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Unsere Bestimmung - Sakura & Sasuke (Part 3)

von JuliTales
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Het
Naruto Uzumaki Sakura Haruno Sarada Uchiha Sasuke Uchiha
29.01.2021
12.02.2022
43
192.131
32
Alle Kapitel
59 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.03.2021 6.955
 
Halt Stopp! Jetzt rede ich! Dieses Kapitel enthält Lemon! Wer dies nicht lesen möchte, klickt sich einfach ein Kapitel weiter und liest es ganz unbeschwert und ohne die ganzen Schweinerein. Ich habe lange überleg, ob ich es wirklich so mache. Es ist schon ein gewagter Schritt, so finde ich, aber eigentlich ja auch nur etwas ganz Natürliches. Und so habe ich mich dazu entschieden, es einfach mal auszuprobieren ... Mein erstes Mal ;P



Sakura Pov
༻❀༺




Einen langen Augenblick stand Sakura wie versteinert da und starrte ihren Freund Naruto geistesabwesend an. Im Nachhinein konnte sie nicht mal sagen, wie lange sie dies nun eigentlich getan hatte. Die blauen Augen ihres besten Freundes waren besorgt auf Sakura gerichtet und seine Lippen schmal.

Die Luft des gefüllten Festsaals wirkte plötzlich viel zu zäh und stickig, als dass genug Sauerstoff in ihre Lunge nachströmen könnte, um ihre Gehirnzellen ausreichend zu versorgen. Erst wurde Sakura verdammt heiß, dann kalt, dann wieder heiß. Sie strauchelte, als sich das flaue Gefühl im Magen ausbreitete, und hätte Naruto sie nicht noch rechtzeitig am Arm gepackt, wäre sie sicherlich gegen den nächsten Gast gestoßen. Ihr Kreislauf, er spielte plötzlich völlig verrückt.

Verwirrt biss sie die Zähne aufeinander, hob den Blick wieder an und kniff sogleich die Augen zusammen. Narutos Gesicht war für wenige Sekunden doppelt zu sehen, verschmolz dann aber wieder zu einem. Seine Lippen bewegten sich eilig, er sprach mit ihr; Sakura vernahm aber lediglich ein helles Rauschen. Sie öffnete den Mund, um ihm verzweifelt zu sagen, dass sie nichts verstand. Nein, sie wollte etwas sagen, aber es gelang ihr nicht.

Was war mit Sasuke? War er bei Mangetsu? Und wieso kamen keine Worte aus Narutos Mund?

Hinata stieß ihrem Ehemann von der Seite in die Rippen und packte Sakura zugleich am Arm, um sie aus der nächsten Tür zu ziehen. Gierig sog Sakura sofort die frische Luft ein, als die beiden Frauen auf die Wiese stolperten. Naruto folgte ihnen.

Während Sakura jetzt erschöpft die Hände auf ihren Knien abstützte und einige Mal tief einatmete, fuhr ihr Blick die eingedeckten Tische ab. Sie waren ordentlich in Reih und Glied aufgestellt, und die Stühle mit einer weißen Husse überzogen. Hier, auf dieser festlich dekorierten Wiese, sollte die anschließende Hochzeitsfeier stattfinden.

Verdammt. Sakura biss wütend die Zähne aufeinander und holte tief Luft. Es wurde langsam besser. Wieso musste ihr Kreislauf ausgerechnet jetzt verrücktspielen?

„Naruto", rief Hinata verärgert und Sakura schielte noch immer keuchend mit einem Auge zu ihnen hinüber. „Was sollte das? Was ist in dich gefahren? Wieso jagst du Sakura eine solche Angst ein? Wir wissen doch gar nicht was los ist."

Über Hinatas ungewohnt scharfen Ton staunte Sakura nicht schlecht. Sie hob die Augenbrauen und richtete sich vorsichtig auf. Noch nie hatte sie die junge Frau so verärgert erlebt. Aber seit ihrer Beziehung zu Naruto schien sie ordentlich an Selbstbewusstsein dazu gewonnen zu haben.

„Tschuldige Hinata." Naruto ließ niedergeschlagen den Kopf sinken. „Aber ich dachte, ..."

„Kann mir jetzt endlich mal einer verraten, was mit Sasuke ist?", fiel Sakura ihm ins Wort. Sie musste es unbedingt wissen. Jetzt und sofort. „Nun sagt schon", drängelte sie sofort und stemmte die Hände in die Hüften, als Naruto zögerte.

Endlich begann ihr Freund in Kürze zu berichten. Sakuras Augen weiteten sich bereits, als Naruto Hanabis Entführung nur erwähnte. Aber als er dann, entgegen all ihrer Hoffnungen, den Namen der blassen Gestalt aussprach, wurde ihr wieder schlecht. Diesmal blieb sie aber aufrecht stehen. Ungewollt zeichnete sich Mangetsus Fratze vor ihrem inneren Auge ab, der nach ihrem Chakra gierte, und seit ihrer letzten Begegnung so viel gesünder und damit auch bedrohlicher zu sein schien.

Die Angst um Sasuke ließ Sakuras Verstand wohl kurz aussetzen.

„Wieso hast du ihn allein gelassen? Naruto", Sakura schrie ihren besten Freund verzweifelt an. Narutos Gesichtszüge wurden ernst, als sich Tränen in Sakuras Augen sammelten. In jeder anderen Situation wäre er sicherlich aus Respekt vor ihrer Kraft zurückgewichen. Er schluckte jetzt schwer und starrte schuldbewusst zu seinen Füßen.

Sofort fing sich die Kunoichi bei diesem Anblick wieder, denn es war durchaus nicht fair, Naruto die Schuld für etwas zu geben, wofür er nichts konnte. Nie wieder sollte er sich wegen etwas schuldig fühlen.

Wütend über sich selbst ballte sie eine Faust. Natürlich hatte Naruto keine Schuld, denn Sasuke hatte sicher darauf bestanden, allein zu bleiben.

„Sakura", Naruto zögerte und sah dann mit festem Blick zu ihr auf. „Sasuke ist stark, du solltest dir keine Sorgen machen. Meine Reaktion von eben war falsch, entschuldige. Ich war wohl einen kurzen Augenblick nicht ganz bei Sinnen. Sicher ist alles in Ordnung." Dann lächelte er schwach und schief.

Sakuras Faust entspannte sich wieder. Naruto hatte vollkommen recht. Aber der Gedanke an Mangetsu, und dass Sasuke ihm allein gegenüberstehen könnte, versetzte sie in eine kopflose Panik. Die Angst, ihn wieder zu verlieren, war einfach so real.

Aber wo war er dann? Traurig darüber, senkte Sakura wieder den Blick.

