankte.

"Und?", fragte Amy nachdem Jeremy bestimmt zehn Sekunden nichts gesagt hatte.
"Hm? Achso ja. Sieht nach Pfütze aus."
"Und du hast jetzt so lange gebraucht um das festzustellen?"
"Nein...hab nur die Aussicht genossen.", wieder war da dieses schelmische grinsen.
"Und zu welchem Urteil bist du gekommen?", das Spiel konnte sie wohl auch spielen.
"Hm...Ich würde sagen Acht."
"Nur Acht? Ist das dein Ernst?"
Er zuckte mit den Schultern. "Hier herrschen nicht grade die besten Lichtverhältnisse."
"Gute Ausrede.", beide lächelten sich an.

"Also ich für meinen Teil werde mich jetzt mal auf den Heimweg machen und hoffen, dass mich die Schuhe nicht umbringen.", seufzte sie Theatralisch.
"Ruf dir doch ein Taxi."
"Doch nicht für 15 Minuten Fußweg."
"Na dann muss ich dich wohl begleiten. Was wäre ich denn für ein Gentleman, wenn ich eine Lady um diese Uhrzeit alleine durch New York laufen lasse."
"Einer der Frauen in Pfützen schubst?"
"Das ist eine unverschämte Unterstellung!" gab Jeremy gespielt empört zurück und folgte ihr.

Nach ein paar Schritten, oder in Amys fall Rumgeeiere, schüttelte Jeremy lachend den Kopf.
"Du läufst echt selten in Heels oder?"
"Merkt mans?", fragte sie leicht gequält. Ihre Füße schmerzten wohl mittlerweile bei jedem Schritt.
"Etwas. antwortete Jeremy und bot ihr seinen Arm an, in den sie sich sofort dankend einhakte.
Nach ein paar Minuten die sie schweigend nebeneinander gelaufen waren, ergriff Jeremy wieder das Wort.
"Machst du das eigentlich öfter?
"Was meinst du jetzt genau?"
"Nachts alleine durch die Stadt laufen...und fremde Männer umrennen?"
"Zum ersten ja und zu der Sache mit den Männern...DU hast MICH umgerannt."
"Ich habe gestanden.", gab Jeremy trocken zurück.
"Ok...hast mich erwischt. Ich springe heiße Typen immer direkt an. Spart einem die peinliche Stille am Anfang.
Jeremy lachte auf. "So so sie findet mich also heiß."
Amy lief rot an, was man bei dem schlechten Licht allerdings nicht sehen konnte.
"Naja ich fand dich heißer als du meinen Hintern noch nicht beleidigt hast."
"Würde ich niemals tun. Erst recht nicht bei einer Frau von deinem Kaliber."
"Mein Kaliber?"
"Jetzt guck nicht so ungläubig. Dein Freund sagt dir doch bestimmt andauernd wie heiß du bist. Und wenn nicht, dann mach bitte sofort Schluss."
"Hätte ich einen Freund, dann würde ich nicht versuchen mit dir zu flirten."

Bingo. Jeremy wollte testen wie weit er gehen konnte. Er war nicht der Typ Mann der jede Nacht eine andere brauchte, aber zum einen hatte er schon Ewigkeiten keine Frau mehr gehabt und zum anderen...was gab es besseres zum Stress abbauen, als einen ONS. Noch dazu mit einer Frau, die nicht nur heiß, sondern auch sympathisch ist.
Er beugte sich also zu ihr und flüsterte in ihr Ohr.
"Also hab ich nichts zu befürchten wenn ich das hier mache?", seine Stimme war rau und tief und er sah wie sie Gänsehaut bakam, kurz bevor er leicht in ihr Ohrläppchen biss und danach ihren Hals küsste.
Amy verschlug es kurz die Sprache. Aber gut. Wenn er spielen wollte...konnte er haben.
"Unter normalen Umständen, hätte ich dir eine geklebt.", sagte sie und versuchte ihre Stimme fest klingen zu lassen, was ihr allerdings nur bedingt gelang.
"Und unter den gegebenen Umständen?"
"Ist mir klar, dass du das jetzt gerne wüsstest."
"Natürlich."
"Ich muss dich leider enttäuschen.", seufzte sie und deutete nach rechts.
Sie standen vor einem Hochhaus unweit vom Timesquare.
"Da macht sie mich neugierig und will mich dann schon verlassen.", sagte er gespielt beleidigt und zog einen Schmollmund, was Amy allerdings wieder schmunzeln ließ.
"Wer sagt denn war von verlassen? Schließlich muss ich dir noch beweisen, dass mein Hintern mindestens eine neun ist."
"Und wie genau willst du mir das beweisen?", fragte er mit einer tiefen, rauen Stimme und einem dreckigen Grinsen.

