Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Unsere Bestimmung - Sakura & Sasuke (Part 3)

von JuliTales
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Het
Naruto Uzumaki Sakura Haruno Sarada Uchiha Sasuke Uchiha
29.01.2021
12.02.2022
43
192.131
31
Alle Kapitel
59 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
12.02.2021 5.306
 
Sakura Pov
༻❀༺


Sakura hämmerte das Herz in der Brust. Ihr wurde heiß und ihre Hände zitterten leicht.

Wie ein heißer Windhauch aus der Savanne, trafen Sasukes starke Atemzüge auf ihren Nacken, kitzelten und glitten über den Weg des geringsten Widerstands, seitlich an ihrem Hals vorbei. Sakuras Körper bebte darunter unerbittlich auf. Erst durchfuhr sie das fröstelnde Gefühl einer Gänsehaut, dann wieder diese hitzige Welle, die ihr ruckartig den gesamten Sauerstoff aus dem Körper zu pressen schien. Atemlos rang Sakura nach Luft.

Gemeinsam standen sie in Sakuras kleiner Küche. Sasuke stand unmittelbar hinter ihr, hatte seinen Arm um ihre Brust gelegt und überwand nun den letzten Abstand, welcher sie noch voneinander trennte. Sein Gesicht ruhte in ihrer Halsbeuge und seine harte Brust legte sich sanft an ihren Rücken, so als würden zwei zueinander passende Puzzleteile miteinander vereint. Sakura stand jetzt stocksteif vor dem Waschbecken, vor wenigen Augenblicken noch die Essstäbchen in der Hand haltend, welche vor wenigen Millisekunden leise auf dem Küchentresen aufgeschlagen waren.

Eine hitzige Wärme übertrug sich von Sasukes Brust und breitete sich über ihren Rücken langsam aus.
Als wollte sein kräftiger Herzschlag zu ihrem durchdringen, schlugen ihre Herzen provokativ gegeneinander an. Einen kleinen Augenblick konnte Sakura gar nicht anders, als wie gebannt dem Kampf zu lauschen, in welchem sich ihre Herzen gegenseitig übertreffen zu wollen schienen.

Urplötzlich, Sakura hätte dies aus Erfahrung durchaus erahnen müssen, ließ seine Anwesenheit ihre Beine zu Wackelpudding werden. Erst zitterten sie nur leicht, dann heftiger, bis sie endgültig nachließen. Hätte Sasuke seinen Arm nicht um ihren Körper geschlungen gehalten, dann wäre Sakura sicherlich wie ein nasser Sack zu Boden geplumpst. Stützend hielt er sie also fest und presste sie zugleich noch stärker an seine Brust.

Neben dem lauten Rauschen ihres eigenen Blutes, seinem und ihrem flatternden Herzschlag, vernahm Sakura nur noch Sasukes tiefe Atemzüge an ihrer Halsbeuge.
Schlagartig fühlte sich ihr Hals so trocken an.

Fieberhaft und gleichzeitig unbeholfen, starrte sie nun zu Boden. Die einzelnen Sekunden schienen so langsam zu verstreichen, als wären es endlose Momente.
Sakura fühlte sich in diesem Augenblick ohnmächtig und aufgewühlt. Unschlüssig darüber, ob sie diesen flatternden Zustand überhaupt befürworten konnte. Einerseits wollte sie Sasukes Nähe zulassen, andererseits wirkte diese leidenschaftliche Hingabe in ihren Augen noch immer etwas grotesk. War ein so derartiges Empfinden, nun gut oder schlecht?

Es fiel Sakura zunehmend schwer, sich zu konzentrieren. Seine Nähe überforderte ihren Verstand — und das immer wieder aufs neue.
Nervös presste sie die Lippen aufeinander und schloss die Augen, in voller Hoffnung, das laute Rauschen in den Ohren und die innere Hitze ausblenden zu können. Beruhig dich, redete sie innerlich auf sich selbst ein und war gleichzeitig bemüht, ihren Atem wenigstens wieder annähernd zu normalisieren.

Aber ihr Herz arbeitet heute abermals und in jeder Hinsicht gegen sie. Es flatterte, es brannte und es raste ungehalten.

Sasuke hob den Kopf und legte die Stirn behutsam an ihrem Hinterkopf ab. Sakura zuckte leicht zusammen, als sie seinen Atem plötzlich wieder auf ihrem Nacken spürte. Gänsehaut. Blitzartig fuhr ihr das kribbelnde Gefühl den Rücken, bis in die Spitzen ihre Zehen, hinab.

Automatisch lehnte Sakura den Kopf leicht nach hinten, als sich Sasukes warme Lippen überraschend an ihren Hals legten. Ganz sanft fuhr er an der Haut ihres Halses und Nackens entlang und verharrte dann an einer Stelle, an welcher sich sein heißer Atem staute. Sakura schluckte — es trieb sie fast in den Wahnsinn. Mit leicht geöffnetem Mund entwich ihr schließlich ein unauffälliges aber gleichzeitig sehr tiefes Seufzen. Sie war zu sehr in dem Gefühl versunken, als dass sie den Laut als unangenehm empfinden könnte.
Zu flach gingen ihre Atemzüge nun, als dass genug Sauerstoff ihre Lungen erreichen könnte. Möglicherweise wollte sich deshalb auch ihr Verstand so tosend ihrer Kontrolle entziehen. Und wahrscheinlich war der Sauerstoffmangel nun auch die Ursache dafür, dass ihre Umgebung so urplötzlich verschwamm. Schnell schloss sie deshalb die Augen.