„So ein verdammter Mistkerl", presste Naruto hervor. „Wo bleibt er denn nur?" Mit ernster Miene fuhr sein Blick in die Ferne, als würde er dort die Antwort auf seine Frage erhalten können. „Er hatte mir doch versprochen, zurückzukehren. Hat er dir denn keine Nachricht zukommen lassen?"

„Was? Eine Nachricht? Nein", seufzte Sakura enttäuscht.

„Sakura." Naruto war im Unterton seiner Stimme deutlich anzuhören, dass ihm Sakuras Anblick förmlich das Herz zerriss.

Alle drei schwiegen einen Augenblick. Dann blinzelte Naruto plötzlich und blickte abermals über Sakuras Schulter hinweg in die Ferne. Was hatte er bemerkt?

Als dieses warme Chakra so unverhofft in ihrem Nacken kitzelte, setzte Sakuras Herzschlag plötzlich aus, um gleichauf in doppelter Geschwindigkeit fortzufahren. Sie hielt die Luft an und drehte sich langsam um.

Sasuke. Sakura schluckte. Das war kein Traum, oder?

„Entschuldigt die Verspätung. Ich wurde aufgehalten", brummte er etwas mürrisch.

Nein. Es war kein Traum. Dieser kühle Ton gehörte ganz sicher zu ihm.

„Sasuke", hauchte Sakura jetzt beinahe lautlos und ihr Blick suchte ihn in Sekundenschnelle automatisch prüfend ab. Seine Klamotten waren zerrissen, an seiner Stirn klaffte eine tiefe Schnittwunde. Sonst schien es ihm gutzugehen.

Während Sakura ihn mit einem besorgten Ausdruck musterte, vernahm sie Sasukes aufmerksamen und ruhigen Blick ebenfalls auf sich ruhen. Geduldig schien er eine Reaktion ihrerseits abzuwarten.

Vor Erleichterung bildete sich ein Kloß in ihrem Hals und die große Träne, die drohte, sich den Weg an ihrer Wange hinab zu bahnen, beseitigte sie mit ihrem Handrücken rasch aus dem Augenwinkel. Es war scheinbar alles in Ordnung. Ihr Körper handelte im nächsten Moment wie von ganz allein, als ihre Hand in die Höhe fuhr, um sich in den Stoff seines Oberteils zu krallen. Ehe sie sich nun versah, hatten ihre Beine einen kleinen Schritt vollbracht und ihre Stirn lag, direkt neben ihrer Hand, an seiner Brust.

Sakura nahm einen tiefen Atemzug. Sein atemberaubender Duft setzte sich dezent über den von Erde und Gras hinweg. Gott, wie sehr hatte sie die Nähe zu ihm vermisst.

Sasuke ließ ihre Berührung zu. Zudem musste er sogar den Blick gesenkt haben, denn Sakuras Haar bebte unter seinen gleichmäßigen Atemzügen.

Als sich mit einem Mal die neugierigen Blicke von Naruto und Hinata in Sakuras Rücken bohrten, schoss ihr die Röte ins Gesicht. Sicher starrten die beiden schon eine ganze Weile. Da hatte Sakura doch glatt vergessen, dass sie sich in Gesellschaft befanden.

Sofort wich sie daher einen Schritt von Sasuke zurück. Niemand wusste doch bisher von ihrer Beziehung. Verlegen sah sie zu Boden und erkannte gleichzeitig auch aus dem Augenwinkel, dass sowohl Narutos Mund und Hinatas Augen vor Überraschung weit geöffnet waren.

„W-w-wie. Seit wann .... Und wieso?", stotterte Naruto, während sein Blick indessen abwechselnd von Sakura zu Sasuke ging. Hinata schlug sich erst die Hand vor den Mund und lächelte dann darunter erfreut auf.

Sasuke seufzte leise.

„Das gibts es doch nicht. Sasuke wie hast du ..."

„Halt den Rand Naruto", ermahnte Sasuke ihn scharf und funkelte ihn warnend an. Sakura sah Naruto daraufhin nur breit grinsen. Sasuke atmete tief ein und sah dann wieder zu Sakura hinab, die nur einen Schritt von ihm entfernt stand. Seine Miene entspannte sich, als sich ihre Blicke trafen. Jedoch vernahm Sakura eine winzige, kaum erkennbare Falte der Sorge und Unsicherheit, die seine Mimik so fein untermalte. Für das bloße Auge kaum erkennbar. Hatte er ein schlechtes Gewissen? Hatte er Angst, Sakura könnte sauer sein? Wie könnte sie das je? Sie war doch einfach nur unendlich froh, dass es ihm gut ging.

„Was ist passiert Sasuke", flüsterte sie so leise, dass nur er es hören konnte. Als sie ihre Aufmerksamkeit jetzt auf seine Schnittwunde an der Stirn richtete, zog sie die Augenbrauen zusammen.

„Nichts, was jetzt von großer Bedeutung wäre", sagte er fest, ohne auch nur eine Sekunde von ihren Augen abzusehen. Sasuke wirkte wie die Ruhe selbst, was nicht unbedingt bedeutete, dass alles in Ordnung war.

„Was ist mit deiner Stirn passiert?", fragte sie daraufhin und hob die Hand, um eine Strähne beiseite zu schieben, die über der Wunde lag. Sasuke ließ auch das zu.

„Nur'n Kratzer", erwiderte er leise und drehte den Kopf nun doch ein wenig zur Seite, um ihren Fingern zu entrinnen. Sakura stutzte, als sie seinen flüchtigen Blick zu den anderen beiden bemerkte. So wie ihr, schienen auch ihm die Zuschauer unangenehm zu sein. Und sicher, die Wunde war nicht lebensbedrohlich und blutete auch nicht mehr. Sakura hätte sie dennoch gerne behandelt.

Als dann noch unerwartet die Tür aufflog, aus der die drei Freunde zuvor den Festsaal verlassen hatten, und Inos Mutter den Kopf hervorstreckte, erschrak Sakura. Die Hochzeit!

„Sakura?" Sichtlich irritiert über das private Treffen auf der Wiese runzelte Inos Mutter die Stirn. „Was macht ihr alle hier draußen?" Dann sah sie Sakura an. „Wir haben nach dir gesucht Sakura. Wir wollen endlich anfangen. Kommt bitte schnell? rein."

Sakura nickte eilig und verbeugte sich als Entschuldigung.

Narutos breites Grinsen war ihm noch immer wie ins Gesicht gemeißelt. Und als Sasuke an ihm vorbeiging und stehen blieb, um sich nach Sakura umzusehen, stieß Naruto ihm in die Seite.

