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Best Friends forever Teil 3 - En Leben voller Abenteuer

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
30.01.2021
17.05.2021
55
60.415
4
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Dieses Kapitel
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09.04.2021 1.064
 
Eine Stunde später betreten Nick und Riku die Chirurgische Station des Krankenhauses. Sie klopfen kurz an und betreten dann das Zimmer, in dem Jenna Rajamaa liegt. Ihr Mann Tammo sitzt neben ihr am Bett. „Nick, Riku, setzt euch zu uns.“ „Was ist passiert?“ „Jenna hat eine Stufe auf der Treppe übersehen und ist gestürzt. Dabei hat sie sich den Schenkelhals gebrochen. Sie wurde operiert und jetzt muss es wieder zusammenwachsen. Sie hat alles gut überstanden.“ Riku atmet erleichtert durch. „Wir wollten sowieso noch mit euch reden. Die Wohnung ist wirklich wunderschön, aber für uns nicht mehr geeignet. Wir haben uns umgesehen und uns entschieden, in ein betreutes Wohnen zu ziehen.“ „Das verstehen wir und wir helfen euch natürlich.“ Nick und Riku setzen sich auf die andere Seite des Bettes. Jetzt wacht auch Jenna wieder auf und lächelt die beiden an. „Hab ich doch richtig gehört.“ „Mama, was machst du denn für Sachen. Du hast uns einen schönen Schrecken eingejagt.“ „Tut mir leid, nur wollen meine alten Knochen nicht mehr so, wie ich gerne möchte. Hat Tammo es euch schon gesagt?“ Beide nicken. „Wir verstehen euch. Habt ihr schon was gefunden?“ „Ja, in Espoo ist eine wunderschöne Anlage. Wir haben auch schon einen Antrag eingereicht.“ „Ich drücke euch die Daumen. Können wir euch da auch besuchen?“ „Natürlich Riku. Ihr könnt jeder Zeit vorbeikommen. Du siehst aber auch nicht gut aus, Riku. Was ist mit dir? Geht es dir immer noch nicht besser?“ Riku lächelt leicht. „Doch, mir geht es schon besser. Bin aber immer noch eine Woche krankgeschrieben und am Freitag sehen wir weiter. Liegt wohl daran, dass ich einen ziemlichen Schreck bekommen habe, als das Krankenhaus bei uns anrief und sagte, dass du hier liegst. Mach dir keine Sorgen, ich passe gut auf mich auf. Samu und Melina kommen am Montag vorbei, sie wollen euch noch etwas erzählen. Morgen sind nur ihre Eltern zu Besuch und haben sie auch volles Haus.“ „Darauf freue ich mich. Bestimmt wollen sie mir sagen, dass wir noch einen Urenkel bekommen.“ Riku lacht. „Wie kommst du darauf?“ „Wenn sie alle einladen, ist es etwas Wichtiges. Außerdem habe ich es Melina angesehen. Verrate mich aber nicht.“ „Nein, versprochen. Du solltest dich wieder ausruhen. Wir kommen Morgen noch einmal vorbei. Dann bringe ich auch Kira und Linnea mit.“ „Darauf freue ich mich. Nehmt Tammo auch mit. Vielleicht kann er ja bei euch bleiben, bis ich wieder raus bin. Alleine verhungert er mir sonst.“ Nick und Riku lachen. „Ja, wir nehmen ihn mit.“ „Ich kann gut selbst für mich sorgen.“ „Ach, rede keinen Unsinn. Du hast noch nie in deinem Leben was gekocht. Und jetzt geh mit.“
Wieder zurück erzählen sie den anderen was los ist. Alle sind erleichtert, dass es nichts Schlimmes ist. Nick und Eve nehmen Tammo mit zu sich nach Hause und Riku hilft Samu noch etwas beim Aufräumen. Kira ist mit der Kleinen schon nach unten. „Du solltest auch runtergehen und dich ausruhen. Du siehst müde aus.“  „Es geht. Es ist nur, ich habe immer noch ein ungutes Gefühl. Was, wenn mit Oma heute Nacht doch noch …“ „Rick, es wird alles gut. Morgen fahrt ihr wieder hin und du wirst sehen, ihr geht es gut. Immerhin hat sie Opa noch ganz gut im Griff.“ „Ja, das stimmt. Sie ist so gut drauf wie immer.“ „Mach dir keine Sorgen.“ „Ich versuche es. Brauchst du noch Hilfe?“ „Nicht von dir. Du gehst auch runter und ruhst dich aus. Noch bist du nicht hundertprozentig fit.“ „Okay, ich geh ja schon. Alles gut für euch morgen.“ „Du verheimlichst mir noch was. Raus mit der Sprache.“ „Nein, ich habe versprochen nichts zu sagen.“ „Sie weiß es. Habe ich recht? Sie hat es irgendwie herausgefunden.“ „Ich weiß nicht wovon du redest.“ „Ja, ja, dich habe ich auch durchschaut.“ „Ich gehe jetzt. Kommst du morgen Abend vorbei und erzählt mir, wie es gelaufen ist?“ Samu nickt und Riku geht runter zu Kira.