                             ***

Amy zog ihn an dem Kragen seiner Jacke zu sich und flüsterte in sein Ohr.
"Komm mit und finds raus. Vielleicht beweis ich dir noch ganz andere Sachen."
Jeremy knurrte leise, griff nach ihrer Hand und zog sie zum Eingang.
"Welches Stockwerk?", fragte er und steuerte das Treppenhaus an.
"Penthouse."
Prompt wechselte Jeremy die Richtung und steuerte den Aufzug an, was Amy glucksen ließ.
"So wenig Ausdauer?", fragte sie belustigt.
"Baby für mich ist das kein Problem.", sprach er und drückte auf den Knopf am Aufzug.
Er legte einen Arm um Amys Hüfte und zog sie so ruckartig an sich ran, dass Amy leicht keuchte als sie gegen seine Brust fiel. Sie spürte seinen erhöhten Herzschlag an ihrer Brust und seinen heißen Atem an ihrem Hals als er in ihr Ohr flüsterte.
"Aber ich will ja nicht, dass du schon nach der ersten Runde keine Power mehr hast und mich anbettelst aufzuhören, weil du nicht mehr kannst."
In dem Moment gingen die Fahrstuhltüren auf und Jeremy drückte Amy rückwärts hinein. Gott sei dank waren sie die einzigen hier drin.
Ohne den Blickkontakt zu lösen fummelte Amy die Karte für die Penthouse Wohnung aus ihrer Tasche und schob sie in den dafür vorgesehenen Schlitz.
"Versprich mir nichts, was du nicht halten kannst.", antwortete sie schon leicht keuchend.

In Jermeys Augen blitzte etwas auf und er presste Amy gegen die Wand.
"Würde ich niemals tun."
Kaum hatte sich die Fahrstuhltür geschlossen überbrückten beide die letzten Zentimeter die ihre Lippen voneinander getrennt hatten.
Jeremys rechte Hand fuhr über Amys Hüften langsam ihren Oberschenkel hinab und Amy spürte deutlich, wie die Beule in Jeremys Hose immer größer wurde.
Als sie begann seinen Gürtel zu öffnen, packte Jeremy ihre Handgelenke und pinnte sie mit seiner linken Hand über ihrem Kopf fest, was ihr eine erschrockenes keuchen entlockte.
"So einfach mach ichs dir nicht.", knurrte er und bis ihr leicht in den Hals während er mit seiner rechten Hand zwischen ihre Beine fuhr.
Er musste gar nicht erst suchen, sondern fand sofort den Punkt der Amy unweigerlich aufstöhnen ließ.
-Verdammt der Kerl weiß was er tut...und wie er das weiß.- dachte sich Amy als die Türen  vom Fahrstuhl auf gingen.
Jeremy zog seine Finger wieder zurück und packte Amy am Hintern. Er hob sie hoch und sie klammerte direkt ihre Beine um seine Hüfte.
"Links rum...dann zweite Tür rechts." keuchte Amy und rieb ihr Becken so gut es eben ging an seinem Schritt, was nun wieder ihn aufstöhnen ließ.
Jeremys Jacke und Schuhe blieben bereits im Eingangsbereich liegen. Sein T-Shirt und ihr Kleid blieben im Wohnzimmer zurück. Sie schafften es nicht mal mehr ins Bett...naja zumindest nicht für die erste Runde.



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Kleine Anmerkung am Schluss. Es mag zwar nicht danach aussehen aber es handelt sich tatsächlich eher um eine Slow Burn Story. Einfach weiter lesen und überraschen lassen :)
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