Was machte Sasuke nur mit ihr?

Erschrocken schlug sie die Lider wieder auf, als Sasuke seine Lippen so nah an ihr Ohr führte, dass seinen Atem dort so klar und deutlich zu vernehmen war.

Verdammt. Sakura ballte eine Faust. Das Verlangen, sich zu ihm zuzuwenden und hinzugeben, wuchs mit der Verflüchtigung ihres Verstandes und jeder weiteren Sekunde mehr und mehr an. Und als seine Lippen ihr Ohrläppchen berührten, setzte sich das Verlangen endgültig über ihren Verstand hinweg.

Sakura holte tief Luft, wobei ihr diese auf halben Wege im Halse stecken zu blieben schien. Dennoch gelang es ihr, seinen Arm beiseite zu schieben, ihre Scham vorübergehend abzustreifen und neuen Mut zu fassen, sich ihm zuzuwenden.
Mit glühend roten Wangen fuhr sie entschlossen um. Ihr Herz machte einen erneuten Satz, als seine düsteren Augen ihren Blick trafen und nicht mehr freigeben zu wollen schienen.
Sakura blinzelte zwei Mal verwirrt: Sasuke wirkte so unerwartet besonnen. Eigentlich fast so wie immer. Sein flatterndes Herz war es nun jedoch, welches Sakura bis eben so dicht an ihrem Rücken spürte, das ihn verriet.

Wie gelang es ihm nur, selbst in einer solchen Situation, den Schein nach außen so selbstverständlich wahren zu können? Sakura erschien dies nach wie vor unverständlich.

Noch immer sahen sie sich gegenseitig stumm an: Ihr Blick durchdrang seinen, und seiner durchdrang den ihren. Es fühlte sich so an, als wäre plötzlich die Zeit stehen geblieben.

Es gab nur sie und ihn.

Sasukes Lippen waren um eine Haaresbreite geöffnet, als Sakura ihren Blick flüchtig darauf sinken ließ. Seine Brust hob und senkte sich etwas schneller als gewöhnlich, während sein Blick eben noch neutral und eher etwas unterkühlt wirkte. Leicht waren seine Lider gesenkt, um zu Sakura hinab blicken zu können. Vereinzelt, und nur am Rande, registrierte Sakura jetzt die feuchten Strähnen, die ihm willkürlich ins Gesicht hingen.
Wieder schluckte Sie und presste verzweifelt die Lippen noch fester aufeinander— diesmal war es sein Anblick, der ihren Atem raubte. Er sah so unglaublich gut aus.

Ihr Herz - es hämmerte, es jaulte, es schrie plötzlich, mehr denn je. Vergleichbar mit dem markerschütterndem Schrei eines Babys, welches sich über den ohrenbetäubenden Lärm zu verzweifelt bemerkbar zu machen versuchte. Und genauso jaulte auch ihr Herz unter den Strapazen auf, die Sasukes Nähe zwangsläufig mit sich zog. Sein Duft umspielte ihre Nase, gemischt mit dem frischen Duft von Seife und Gras.
Nicht das erste Mal schoss ihr der Gedanke in den Kopf, dass Herzflattern könnte eine negative Auswirkung auf ihre Gesundheit haben.
Trotz dieses bedenklichen Gedankens, ignorierter Sakura erneut die Warnung ihres Körpers und schob entschlossen den Einwand ihres Herzens beiseite. Ein Kribbeln durchfuhr sie, als ihre Hand versehentlich seine berührte, was sie zu einer endgültigen Erkenntnis: Es hatte keinen Zweck. Es hatte keinen Zweck sich weiterhin dem Drang nach Leidenschaft zu verschließen. Dem Drang nach Sasuke. Das Verlangen, welches mit seiner Nähe einherging, war viel zu groß, als dass sie weiterhin die Kraft dazu aufbringen könnte, es zu ignorieren.

Sakuras Wangen brannten vor Aufregung, als sie nun wild entschlossen ihren Blick hob.
Hatte jemand die Heizung noch weiter aufgedreht? Es wurde schlagartig noch heißer.

Sasukes Blick streifte flüchtig ihren Lippen, dann hob er ihn und senkte ihn nach kurzer Zeit wieder. Sakura hielt die Luft an, als etwas in Sasukes Augen aufblitze: Neugierde, Sehnsucht und Leidenschaft.
Auch wenn sie es wollte, hievte es sie immer wieder aus den Latschen. Und obwohl Sakura ungeduldig darauf gewartet hatte, erschrak sie dennoch, als Sasuke endlich die Hand zu ihrem Gesicht hob. Behutsam legte er ihr feines Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger und betrachtete es interessiert, als wäre es ein seltenes Relikt. Er lehnte indessen seinen Kopf leicht zur Seite.