"Hast wohl doch nichts zum Anziehen was?", fragte er und wackelte mit den Augenbrauen. Sasuke stöhnte nur genervt und schwieg.

Sakuras irritierten Blick bemerkte hingegen niemand. Es war doch gerade völlig egal, was Sasuke trug. Die Hauptsache war doch, dass er gesund und munter wieder aufgetaucht war.

Naruto ging voran und als Sakura neben Sasuke trat, konnte sie nicht anders, als ihm erneut einen besorgten Blick zuzuwerfen.

„Es ist alles in Ordnung. Später mehr."

Sakura stand noch immer wie angewurzelt da. Inos Hochzeit hin oder her, was hätte sie dafür gegeben, jetzt mit ihm alleine sein zu können. Denn er betonte ja, dass es jetzt nicht wichtig sei. Als sie plötzlich seine Hand an ihrem Rücken spürte und sanft durch die Tür geschoben wurde, durchfuhr Sakura, ausgehend von seiner Berührung, eine Gänsehaut.

Ohne, dass sie zuvor miteinander kommunizieren mussten, bestimmten sie einvernehmlich einen Ort, etwas abseits der Menge. Wenn Sasuke sich wohlfühlte, dann traf dies auch auf Sakura zu. Außerdem hatte man von hieraus eine ebenso hervorragende Sicht.

Sasuke platzierte sich etwas versetzt, aber direkt hinter ihr, und kurz bevor die Tür aufging und Ino eintrat, berührten sich ganz unvermittelt ihre Hände. Erst zuckte Sakura zurück, suchte dann aber in stockenden Bewegungen den Weg zurück zu seiner.

Ihr Herz vollbrachte einen kleinen Sprung, als sich ihre Hände wieder berührten und nebeneinander zum Ruhen kamen. Und als sich dann aber seine warme und starke Hand um ihre kleine legte, hielt Sakura für diesen Augenblick die Luft an. Ihr Herz flatterte gefährlich, als sie verstohlen zu ihm hinaufsah. Sasuke räusperte sich verlegen, sah aber stur geradeaus und verbarg sogleich ihre Berührung hinter ihrem Kleid. Sakuras Wangen wurden rosig, gefolgt von einem verlegenen Lächeln. Sie fühlte sich augenblicklich und zum ersten Mal in ihrem Leben wie das glücklichste Mädchen der gesamten Shinobi-Welt.

⋯ ♡ ⋯


Die Hochzeitszeremonie lief wie geplant. Ino war super aufgeregt und erst nachdem sie ins Freie getreten war, entspannten sich ihre Gesichtszüge. Sai hingegen wirkte die ganze Zeit über ziemlich gelassen, als wäre dies bereits seine zehnte Hochzeit. Sakura musste jedoch zugeben, dass sein Lächeln heute ganz anders wirkte. So viel ehrlicher.

Bevor Sasuke kurz verschwand, um sich umzuziehen, versorgte Sakura die Wunde an seiner Stirn. Nach nicht mal zwanzig Minuten war er auch schon wieder an ihrer Seite. Wären seine Haare nicht noch feucht gewesen, dann hätte Sakura auch aus dem frischen Duft von Veilchen und Kräutern ableiten können, dass er kurz unter die Dusche gesprungen sein musste. Er trug einen schwarzen Yukata, dessen Anblick Sakura immer wieder von neuem erröten ließ.

Zu Beginn der Feier wich Sasuke Sakura kaum von der Seite. Es hätte eigentlich nur noch gefehlt, dass er ihr auf die Toilette gefolgt wäre. Sicher wollte er so vermeiden, alleine in Gespräche verwickelt zu werden. Aber je mehr Alkohol floss, desto weniger Aufmerksamkeit wurde ihnen geschenkt.

An einem Tisch sitzend sah Sakura sich um. Die meisten Gäste tranken Alkohol. Besonders am Tisch des Ino-Shika-Cho-Trios floss besonders viel davon. Soweit Sakura das richtig verstanden hatte, waren Shikamaru und Temari nun auch offiziell ein Paar. Die Kunoichi aus Suna führte gerade den Becher an die Lippen, als Sakura sie eine Weile beobachtete. Sie konnte erstaunlich gut mit den Jungs mithalten.

Sakura lächelte und sah sich nach Sasuke um, der direkt neben ihr saß, sich zurückgelehnt hatte und ebenfalls die Leute zu beobachten schien. Sasuke rührte, im Gegensatz zu den anderen Gästen, keinen Tropfen Alkohol an. Und da Sakura sowieso nicht sehr viel trank, beließ sie es dabei.

Dann fiel ihr plötzlich etwas ein. Den Kopf mit der Hand auf dem Tisch abgestützt legte sie diesen etwas schief, um ihn nachdenklich ansehen zu können.

„Was ist?", fragte Sasuke ein wenig irritiert.

„Sasuke?", fragte Sakura langsam. „Sag, damals im Gasthaus, hattest du da nicht auch Alkohol getrunken... als .... du weißt schon ...?" Sofort vergrub Sakura ihre Hände im Schoß und starrte wie versessen auf den Tisch.

Sasuke hob die Augenbrauen und sah nach oben.

„Ich wollte nicht unhöflich sein damals", er machte eine Pause. „Aber, es war nicht viel." Er räusperte sich verlegen.

„Achso? Aber du trinkst doch eigentlich gar nicht, oder?" Sakura hob den Blick.

Steif nickte er knapp.

Sakura richtete den Blick wieder nach vorne. Damals hatte sie angenommen, Sasuke hätte sich lediglich vom Alkohol leiten lassen. Aber wahrscheinlich war es doch eher die Hitze, die ihn so benommen hatte wirken lassen.

Irgendwann gesellten sich Naruto und Shikamaru zu ihnen und verwiesen Sakura ihres Platzes. Sie verbrachte die Zeit zusammen mit Hinata und Ino, ließ Sasuke aber nicht aus den Augen.

Als Sakura und Sasuke sich gegen Ende der Feier verabschiedeten, stieß Ino ihrer besten Freundin viel zu auffällig in die Seite und wackelte mit den Augenbrauen. Sakura zischte ihrer gut angeheiterten Freundin panisch zu und Sai lächelte sein Sai-Lächeln.

Sasuke sah in diesem Augenblick zwar in eine andere Richtung, er konnte diese offensichtliche Geste aber nicht übersehen haben.

Gemeinsam wählten sie ein gemütliches Tempo für den Weg zurück zu Sakuras Wohnung. Die Luft war mild, die Sonne bereits untergegangen. Und auch wenn sie still neben ihm ging, kostete es Sakura eine enorme Überwindung, darauf zu warten, bis Sasuke endlich von selbst berichtete, was nun eigentlich geschehen war. Nur wenige Minuten später hielt sie es dann nicht mehr aus. Sakura öffnete den Mund, schloss ihn aber sofort wieder, als Sasuke unerwarteterweise das Wort ergriff.

