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Unsere Bestimmung - Sakura & Sasuke (Part 3)

von JuliTales
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Het
Naruto Uzumaki Sakura Haruno Sarada Uchiha Sasuke Uchiha
29.01.2021
12.02.2022
43
192.131
30
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59 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
15.01.2022 2.727
 
Sakura Pov

༻❀༺


Aus dem blauen Vogel wurden schließlich drei. Der einsame, der es nicht mehr war, der unglückliche, dessen Herz nun vor Glück strotzte, und ein winziger, der sie miteinander verband und ihnen einen neuen Weg wies. Zusammen erklommen sie die trotzigen Wogen des Windes, und nutzten diese gleichzeitig auch, um gen Freiheit zu fliegen. Sasuke, Sakura und ihre Tochter, Sarada.

Glücklich betrachtete Sakura das kleine schlafende Mädchen, welches sie so behutsam und liebevoll in den Armen trug. Sie waren unterwegs nach Konoha und weit würde es nicht mehr sein. Sie befanden sich bereits auf der großen Hauptstraße, die direkt zum Tor führen würde. Seit der Geburt ihres gemeinsamen Kindes waren zwar einige Tage vergangen, dennoch fühlte sich die frisch gebackene Mutter beinahe so unsicher im Umgang mit ihrer Tochter wie am ersten Tag. Aber so musste sich doch jede Mutter zu Anfang gefühlt haben. Woher sollte man das alles denn auch wissen?

Seit der Geburt waren fünf Tage vergangen, und Sakura hatte sich unterdessen nur mäßig erholen können; sofern dies eben mit einem Säugling möglich war. Sarada weinte mehrfach in der Nacht, weil sie Hunger hatte. Sakura war müde, aber es war immer wieder ihr niedliches Gesicht, das sie auch beim dritten Mal Aufstehen durchhalten ließ.

Karin war sichtlich geknickt gewesen, als sie sich verabschiedet hatten. „Da habe ich endlich mal nette Gesellschaft und dann müsst ihr schon wieder weg“, hatte sie gesagt. „Jetzt muss ich mich wieder mit Suigetsu abgeben.“

Apropos Suigetsu. Er schien äußerst interessiert an Sarada zu sein und hatte ihr ständig mit dem Finger in die weiche Haut gepikst. Und er spielte mit ihr „Wo ist Suigetsu?“ Dass Sarada darauf nicht reagierte, stimmte ihn bereits nach kurzer Zeit so traurig, dass er niedergeschlagen den Raum verließ. Aber sie war einfach noch viel zu klein, um ihre Umwelt mit den Augen richtig wahrnehmen zu können.

Vielleicht würden Karin und Suigetsu ja auch mal …hm. Unwahrscheinlich … oder vielleicht doch nicht?

Bevor sie heute aus Orochimarus Versteck aufgebrochen waren - der werte Herr war im Übrigen auf Forschungsreisen - hatte Karin Sakura eine Frage gestellt. Sie war privat, weshalb die Kunoichi zögerte und sie erst stellte, als Sasuke außer Reichweite war. Sie musste ihr wirklich sehr auf der Zunge gebrannt haben.

„Sag, Sakura, war das mit Sarada eigentlich … geplant?“ Mit errötetem Gesicht hatte sie verlegen zur Seite gesehen und erst dann weitergesprochen. „Ich m-meine … also natürlich freut ihr euch … aber … ich denke … auf eurer Reise …“

Lächelnd unterbrach Sakura ihr Gestotter. Diese Frage würde sie ihr beantworten wollen, schließlich war sie ihr etwas schuldig. „Nein, es war nicht geplant. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie es dazu kommen konnte. Ich nehme seit einer ganzen Zeit dieses neue Präparat, also ein hormonelles Verhütungsmittel. Es ist das Beste zur Zeit, mit einer Wirkungsrate von 100%.“

„99 % wohl eher“, verbesserte Karin sie und schob sich räuspernd wieder die Brille mit dem Zeige- und Mittelfinger zurück.

„Hm, ich weiß nicht“, wandte Sakura nachdenklich ein. „Da muss noch was anderes gewesen sein. Aber ich habe absolut keine Ahnung.“

„Was war denn in den Wochen und Monaten vorher?“ Interessiert verschränkte Karin die Arme.