Sakuras Herz stand kurz davor zu zerspringen. Es war kaum noch auszuhalten.
Ihr Blick sank fanatisch zu seinen atemberaubenden Lippen, die so unendlich einladend auf sie wirkten. Nervös sog die Luft ein, denn es quälte sie fürchterlich, dass Sasuke sie nun so offensichtlich hinzuhalten schien. Wie versessen, versuchte sie sich deshalb an das Gefühl zu erinnern, welches sie verspürt hatte, als er sie küsste. Aber die Erinnerung daran war zu blass. Zu viel Zeit war vergangen, als dass sie sich das Gefühl in ausreichender Befriedigung vor Augen führen könnte. Und genau deshalb wollte sie ihn jetzt auch um so mehr.

Sasuke drückte ihr Kinn leicht in die Höhe, sodass sie gezwungen wurde, ihren Blick zu heben. Kurz dachte Sakura sogar darüber nach, Eigeninitiative zu ergreifen und einfach selbst den letzten Abstand zwischen ihnen zu überwinden. Wieso sollte sie es nicht auch tun können? Widerwillig verwarf sie diesen Gedanken kurzerhand, denn sie fühlte sich abermals durch seinen Blick und die Nähe wie gelähmt. Und so konnte sie nur hoffen und warten, dass er sie endlich erlöste.

Als Sasukes Gesicht endlich den Abstand zu ihrem verringerte, vollbrachte Sakuras Herz vor Vorfreude kleine Aussetzer. Sie schloss die Augen und wartete ungeduldig darauf, dass es wieder passierte. Diesen Rausch, sie brauchte ihn, mehr als alles andere.
Aber es passierte nicht. Kurz vor ihrem Gesicht musste er zum Stehen gekommen sein, denn Sakura spürte lediglich seinen heißen Atem auf ihre Lippen treffen. Wut sammelte sich in ihrem Bauch. Was sollte das? Und als auch nach etwa fünf Sekunden nichts passierte, stand sie kurz davor, empört die Augen zu öffnen und zu prüfen, weshalb er innehielt.

Sasukes Lippen erlösten sie aber in jenem Moment, als er endlich dieses lang ersehnte prickelnde Gefühl auf ihren Lippen auslöste.

Schlagartig fiel mit diesem Kuss der gesamte Ballast und die angestaute Anspannung von Sakura ab. Sie fühlt sich mit eine Mal so frei und leicht, wie schon ewig nicht mehr.
Seine Lippen waren so weich, so warm und so einnehmend. Sasuke wirkte wie eine Droge auf Sakura, in dessen Konsum man sich aussichtslos verlieren konnte.

Sasuke berührte noch immer ihre Wange, während seine Lippen auf ihren Lagen. Als hätte er in Sakuras Bauch ein Feuerwerk gezündet, kribbelte es beinahe schon unausstehlich. Aber heute war es irgendwie anders als beim letzten Mal. Sakura schob sich näher zu ihm heran und kam sich dabei fast schon aufdringlich vor.
Erst wusste sie ihr Misstrauen nicht genau zu benennen, denn seine Küsse waren nicht schlechter. Nein. Aber auch nicht besser. Sasuke bewegte sich heute wie ein scheues Reh, das vorsichtig aus dem Wald linste, um sich nach möglichen Gefahren umzusehen. Gleichzeitig war auch seine Berührungen so sanft, so vorsichtig, als hätte er Angst, Sakura könnte unter seiner mächtigen Hand zerbrechen.
Seine Küsse waren nicht einnehmend, nicht so herrisch wie damals, als sich die beiden ihrer Leidenschaft beinahe hingegeben hatten. Er wirkte plötzlich, und auch in dieser Situation so kontrolliert und bedacht, so wie er eben stets von anderen wahrgenommen werden wollte.

Gegen all ihre Hemmungen, legten sich Sakuras Arme automatisch um seinen Hals. Mit einem festen Zug deutete sie ihm unmissverständlich an, sich fallen zu lassen, sie inniger zu küssen, sie nicht so vorsichtig zu behandeln.
Erst schien Sasuke die Aufforderung zu ignorieren oder nicht verstanden zu haben, aber schon kurz darauf umfasst er endlich ihre Hüfte und hob sie in die Höhe, ohne auch nur einen Moment von ihren Lippen abzulassen. Als wäre augenblicklich jegliche Scham von Sakura abgefallen, schlang sie die Beine um seinen Körper. Dann spürte sie deutlich, wie sich seine Finger nun fester in den Stoff an ihrer Taille bohrten. Zugleich presste er ihren Körper stärker an seinen und verstärkte die Intensität seiner Küsse. Er wurde einnehmender und leidenschaftlicher, verlor augenblicklich seine zuvor aufgelegte Bedachtsamkeit.

Endlich. Ein schwaches und unkontrolliertes Lächeln entwich ihr unter Sasukes Küssen. Er bemerkte es wohl, denn er schnaufte ungläubig, als schüttle er innerlich den Kopf über Sakuras Forderung. Aber schon im nächsten Moment, schien er sich selbst zu verlieren, denn er brachte ihre Herzen unerbittlich zum flattern - da waren sie wieder, diese herrischen, einnehmenden und starken Bewegungen seiner Lippen.
Schlagartig vergruben sich Sakuras Hände in seinem kühlen und feuchtem Haar. Unter seinen dagegen heißen und starken Küssen, vibrierte ihr gesamter Körper. Sasukes Hand fuhr immer wieder zwischen ihrer Taille und ihrem Oberschenkel auf und ab, so als könnte er sich nicht für eine Stelle entscheiden.

