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Der Besuch bei Onkel Timm

von missnini
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Het
Benny Handler Sarah Wittner William "Willi" Tagert
30.01.2021
11.04.2021
11
15.501
 
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10.02.2021 1.080
 
Will sieht betroffen zu Boden, Sarah hatte vollkommen recht, er hatte einfach nicht den Arsch in der Hose wenigstens jetzt mal etwas zu sagen, aber er musste.
Er wollte wirklich mit ihr reden und Sarah sah ihn auch so erwartungsvoll an.
"Sarah.... ich..." beginnt er seinen Satz und schweigt wieder.
"Was?" fragt Sarah und löchert ihn mit ihrem Blick.
"Meine Güte, sag endlich was!" schreit Sie sauer.
Will zuckt zusammen als Sarahs ihn so wütend anstarrt. Ihre Augen die trotz der eisblauen Farbe sonst eine angenehme Wärme ausstrahlten waren nur noch kalt und trafen ihn hart und so hatte er Sarah wirklich noch nie erlebt, Sie hatte ihn richtig angeschriehen und das war einfach zu viel für den labilen Will.
seine Knie wurden weich und in seinem Kopf kribbelte es. Er wollte auf keinen Fall schwach wirken, vorallem nicht vor Sarah aber er konnte es nicht kontrollieren und von jetzt auf gleich war alles schwarz....

Will nimmt ein schwaches Licht wahr und das erste was er dann sieht war Sarahs Gesicht.
"Will?" fragt die Blondine besorgt
"Ja, bin da." antwortet er etwas verwirrt.
War er wirklich aus den Latschen gekippt? Wie unangenehm.

"Was ist mit dir? Du warst bestimmt 10 Sekunden weg." sagt Sarah besorgt.
"Alles ok." gibt er benommen von sich und merkt erst jetzt dass sein Kopf auf Sarahs Beinen liegt und die Blondine seinen Kopf zwischen ihren Händen hält.
Er war wirklich kurz weggetreten, wahrscheinlich war das alles zu viel für ihn und sein Kopf hatte einfach dicht gemacht.

Vorsichtig stützt er sich auf den Boden und setzt sich auf.
"Sei vorsichtig." sagt Sarah besorgt und rutscht neben ihn.
Jetzt bricht Will einfach in Tränen aus und vergräbt sein Gesicht in seinen Handflächen.
Schlimmer konnte es in seinen Augen nicht mehr werden.
Sarah hielt ihn sicher für das größte Weichei auf der ganzen Welt.
Doch anders als er erwatet hatte, rutscht Sarah noch näher an ihn heran und legt ihren Arm um ihn und den Kopf an seine Schulter.
"Alles wird gut." flüstert Sie ihm zu.
"Ich bin für dich da, hörst du?"
Es dauert eine Zeit lang bis Will sich wieder gefangen hat und Sarah mit glänzenden Augen ansieht.
"Sarah, es tut mir so leid." bringt er heraus.
"Alles ok." sagt sie wieder und wiegt ihn wieder vorsichtig in ihren Armen.
Sarah war bewusst dass das eben falsch war aber aus ihrer Traurigkeit hatte sich Wut entwickelt und diese hatte sich nun in Reue verwandelt.
Niemals hätte Sie Will so anschreien dürfen.
"Nein, mir tut es leid. Ich hätte nicht so schreien dürfen." sagt Sie leise
"Ach Sarah." gibt Will wieder nur von sich
"Alles ok. Ich bin da."

Während er in Sarahs Armen liegt und Sie ihm die Zeit ließ die er brauchte, musste Will an Evas Worte denken:

-Sarah ist ein schlaues und starkes Mädchen, wenn du Sie lässt, dann wird Sie für dich da sein.-

Damit hatte Eva wohl recht.
Sarah war für ihn da und Sie ließ ihm selbst jetzt die Zeit sich zu beruhigen.
Es tat gut Sie im Arm zu halten.
Alles an ihr war beruhigend.
Ihr gleichmäßiger Atem und der betörende Duft ihrer Haare hypnotisieren Will und er wusste, er war es ihr schuldig jetzt etwas zu sagen.

"Ich habe alles was dich angeht so gemeint wie ich es gesagt habe." flüstert er leise in ihr Haar.
Es war so leise dass Sarah wirklich Probleme hatte ihn zu verstehen, doch sie nickt nur und schließt beruhigt die Augen bevor Sie ihn nochmal fester umarmt.
"Ich weiß, das spüre ich, das musst du mir jetzt nicht mehr sagen." flüstert sie genauso leise zurück.
Nach einiger Zeit löst sich Sarah aus der Umarmung und streichelt Wills Wange.
"Lass dich mal anschauen, hast du dir eben weh getan? Du bist ganz schön auf den Boden geknallt." sagt Sie.
Will schüttelt den Kopf
"Ich glaube nicht." antwortet er
Sarah lächelt ihn an und steht auf bevor sie ihm eine Hand reicht und ihn auffordert auch aufzustehen und das tut Will dann auch.
Mit zittrigen Händen greift er nach Sarahs Hand und lässt sich hochziehen.

"Wenn du dich mit mir wohl fühlst dann schaffen wir beiden das zusammen, auch als Paar wenn du das möchtest, ich werde immer für dich da sein und wenn du dich nicht dazu bereit fühlst dann sagen wir es eben keinem ok? Aber ich habe mich in dich verliebt, genauso wie du dich in mich verliebt hast, das weiß ich jetzt und deswegen wirst du mich jetzt nicht mehr so schnell los und wir stehen den ganzen quatsch jetzt gemeinsam durch." sagt Sarah mit einem bestimmenden Ton und grinst.
Will kann nicht anders als auch zu grinsen.
"Ich bin kaputt Sarah und das will ich dir nicht antun." bringt er heraus.
"Dann machen wir dich eben wieder ganz."
antwortet Sie, bevor Will wieder in seinem Selbstmitleid versinkt.
"Kannst du etwas für mich tun?" fragt Sarah
"Was?" gibt Will verwirrt von sich. Was konnte er schon groß für Sie tun?
"Lass deinen Gefühlen für einen Moment mal ganz freien Lauf, schalt deinen Kopf aus und hör auf dein Herz." fordert Sarah und im nächsten Moment legt Sie ihre Lippen auf seine und Will schaltet wirklich seinen Kopf aus und erwiedert den Kuss sofort.

"Willst du das überhaupt noch? Mit mir?" fragt er schüchtern als die beiden sich aus dem Kuss lösen.
"Ich will nichts anderes." sagt Sarah
"Naja... außer hier raus kommen." witzelt Sie und drückt ihr ganzes Gewicht nochmals gegen die alte Holztür. Diese öffnet sich tatsächlich ganz plötzlich und Molly und Alma stehen vor den beiden und sehen diese verwirrt an.
"Sarah? Will? Warum seid ihr da drin eingeschlossen? Es war abgesperrt." sagt Alma verwirrt und hält immer noch den Schüssel in der Hand.
"Keine Ahnung, irgendwie muss Benny uns vorhin übersehen haben." gibt Sarah von sich und verlässt sofort mit Will die Kammer.

Will lächelt, denn Sarah wollte anscheinend wirklich dass die beiden das alles erst mal für sich behielten und das beruhigte ihn wirklich.
Sie sagte kein Wort darüber was eben passiert war und kümmerte sich direkt weiter um Scarlett, so als wäre nichts gewesen.
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