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Best Friends forever Teil 3 - En Leben voller Abenteuer

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
30.01.2021
14.08.2022
180
189.413
6
Alle Kapitel
183 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
06.08.2022 954
 
Riku schließt die Tür und setzt sich im Wohnzimmer auf die Couch. Er versteht das Problem nicht. Alte Bilder anschauen kann doch lustig sein, warum solch ein Theater daraus machen? Nur weil Melina das Album rausgesucht hat, als sie Samu kennengelernt hat? Gut, die Zeit war nicht gerade die beste, aber das gehört doch zu seinem Leben dazu. Also warum dieses Theater? Er hört Schritte auf der Treppe und sieht Linnea ins Zimmer kommen. „Ich dachte du wolltest wieder zurück?“ „Ja, aber ich habe es mir doch anders überlegt.“ „Habt ihr euch gestritten? Du und Onkel Samu?“ Riku nickt. „Worüber?“ „Um alte Fotos. Aber egal, das wird schon wieder.“ „Kommt Mama bald wieder?“ „Ich weiß nicht. Warum fragst du?“ Linnea beißt sich auf die Unterlippe. Ihr ist es peinlich, ihren Vater zu fragen. Doch versteht sie auch sie. „Ach so, unten im linken Schrank findest du welche.“ Linnea wird leicht rot. „Danke. Woher weißt du das?“ „Das frag ich mich auch immer wieder.“ Riku lacht und nun muss auch Linnea lachen. Sie gibt ihrem Papa noch einen Kuss und verschwindet wieder nach oben.
Gegen zehn kommt auch Kira mit den Zwillingen nach Hause. „Ab ins Bett jetzt. Es ist schon spät und ihr seid müde. Keine Diskussion.“ Riku lächelt und geht Kira mit den Zwillingen helfen. Als die beiden endlich im Bett sind setzen sie sich unten ins Wohnzimmer. „Warum bist du gegangen?“ „Damit ihr euch die Bilder ansehen könnt und Samu keinen Grund mehr hatte, dies zu verbieten.“ „Ist das nicht ein bisschen kindisch?“ Riku zuckt nur mit den Schultern. „Melina hatte mir zuerst ein Foto von eurer ersten Silvesterparty gezeigt.“ „Muss komisch für dich gewesen sein.“ „Nein, eigentlich nicht. Man hat gesehen, dass es dir schon nicht gut ging.“ „Aber auf den späteren Fotos hat man es noch mehr gesehen.“ Kira nickt. „Aber sie hatte auch Fotos, auf denen du so richtig schön gelacht hast.“ Riku zieht die Augenbrauen hoch. „Wirklich?“ Kira nickt. „Und welche waren das? Drei Jahre später sicher.“ „Nein, eins war kurz nach Samus Geburtstag, im selben Jahr. Ihr hattet eure Unterhosen auf dem Kopf.“ „Das hat sie fotografiert?“ „Ja, Samu war genauso überrascht.“ „Glaub ich, wir haben es nicht mitbekommen. Aber Melina hatte schon immer ein gutes Talent, Fotos im richtigen Augenblick zu machen. Schön, wenn ihr noch einen schönen Abend hattet.“ „Ja, nur er wäre noch schöner gewesen, wenn du da gewesen wärst.“ „Das nächste Mal. Lass uns auch schlafen gehen.“ Kira nickt und sie gehen hoch ins Schlafzimmer.
Am nächsten Morgen klingelt Samu bei Riku. „Hey, Rick, kann ich mit dir reden? Draußen im Garten?“ Riku nickt und folgt Samu in den Garten. Dort auf dem Tisch liegt das Fotoalbum von gestern. „Es tut mir leid, ich habe kindisch reagiert. Es ist nun mal deine Vergangenheit und natürlich gibt es auch Fotos aus der Zeit. Ich hätte ehrlich sein müssen. Ich wollte diese Fotos nicht sehen. Sie erinnern mich immer daran, dass ich dich fast für immer verloren hätte.“ „Das hast du immer noch nicht überwunden.“ „Nein, und wahrscheinlich werde ich es auch nie überwinden. Aber ich habe auch Fotos gesehen, die in dieser Zeit gemacht wurden und auf denen du aus vollem Herzen lachst. Das gute und das schlechte liegen wirklich nah beieinander. Das habe ich gestern gelernt.“ „Schon gut, ich bin dir deswegen nicht böse. Und du musst mir jetzt auch nicht dieses Album zeigen. Ich bin auch nicht scharf drauf, die Fotos zu sehen. Ich möchte nur das sehen, auf dem wir die Unterhosen auf dem Kopf haben. So ganz glaube ich Kira nicht.“ Samu lacht. „Oh doch, dieses Foto existiert.“ Samu schlägt das Album auf und zeigt Riku das besagte Bild. „Ich kann mich noch gut daran erinnern. Du hast Frieda so gut nachgemacht, die Mädels konnten gar nicht mehr aufhören zu lachen.“ „Ja, und wir mussten irgendwann selbst lachen. Ich weiß noch, dass es mir danach wesentlich besserging und ich neue Energie gewonnen hatte.“ „Ja, danach ging es bergauf.“ „Du hast noch etwas auf dem Herzen.“ „Ja, aber ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Ich sehe, dass du Gewicht verloren hast. Aber gestern hast du normal mit uns gegessen.“ „Ich weiß, ich merke es selbst, kann dir aber nicht sagen, woran es liegt.“ „Pass bitte auf dich auf und iss regelmäßig. Wenn du Mahlzeiten vergisst, stell dir einen Wecker. Oder wenn du Probleme hast, rede mit mir. Ich weiß, die Single läuft scheiße, aber deswegen musst du dir keine Sorgen machen. Darum kümmere ich mich.“ „Ich passe auf mich auf und du machst dir bitte keine Sorgen mehr, okay?“ „Ich werde dich weiter im Auge behalten. Du weißt, ich mache mir immer Sorgen um dich.“ Riku nickt. „Aber du brauchst keine Angst haben, dass ich mir etwas antue. Dazu ist mir meine Familie viel zu wichtig.“ „Ich nehme dich beim Wort. Hast du schon gefrühstückt?“ „Ja, vor einer Stunde.“ „Oh, okay.“ Riku lacht. „Ich nehme an, du noch nicht und du wolltest mit mir zusammen frühstücken, um zu schauen, ob es an unserem gemeinsamen Abendessen lag oder ob ich auch zum Frühstück wieder normal esse.“ „Durchschaut.“ „Ich kenne dich halt. Aber ich kann dich beruhigen. Kira und ich haben gemütlich gefrühstückt. Mir geht es gut, keine Übelkeit und ich habe das Essen auch nicht anschließend in der Toilette versenkt.“ „So genau wollte ich es nun auch wieder nicht wissen. Pass bitte auf dich auf.“ „Mach ich.“ „Wir wollen heute Nachmittag in die Schwimmhalle, kommt ihr mit?“ „Lieber nicht, wir können Linnea nicht schon wieder allein lassen.“ Samu sieht ihn fragend an. „Es gibt Dinge, die werde ich dir nicht erzählen.“ „Na gut, dann beim nächsten Mal. Montag sehen wir uns im Studio.“ Riku nickt und geht wieder rein.


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