Sakura legte den Finger an das Kinn und überlegte. „Hmm. Also ich habe nicht vergessen, die Pille einzunehmen. Da bin ich mir absolut sicher. Dann war da noch … diese Krankheit.“

„Die im Krankenhaus ausgebrochen ist?“

Sakura sah sie verblüfft an. „Woher weißt du …“ Das war doch streng geheim.

„Wir haben überall unsere Ohren, Sakura. Und weiter?“ Karin schien plötzlich so aufgeregt wie ein kleines Kind.

„Ich habe mich angesteckt … und dann dieses neue Medikament genommen.“

Während Sakura den letzten Satz aussprach, fiel es ihr wie Schuppen von den Augen und Karin schien dieselbe Idee zu haben.

„Welche Inhaltsstoffe hatte denn dieses neue Medikament?“, fragte sie aufgeregt.

Sakura packte nach ihrer Tasche, die auf einem Stuhl lag und begann zu kramen. „Den Beipackzettel müsste ich doch noch haben … Ha“, machte sie, als sie das zerknitterte Stück auf der Tasche zog und es entfaltete.

Karin nahm ihn Sakura ab und gemeinsam analysierten sie die Inhaltsstoffe.

„Hm, hier und hier“, sagte Karin knapp.

„Was meinst du?“ Sakura blinzelte nur verwirrt und sah sie an.

Karin stolperte los und kam vor einem der Regale zum Stehen, um ein Buch daraus hervorzuziehen, welches sich als eines der aktuellsten Pharmaziebücher entpuppte.

„Hier, schau, dieser Wirkstoff wurde verwendet.“ Sie deutete auf ein langes Wort auf dem Zettel, welches Sakura nur bruchstückhaft aus dem Namen ableiten konnte. Es war ein neu entwickelter Inhaltsstoff.

„Hier sind einige Studien aufgeführt, brandneu. Und hier wird ein Derivat* dieses Stoffes auf Nebenwirkungen untersucht. Und siehe da, es beeinträchtigt die Wirkung des Stoffes, der in deinem Präparat enthalten ist.“ Stolz schob sie sich erneut die Brille zurück. „Habe ich recht oder recht?“

Sakura traute ihren Augen nicht. Karin hatte völlig recht. Da in dem Bericht stand es schwarz auf weiß, und Studien und Forschungsergebnisse lügen nicht. Es war also das Medikament gegen diese Krankheit, die sie sich im Krankenhaus eingefangen hatte. Es hatte die Wirkung ihrer Pille beeinträchtigt. Na, hoffentlich gab es jetzt deshalb nicht eine Reihe von Babys, die aufgrund des Medikaments gezeugt worden waren, dachte Sakura erst nervös, musste dann aber über den Gedanken schmunzeln. Es gab wirklich Schlimmeres.

Mit dieser Einstellung sah Sakura jetzt zu ihrer kleinen Tochter hinab. Nein, das hier war absolut nicht schlimm. Es war sogar wunderbar. Sasuke hatte sie davon allerdings nichts erzählt. Erstens war es jetzt eh völlig irrelevant und zweitens mochte sich Sakura erst gar nicht vorstellen, Sarada würde es nicht geben. Man konnte dann ja beinahe behaupten, es sei reiner Zufall, dass sie dieses Baby in ihren Armen hielt. Und den Gedanken wollte sie nicht zulassen. Jetzt war sie da und das war gut so.

Als Sarada plötzlich unruhig zu wühlen begann, hielt Sakura mitten auf der Hauptstraße an.

„Hat sie wieder Hunger?“ Sasuke kam ein paar Schritte nach ihr zum Stehen und drehte sich um.

„Sieht so aus.“ Sakura legte den Kopf schief und versuchte, den für sie immer gleich quälend aussehenden knautschigen Gesichtsausdruck zu deuten. „Ich meine, die Windel habe ich ja vorhin erst gewechselt. Und sie ist klein. Es wäre wirklich gut, wenn sie einen solchen Appetit hätte.“ Während sich Sakura nach einem geeigneten Platz umsah, wippte sie das Kind behutsam in den Armen. Mitten auf der Hauptstraße würde sie sich beim Stillen nun doch etwas unwohl fühlen. Jetzt fing Sarada auch noch an zu weinen. „Es ist alles gut. Du bekommst gleich etwas zu essen. Sasuke, würdest du bitte nachsehen?“ Sie deutete in den Wald hinein.