„Offensichtlich musst du nun keinen Abstand mehr zu mir einhalten?", erkundigte er sich und schielte zu ihr hinab.

„Wie?", Sakura blinzelte einmal. Dann noch einmal, bis sie verstand, was er überhaupt meinte.

„Achso. Ja, du hast recht. Ich wurde negativ getestet. Ich kann ja nicht auf die Hochzeit gehen und ein potenzieller Träger des Virus sein. Und ...", Sakura hielt inne und runzelte die Stirn. Wollte er etwa vielleicht auf was ganz anderes hinaus? Erschrocken sah sie auf.

„Oh, es tut mir leid", rief sie entsetzt und hielt sich die Hand vor den Mund. Sicher hatte sie Sasuke vor Hinata und Naruto in Verlegenheit gebracht. Möglicherweise war er noch nicht bereit, ihre Beziehung offen kundzugeben.

„Ich meine .... ich hätte nicht einfach ... oh es tut mir leid."

Sasuke seufzte laut.

„Du solltest dir nicht wegen jeder Kleinigkeit den Kopf zerbrechen. Es ist alles in Ordnung."

„N-nicht? Achso. Na gut." Sakura atmete auf.

„Sag Sakura...", fragte Sasuke nach einer Weile.

„Ja?"

„Du kennst dich doch mit Kindern aus?"

Wie kam er denn jetzt bitte darauf?

„Ähm. Ein bisschen schon. Denke ich. Wieso?" Verwirrt sah sie zu ihm auf. Er wirkte nachdenklich.

Sasuke schloss die Augen, räusperte sich und wirkte indessen sehr unbeholfen. Sakura hob die Augenbrauen und wartete ab. Heute stellte man ihre Geduld wirklich auf die Probe.

„Weißt du ... was eine. Äh. Was eine ... Pimmel ... eine Pimmelfritte ist?"

Sakura blieb stehen.

„Eine was"? Sie fing schallend an zu lachen. Dieses Wort, es klang aus Sasukes Mund so unglaublich lustig.

Sasuke brummte undefinierbar.

„Wo hast du das denn aufgeschnappt? Das habe ich ja noch nie gehört", schluchzte Sakura unter Tränen. Sasukes Gesichtsausdruck dazu war einfach zu köstlich. „Es tut mir leid Sasuke, ich habe noch nie in meinem Leben von einer Pimmelfritte gehört. Keine Ahnung." Wieder lachte Sakura.

„Von Hanabi. Vergiss es, es ist unwichtig", grummelte er und ging dann einfach weiter.

„Von Hanabi?", Sakuras Stimme klang beinahe schon quietschig, da sie mühsam das Lachen zu unterdrücken versuchte. Bei dem Gedanken an das Mädchen aus dem Hyuga-Clan und dieser Wortwahl fuhr ihr ein Grinsen über die Lippen. Und als Sasuke nicht den Anschein machte, stehenzubleiben, eilte sie ihm sofort hinterher. „Oh, es tut mir leid Sasuke. Aber das Wort klingt so unglaublich bescheuert. Hast du dir das noch nicht auf der Zunge zergehen lassen?" Sakura musste zwischendrin immer wieder glucksen. „Wie kannst du nur so cool bleiben, das muss doch unglaublich lustig gewesen sein?"

Misstrauisch und mit ernstem Gesichtsausdruck musterte Sasuke nun Sakura aus dem Augenwinkel.

Dann seufzte er, schloss die Augen und gab - zu Sakuras Überraschung - ein belustigtes Schnauben von sich. Gleichzeitig zuckte sein Mundwinkel wieder in die Höhe und verlieh ihm dieses schiefe Lächeln.

Sakuras Augen weiteten sich, ihr Herz raste. Sie liebte es, wenn er dies tat. Es war unglaublich, welche Emotionen er in ihrer Gegenwart mittlerweile zuließ. Und die Augenblicke, in denen sie unbeschwert miteinander kommunizieren konnten, schienen langsam aber sicher zuzunehmen.

Noch immer grinsend schloss Sakura die Wohnungstür auf. Erschöpft ließ sie sich schließlich auf's Sofa fallen und wunderte sich darüber, dass Sasuke zunächst stehen blieb. Als sich seine Gesichtszüge verhärteten, wurde auch Sakuras Blick wieder ernst.

„Sasuke, von wem oder was nun aufgehalten?" Das ungute Gefühl bahnte sich unmissverständlich an, dass dies nun das Ende ihrer guten Laune sein sollte.

Sasuke räusperte sich bevor er darauf antwortete.

„Nun ... von ... Kato."

Zunächst klappte Sakura der Mund auf und erst nach einer ganzen Weile gelang es ihr wieder, diesen zu schließen. Sasuke musterte sie ununterbrochen.

Bei dem Namen Kato durchfuhr sie eine Gänsehaut, die ihren Körper zum Schütteln brachte. Und als sie an sein feiges Verhalten zurückdachte, Sakura mit Drogen zu schwächen, durchfuhr sie die pure Wut.

„Dieser verdammte Mistkerl." Vor Empörung war sie aufgesprungen und platzierte sich direkt vor Sasuke. „Es wäre für ihn besser gewesen, er wäre im Meer ertrunken." Bedrohlich ließ sie ihre Finger knacken.

„Beruhig dich Sakura. Das ist eine einmalige Chance. Wir können ihm wichtige Informationen entlocken."

„Du hast ihn sogar mitgebracht?", fragte Sakura etwa zwei Oktaven zu hoch. "Hast du denn schon etwas herausgefunden?"

„Wir mussten in eine andere Dimension flüchten und dies schien ihm nicht gut bekommen zu sein." Sasuke zuckte unbeeindruckt mit den Schultern. „Er ist seitdem bewusstlos und wir hoffen, dass er morgen wieder aufwacht."

„Dimension?" Sakura verstand nur noch Bahnhof.

„Wir mussten flüchten. Mir blieb keine andere Wahl."

„Vor Mangetsu?" Jede Muskelzelle spannte sich bei diesem Namen in Sakuras Körper an.

„Vor einem Killer-Wurm." Sasuke sagte dies so trocken, als wäre es ein schlechter Scherz. Aber Sasuke scherzte nicht, da war sich Sakura sicher. Also musste es stimmen. Und hätte er sich dabei nicht verletzt und wäre in die Bredouille gekommen, flüchten zu müssen, hätte Sakura darüber vielleicht sogar schmunzeln können. Aber nicht so.

