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The diary of Lexa kom Trikru

GeschichteRomance, Fantasy / P16 / FemSlash
Anya Clarke Griffin Lexa Lincoln Octavia Blake Raven Reyes
01.02.2021
17.02.2021
3
3.486
3
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01.02.2021 826
 
Lexa POV

Seit meinem fünften Lebensjahr war ich nicht mehr in TonDC. Das ist nun 12 Jahre her. Eigentlich hatte ich nicht vor hierher zu ziehen, doch ich brauchte einen Zufluchtsort. In Polis ist mir die Decke auf den Kopf gefallen. In einem solchen Vorort spricht sich schnell mal etwas herum. Auch den ganzen bemitleidenden Blicke wollen ich entfliehen. Ich konnte nicht mit dem Gedanken leben, dass ich hätte mehr für meinen kleinen Bruder Aden tun können. Ich hätte ihn vor dem Azgeda-Clan beschützen müssen. Nur, weil der Alpha Nia meinen Clan und mein Revier übernehmen wollte. Hätte ich nur meine Stellung aufgegeben. Dann wäre er vielleicht noch am Leben. Ich werde es mir nie verzeihen, dass ich ihn nicht beschützen konnte.
Doch nun, nach einem Jahr wollte ich neu anfangen. In einer neuen Stadt, ohne Rudel und ohne Verantwortung. Und das tat ich auch.
Ich stieg von meiner schwarzen Yamaha R6 und blickte mich um. Rund um mein zukünftiges Zuhause war ein großer und dichter Wald. Perfekt zum Rennen. Und außerdem war es perfekt für meine Art. Man ist ungestört und frei.
Ich begab mich in meine Villa, welche seit Generationen im Familienbesitz ist. Da ich durch den plötzlichen Aufbruch nicht wirklich viel Gepäck bei mir hatte, war es nicht schwer mich einzurichten.
Ich begab mich in mein Zimmer im ersten Stock und packte meine Sachen aus. Da es eine lange Reise war, musste ich erst einmal etwas essen. Daher begab ich mich in die Küche und schaute in den Kühlschrank. Doch da seit 12 Jahren keiner mehr in diesem Haus war, befand sich nicht darin. Das heißt ich sollte erst einmal einkaufen gehen. Da es schon relativ spät war, musste ich mich etwas beeilen. Ich schnappte meinen Rucksack und schwang mich auf mein Motorrad.
Ich fuhr solang durch die Stadt, bis ich endlich einen Supermarkt fand. Nachdem ich mein Baby auf dem Parkplatz geparkt hatte, begab ich mich in den Laden. Das Wichtigste, was ich brauchte war Fleisch. Und da ich einen ordentlichen Appetit besaß, auch reichlich davon. Ich besorgte ungefähr 5 Kilogramm Fleisch, ein bisschen Gemüse und etwas Wasser.
Mit meinem Einkauf begab ich mich dann zur Kasse, wo mich ein wunderschönes Paar blaue Augen anblickten. Ich legte die Sachen auf das Band, konnte aber meinen Blick nicht von der Blondine lassen. Ein Räuspern ließ mich aus meiner Starre erwachen.
„Ähm … Entschuldigung. Ich wollte Sie nicht so anstarren. Ich habe nur noch nie so schöne blaue Augen gesehen.“
Auf den Wangen der Kassiererin bildete sich ein leichter roter Schleier. Sie lächelte mich schüchtern an.
„Ach …. Ähm … schon gut. Danke.“
Sie blickte mich immer wieder schüchtern an und lächelte.
„Ein solches Kompliment hat mir auch noch nie jemand gemacht.“
Nach einer kurzen Pause sprach sie weiter. „Wie dem auch sei. Das wären dann … 37,45 €.“
Ich kramte mein Portmonee aus meiner Hose und gab ich das Geld. Während sie das Wechselgeld zusammensuchte, fragte sie mich: „Ich habe Sie hier noch nie gesehen. Sind Sie neu hier, wenn ich fragen darf?“
Ich lächelte sie an, während ich das Wechselgeld zurück in mein Portmonee steckte.
„Ja ich bin neu hier. Gerade erst hergezogen. Brauche erst mal eine Pause von der großen Stadt. Etwas Landluft wird mir bestimmt gut tun.“
Ich packte mein Portmonee wieder in meine Hosentasche und nahm die Einkäufe vom Band.
„Ich muss jetzt aber leider schon gehen. Ich hätte mich gern länger mit einer so hübschen Frau wie Ihnen unterhalten. Doch Morgen wird ein langer Tag für mich. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder.“ Mit einem Grinsen auf dem Gesicht verschwand ich aus dem Laden und fuhr wieder nach Hause.
Als ich dort ankam, verräumte ich die Einkäufe und begann damit, Essen zu kochen. Nach dem Abendbrot hatte ich das Bedürfnis, mich auszupowern. Ich begab ich in den Keller, wo sich ein komplett ausgebauter Trainingsraum befand.
Nach 2 Stunden intensiven Trainings fühlte ich mich kein bisschen besser. Daher beschloss ich durch den Wald zu rennen. Ich begab mich nach oben, zog meine Sachen aus und verwandelte mich. Und zwar in einen eleganten schwarzen Wolf. Als ich den ersten Schritt in die Natur machte, merkte ich, wie plötzlich die ganze Last, welche ich die ganze Zeit auf meinen Schultern getragen habe, von mir ab fiel.
Voller Erleichterung begann ich zu rennen. Immer schneller und schneller, bis ich inmitten einer Lichtung stand. Ich bewegte mich nicht und lauschte nur dem Klang der Natur. Ich hörte die Rehe, welche durchs Unterholz streiften. Ich nahm den Wind wahr, welcher durch das Blätterdach des Waldes wehte. In solchen Momenten wird einem erst richtig bewusst, wie wunderschön die Natur eigentlich ist.
Mein Blick richtete sich gen Himmel und ich konnte den Drang nicht unterdrücken den Mond anzuheulen. Aus irgendeinem Grund fühlte ich mich befreiter. Nach 3 Stunden im Wald kehrte ich nach Hause zurück. Da es bereist nach Mitternacht war und ich noch effizient 7 Stunden Schlaf bekommen würde, begab ich mich direkt ins Bett.
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