Er nickte und ging so lange voran, bis sie sich ein gutes Stück von der Hauptstraße entfernt hatten.

Während das kleine Mädchen daraufhin gierig trank, beobachtete Sakura, wie Sasuke auf und ab ging. Sie seufzte unauffällig. Er war so angespannt, seitdem sie aufgebrochen waren. Hoffentlich würde sich das wieder legen, befänden sie sich hinter den schützenden Mauern Konohas.

Und siehe da, als die großen Tore von Konoha endlich zu sehen waren, atmete Sasuke hörbar auf. Endlich waren sie wieder Zuhause, dachte Sakura und lächelte. Gemeinsam waren sie damals aufgebrochen, gemeinsam kehrten sie nun zurück.

Es war ein episches Gefühl, als sie das Tor durchquerte, und das mit ihrer Tochter im Arm. „Sieh nur, Sarada“, flüsterte Sakura. „Das hier ist deine Heimat.“

Auf der anderen Seite wurden sie von einem ihnen unbekannten jungen Shinobi Konohas gebremst.

„Papiere, bitte“, sagte er.

„Ich habe keine“, erwiderte Sasuke und zuckte mit den Schultern.

„Äh, Moment“, sagte Sakura und kramte mit einer Hand in ihrer Tasche, um den Wisch hervorzuholen, der ihre Identität beweisen würde.

„Uchiha Sakura, geborene Haruno“, las der Mann laut vor. Dann sah er Sasuke interessiert an. „Und wer bist du?“

„Das ist mein Ehemann, Sasuke Uchiha“, antwortete Sakura schnell.

Die Augen des Mannes wurden schmal. „Das kann ja jeder behaupten“, sagte er langsam und kratzte sich am Kinn. „Wieso hast du keine Papiere?“

„Ich muss sie wohl in einem meiner Kämpfe verloren haben“, sagte Sasuke achselzuckend.

„Soso, und was ist mit dem Kind?“

„Es ist unseres“, antwortete Sakura ein wenig genervt von seiner Fragerei.

„Papiere?“

„Sie hat noch keine Papiere, sie ist erst fünf Tage alt!“ So langsam wurde Sakura wütend. „Dafür müssten wir erstmal ins Dorf.“

„Soso“, sagte der Mann wieder und verschränkte die Arme. „Was mache ich nun mit euch?“

„Uns hereinlassen“, antwortete Sasuke, ohne mit der Wimper zu zucken.

„Und woher weiß ich, dass du junger Herr mir keinen Bären auf die Nase bindest?“

Sakura hörte ihren Ehemann gereizt Luft einsaugen. Er schloss die Augen und funkelte den Shinobi im nächsten Augenblick auch schon bedrohlich mit seinem Sharingan an. Ja, das wirkte wohl immer.

Entsetzt riss dieser die Hände in die Luft und kniff dann erschrocken die Augen zusammen. „Oh, man. Ja, ich hab`s gesehen. Das reicht. Bitte kein Genjutsu. Entschuldigt mein Mistrauen, aber unter den momentanen Umständen dürfen wir niemanden so einfach durchlassen.“

Verächtlich schnaubte Sasuke, als er an dem Shinobi vorbeiging. Sakura folgte ihm sofort und nickte dem Mann entschuldigend zu.

„Er macht ja nur seine Arbeit“, wandte sie dann ein. Der Arme hatte sich wirklich erschrocken. Und dabei agierte er sicherlich nur nach Kakashis Anweisungen, die aufgrund von Mangetsu verschärft worden waren. Er machte also alles richtig.

Sasuke ging mit eiligem Schritt voran, und wählte eine Gasse fernab von den belebteren. Gerade wollte Sakura in Erfahrung bringen, wo er denn hinginge, denn ihre Wohnung lag doch in der anderen Richtung, da hörten sie eine ihnen altbekannte Stimme.

„Da hat sich unsere Sensoreinheit ja tatsächlich nicht getäuscht.“ Sakura und Sasuke hoben ihre Köpfe. Sensei Kakashi stand über ihnen auf einem Dach und winkte freundlich mit der Hand. „Liebe Grüße von Ino“, sagte er dann. „Ich konnte es kaum glauben, bin deshalb persönlich vorbeigekommen, um es zu prüfen.“

Kakashi sprang vom Dach und instinktiv drückte Sakura ihre Tochter an ihren Körper. Er wäre der Erste, der davon erfahren würde, dass sie ein Kind hatten.

