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Herz oder Kopf

von fcb25
GeschichteRomance, Freundschaft / P12 / Gen
Christina "Chris" Alonso Daniel "Hondo" Harrelson Jr. David "Deacon" Kay Dominique Luca James "Jim" Street Victor Tan
30.01.2021
10.04.2021
25
42.835
3
Alle Kapitel
46 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
30.01.2021 1.473
 
Hallo

Die liebe Kristina hat sich bei mir eine Street/Chris gewünscht. diesen Wunsch möchte ich ihr gerne erfüllen.
ich freue mich, wenn ich weiter Leser für diese Geschichte gewinnen kann, Über Reviews freue ich mich auch immer. Feedback, Ideen, alles ist willkommen.
So und jetzt viel Spaß-
Und wie immer, da meine Muttersprache kein Deutsch ist, können Fehler auftreten.

LG



Nachdem Chris die Küche verlassen hatte, setzte sich Street erst einmal hin. Er musste das eben passierte erst einmal sacken lassen. Die ganze Nachte hatte er wachgelegen. Nach dem Kuss war er total neben der Spur gewesen. Noch nie im Leben hatte er bei einem Kuss so viel empfunden, wie bei diesem.  Bei Chris hatte er immer das Gefühl, er selbst sein zu können, mit all seinen Fehlern. Sie waren immer für einander da gewesen und vielleicht war ihre Liebe zu einander genau das, was beide so verband. Doch jetzt nach diesem Gespräch fragte er sich, ob er sich all das nicht nur eingebildet hatte, weil er diese Gefühle hatte.  Er hatte sich schon vorgestellte, wie die beiden am Abend zusammen am Meer spazieren gingen und Händchen hielten, doch jetzt war seine Blase zerplatzt. So wie es jetzt aussah, hatte er nicht mal mehr eine beste Freundin. Und genau das schmerzte ihn wirklich.
Seit er bei diesem Team war, hatte er endlich das Gefühl angekommen zu sein. Sie wie zuhause zu fühlen und die Leute waren ihm wichtig geworden, und diese Empfinden hatte er nie gekannt. Vor allem die Vertrautheit mit Chris. Sie hatten sich trotz seiner blöden Sprüche super verhalten und waren gute Freunde geworden. Und jetzt sollte das wegen einem Kuss alles vorbei sein. Er konnte das einfach nicht verstehen. Und es machte ihn unendlich traurig. Er hatte sie lange nicht mehr so scheiße gefühlt wie in diesem Moment.
In diesem Moment trat Luca ein.
„ Alles in Ordnung?“ wollte dieser wissen.
„ Nein, nichts ist in Ordnung, aber ich will nicht darüber reden“ sagte er, dann rauschte er ab. Luca war sein Freund, sogar ein sehr enger, aber er wollte jetzt einfach nur alleine sein.

Auch Chris hatte sich schnell umgezogen und wollte nach Hause, als Deacon sie einholte.
„ Was ist los? Ich sehe schon den ganzen Tag, dass etwas los ist und ich werde das Gefühl nicht los, dass es um deine Beziehung geht“ sprach er sie auch direkt an. Sie sah ihn an und schloss die Augen.
„ Ich ziehe mit Ty und Kyra zusammen“ sagte sich schnell.
„ okay, wie fühlst du dich damit?“ wollte er wissen. Er war immer noch der Meinung, dass diese Beziehung nicht das war, was sie wollte, aber sie war wie eine kleine Schwester für ihn und aus diesem Grund würde er sie unterstützen. Aber sein Gefühl sagte ihm, dass dies nicht ihr Problem war.
„ ich denke, es ist die Möglichkeit um zu sehen, ob diese Beziehung funktionieren kann“ erklärte sie.
„ das klingt nach einem ABER…“ er kannte sie einfach schon zu gut.
„ Gestern ist etwas passiert, mit dem ich nicht umgehen kann“ sprudelte es dann aus ihr heraus.
„ Okay, wenn es dich so fertig macht, solltest du vielleicht mit jemandem darüber reden“ Deacon sah sie an.
„ Street und ich haben uns geküsst“ gestand sie ihm dann. Damit hatte er nicht gerechnet und war erst einmal sprachlos.

Genau in diesem Moment kam dieser raus. Als er die beiden sah, senkte er seinen Kopf und verabschiedete sich hastig. Deacon sah ihm nach und bemerkte, dass es diesem noch schlechter zu gehen scheint.
„ okay. Und warum seid ihr beide jetzt komplett neben der Spur“
„ ganz einfach. Es war ein Fehler. Es hätte nie passieren dürfen. Wir sind Kollegen. Und ich habe bereits eine Beziehung und die will ich nicht aufgeben. Wir hatten getrunken und ich habe ihm eben klar gemacht, dass wir nur noch beruflich miteinander zu tun haben werden“ erklärte sie die Situation. Doch er bemerkte sofort, dass das ist Kopf sagte, aber nicht ihr Herz.
„ Und er sieht es wohl anders? Wie hat sich der Kuss denn für dich angefühlt? Kann es sein, dass du jetzt zu den beiden ziehen willst, nur damit du nicht über die Sache mit Street nachdenken musst.  Ich bin der Meinung, dass es etwas übertrieben ist, eure Freundschaft deswegen zu kündigen. Eure Vertrautheit war schon ganz Besonders. Ihr wart ein super Team. Denk mal darüber nach Chris“ gab er ihr den Tipp. Sie sah ihn an und überlegte, ob sie vielleicht wirklich einen Fehler gemacht hatte, indem sie ihm auch die Freundschaft gekündigt hatte.