Erschrocken schlug Sakura jetzt die Augen auf, als sie mit dem Rücken sanft gegen die kalte Küchenwand stieß und etwas zu Boden fiel. Kurz ließen die beiden voneinander ab und blinzelten sich perplex an. Falls Sasuke vorhatte, durch die Küche zu verlassen, dann hatte er Tür um etwa einen Meter verfehlt und Sakura gegen die Wand gedrückt. Dabei muss sie den Wandkalender von der Wand gerissen haben. Diesen entdeckte sie zumindest am Boden liegen.

Sasukes Blick flog hastig zur Tür und noch ehe Sakura wieder zur Besinnung gelangen konnte, um in der Verlegenheit dieser Aktion zu versinken, hing er auch schon wieder an ihren Lippen.

Nur wenige Augenblicke später spürte Sakura auch schon den weichen Stoff ihres Sofas an ihrem Rücken. Sasuke hatte sie darauf abgelegt und befand sich unmittelbar über ihr. Den Kuss hatten sie auf dem Weg von Wand zum Sofa nicht gelöst.

Zu Sakuras Bedauern löste er nun den Kuss. Atemlos und die Gesichter noch so nah, dass ihre Nasenspitzen sich berührten, sahen sich die beiden einen Augenblick lang keuchend an. Sakuras Wangen glühten vor Aufregung. Sasuke stütze sich mit der Hand auf dem Sofa ab, um nicht das ganze Gewicht seines Körpers auf ihrem ablegen zu müssen. Ihr Beine lagen übereinander und gleichzeitig ineinander verschenkt.

Sakura fuhr jetzt mit den Fingern über ihre Lippen. Sie fühlten sich heiß und geschwollen an, prickelten vor lauter Leidenschaft und schrieen nach mehr. Er durfte nicht damit aufhören, nicht jetzt!

„Sasuke", hauchte sie und hob sofort die Hände, um mit den Fingern seinen Nacken berühren zu können. Behutsam fuhr sie ihm mit den Fingerspitzen auf der Haut entlang und bemerkte, wie sich unterdessen sein Kiefer anspannte. Innerlich bat sie ihn eindringlich, nicht aufzuhören.
Da er innehielt, schluckte sie und spürte wieder die Nervosität langsam aber sicher ansteigen. Er zögerte noch kurz, folgte dann widerstandslos ihrer Aufforderung, als hätte sie ihre Gedanken laut ausgesprochen.
Blitzschnell war er mit seinem zu ihrem Gesicht hinuntergefahren und legte seine Lippen auf ihre, während Sakura über seine Geschwindigkeit erschrak. Und so erstickte er ihren leisen Aufschrei mit seinem Mund.

Dem Bann seiner Leidenschaft völlig verfallen, ließ Sakura das hitzige Gefühl, welches Sasuke in ihr auslöste, zu. Langsam bahnten sich Sakuras Hände einen Weg an seinem Rücken hinunter. Zur gleichen Zeit erforschte Sasuke mit seinen Lippen ihren Hals und anschließend auch ihr Schlüsselbein. Obwohl Sakura die Augen geschlossen hielt, schien sich ihre Umgebung zu drehen, als säße sie in einem Karussell. Und als sich ihr Becken plötzlich wie von selbst in die Höhe begab und sich gegen seinen Körper presste, keuchte Sasuke sogar leise.
Es war wie verhext, Sakuras Bauch kribbelte, überhaupt alles kribbelte. Selbst jede ach so kleine Muskelzelle, schien bis zur letzten Auslastung zu arbeiten und entzog sich aber gleichzeitig jeglicher Kontrolle.

Durch das dünne schwarze dünne Shirt, welches er trug, vernahmen ihre Fingerspitzen die harten Konturen seiner Muskeln. Auf dem Stoff fuhr sie mehrfach mit den Fingern an den markanten Wölbungen seiner Muskeln entlang und traf irgendwann ganz überraschend auf nackte Haut. Sein Shirt musste nach oben gerutscht sein, stellte sie fest. Kurz verharrte ihre Hand an dieser Stelle, glitt aber im nächsten Moment, geleitet von ihrer Leidenschaft, unter sein Shirt. Sakura wollte sie berühren, seine Haut. Sie mit den Fingern erkunden, seine Wärme aufsaugen, seine starken Muskeln fühlen.

Sasukes Lippen froren für den Bruchteil einer Sekunde ein und kamen an ihrem Hals zum stocken. Auf halben Wege nach oben, vernahmen Sakuras Fingerspitzen zur selben Zeit eine Gänsehaut, die ihn flüchtig überzog.

Er gewann blitzartig einige Zentimeter Abstand zwischen ihnen und betrachtete Sakura kurz prüfend. Mit einem einzigen Ruck zog er sich dann das Shirt über den Kopf und beförderte es zu Boden.