Nichtsahnend trat Kakashi lächelnd auf sie zu und bewegte seine Arme auseinander, um eine begrüßende Geste auszuüben. Natürlich sah man seinen Mund nicht, wie denn auch, aber man konnte ihm stets die Laune an seinen Augen ablesen. „Schön, dass ihr zurück seid. Wir haben euch –“. Abrupt blieb er stehen und starrte irritiert dorthin, wo Sakura ihre Tochter an sich drückte. Sarada hatte einen Laut von sich gegeben und das musste Kakashi gehört haben.

Kakashi blinzelte und sah dann abwechselnd zu Sakura und Sasuke. „W-wo- woher habt ihr das Kind?“, stotterte er überrascht, als Sakura Sarada zögerlich präsentierte.

Woher wohl? Gefunden hatten sie es wohl kaum. Gerade er müsste aus seinen Büchern doch wissen, wie so was funktioniert.

„Nein“, stieß Kakashi ungläubig hervor, er schien von selbst darauf gekommen zu sein. „Ihr habt es etwa geklaut?“

Wohl doch nicht ... Das konnte nicht sein Ernst sein!

Dann lachte ihr ehemaliger Sensei und hielt sich den Bauch. „War nur `n Scherz. Es ist eures, richtig?“ Sakura starrte Kakashi an. Seine Witze waren so unlustig wie eh und je.

„Von wem denn sonst“, zischte Sasuke genervt, woraufhin Kakashis Grinsen noch breiter wurde.

„Wer hätte das gedacht“, trällerte Kakashi vergnügt. „Was ein lustiger Zufall“, sagte er und lachte wieder.

„Was meinen Sie damit, Sensei?“, fragte Sakura.

„Das werdet ihr schön selbst herausfinden“, sagte er nur und lehnte sich zu Sarada hinab, um ihre Nasenspitze zu berühren. „Wirklich niedlich.“ Er sah zu Sasuke. „Wollt ihr schon ins Haus?“

„Welches Haus?“ Sakura folgte Kakashis Blick, aber Sasuke schwieg.

„Hast du es ihr nicht gesagt?“, fragte der Sechste, richtete sich wieder auf und stemmte die Arme in die Hüften.

„Was gesagt? Wovon redet ihr?“ Abwechselnd sah sie von Kakashi zu Sasuke, während sie Sarada im Arm wippte, da sie zu quengeln begann. Offensichtlich mochte sie es nicht, wenn Sakura einfach stehen blieb.

„Das Haus … Es hatte dir doch so gut gefallen …“, murmelte Sasuke und sah bescheiden zur Seite weg.

„Hast du es etwa doch gekauft?“

Er nickte zögernd und sah ganz vorsichtig auf, als erwartete er, Sakura würde sauer werden. Und ja, ihr Herz schlug plötzlich schneller, aber nicht, weil sie wütend war.

„Wirklich?“, stieß sie freudig aus. „Das ist kein Scherz?“

Schnaubend hob ihr Ehemann die Augenbrauen. Natürlich, mit solchen Sachen würde es ihm doch niemals einfallen zu scherzen.

Wäre Kakashi nicht bei ihnen gewesen, dann wäre Sakura ihrem Mann wohl um den Hals gefallen. In der Gegenwart anderer hielt sie sich aber lieber zurück. Sasuke würde das sicher als unangenehm empfinden.

„Und wie bezahlen wir das? So viel Geld haben wir doch gar nicht“, murmelte sie und ging in ihrem Kopf die kleine dreistellige Zahl auf ihrem Konto mehrfach durch, aber egal, wie sie es drehte und wendete, es wurde nicht mehr.

„Mit einem Kredit“, erwiderte Sasuke. „Der Abtrag ist stemmbar, das Ganze sollte kein Problem werden.“

Kakashi verabschiedete sich schließlich gutgelaunt, mit der Ausrede, er müsste jetzt arbeiten, und empfahl den beiden, sich unmittelbar mit Hinata und Naruto in Verbindung zu setzen. Sein Zwinkern stimmte Sakura äußerst neugierig, und eigentlich wollte sie heute die Papiere für Sarada beantragen, entschied sich dann aber, dies auf morgen zu verschieben.