Street war mittlerweile am Strand angekommen. Er musste einen freien Kopf bekommen. Er zog schnell seine Sportklamotten an und lief einfach nur drauf los. Er wollte einfach nur den Kopf leer kriegen und an nichts mehr denken. Nach etwa 2 Stunden hatte dies ziemlich gut geklappt und so machte er sich auf den Weg nach Hause. Dort duschte er schnell und verzog sich in sein Zimmer. Jetzt hatte er niemanden mehr. Seine Mutter hatte ihn wieder einmal verraten und Chris schien er auch verloren zu haben.  Er hatte es wohl nicht verdient glücklich zu sein. Was hatte er nur verbrochen, dass alles schief ging. Nur die Sache mit dem SWAT war ihm noch geblieben und in diesem Moment wurde ihm klar, er würde für diesen Platz sterben, denn das war das Einzige, was ihm noch geblieben war und er würde Hondo nie wieder enttäuschen.

„ Hey, da bist du ja?“ lächelte Kyra, als sie Chris die Tür öffnete.
„ Hey, ja, war einiges los heute. Ich habe aber auch schon meine Sachen dabei. Morgen werde ich meine Wohnung  auflösen und den Rest erst einmal in einem Keller abstellen“ versuchte sie zu lächeln. Es war einfach das Beste. Sie musste Street vergessen, jedenfalls all das was da gestern passiert war. Sie würde sich jetzt hier auf diese Beziehung konzentrieren.
„ Schön, dann helfen wir dir, die Sachen hochzubringen“ lächelte Kyra und küsste sie liebevoll. Bei diesem Kuss wurde ihr klar, dass dieses Gefühl, wie sie es gestern hatte, wohl hier nicht entstehen würde, aber es war einfach der bessere Weg. Sie durfte sich nicht von ihrem Herzen leiten lassen, zu oft war sie damit verletzt worden. Und deshalb würde sie sich jetzt auch in diese Beziehung stürzen und kämpfen.

Am nächsten Morgen trafen sich alle in der Umkleide. Street zog sich schnell um und verschwand dann auch schon im Fitnessraum.  Er ertrug es nicht, lange mit ihr in einem Zimmer zu sein. Es würde schon schwer genug werden, bei den Einsätzen. Aber hier würde er ihr aus dem Weg gehen.
Nach einer Stunde auspowern zusammen mit Ten, wollten sich beide etwas aus der Küche holen. Dort eingetreten, trafen sie auf Hondo und Chris. Schnell nahm er sich etwas zu trinken und verschwand wieder aus der Küche.
„ ist alles in Ordnung mit ihm?“ fragte Hondo. Die beiden zuckten nur mit der Schulter. Chris wusste, was los war, aber es schmerzte auch sie. Siewollte das doch alles nicht so. Aber er schien ihre Entscheidung akzeptiert zu haben. Und sie musste sagen, das schmerzte doch sehr. Aber damit musste sie jetzt leben.
In den nächsten Wochen hatten beide überhaupt keinen Kontakt außerhalb des Quartiers. In den Einsätzen waren sie immer noch ein perfektes Team, aber sobald sie wieder in der Zentrale waren, war es, als würden beide einen Schalter umdrehen, so auch heute.
Nach dem Einsatz stieg  er sofort aus und ging rein. Hondo bemerkte seit Wochen, dass er sich extrem zurückzog, sobald die Einsätze zu Ende waren.

„ Entschuldigen sie bitte, können sie mir vielleicht helfen?“ kam ihm eine junge Frau entgegen.
„ Klar. Womit kann ich ihnen den helfen“ fragte Street freundlich.
„ Ich suche meinen Vater. Commander Hicks“ lächelte sie ihn an.
„ Oh, der ist noch unterwegs, müsste aber gleich wieder da sein. Wenn sie wollen, können sie gerne hier warten. Lust auf einen Kaffee?“ bat er ihr freundlich an.
„ Ja sehr gerne“ nahm sie das Angebot an.  Während die beiden in die Küche gingen, kamen die anderen rein und Chris sah nur, wie er mit einer Frau in die Küche verschwand. Nachdem sie sich umgezogen hatten, ging sie noch schnell in die Küche. Dort traf sie auf Street und Molly, welche sich prächtig unterhielten.
„ Chris hey“ lächelte Molly sie an.
„ Hallo Molly. Was machst du denn hier?“ versuchte nett zu fragen.
„ ich warte auf meinen Vater, und Street leistet mir Gesellschaft. Sehr netter Kollege habt ihr da bekommen“ grinste sie und sah ihn lächelnd an. Er lächelte zurück. Nachdem Chris dies gesehen hatte, musste sie weg hier.
„ Na dann. Ich geh mal nach Hause. Bis dann, schön dich gesehen zu haben. Bis morgen Street“  
„ hat mich auch gefreut“ lächelte Molly. Er gab nur ein ja von sich.
„ Ihr mögt euch wohl nicht los“ merkte Molly an, als sie weg war.
„ Wir sind Kollegen.“ Mehr konnte er nicht sagen. Es ging einfach nicht.
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