Sakura weitete überrascht die Augen und schnappte leise nach Luft. Irgendwie kam das jetzt doch unerwartet.
Ihre Wangen brannten schlagartig so heiß wie ein loderndes Feuer, als er ihr seinen muskulösen und atemberaubenden Oberkörper präsentierte. Sakura war sich sicher: Würde sie nicht liegen, dann hätten ihr die Beine wohl wieder den Dienst versagt.
An seinen Armen und dem Bauch zeichneten sich die Muskeln eines harten Trainings unverkennbar ab. Seine breiten Schultern ließen ihn so unglaublich männlich wirken, während die Muskeln in seinem Oberarm bis zum Anschlag spannten, als er sich wieder auf dem Sofa abstützte, um zu Sakuras Mund hinabzufahren.
Sakura sah sich schon in die Bewusstlosigkeit dämmern, als Sasuke sie mit seinem Kuss zurückholte.

Sicher, sie hatte das ein oder andere Mal einen flüchtigen Blick erhaschen, aber ihn noch nie in seiner vollen Pracht betrachten können. Sein Oberkörper wirkte so perfekt, fast wie gemalt. Nur die blassen Narben, die das Leid und die Trauer seines Lebens widerspiegelten, zogen sich hin und wieder über seinen Körper. Sie ließen das Bild unstimmig und damit wieder real wirken und hoben ihn, in Sakuras Augen, von einer unnatürlichen Perfektion in die Realität. Er war wunderschön, genauso wie er war.

Und er schmeckte auch so wunderbar, er fühlte sich so unendlich gut an. Sakura wünschte sich so sehr, dass dieser Moment nie, niemals enden würde.

Als Sasukes Hand jetzt aber die nackte Haut ihres Bauches berührte, sog Sakura unerwartet nervös Luft ein und hielt sie an. Langsam bahnte er sich einen Weg, über ihren Bauchnabel, nach oben. Als seine Finger den Stoff ihres BH's berührten und er am Ansatz ihrer Brüste entlang streifte, zog sich wieder dieses ziehende Gefühl in Sakuras Mitte zusammen. Dieses Gefühl, sie kannte es, sie hatte es schon einmal erlebt. Es widersprach sich zur selben Zeit. Auch jetzt wieder:

Drückend und ziehend zugleich. Schmerzhaft und aufregend. Gleichzeitig und in derselben Intensität.

Als Sasuke nun den Stoff ihres Oberteils in die Höhe schob, versteifte sich Sakuras Körper, als hätte jemand einen Knopf gedrückt.
Ihr fiel etwas ein – erst unterbewusst, dann vereinnahmte sie der Gedanke vollkommen und ließ keinen anderen mehr zu.

Wieso ausgerechnet jetzt?
Verdammt. Sakura ließ die Hand von seinem Rücken sinken und zog diese wieder hervor.

Sasuke hingegen verharrte erst in seiner Bewegung und seinem Kuss. Dann löste auch er sich und suchte irritiert nach einer Erklärung in ihrem Blick. Da er sich noch unmittelbar vor ihrem Gesicht befand, sah sie peinlich berührt und verlegen zu ihrer Brust hinab. Sowohl ihre, als auch seine hob und senkte sich unter den hektischen Atemzügen, während Sasuke noch immer nach einer plausiblen Erklärung in Sakuras Gesicht zu suchen schien. Als er schließlich aufgab, schloss er die Augen und brachte seufzend Abstand zwischen ihnen. Er erhob sich von ihr und räusperte unsicher.

„E-Es tut mir leid ...", sagte er schließlich und presste entschuldigend die plötzlich so schmal wirkenden Lippen aufeinander.

Sakura rappelte sich mit hochrotem Kopf auf und rutschte mit dem Rücken an der Lehne des Sofas hinauf. Dann hielt sie besorgt inne: Erst jetzt fiel ihr auf, wie sehr sie Sasuke gerade vor den Kopf gestoßen haben musste. Sie fühlte sich schrecklich, sie hatte ihn enttäuscht. Mit einem schlechten Gewissen betrachtete sie den verbissenen Sasuke, der sich selbst in die völlige Verantwortung zog. Dabei war sie es doch gewesen, die ihn zu mehr gedrängt hatte.

Enttäuscht und wütend auf sich selbst stöhnte Sakura leise und rieb sich angespannt die Schläfe. Sicher war Sakura prüde und erst recht fiel es ihr schwer, über ein solch intimes Thema zu sprechen. Verlegen wich sie wieder Sasukes suchenden und irritierten Blicken aus und sah zu Boden. Im Nachhinein war es ihr ziemlich peinlich, dass sie so tief seufzen musste und ihr Becken so an seines gepresst hatte. Das Verlangen, ihren Kopf in einen Eimer mit kaltem Wasser halten, um die Hitze in ihren Wangen erträglicher zu gestalten, wurde immer größer.

Aber da war noch etwas anderes. Und das war viel ausschlaggebend dafür, dass Sakura einen Rückzieher gemacht hatte. Und um so länger sie darüber nachdachte, desto weniger bereute sie diese Entscheidung. Sasukes Blick ruhte merklich auf ihr, während er geduldig zu warten schien.
Unauffällig schüttelte Sakura nun dennoch Kopf darüber, dass diese eine Sache für sie noch immer so zwischen ihnen zu stehen schien. Dabei hatte er ihr doch längst seine Liebe gestanden, so hatte sie es zumindest aufgefasst. Und trotz alledem ließ sie diese damalige Aussage seinerseits nicht in Ruhe.