Als sie schließlich in das Haus eintraten, sog Sakura den Duft des Holzes ein. Es sah noch genauso schön aus, wie sie es in Erinnerung hatte. Lange hatte es leer gestanden, dennoch vernahm man noch den Geruch von etwas Neuem. Sasuke hatte ihr neues trautes Heim sporadisch einrichten lassen, aber das reichte für den Anfang völlig aus.

Nachdem Sarada gefüttert worden war und in einem improvisierten Babybett zur Ruhe gekommen war, griff Sakura zum Telefon und rief bei Naruto an. Seine Nummer war, neben der des Krankenhauses, der von Ino und ihren Eltern, die einzige, die sie auswendig wusste. Und dabei hatte sie in der Vergangenheit doch selten dort angerufen. Aber die Zahlenabfolge war so einfach, dass sich diese wohl jeder Depp merken konnte. Während der Piepton ertönte und sie wartete, fragte sie sich, ob es vielleicht kein Zufall war, dass ausgerechnet Naruto eine so einfache Nummer besaß. Ehe sie diese Theorie näher durchdenken konnte, nahm jemand ab.

Naruto war völlig außer sich, als er Sakura am Telefon hörte und nur verkündete, dass sie nicht weggehen dürften, denn sie würden sofort vorbeikommen. Dann legte er auf, ehe Sakura auch nur ein Wort von Sarada erwähnen konnte.

Verwirrt legte sie den Hörer ab und sah Sasuke kopfschüttelnd an. „Weiß er überhaupt, wo wir wohnen?“

„Keine Ahnung“, antwortete er. „Er wird es früher oder später schon herausfinden.“

Und tatsächlich dauerte es länger als erwartet, aber Naruto und Hinata kamen an. Sakura musste herzlichst lachen, denn Naruto hatte den Eremiten-Modus benutzen müssen, um sie zu finden. So ein kleiner Trottel, dachte sie amüsiert. Er würde sich wohl nie verändern. Aber einfallsreich war er, das musste sie zugeben.

„Ihr seid umgezogen“, stellte er verlegen fest und kratzte sich am Hinterkopf. „Tut mir leid für die Verspätung, echt jetzt.“

„Das gibt’s ja nicht“, meinte Sakura baff, als Hinata hinter Naruto hervortrat. Sie trug ein Baby im Arm. Ein kleines blondes Baby.

„Das kann doch kein Zufall sein“, flüsterte Sakura ungläubig.

„Das ist Boruto“, verkündete Naruto stolz und schubberte mit dem Finger unter der Nase.

Sakura lief sofort los und nahm die schlafende Sarada aus dem Bett. Dann kehrte sie zurück.

„D-du heiliger Koyote“, stammelte Naruto, als er das kleine schwarzhaarige Mädchen sah. „Sasuke, wie hast du …?“

Sasuke schnaufte nur laut und verdrehte dabei die Augen.

„Und das …“, sagte Sakura und lächelte überglücklich, „… ist Sarada. Unsere Tochter.“

༻❀༺


Freunde der Sonne,

vermisst ihr die Sonne auch so sehr wie ich Ich bin kein Fan vom Januar und Februar ... endlose Dunkelheit. Ich mag den Winter sehr, aber sobald die Weihnachtslichter abgehängt sind, ist es mir dann doch zu düster.

Dieses ist ein etwas kürzeres Kapitel. Ich versuche aktuell meine Geschichte in sinnvollere Abschnitte zu unterteilen, um sie nicht einfach wahllos in die Länge zu ziehen und generell ein besseres Gefühl dafür zu bekommen.

Und endlich löse ich einen bestimmten Handlungsstrang meiner Geschichte auf. Diese mysteriöse Krankheit, die ich einst einbaute, war nicht einfach aus Langeweile oder Ideenlosigkeit gewählt. Nein, sie diente allein dem Zweck, dass Sakura schwanger werde konnte, ohne dass sie dem ganzen auf die Schliche kommen würde. Ich habe mich lediglich euren Assoziationen zu Corona bedient, damit ihr euch ein wenig besser einfühlen konntet. Falls das überhaupt aufgegangen sein sollte :D

Danke auch wieder an meine liebe und wunderbare Jenny :-*

Bleibt gesund! Wir lesen uns am nächsten Samstag ;)

Eure Juli
<3
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