„In der Dimension verging die Zeit wohl mindestens doppelt so schnell wie bei uns. Deshalb bin ich so spät."

„Oh, ok", war das Einzige, was ihr dazu gerade in den Sinn kam. Hauptsache, es ging ihm gut.

Bedrückt senkte Sakura jetzt den Blick und schwieg. Dass sie Mangetsu in eine innere Unruhe versetzte, ließ sich einfach nicht vermeiden.

„Weißt du Sasuke", begann sie zögerlich. „Ich bekomme jedes Mal eine Heidenangst, wenn ich daran denke, dass Mangetsu dir etwas antun könnte."

Als Sakura nun zu ihm aufsah, spiegelte sich Schuld in seinem Blick wider. Und auch diese unauffällige Falte bildete sich wieder auf seiner Stirn, während seine Lippen gleichzeitig schmal wurden. Kurz schloss er die Augen und öffnete sie wieder, um mit fester Stimme zu sprechen.

„Deine Angst ist völlig unbegründet Sakura. Er ist mir noch nie ernsthaft gefährlich geworden. Außerdem sind wir doch zu zweit."

Sakura sah ihn perplex an. Er hatte zwar vollkommen recht; trotzdem war die Angst präsent, ihn für immer zu verlieren. Dieses Empfinden zeigte ihr nur, dass sie ihn noch viel stärker liebte als zuvor. Nie hätte sie angenommen, dass so etwas möglich wäre.

Sasuke hob jetzt seine Hand und schob ihr behutsam eine Strähne aus dem Gesicht. Ruhig musterte er sie und sofort verlor Sakura sich in die unergründliche Tiefe seiner Augen. Wie von selbst legte sie auch jetzt ihre Stirn an seine Brust und Sasuke zog sie zugleich an seinen Körper heran.

Das schwache Lächeln, welches ihr über die Lippen fuhr, vergrub sie in seiner starken Brust, denn es war unglaublich angenehm, seinen ruhigen Herzschlag direkt an ihrem Ohr zu hören. Sakura war in solchen Situationen einfach nur unendlich glücklich.

Ihr Herzrasen nahm noch weiter zu, als sie den Kopf hob, um ihn mit ihren rosigen Wangen anzulächeln.

Auch jetzt betrachtete Sasuke sie wieder mit gesenkten Lidern und diesem Blick, der dieses aufgeregte Kribbeln, ausgehend vom Bauch, in jede Zelle ihres Körpers trug.

Dann küsste er sie einfach.

Seine warmen Lippen trafen auf ihre und vollbrachten diese wunderbaren Bewegungen, die Sakura in den letzten Tagen so sehr vermisst hatte. Und auch heute wunderte sie sich wieder darüber, wie zärtlich und kräftig zugleich seine Küsse doch sein konnten.

An Sakuras Wange ruhte nun seine Hand, während sich ihre Finger in den Stoff seines Jukatas krallten. Abermals war es wieder ein Zusammenspiel seiner Küsse, dieses unglaublichen Duftes und der innigen Berührungen, das ihr völlig den Kopf verdrehte. Tief atmete Sasuke ein, schien jeden ihrer Duftpartikel aufnehmen zu wollen, was Sakuras Puls nur noch weiter in die Höhe schnellen ließ. Sakura fühlte sich so leicht und frei. Und überhaupt war sie einfach nur unglaublich froh, dass Sasuke gesund und munter vor ihr stand. Ob er sie auch vermisst hatte?

Seine Hand löste sich jetzt von ihrer Wange, umfasste ihre Taille und strich dort sanft auf und ab. Da der Stoff ihres Kleids so fein war, fühlten sich seine Berührungen so echt und intensiv an, als berührte er direkt ihre nackte Haut. Irritiert davon atmete Sakura hastig ein und wich automatisch mit dem Gesicht ein kleines Stück zurück. Aber ehe sie sich versah, war Sasuke ihrem Gesicht gefolgt und vereinte ihre Lippen wieder.

Sie seufzte leise, ihre Beine schwankten kurz.

Als seine Finger jetzt die wenige nackte Haut an ihrem Nacken erkundeten, fand er irgendwann den Metallschieber des Reißverschlusses ihres Kleids. Erst schien er lediglich mit diesem zu spielen, so als zögerte er, dann schob er ihn ein Stückchen hinab, um die Haut darunter berühren zu können. Ausgehend davon durchfuhr Sakura ein intensives Kribbeln, und verloren im Rausch griff sie ihm plötzlich in die Haare.

Sasuke umschlang auch schon im nächsten Moment ihre Hüfte, hob sie daran rasch in die Höhe und lief geradewegs durch die geöffnete Schlafzimmertür.

Entgegen ihrer ersten Annahme verfrachtete er sie nicht auf das Bett, sondern setzte sie auf ihren Füßen ab. Während er sie noch eng umschlungen hielt, vielleicht aus Angst, sie könnte zusammensacken, suchten seine Lippen den direkten Weg zu ihrem Hals. Sasuke nahm erst einen tiefen Atemzug und atmete die Luft dann stoßartig aus. Sakura legte automatisch den Kopf ein Stück zur Seite, um ihn besser gewähren lassen zu können, und seufzte tief, als er mit seinen Lippen schließlich ihr Schlüsselbein erkundete. Vor Anspannung krallten sich ihre Finger noch tiefer in den Stoff seiner schwarzen Kleidung, was ihm ein leises Keuchen entlockte. Und hätte sie es nicht besser gewusst, dann wäre sie wohl davon ausgegangen, dass er dies hier nicht zum ersten Mal tat. Er wirkte so sicher und zielstrebig, so, als wüsste er ganz genau, was er zu tun hatte. Sakura konnte daher kaum einen klaren Gedanken fassen; er war so einnehmend, so dominant, aber gleichzeitig liebevoll und vorsichtig. Und irgendwie war das aufregend. Aber als er jetzt wieder den Verschluss ihres Kleides zu fassen bekam, schob er diesen zunächst eine ganze Weile nervös zwischen seinen Fingern hin und her. Und erst nach einer gefühlten Ewigkeit zog er den Metallschieber zögerlich weiter hinab. Stück für Stück, so unauffällig wie möglich.

Sakura hielt vor Anspannung die Luft an. Dass er dies so langsam tat, war noch viel aufregender, als wenn er das Kleid in einem Zuge geöffnet hätte. Ihr ganzer Körper stand schlagartig unter Spannung. Ihr Atem ging flach.

Als ihr das Kleid an den Schultern leicht hinabrutschte und ihre nackte Haut dort entblößte, schob Sasuke den einen Ärmel sachte zur Seite, um ihre Schulter ungehindert berühren zu können. Sakuras Herz hämmerte.

In einer beinahe flüssigen Bewegung strich er von der Spitze der Schulter ausgehend zurück, und hielt erst an ihrem Kinn inne, um es in seine Richtung zu ziehen. Dass seine Finger leicht zitterten, entging Sakura trotz Nervosität nicht. Und als das Kleid nun plötzlich, wie von ganz alleine, an ihrem Körper hinab glitt, fiel es lautlos zu Boden.

Sakuras Herz flatterte, als Sasuke ruhig und besonnen ihren Körper musterte. Sie stand in Unterwäsche vor ihm, das wurde ihr erst jetzt so richtig bewusst. Aber ehe ihr das auch nur ansatzweise peinlich sein konnte, fuhr Sasukes Hand ihr behutsam über den nackten Rücken und löste eine aufregende Gänsehaut aus, die ihren gesamten Körper durchzog. Mit gesenkten Lidern zog er sie näher an sich heran und legte seine Stirn an ihre, um kurz innezuhalten. Sakura pocht das Herz bis zum Hals. Wie gefesselt starrte sie in diesem Augenblick auf seine Brust, die sich in einem schnellen Rhythmus hob und senkte. Er hatte den Jukata so geschnürt, dass ein kleiner Teil seiner Brust zu sehen war.

Ihr Mut verließ sie blitzartig, als er sie jetzt erneut unauffällig musterte. Gefiel ihr Körper ihm überhaupt? Sakura schluckte nervös, woraufhin Sasuke sofort seinen Blick hob und sie forschend ansah. Schnell umfasste er wieder ihre Hüfte und hob sie auf das Bett. Sakura landete mit den Knien auf der Matratze, eine Hand noch immer in seinen Jukata gekrallt. Sasuke blieb unmittelbar vor ihr stehen, seine Hand lag locker auf der nackten Haut ihrer Taille.

Als Sakura jetzt wieder zu ihm aufsah, bemerkte er dies zunächst nicht. Er schluckte schwer, während sein Blick an ihrem Körper hinab wanderte. Nervös nagte Sakura an der Unterlippe und griff unterdessen noch fester in den Stoff seiner Kleidung. Was wäre, wenn er sie nicht attraktiv findet?

Dann schloss Sasuke bedachtsam die Augen, zog einen Mundwinkel hoch und glitt mit der Hand durch Sakuras Haarlänge. Dabei schnaufte er zufrieden.

Sakuras Wangen glühten schlagartig. Das war kein schlechtes Zeichen, oder? Er schlug die Augen wieder auf, sah sie für einen winzigen Augenblick lang an. Seine Augen spiegelten einen Trieb der Neugierde wider, kurz bevor er ihre Lippen wieder vereinte. Im Rausch der Erregung vielleicht etwas zu grob, Sakura empfand dies aber durchaus als aufregend und berauschend. Sasukes Hand lag erst an ihrem Hinterkopf, dann fuhr diese hinab, streifte ihre Brüste, fuhr über ihre Taille hinab bis zu ihrem Po. Seine Berührungen ließen ihren Körper gelegentlich erzittern. Gleichzeitig vollbrachte er seine Bewegungen so schnell und gierig, als fühlte er sich dazu genötigt, innerhalb kürzester Zeit alles in sich aufsaugen zu müssen. Erst war seine Hand hier, dann plötzlich an einer ganz anderen Stelle.

Auf der weichen und wackeligen Matratze kniend hatte Sakura enorme Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten. Als sie bemerkte, dass er verzweifelt mit seiner zitternden Hand an dem Knoten seines Gürtels hantierte, agierte ihre Hand wie von selbst und löste diesen mit einem geschickten Griff. Rasch streifte Sasuke nun auch sein Kleidungsstück ab und warf es beiseite. Anschließend zog er die auf dem Bett kniende Sakura direkt an seine heiße und harte Brust, die sogleich von seinem rasenden Herzschlag überrascht wurde. Sakura blinzelte verwundert, denn Sasuke schien mindestens genauso aufgeregt zu sein wie sie. Bevor sie wieder in den Bann seiner heißen Küsse gezogen wurde, kitzelten seine heißen und kurzen Atemzüge an ihrem Ohr. Augenblicklich presste er ihren Körper so fest an seinen, dass Sakura ein erstickter Laut entfuhr. Haut auf Haut, sodass kein Blattpapier mehr zwischen sie gepasst hätte. Sasukes Körper fühlte sich so heiß an und Sakuras Haut schien unter seiner zu brennen. Und auch ihre Hände fuhren seinen muskulösen Oberkörper jetzt forschend ab.

Als er sich nun in ihre Richtung lehnte, ließ sie sich rücklings auf's Bett zurückfallen. Sofort folgte Sasuke ihr und stützte sich mit der Hand direkt über Sakuras Gesicht ab. Sein Blick war undefinierbar.

Augenblicklich geriet Sakura in eine Art Schnappatmung, als sie Sasukes Erregung durch den letzten wenigen Stoff, den er trug, auf ihrer heißen Mitte spürte.

Rasant nahm nun auch wieder dieses hitzige Gefühl in ihrer inneren Mitte zu.

Sasuke beugte sich zu ihr hinunter, verwöhnte ihr Schlüsselbein mit sanften Küssen und sog schließlich sanft an ihrer Unterlippe. Sakura entwich ein leises Stöhnen, woraufhin Sasuke sein Becken stärker gegen ihres presste. Im Rausch der Erregung hob sich ihres ebenfalls seinem entgegen, woraufhin er einen extrem tiefen Atemzug vollzog und kurz die Luft anhielt.

Als seine Hand jetzt über den Ansatz ihrer Brüste fuhr, atmete Sakura nervös ein. Alles drehte sich. Erst schob er den einen, dann den anderen Träger ihres BHs hinunter.

Als seine Hand jetzt unter ihren Körper fuhr, um nach dem Verschluss ihres BHs zu tasten, hielt Sakura die Luft an. Vier Anläufe waren nötig, bis die Klammern aus der Öse sprangen; Sasuke hatte schon verzweifelt die Stirn gerunzelt. Und bevor er diesen nun entfernte, musterte er sie ein letztes Mal.

Sakuras Herz raste, als er langsam den letzten Stoff von ihren Brüsten entfernte. Und als sein Blick zu diesen sank, überkam sie plötzlich wieder die Angst, er könnte diese als viel zu klein empfinden. Rasch schob sich ihr Arm vor ihre Brüste, um diese zu verbergen. Beschämt blinzelte sie schließlich zur Seite. Oh man, was machte sie da nur?

Kurz wartete Sasuke ab. Dann wurde sein Blick ungewohnt sanft, bevor er einen leichten Druck mit der Hand gegen ihren Arm ausübte. Zur selben Zeit senkte er sein Gesicht und begann den Ansatz ihrer Brust mit seinen Lippen zu liebkosen. Nach und nach entspannte sich Sakura und ließ schließlich zu, dass er ihren Arm beiseiteschob. Dieses berauschende Gefühl, welches sie so überraschend durchfuhr, als Sasuke mit seinen Lippen ihre empfindliche Brustwarze berührte, ließ ihren Körper beben. Und als er diese mit seinen Lippen umschloss, drehte sich wieder alles. Sakuras Mund öffnete sich leicht, ein leises Stöhnen entwich ihr und jegliche Angst und Scham waren mit einem Mal wie verflogen. Ihr wurde wahnsinnig heiß, als Sasukes Lippen sich von ihren Brüsten wieder nach oben arbeiteten. Sakuras Mitte schmiegte sich automatisch noch enger an seine, als ihre heißen Atem aufeinander trafen.

Während er sie nun leidenschaftlicher denn je küsste, sich ihre Zungen gegenseitig erforschten, verweilte Sasukes Hand an ihren Brüsten. Sakuras Finger hingegen krallten sich unter diesen leidenschaftlichen Strapazen verzweifelt in das Fleisch seines Rückens. Sasuke keuchte und presste seine Erregung noch fester an ihre Mitte.

Sakura riss plötzlich die Augen auf. Es war kaum noch auszuhalten, Sasuke musste irgendetwas tun. Es zog, es schmerzte fast unausstehlich und ihr Inneres schien vor lauter Anspannung und Erregung unaufhörlich zu zucken. Und so drückte sich auch ihr Becken automatisch in die Höhe, um eine verzweifelte Lösung in seiner Erregung zu suchen.

Als hätte Sasuke diesen Hilferuf erhört, befand sich seine Hand mit einem Mal an dem Bund ihres Höschens und schob es mit einem Satz hinab.

Sakura durchfuhr eine Hitzewelle. Das was gleich passieren würde - sie wünschte es sich. Mit Sasuke, mehr denn je. Auch, wenn es ihr ein wenig Angst einjagte. Und so schüttelte sie die letzten Zentimeter ihres Höschens selbst mit ihrem Fuß zu Boden, bevor Sasuke es entfernen musste.

Sasuke zögerte nicht lange und entledigte sich auch seines letzten Stoffs.

Kurzzeitig hörte Sakura ihr eigenes Blut in den Ohren rauschen, als sie nun seine volle und gänzliche Erregung zu Gesicht bekam. Sie war groß! Noch bevor sie sich weiter darüber den Kopf zerbrechen konnte, wie um Himmelswillen sie genug Platz dafür bieten konnte, legte Sasuke sich direkt auf Sakura und presste seine warme Erregung auf ihrer Mitte.

Es war die Angst vor dem unbekannten Schmerz, ausgelöst vom Anblick seiner mächtigen Erregung, welche Sakura jetzt so nervös werden ließ. Sie wusste genau, dass es beim ersten Mal weh tun würde.

Sasuke fand eine empfindliche Stelle an ihrem Ohr, und brachte sie erneut zum Stöhnen. Sakuras Herz pochte laut. Ihr Atem ging viel zu schnell. Aber auch Sasukes Herzschlag vernahm sie so kräftig wie nie zuvor an ihrer eigenen Brust.

Als er seine Erregung jetzt an ihrer Mitte rieb, sog Sakura scharf Luft ein, und ihr Unterleib schien sich gegen ihren Willen ganz plötzlich zu verkrampfen. Sasuke bemerkte dies wohl und fuhr, ohne zu zögern, mit der Hand zu ihrer Mitte hinab, um sie dort zu berühren. Als er nach einer kleinen Weile begann, kreisende Bewegungen auszuführen, durchfuhr Sakura ein seltsames beflügelndes Gefühl, welches ihren Körper erst in eine noch krampfhaftere Anspannung wechseln ließ, dann aber in eine erlösende Entspannung. Leise entwich ihr ein kleines Seufzen, und als sich ihre Umgebung zu drehen begann, lehnte sie den Kopf zurück. Sasukes Augen blitzten vor Hochspannung auf, während er sie beobachtete. Diese Tatsache war Sakura nicht entgangen. Und als sie verstohlen zu seiner Erregung linste, wirkte diese plötzlich noch mächtiger.

Als Sasuke mit seinen Fingern plötzlich in Sakura eindrang, schnappte sie erschrocken nach Luft. Darauf war sie nicht vorbereitet und schlagartig zog sich ihr Unterleib wieder zusammen. Schnell bemerkte sie aber, dass sich auch dies gar nicht so übel anfühlte; so schlimm konnte das Ganze also nicht sein. Sie schloss die Augen. Als er dann aber ganz unverhofft die Finger hinauszog, schlug sie irritiert darüber die Augen auf, erkannte aber sofort, was er als Nächstes plante. Gedanklich bereitete sie sich darauf vor. Sie versuchte es zumindest.

Tief atmete sie ein und hielt zunächst vor Aufregung die Luft an, was sich als nicht sehr förderlich für Sasukes Vorhaben erwies. Aber auch Sasuke schien hin und wieder mit dem Atmen auszusetzen. Behutsam arbeitete sich sein Becken dennoch stückchenweise vor, was zu Beginn von Sakura als durchaus unangenehm und schmerzhaft empfunden wurde. Prüfend hob er hin und wieder seinen Blick, legte sogar eine Pause ein, als Sakura laut nach Luft schnappte. Ein fieser stechender Schmerz durchfuhr ihren Unterleib, als Sasuke einen etwas kräftigeren Stoß ausübte. Erschrocken darüber, dass sie scharf Luft einsog, stoppte er in der Bewegung und sah sie unsicher an.

Es dauerte einen ganzen Moment, bis der Schmerz nachließ, gänzlich verschwand er aber nicht. Trotz alledem gelang es Sakura, sich wieder einigermaßen zu entspannen. Sie lächelte ihm schüchtern zu, woraufhin Sasuke ungehindert tief eindringen konnte.

Erst führte er langsame und vorsichtige Bewegungen aus. Hin und wieder bildete sich diese kleine Sorgenfalte auf seiner Stirn und erst, als Sakura nicht mehr schmerzhaft das Gesicht verzog und ihm andeutete, dass es in Ordnung sei, versuchte er sich langsam zu steigern. Und überraschenderweise fühlte sich dies plötzlich auch für sie unglaublich aufregend an. So aufregend, dass der Schmerz in den Hintergrund geschoben wurde.

Während dieses neue Gefühl ungehalten auf Sakura einprasselte, umfasste sie im Rausch Sasukes muskulösen Arm. Er hatte seine Hand neben ihrem Kopf abgestützt und sah zu ihr hinab, während er rhythmisch sein Becken bewegte. Mal zog er das Tempo an, mal wurde er langsamer, um dabei Sakuras Reaktion zu erforschen. Und kurz bevor sie die Augen schloss und den Kopf weiter nach hinten lehnte, glitt ihr Blick von seinem Gesicht an seinem muskulösen Oberkörper hinab, bis hin zu der Stelle, an der sie miteinander vereint waren. Sakura atmete tief ein, ihre Lungen füllten sich mit Sauerstoff.

Plötzlich vernahm sie Sasukes heißen Atem unmittelbar an ihren Lippen. Wieder trafen ihre Atem aufeinander und gierig sog sie seinen Duft mit Mund und Nase ein. Seine Stöße wurden in diesem Augenblick kürzer und heftiger, er küsste sie erneut, löste sich wieder atemlos und hielt keuchend vor ihrem Gesicht inne. Als sich ihre Nasenspitzen berührten, öffnete Sakura die Augen. Sofort bemerkte sie die kleinen Schweißperlen, die sich auf seiner Stirn anbahnten.

Als sie ihm jetzt direkt in die Augen sah, löste sein Blick eine erneute Hitzewelle in ihr aus. Sakuras Hand fuhr wie ferngesteuert über ihren Kopf, um nach dem Kopfkissen zu suchen. Als sie es zu fassen bekam, vergruben sich ihre Finger tief darin. Die andere krallte sich wieder in sein Fleisch.

Als seine Hand nach ihrer suchte und seine Finger sich jetzt mit ihren verschränkten, stützte er sich wohl mit seinem Stumpf auf der Matratze ab. Sasuke war so nah, sie spürte ihn überall. Sie küssten sich, sie stöhnten gemeinsam und schenkten sich intensive Blicke. Kurz darauf nahm dieses ziehende und gleichzeitig drückende Gefühl in ihrer Mitte immer weiter zu und formte sich langsam aber sicher zu einem festen Knoten, der letztendlich zum Zerreißen gespannt zu sein schien. Verzweifelt darüber hob sie wieder das Becken. Der Drang nach Erleichterung ließ ihren Verstand aussetzen. Der Knoten, er musste reißen, sofort.

Als sich ihre Blicke nun wieder trafen, löste sich der imaginäre Knoten augenblicklich und Sakura wurde von einer unerwarteten Welle der Erleichterung überrascht. Für einen kurzen Moment verlor sie die Kontrolle über ihre Muskeln, presste ihren Hinterkopf automatisch tiefer in das Kopfkissen hinein, drückte Sasukes Hand fest und stieß ein tiefes Stöhnen aus. Das Gefühl in ihrer inneren Mitte war unbeschreiblich und es schien auf ihren gesamten Körper überzugehen.

Sofort gab auch Sasuke ein heiseres Keuchen von sich. Sakura konnte indessen deutlich spüren, wie seine Erregung seinen Höhepunkt erreichte.

Schwer atmend ließ er sich schließlich neben Sakura fallen.

Eine Weile lagen sie regungslos da und starrten an die Decke. Sakuras Brust hob und senkte sich hektisch, ihre Wangen glühten noch immer vor Aufregung. Ein Kribbeln zog sich durch ihren Magen, als ihr bewusst wurde, was sie gerade getan hatten. Schnell griff sie nach der Decke, zog diese bis zur Nase und schmiegte sich an Sasukes Schulter. Sie wollte seine Nähe. Sie brauchte seine Nähe.

Sasuke schloss die Augen und lehnte den Kopf zur Seite, um Sakuras Gesicht nahe zu sein. Dann hob er die Hand und spielte, wie damals im Stroh, mit einer ihrer Haarsträhnen. Sakura lächelte zufrieden und schloss die Augen. Sicherlich würde ihr das erst morgen unangenehm werden.

Irgendwann schlief sie an seiner Schulter ein.

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Meine lieben Freunde der Sonne,

ja ... puh... mein erstes Kapitel mit Lemon. Gott, ich bin so ein Anfänger, was das angeht ... Ich hatte sooo Angst, dass irgendetwas komisch klingen könnte, die liebe Jenny hat mich aber bestärkt und mir unglaublich gute Tipps gegeben! Ohne sie, wäre das Kapitel nicht das, was es jetzt wäre

Vielleicht wird es ja noch ein Kapitel dieser Art geben xD Wenn ich schonmal dabei bin ... Und es war schon irgendwie echt spannend, es überhaupt zu schreiben. Außer ihr sagt mir, dass es eine Katastrophe ist xD

Leider habe ich drei so ultrastressige Wochen hinter mir. Ich wusste nicht, wo mir der Kopf steht. Ich habe zwar jetzt ein wenig "frei", muss mir aber unbedingt eine kleine Auszeit nehmen. Und da ich in drei Monaten bereits meine Abschlussprüfung habe, werde ich sehen müssen, wie und ob ich regelmäßig zum Schreiben kommen. Manchmal weiß ich selbst nicht, wie ich das momentan nebenbei überhaupt noch alles schaffe. Vielleicht leidet die Qualität? Ich hoffe es nicht! Aber meine Betas haben definitiv etwas mehr zu tun. Ich bin einfach nicht mehr so aufmerksam, wenn ich mich müde und ausgelaugt an meine Geschichte setze. Es gehört sehr viel Disziplin dazu, sich in seiner letzten wenigen Freizeit an den PC zu setzen und zu Tippen. Auch wenn ich es gerne mache, Arbeit ist es trotzdem und erfordert, zumindest bei mir, eine hohe Konzentration. Und da mein Alltag aktuell auch noch relativ PC-lastig ist, brauche ich unbedingt mal wieder mehr Bewegung! Hoffentlich macht das Wetter mit. Und malen würde ich auch gerne mal wieder :)

Schaut gerne hin und wieder auf meinem Profil vorbei und informiert euch in meiner Beschreibung, wann das nächste Kapitel veröffentlicht werden soll. Ich versuche es dennoch zu nächstem Samstag, kann aber nichts versprechen. Es wird aber so schnell wie möglich veröffentlicht. Meine lieben Betas benötigen schließlich auch Zeit, um zu korrigieren. Aktuell ist es dringender denn je ;P Was wäre ich ohne sie. Auch generell.

Ich hoffe nach wie vor, dass ich uns alle - mit meiner Fantasie und dem Geschreibe - in dieser andauernden schweren Zeit unterhalten kann. Und glaubt mir, ich würde liebend gerne viel viel mehr Zeit für diese Geschichte haben.

Bleibt gesund und passt auf euch auf!

Eure Juli
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