Sicher sprach er die reine Wahrheit hinsichtlich der Gefühlen für Sakura. Sasuke eher weniger zu Scherzen auferlegt. Besonderes nicht, wenn es um Emotionen und Gefühle ging. Aber möglicherweise hatte er etwas Ähnliches auch schon zu einer anderen Frau gesagt? Sakura wusste, dieser Gedanke war einerseits albern, aber andererseits nicht gänzlich abwegig. Da war noch diese eine Sache ...
Ein beklemmendes Gefühl füllte ihre Brust aus, als sie an ihr „Date" im Reich der Flüsse zurückdenken musste. Sie musste es endlich ansprechen, es beschäftigte sie zu sehr. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Und so fasste sie erneut all ihren Mut zusammen und sah zu ihm auf. Sasuke musste sie ganze Weile beobachtet zu haben, denn er hob erwartungsvoll die Augenbrauen, während er sich die wirren Haarsträhnen aus dem Gesicht wischte,

„Es ist nur ..." Sakura sah unsicher zu ihren Händen hinunter, um nach passenden Worten zu suchen.

„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen Sakura", wandte Sasuke wieder ein. Seine Stimme klang nach ihrem Geschmack etwas zu kühl. Selbst wenn Sasuke so gelassen tat, ihre Abweisung hatte ihn sicherlich nicht unberührt gelassen. „Das ist in Ordnung. Es tut mir leid, dass ich dich überfallen habe. Das hätte ich nicht tun sollen." Er senkte den Blick und gähnte künstlich.

„Nein", rief Sakura plötzlich laut und knibbelte unsicher an ihrem Finger. Verdattert hob Sasuke daraufhin den Blick.

Er sollte nicht denken, dass sie es nicht auch wollte. „Nein", wiederholte sie nun leiser und ließ den Blick wieder sinken, bevor sie ihn entschieden hob, um erneut anzusetzen. „Es ist nur ... Ich wollte nur... dass du weißt ... dass ich ... dass ich noch nie ... dass ich Jungfrau bin", ihre letzten Worte hauchte sie so leise, dass sie kurz darum fürchten musste, ob Sasuke diese überhaupt gehört hatte.

Erschrocken schlug sie sich die Hand vor den Mund.

Hatte sie das gerade wirklich zu ihm gesagt?

Schlagartig schoss ihr die Röte ins Gesicht. Eigentlich wollte sie das Thema völlig anders angehen.

Eine unangenehme Stille legte sich zwischen die beiden. Sakura hörte vor Nervosität wieder das Blut in ihren Ohren rauschen. Und selbst Sasuke sah unsicher zur Seite.

Vielleicht hätte sie das nicht sagen sollen? Sicher wusste er keine passende Erwiderung darauf. Sakura war ja selbst über ihre eigenen Worte überrascht. Sofort begann sie zu überlegen, wie sie diese Situation noch retten konnte. Aber egal wie sehr sie sich anstrengte, es fiel ihr nichts ein.

Als Sasuke endlich den Mund öffnete und tief einatmete, durchfuhr Sakura Panik und Erleichterung zu gleich.

„Wieso erwähnst du das extra?", fragte er irritiert und räusperte sich leise. Das war eine absolut berechtigte Frage.

„D-das ist eine absolut berechtigte Frage", platzen ihre Gedanken plötzlich vor lauter Aufregung aus ihr heraus. Gleichzeitig biss sie sich auf die Zunge und ärgerte sich über ihre unüberlegten Worte. Verdammt. Sakura nagte nervös auf der Unterlippe, bis sie widerwillig fortfuhr.

„Nun ..." Jetzt wurde sie nur noch nervöser. Jetzt kam sie also doch noch dazu, diese Sache anzusprechen. Und irgendwie hing ja alles miteinander zusammen.

„D-du hast doch sicherlich ...", begann sie ziemlich holprig.

„Was habe ich?", fragte er nun ungeduldig und lehnte sich ein Stück zu ihr hinüber.

„ ... wesentlich mehr Erfahrungen als ich", flüsterte sie schließlich und sah sofort verlegen zur Seite.

Aus dem Augenwinkel vernahm sie einen sichtlich verdutzen Gesichtsausdruck. Kurz fürchtete Sakura, er könne sie auslachen. Aber natürlich tat er das nicht. Alleine schon deshalb, weil ein derartiges Verhalten nicht seiner Natur entsprach. Sein Gesicht wurde stattdessen hart und sein Blick ernst.

„Wie kommst du darauf?", fragte er ernst. Die Irritation in seiner Stimme war nicht zu überhören. Er schnaufte sogar unzufrieden und schüttelte dann den Kopf, als hätten ihn Sakuras Behauptung völlig geplättet.

Unsicher fuhr sich Sakura nun durchs Haar, während sie in Gedanken nach passenden Worten suchte. Sie hatte ihn keinesfalls verärgern wollen.