Am nächsten Nachmittag kommen Melinas Eltern vorbei. Sie begrüßen ihre Tochter mit einer Umarmung und reichen Samu die Hand. So richtig warm geworden sind sie nie. Melinas Eltern haben immer gehofft, dass ihre Tochter sich doch noch einen anderen sucht und die heimliche Hochzeit haben sie Samu auch nicht verziehen. „Kommt doch rein. Möchtet ihr einen Kaffee oder lieber Tee?“ „Einen Kaffee, wenn es keine Umstände macht.“ „Mama, setzt euch doch erst einmal. Wir wollen euch noch etwas erzählen.“ Melina zieht Samu mit zur Couch. „Also, wir bekommen ein Baby.“ Ihre Eltern schauen sie an. „Jetzt schon? Ist es nicht noch etwas früh? Was ist mit deiner Ausbildung? Du bist doch noch nicht fertig.“ „Im Grunde bin ich fertig, habe eine feste Anstellung und nur eine Zusatzausbildung für die Intensivstation begonnen. Diese kann ich, wenn ich möchte, nach meiner Elternzeit wiederholen. Mein Chef sieht darin kein Problem und ich kann nach der Elternzeit sofort wieder dort anfangen. Samu hat ebenfalls seine Ausbildung abgeschlossen und eine feste Anstellung auf der Kinderstation. Wir haben beide ein regelmäßiges Einkommen und sind auf keine Hilfe von euch angewiesen. Für die Wohnung brauchen wir keine Miete zahlen, sondern nur die Nebenkosten die so anfallen. Wie du siehst, gibt es keinen Grund, warum wir kein Kind bekommen sollten. Außerdem war es nicht geplant und auch für uns eine Überraschung. Aber wir freuen uns. Und bevor du wieder mit der Hochzeit anfängst. Ja, wir haben einfach so auf dem Standesamt geheiratet. Es waren nur Riku und Kira mit, weil sie unsere Trauzeugen waren. Auch Samus Eltern waren nicht dabei. Wir holen im Sommer die Hochzeit nach und machen zusammen mit Riku und Kira eine Doppelhochzeit. Mit dem Pastor ist bereits alles abgesprochen und auch für die Feier ist alles geregelt. Da von meiner Seite sowieso nur ihr kommt, ist das kein Problem.“ Samu sieht Melina überrascht an, hält sich aber zurück. Melinas Vater steht auf und nimmt seine Tochter in den Arm. „Wir freuen uns für euch.“ Ihre Mutter will noch etwas sagen, aber der Blick von ihrem reicht aus und sie sagt lieber nichts. „Aber eine Bedingung habe ich. Ich führe dich zum Altar.“ Melina lächelt. „Natürlich Papa.“ „Ich habe da auch noch eine Bedingung.“ „Und welche Mama?“ „Ich komme mit, wenn du dein Brautkleid kaufst.“ „Mama ich …“ „Keine Widerworte. Du heiratest schließlich nur einmal und das in einem weißen Brautkleid.“ „Na gut, überredet. Aber wir sollten den Bauch mit einplanen.“ „Da mach dir mal keine Sorgen.“
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