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Best Friends forever Teil 3 - En Leben voller Abenteuer

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
30.01.2021
17.05.2021
55
60.415
4
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Dieses Kapitel
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06.04.2021 1.083
 
Später am Abend bringt Kira die Kleine ins Bett und legt sich ebenfalls hin. Riku wird dadurch wach und sie lächelt ihn an. „Schlaf weiter.“ Riku nickt und zieht sie in seine Arme. Kira löscht das Licht und ist glücklich, endlich wieder in Rikus Armen zu liegen. Linnea meldet sich ein paarmal in der Nacht. Riku wacht zwar auch immer mit auf, schläft aber recht schnell weiter. Am Morgen beobachtet er lächelnd Kira mit der Kleinen auf dem Arm. Sie lächelt ihn an. „Was ist?“ „Das habe ich vermisst.“ „Wie fühlst du dich?“ „Im Moment ganz gut.“ „Das klingt gut. Ich mache gleich Frühstück und rufe dich dann.“ „Ist Samu noch hier bei uns?“ „Ja, sie haben die Nacht noch einmal im Gästezimmer geschlafen.“ „Danke für deine Hilfe gestern.“ Kira zieht eine Augenbraue hoch. „Was meinst du?“ „Ohne dich wäre ich wieder im Krankenhaus. Ist es okay für dich, wenn ich heute im Bett bleibe?“ Kira nickt. „Natürlich, ich versorge dich auch hier unten. Ich möchte vor allem, dass du wieder ganz gesund wirst.“ „Ich auch. Falls Papa heute noch einmal vorbeikommt, kannst du ihn bitte wegschicken? Ich möchte erst wieder ganz fit sein, bevor ich mit ihm rede. Das gestern hat mir gezeigt, dass ich noch lange nicht fit bin.“ „Klar, er wird es verstehen. Ich denke auch nicht, dass er vorbeikommen wird. Samu war gestern noch mal bei ihm und hat ihm gehörig die Meinung gesagt.“ „Das kann ich mir vorstellen.“ Kira gibt ihm einen Kuss. „Ich gehe dann mal die Kleine anziehen und Frühstück machen. Ruh dich aus.“
Riku bleibt den restlichen Tag im Bett und schläft sehr viel. Samu kommt öfter zu ihm, um sein Fieber zu kontrollieren. Die Temperatur ist immer noch bei 38,2°C und am liebsten würde er Riku wieder zurück ins Krankenhaus bringen, doch Kira und Melina können ihn vom Gegenteil überzeugen. Am nächsten Tag ist Rikus Fieber dann auch weg. In den nächsten Wochen erholt er sich immer mehr. Schläft viel und lässt alles ganz ruhig angehen. Riku muss regelmäßig zu seinem Hausarzt zur Kontrolle und merkt selbst, dass es noch nicht so ganz hundertprozentig gut ist. Mitte Februar kommen Sami und Nina mit ihrem Nachwuchs zu Besuch. Heute ist auch für Riku ein Tag, an dem er sich endlich richtig gut fühlt und nicht so schnell K.O. ist wie an den anderen Tagen. Er öffnet Sami und Nina die Tür und umarmt die beiden. „Hey, du siehst gut aus, besser als beim letzten Mal.“ Riku lächelt. „Ja, fühle mich auch besser.“ „Ja, und ich muss ihn ein wenig stoppen. Noch ist er zwei Wochen krankgeschrieben.“ Riku verdreht leicht die Augen. „Das habe ich gesehen, Herr Rajamaa. Bevor ihr euch auszieht, was haltet ihr von einem Sparziergang?“ Sami und Nina nicken. „Ja, bis zur nächsten Flasche haben wir noch ungefähr zwei Stunden. Er bekommt ja schon den ersten Brei zum Mittag. Heute hat er alles aufgegessen und brauch die Flasche danach nicht mehr.“ „Wow, die Zeit vergeht echt schnell. Linnea ist auch schon fast zwei Monate alt. Riku und sie sind unzertrennlich.“ Riku kommt mit der Kleinen auch wieder auf den Flur. Er hat Kiras Worte gehört. „Liegt wohl daran, dass ich in den letzten Wochen sehr viel mit ihr gekuschelt habe. Was Anderes durfte ich ja nicht machen.“ Kira gibt ihm einen Kuss. „Stimmt, du hast aber auch selbst gesagt, dass mehr nicht möglich ist.“ „Da gebe ich dir recht und ich bereue keinen Tag. Lass uns losgehen, bevor die Kleine Maus wieder Hunger bekommt.“ Kira und Riku ziehen sich ihre Jacken an und zusammen machen sie sich auf den Weg. „Warst du zwischendurch mal draußen?“ „Nein, heute ist der erste Tag, an dem es mir so richtig gut geht und ich mir einen Spaziergang zutraue. Ich hätte nie gedacht, dass es mich so umhaut. War wohl doch alles etwas viel.“ „Ja, du hast dir echt viel aufgeladen. Arbeiten, Haushalt schmeißen, Essen kochen, Kira versorgen und dann auch noch dein Studium, bei dem du dir alles selbst erarbeiten musstest. Es war nur eine Frage der Zeit. Nina hatte es ihrem Vater erzählt und der war darüber sehr besorgt und auch ihre Mutter hat sich Sorgen gemacht.“ „Kann ich mir bei den beiden gut vorstellen. Sie haben mir nicht nur einmal das Leben gerettet. Ohne Ninas Mutter wäre ich so manches Mal echt verzweifelt und hätte es nicht geschafft. Ich habe auch daraus gelernt. Kiras Eltern übernehmen die Kosten für die Babyausstattung, darauf haben die beiden bestanden. Sie wollten Kira erst jeden Monat Geld überweisen, aber das wollte sie nicht. Also haben wir uns mit den beiden so geeinigt. Für die Ausbildung bekomme ich auch Geld und Mama und Klaus helfen aus, wenn etwas fehlt. Wir sollen ihnen außerdem einmal in der Woche eine Einkaufsliste schicken und sie besorgen dann alles.“ „Klingt so, als hättest du endlich eingesehen, dass du nicht alles allein schaffen kannst.“ „Ja, das habe ich. Allerdings mal wieder auf die harte Tour. Es hat noch eine Woche gedauert, bis wir Samu endlich überzeugen konnten, wieder nach oben in seine Wohnung zu ziehen.“ „Ich weiß, aber ich kann ihn auch verstehen. Ihr habt einiges zusammen durchgemacht und ich kann mich noch gut an unseren Schüleraustausch erinnern. An den Abend, als er mit Fieber im Bett lag und eine wahnsinnige Angst um dich hatte. Er hat dich einfach zu oft fast verloren. Und dein Fieber ist echt beängstigend.“ Riku nickt. Er kann seine Freunde gut verstehen. Auch ihm geht es nicht anders. Der Arzt hatte ihm erklärt, was sie vorhaben und dass es nicht anders geht. Und wenn das auch nicht hilft, dann wären sie noch einen Schritt weitergegangen.
Nach einer halben Stunde sind sie wieder zurück und Kira kocht für alle Tee und Kaffee. Sie genießen den Nachmittag zusammen und am Abend gesellen sich auch Samu und Melina dazu. Als alle weg sind, setzt sich Kira wieder zu Riku auf die Couch. „Wie fühlst du dich?“ „Es geht, etwas müde, aber ansonsten ganz gut. Du kannst mich wieder etwas mehr belasten.“ „Und wie sieht es mit einer bestimmten Sache aus? Meine Ärztin hat heute wieder grünes Licht gegeben.“ Riku lächelt. „Klingt verlockend, aber ich denke, wir sollten langsamer anfangen, obwohl ich nichts lieber als das tun würde.“ Kira gibt ihm einen Kuss. „Das ist okay für mich. Ich möchte dich nicht überfordern und riskieren, dass du einen Rückfall bekommst. Ich liebe dich, Rick.“ „Ich liebe dich auch. Gib noch ein paar Tage und dann können wir es gerne nachholen.“
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