„Aber ich fragte dich doch ... im Land der Flüsse ... auf unserem ...", kurz hielt sie inne, da sie nicht genau wusste, wie sie diese zwei Minuten betiteln sollte. „Unsere Verabredung", sagte sie schließlich.

„Ich verstehe nur Bahnhof Sakura. Was zum Teufel meinst du?", fragte er nachdrücklich. „Ich habe dir doch nichts Bedeutendes in dieser Hinsicht erzählt."

„Doch", erwiderte sie hartnäckig. Dann schluckte sie schwer. Hatte er es etwa vergessen? Ihre Verabredung? Diese Option ließ sie tiefe Traurigkeit verspüren.

Sasuke legte die Stirn in Falten und beobachtete den Sekundenschnellen Gefühlswechseln in ihrem Gesicht misstrauisch.

„Ich fragte dich, ob du auf deiner Reise viele weibliche Bekanntschaften gemacht hast", versuchte sie ihm zu verdeutlichen.

Nachdenklich sah Sasuke einen Moment an Sakura vorbei, bis er plötzlich abwesend zu nicken begann.

„Ja", sagte er langsam, als hätte er sich daran erinnert. Erleichterung durchfuhr Sakura; er hatte es wohl doch nicht vergessen. „Aber ... so meinte ich das doch nicht Sakura." Seine Gesichtszüge verhärten sich, als er verstand, was sie meinte. Seine Stimme klang nachdrücklich und ernst. „Natürlich hatte ich hin und wieder mit Frauen zu tun. Das wars. Und nichts anderes hattest du mich gefragt."

„Das heißt ... du hast ... nicht ..." Sakura versagte mitten im Satz die Stimme.

„Ja", sagte er knapp und schüttelte verzweifelt den Kopf. „Hast du dir darüber etwa die ganze Zeit den Kopf zerbrochen?" Er zog die Augenbrauen zusammen und wirkte beinahe besorgt um Sakura.

Langsam, ganz langsam nickte Sakura und starrte nun wie versessen auf ihren Schoß.

Weil sie so nervös war, hatte sie die Frage damals bewusst unpräzise gestellt. Und dabei hatte Sasuke sie einfach nur missverstanden. Ein leises und von leichter Hysterie untermaltes Lachen entwich ihr. Und am liebsten wäre Sakura hier und jetzt auf der Stelle im Boden versunken. Niedergeschlagen senkte sie den Blick und wagte es nicht aufzusehen. Sie sah zur Seite, von Sasuke weg. Ihr war diese ganze Angelegenheit mehr als nur unangenehm. Ihre eigene Verbissenheit hatte sie mal wieder auf die völlig falsche Fährte geführt. Sicher war er nun wütend, dass sie ihm solche Vorwürfe gemacht hatte.

Aus den Augenwinkeln vernahm sie, wie Sasuke sich seufzend mit der Hand über das Gesicht fuhr.

Jetzt hatte sie ihn mit ihrer Einfältigkeit sicherlich endgültig verärgert und vergrault.

Seinen Blick, den sie auf ihrem Gesicht spürte, erwiderte sie nicht. Zu sehr ärgerte und schämte sie sich. Und auch als Sasuke sich zu ihr hinüberlehnte, mied Sakura weiterhin penetrant seinen Blick. Erst als etwas sanft auf ihre Stirn tippte, hob sie verdutzt den Blick und blinzelte in Sasukes Gesicht. Ihre Augen weiteten sich vor Erstaunen, ihr Herz machte einen Sprung. Er hatte einen Mundwinkel in die Höhe gezogen und lächelte schief. Sasuke lächelte. Sakura riss die Augen noch weiter auf. Er befand sich unmittelbar vor ihrem Gesicht und lächelte sie aufrichtig an.

Perplex hob Sakura die Hand und führte ihre Finger an die Stelle, an welche Sasuke gerade eben noch so liebevoll mit seinem Finger getippt hatte. Wie ein wärmendes Gefühl durchfuhr sie das erheiternde Gefühl tiefer Glückseligkeit, ausgehend von ihrer Stirn. Automatisch formten ihre Lippen nun ein zögerliches Lächeln, welches sie ihm erwiderte.

Erneut hatte er ihr diese Geste geschenkt, die so viel mehr von ihm auszudrücken schien, als er jemals in Worte fassen könnte. Sie musste für Sasuke eine so tiefgründige Bedeutung haben.

Leise schnaubte Sasuke anschließend, atmete tief ein ließ sich mit dem Rücken seufzend an die Lehne fallen.

„Ich war davon ausgegangen, dass du mir eine Zustimmung für mein Angebot gegeben hattest", sagte er so gleichgültig, als wäre es etwas völlig Nebensächliches. Er meinte den Heiratsantrag. Sofort versteife Sakura sich wieder. „Da habe ich mich wohl geirrt. Oder sehe ich das falsch?" Nur sein Blick suchte ihren, sein Kopf verharrte in seiner Position.

Erstaunt über seine Worte legte Sakura den Kopf ein wenig schief. Die Gleichgültigkeit hatte sie erst verunsichert, jedoch schien er dies nur zu tun, um seine eigene zu verbergen. Sakura hatte kein deutliches „ja ich will", oder so ähnlich geäußert. Seine Verunsicherung war also völlig berechtigt. Und auch, wenn sie bis zu diesem Zeitpunkt über die Bedeutung ihres Schweigens nachgedacht hatte, hatte sie ihm damals doch schon längst eine deutliche Antwort gegeben. Jetzt, wo sie sah, dass es ihn belastete, wurde es ihr völlig klar.

Sakura erwiderte seinem kühlen Ausdruck ein warmes Lächeln. Einige würden es wahrscheinlich nie nachvollziehen, aber sie liebte seine stille, stoische und kühle Art. Er war in dieser Hinsicht das genaue Gegenteil von ihr, er war ihr Ruhepol. Vorausgesetzt, er berührte sie nicht.

„Du musst nicht sofort Antworten", ergänzte er ruhig und versuchte plötzlich vom Thema abzulenken. Er wirkte so besonnen und klar, aber Sakura bemerkte seine innere Unruhe sofort. Früher wäre ihr das sicher nie aufgefallen.

Sie fasste sich ein Herz, öffnete entschlossen den Mund und sagte mit fester und klarerer Stimme: „Nein".

Sasuke hob verwirrt die Augenbrauen, ohne von seinem kühlen Ausdruck abzuweichen.

„N- nein, ich meine ...", stotterte sie sofort und fuchtelte unbeholfen mit den Händen vor ihrem Gesicht. Wieder hatte sie sich undeutlich ausgedrückt und das ärgerte sie unheimlich. Sonst passierte ihr so etwas in der Regel nicht. „Ich meine ... du hast dich nicht geirrt", ergänzte sie deshalb schnell.

Er schloss nun die Augen und wieder zuckte sein Mundwinkel in die Höhe, so als befriedigte ihn diese Antwort. Er sah sie nicht an, als er seine nächsten Worte sprach.

„Da habe ich wohl Glück gehabt, oder?"

„Sasuke", flüsterte Sakura zutiefst gerührt. Wieder hatte er kurz geschmunzelt, während der Ausdruck sogar hauchzart in seiner Stimme zu hören war. Sie lächelte und unterdrückte akribisch eine Freudenträne, die sich in ihrem Augenwinkel anbahnte. Es war unglaublich, wie viele tiefgründige Emotionen und Gefühle er letztendlich in sich verborgen trug.

„Darf ich hierbleiben?", fragte er schließlich wieder ganz beiläufig, als wäre es ihm die Antwort eigentlich gleichgültig. Natürlich war sie dies nicht. Er tat nur so.

Sakura lächelte und nickte zustimmend. Wie hätte sie ihm das jetzt noch ausschlagen können?

Gemeinsam lagen sie nach nur kurzer Zeit in Sakuras Bett. Sasuke fragte nicht und Sakura beklagte sich nicht darüber. Denn genau das war es doch, was sich die beiden scheinbar voneinander wünschten: Nähe. Sie rutschte ein Stück an Sasuke heran und legte den Kopf an seine Schulter. Sasuke brummte kurz gemütlich und schlief kurz darauf ein. Und auch Sakura folgte ihm zeitig. Erschöpft von den Erlebnissen ihrer Reise, fiel sie in einen tiefen und traumlosen Schlaf.

༻❀༺


Nachtrag 16.02. : Ich überarbeite das Kapitel aktuell ... ich fande es im Nachgang ziemlich unstimmig. Entschuldigt, falls es deshalb noch nicht rund ist. Gerne kündige ich im nächsten Kapitel an, wenn ich die Überarbeitung beendet habe.

Freunde der Sonne,

wieder ein bisschen früher, als angekündigt ... aber ich möchte morgen mal ausschlafen ;P

Ich lache mich gerade echt schlapp, weil ich erst jetzt die Funktion entdeckt habe, ein Dokument direkt hier hochladen zu können ... und dann macht er automatisch alles kursiv und so ... :D ... ja ... *räusper* Im dritten Teil hab ich dann auch mal gescheckt. Ich falle echt aus allen Wolken ... xD Gott ... und ich hab das immer so umständlich gemacht xD Egal ...

Aber weiter im Text ...

Lieben Dank an meine liebe Fuchsi, die das Kapitel kompletter Überarbeitung erneut gelesen hat :) ❀

Ich tu mich mit solch romantischen Kapiteln noch immer so schwer ^^ Vielleicht ist das auch einfach nicht so meins ... wäre ja kein Weltuntergang, aber ich über trotzdem weiterhin! ;D

Zeit ist nach wie vor Mangelware bei mir und Besserung leider nicht in Sicht ... Dennoch wird es am nächsten Samstag weitergehen! (: Ich werde in der nächsten Zeit von Woche zu Woche erneut abschätzen, wann die Veröffentlichung eines neues Kapitel abzusehen ist :) Also schaut auch gerne auf meinem Profil vorbei, ich aktualisiere regelmäßig die Infos. Nichtsdestotrotz, versuche ich irgendwie mindestens diesen zweiwöchentlichen Rhythmus einzuhalten ...

Demnächst, und wenn ich mal ein bisschen mehr Zeit habe, würde ich auch gerne auch ein paar Empfehlungen für Geschichten auf den beiden Plattformen aussprechen (Wattpad und FF.de :) ).

Bleibt gesund und fühlt euch gedrückt!
Eure Juli
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast