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I mên bada ui hae a hae

von Woelfin17
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Bilbo Beutlin Gandalf Legolas Thorin Eichenschild Thranduil
29.01.2021
03.03.2021
5
18.915
3
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Dieses Kapitel
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29.01.2021 3.020
 
Sicht Legolas:

Ich stand am Tor zum Wald, gekleidet wie, wenn ich auf eine Patrouille gehen würde und war auch genauso ausgerüstet. Nur der Bogen und der Köcher mit Pfeilen fehlte, doch wozu sollte ich einen Bogen mitnehmen, wenn ich ihn sowieso nicht benutzen konnte. Noch immer hatte ich kein Gefühl in meiner linken Hand und langsam glaubte ich auch, dass sich dies nie ändern würde. Ich seufzte und verließ den Palast. Mir war als würde mein Herz in ganz viele kleine Teile zerbrechen. Es tat so unglaublich weh, doch ich lief weiter. Die Wachen am Tor sahen mir ein wenig verwirrt nach, doch sagten nichts. Immerhin war es früher schon nicht unnormal gewesen, dass ich allein in den Wald bin und es gab auch keine Befehle, dass niemand hinausdurfte, also ließen sie mich.

Als ich außer Sichtweite der Wachen war, lehnte ich mich gegen einen Baum und griff mit meiner rechten Hand in meine Tunika über meinem Herz. Der Schmerz war so stark, dass meine Beine unter mir nachzugeben drohten.Nein, nicht jetzt. Ich muss weiter. Ich darf hier nicht bleiben. Ich… Ich habe weder Heimat noch Familie. Ich gehöre hier nicht mehr hin. Meine Aufgabe hier ist erledigt.Ich bis die Zähne zusammen, stieß mich vom Baum an und lief weiter.

Der Schnee, der vom Himmel fiel, wurde immer dichter. Schon bald sah ich gerade mal eine Armlänge vor mir. Es reichte gerade um Bäumen auszuweichen. Ich war mir sicher, dass ich zusammenbrechen würde, sobald ich den Wald verlassen würde. Und so lief ich weiter, Tag und Nacht, ohne Pause. Ich hatte schon mein Zeitgefühl in dem weißem Chaos, durch das ich lief, verloren, als ich Orks hörte. Sie hatten meine Spur aufgenommen und waren dicht hinter mir. Ich hatte sie nur nicht gemerkt. Erst, als ich ihre Stimmen hinter mir hörte. Ich wusste, ich hatte keine Chance gegen sie zu gewinnen und ein Überlebenswille überkam mich, weshalb ich anfing zu rennen. Ich floh vor den Orks, nicht achtend wo ich überhaupt hinlief. Ich brach durch die Waldgrenze und bemerkte es kaum, nur das der Wind noch stärker mir entgegenkam. Ich lief weiter, bis ich zum Anduin kam. Ich wollte dem Flusslauf folgen, als ich bemerkte, dass die Orks aufgeholt hatten.

Ich atmete schwer, meine Beine zitterten, meine Sicht war durch den Schnee eingegrenzter, als er eigentlich sein sollte und mir war, als wären meine Ohren taub. Ich wusste, ich war viel mehr als erschöpft, trotzdem zog ich mit meiner rechten Hand mein eines Messer und parierte den ersten Angriff. Mein Überlebensinstinkt übermannte mich vollkommen. Erst der Schmerz, als meine Brust durchbohrt wurde, holte mich aus meinem Wahn. Ich keuchte und sah einen Ork, der mein Messer im Bauch hatte. Sein Schwert war in meiner Brust. Ich erkannte hinter dem Ork die Leichen seiner Kumpanen, da verschwamm auch schon meine Sicht. Die Zeit schien irgendwie still zu stehen. Ich sah den Ork vor mir grinsen und spürte das Schwert in meiner Brust. Ich sah die einzelnen Schneeflocken langsam fallen. Alles war unscharf außer die Schneeflocken. Ich fragte mich, warum dies so war. Warum mich der Anblick zu beruhigte und warum ich mir eigentlich diese Fragen stellte. Eigentlich müsste ich mein Messer ergreife und diesen Ork vor mir töten. Eigentlich müsste ich schreien. Eigentlich müsste ich Schmerz spüren, doch dies tat ich nicht.Bis zu dem Punkt, als alles plötzlich sehr schnell ging. Der Ork zog das Schwert aus meiner Brust. Ich schrie, ich spürte den Schmerz und taumelte nach hinten. Weit kam ich nicht, da war schon kein Boden mehr hinter mir, sondern der Fluss. Ich fiel nach hinten und das letzte was ich spürte, wie mich das eiskalte Wasser verschlang. Nur noch einen letzten Gedanken konnte ich fassen:Goheno nîn, Ará, Mellon nîn. Goheno nîn, Adar. Goheno nîn, Meleth nîn. Goheno nîn Hên nîn (*Verzeih, Ará, mein Freund. Verzeih, Vater. Verzeih, meine Geliebte. Verzeih, mein Kind). Hên nîn, das noch nicht mal auf der Welt ist und das ich trotzdem schon verlasse. Goheno nîn, dass ich so ein schlechter Vater bin. Goheno nîn, pân le (*Ihr alle), dass ich euch verlasse.

~*~

Das nächste, dass ich wusste, war, dass ich auf Gras lag und salzige Luft über mein Gesicht wehte. Ich blinzelte und sah einen graue Wolken über mir. Das erste, was ich mich fragte war, wo war der Schnee. Ich lag auf Wiese und nicht auf Schnee. Und es schien auch nicht, als hätte es in letzter Zeit geschneit. Ich setzte mich auf und sah über eine weite Wiese, mit sich sanft im Wind wiegenden Grashalmen. Meine Ohren schienen auch endlich aufzuwachen, als ich das Rauschen neben mir wahrnahm. Ich sah hin und erkannte das Meer, welches ich nun zum ersten Mal in meinem Leben sah.„Bist du nun mit allen Sinnen anwesend?“, fragte auf einmal eine kräftige, aber keinesfalls laute Stimme hinter mir. Ich kam schnell auf die Beine und wirbelte herum. Aus Reflex griff ich zu meinem nicht vorhandenem Bogen. Erst erschrocken, dass ich ihn nicht dahatte und auch sonst kein Waffe, dann erstaunt, dass ich meine linke Hand bewegen konnte. Ich schluckte, als ich auf meine Hand sah. Sie sah aus, wie früher. Keine Dunkelheit pulsierte durch sie. „Ich muss dich enttäuschen, dies ist nicht dein richtiger Körper. Nur ein vorrübergehender Aufenthaltsort für deine Fea.“, sprach die Stimme weiter und erinnerte mich wieder an die Anwesenheit des Fremden. Sofort sah ich auf und war gegrüßt vom Anblick einer riesigen schwarzhaarigen Gestalt mit dunklen Augen. Keine Emotionen zeigten sich auf den Gesichtszügen des Riesen, doch sie waren nicht kalt, eher berechnend und durchdringend. Dies waren die Augen eines Richters.Ich musterte die Gestalt und war mir sicher, dass ich einem Vala gegenüberstand. Ich neigte leicht mein Haupt. „Lord Námo, nehme ich an.“, sprach ich ruhig. Die Erkenntnis meines Todes, über den ich mir nun sicher war, ließ mich kalt. Das, was mich erstaunte, war der Ort, an dem ich mich nun befand. So hatte ich mir Mandos Hallen nicht vorgestellt.„Ich bin erstaunt, wenn nicht sogar beeindruckt. Du bist der erste Sindar-Waldelb, der bei meinem Anblickt in Ehrfurcht verfallen ist. Außerdem sprichst du mich mit meinem wahren Namen an und nicht mit dem Namen, den ich dank meinen Hallen bekommen habe. Ich würde sagen, du hast schon mal einem Vala begegnet. Dies kann aber nicht sein. Also was ist es, dass dir die Ehrfurcht nimmt. Fehlender Respekt oder bist du doch noch nicht ganz im hier und jetzt angekommen.“, sprach Námo, auch Mandos genannt. „Keinesfalls, mein Lord. Denn euer erster Gedanke ist die Wahrheit, möge sie auch noch so unmöglich klingen. Ich bin einem Abkömmling Melkor begegnet und traf in seinen Erinnerungen auf Melkor. Ihr, mein Lord, seid wahrlich Ehrfurcht erregend, doch nach dem Anblick Melkors, bei dem mir das Blut gefror, scheine ich mich an den Anblick eines Vala gewöhnt zu haben.“, erwiderte ich und in meiner Stimme klang wahrlich ein wenig Ehrfurcht und großer Respekt. „Dies kann ich verstehen und es erklärt durchaus dein Verhalten. Und da nun meine Frage geklärt ist, kommen wir zu den deinen.“, sprach Námo. Kurz darauf klang eine weitere Stimme: „Hast du unseren Gast schon vorbereitet, Námo?“Ich sah hinter mich und erkannte zwei weitere Riesen auf mich zukommen. Zwei weitere Valar. Ein Mann, den ich aufgrund seiner Haare, blauen Augen, blauem Gewand und dem Saphirzepter, welches er bei sich trug, als Manwe identifizierte. Die Valie, die mit ihm kam erkannte ich sofort als Yavanna. Die Valie, die den Waldelben am heiligsten war, denn sie schuf die Bäume und Pflanzen und liebte die Tiere. Sie war hochgewachsen und ich musste sofort an eine Zypresse denken. Ihr grünes Gewand vollendete das Bild, das ich schon so oft auf Bildern gesehen hatte. Die Bilder kamen natürlich nicht mal annähernd an die Schönheit und Pracht der Valie heran, doch die wichtigsten Eigenschaften waren gleich. Ich neigte mein Haupt vor Manwe und verneigte mich tief vor Yavanna. Manwe mochte zwar der Höchste Valar sein, doch als halber Waldelb gehörte Yavanna mein größter Respekt und es schien auch keinen der anderen Valar zu stören. Sie schienen mich eher wissend anzusehen. „Ich habe dir gesagt zu warten, bis ich dir sagen, dass du kommen sollst, Manwe.“, sprach Mandos und wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen, er sei genervt. „Verzeih, Námo. Ich bin vielleicht nicht als ungeduldig bekannt, doch war ich gespannt unseren Gast kennen zu lernen.“, antwortete Manwe und wandte sich dann zu mir. „Sei gegrüßt Legolas.“, grüßte er mich freundlich. „Es ist mir eine Ehre, mein Lord.“, erwiderte ich und sah dann zu Yavanna, „Noch mehr ehrt es mich die Schöpferin der Bäume, die ich so liebe, treffen zu dürfen.“ Yavanna lächelte gütig und legte eine Hand auf ihr Herz, zumindest ging ich davon aus, dass sie an der Stelle, wie Elben, Menschen, Hobbits und Zwerge, auch eins besäße. „Es ist auch mir eine Ehre dich zu treffen, Grünblatt. Ich bin sehr dankbar für alles, was du für meine Kinder getan hast. Ich weiß, wie sehr sie dich lieben und jetzt, wo du hier vor mir stehst und ich dich sehe, kann ich diese Liebe gut nachvollziehen.“, erwiderte Yavanna und neigte leicht ihr Haupt. Diese kleine Geste nahm mir dann doch die Sprache und ließ mich in Ehrfurcht erstarren. Ich hatte nicht erwartet, als minderwertig behandelt zu werden, doch diese Geste des Respektes war zu viel des Guten. Immerhin war sie eine Valie, eine Göttin und ich nur ein einfacher Waldelb, in dem vielleicht das Blut der sindarischen Königsfamilie floss, doch immer noch nur ein einfacher Waldelb. Ich meinte ein Schnauben aus Námos Richtung zu hören, als wolle er sagen: „Natürlich, vor ihr hast du Ehrfurcht, aber nicht vor deinem Richter.“, doch ich war mir nicht sicher, ob ich mich nicht einfach verhört hatte.„Es freut mich für euch, dass ihr euch beiden gut leiden könnt, doch es gibt wichtiges zu besprechen.“, sprach Námo, jedoch ohne Ungeduld. Es war eine einfache Aussage über eine vermeintliche Tatsache, die mir noch nicht ganz klar war.Ich schluckte und fragte mich nun, warum ich eigentlich hier mit drei mächtigen Valar stand. „Bei allen Respekt, aber warum bin ich hier, warum wolltet ihr mich kennenlernen. Sollte ich nicht eigentlich in euren Hallen sein, mein Lord Mandos.“, fragte ich etwas unsicher. „Damit kommst du direkt zum Punkt. Eigentlich solltest du gar nicht Tod sein. Eigentlich solltest du in deinem Heimatwald sein und an Seite deines Vaters stehen.“, antwortete der Vala der Winde, Manwe. Ich sah ihn verwirrt an. „Was meint ihr damit?“, fragte ich. „Du bist eine Anomalie, Legolas. Du bist der erste Elb, der seinem Schicksal entkommen ist.“, antwortete Námo trocken. Meine Augen wurden weit und mir war, als würde es plötzlich ganz kalt werden. „Aber das… Das geht nicht. Ein Elb ist doch an sein Schicksal gebunden. Wie… wie kann das sein. Das muss ein Irrtum sein.“, stotterte ich und wich zurück. Das Schicksal war eine ewige konstante im Leben eines Elben. Es limitierte uns, doch verankerte uns auch in die große Musik Erus und verband uns so mit dem Schöpfer Ardas, den wir Elben so stark anbeteten. Zu erfahren, dass sich das Band des Schicksals um einen gelöst hatte, war, als würde man unter einem den Boden unter den Füßen wegnehmen.„Das dachten wir auch.“, brachte mich Yavannas Stimme zurück. „W-was?“, stotterte ich, noch ganz geschockt. Sie lächelte mitfühlend. „Wir dachten auch, dass sich ein Elb nicht vom Schicksal lösen kann, doch du hast uns anderes bewiesen und wir denken auch, dass wir wissen, wie es dazu kam.“, sprach sie und ich wartete gespannt auf ihre Vermutung. „Du kamst in Berührung mit der Dunkelheit, die Melkor in die Welt brachte. Melkor brachte schon am Anfang die große Musik durcheinander. Wir gehen davon aus, dass seine Hinterlassenschaft, welche in deinem Körper pulsiert, dich von deinem Schicksal getrennt hat.“, erklärte sie. „K-kann man das Rückgängig machen?“, fragte ich weiter und zu einem entsetzen, schüttelten alle drei Valar die Köpfe. „Es tut uns leid, doch dies ist nicht möglich.“, sprach es Manwe nochmal aus. Ich musterte die anwesenden mit großen Augen und erkannte eine gewisse Anspannung. Mir kam der Gedanke, dass sie nicht nur da waren, da ich der erste Elb ohne Schicksal sei, sondern dass da mehr dahintersteckte. Meine Vermutung wurde auch direkt bestätigt. „Jedoch hat dies nicht nur Auswirkungen auf dein Leben. Somit veränderst du auch die Schicksale aller anderen, vielleicht sogar das Schicksal der Welt. Und dies muss verhindert werden.“, sprach Námo ernst. Ich schluckte, doch fand keine Worte. „Was Námo damit sagen will, ist, dass wir dich zurückschicken werden. Doch nicht mit einem neuen Körper, sondern in deinen alten. Wir können nicht Rückgängig machen, was geschehen ist, doch wir können damit arbeiten. Du hast die Möglichkeit bekommen, die Dunkelheit aus Objekten zu ziehen. Diese Fähigkeit kannst du vielleicht ausbauen und nutzen, damit sich das Schicksal all derer, die mit deinem Schicksal verbunden waren, trotzdem erfüllt. Ich möchte, dass du zurück nach Mittelerde gehst und den Istari hilfst, die freien Völker Mittelerdes dabei zu unterstützen die Dunkelheit zu besiegen. Im Gegensatz zu den Istari, legen wir dir jedoch keine Beschränkung auf. Tu, was du für richtig hälst.“, sprach Manwe. Ich starrte eine weile und die Valar ließen mir Zeit alles zu verarbeiten. „Ihr habt die Istari geschickt?“, war meine erste Frage. Darauf musste Yavanna kichern und ich sah sie verwirrt an. „Ich sagte dir doch, Námo, dass er erst an andere denkt.“, sprach sie. „Das hast du.“, sprach Námo nur und ließ mich nicht sehen, ob er beleidigt war, oder nicht. Verwirrt war ich jedoch immer noch. „Námo hatte vermutet, dass du dich sofort weigern würdest, was auch nicht unverständlich wäre. Wir bürden dir vieles auf, doch entgegen seiner und auch meiner Erwartung denkst du erst an unsere Gesandten. Ist
das wirklich die Frage, die dich am meisten interessiert?“, fragte Manwe. „Ich… Mir fällt es schwer es richtig zu fassen, was ihr von mir verlangt, doch ich bezweifle, dass ich kaum eine Wahl habe, außerdem wenn ich damit die Leute schützen kann, die ich liebe, sowie den Wald, der meine Heimat ist, dann bin ich bereit jede Last zu tragen, die ihr mir auferlegt. Ja, die Frage über die Istari, wer und was sie genau sind, interessiert mich am meisten. Immerhin muss ich doch meine Verbündeten kennen, wenn ich mit ihnen zusammenarbeiten soll.“, antwortete ich, endlich wieder gefasst. Manwe musterte mich nachdenklich. „Dir fehlt es wirklich zu sehr an Interesse am eigenem Wohl. Doch ich befürchte, dass du dieses Aufopferungsbereitschaft benötigst, um dich deiner Aufgabe zu stellen.“, sprach er langsam. „Kurz gesagt, wir nutzen deine Hilfsbereitschaft aus. Das wird kein schönes restliches Leben, das muss dir bewusst sein. Du musst deine vorherigen Bindungen kappen oder blockieren und darfst keine neuen eingehen. Dein einziges Augenmerk muss auf deiner Aufgabe liegen, alles andere ist nebensächlich. Du wirst allein sein, einsam. Die einzigen mit denen du darüber reden kannst, sind die Istari und ihr werdet oft getrennte Wege gehen müssen.“, sprach Námo trocken, um sicher zu gehen, dass ich mir der Konsequenzen bewusst war. Ich nickte. „Ich bin dazu bereit.“; sprach ich ernst und aus vollem Herzen. „Gur, dann bleibt uns nur noch eines zu tun.“, sprach Manwe.„Wir schickten fünf Maiar nach Mittelerde, um die freien Völker zu unterstützen. Der erste, war ein Vertrauter Aules. Ich weiß nicht, wie ihr ihn nennt, doch hier heißt er Curumo. Er wurde der Weiße. Etwas widerwillig kam Olórin, als der Graue. Er war ein Vertrauter von Irmo, Varda, Nienna und mir. Yavanna schickte Aiwendil, den Braunen. Dann kamen die Blauen, Alatar und Pallando, welche Vertraute von Orome waren. Wir verboten ihnen sich über die freien Völker zu stellen oder sie anzuführen. Auch sollen sie nicht auf ihre Mächte als Maiar zurückgreifen, wenn es nicht anders geht. Sie sollen die freien Völker nur unterstützen.“, beantwortete Manwe dann meine Frage und reichte mir zwei Ringe. „Der eine wurde von Aule, Irmo, Nienna, Yavanna, Varda und mir geschmiedet. An ihm sollen dich die Istari, als einen eingeweihten erkennen.“, sprach er weiter und deutete dann auf den anderen. „Diesen schmiedeten nur Aule und Varda. Er wird die Dunkelheit binden und verhindert, dass sie sich in deinem Körper ausbreitet.“, erklärte er. Ich nickte verstehend und musterte beide. „Gut, dann wird es Zeit sich zu verabschieden. Ulmo hat deinen Körper wahrscheinlich schon ans Flussufer gebracht und mit Estes Hilfe geheilt haben. Du wirst dich trotzdem sehr schwach fühlen, da es einem Körper zusetzt, wenn er keine Fea in sich hat und dann wieder eine bekommt, auch wenn es dieselbe ist.“, sprach Manwe.„Ich habe noch ein Geschenk für dich.“, sprach Yavanna und schrumpfte vor meinen Augen, bis sie sich zu mir vorlehnte und mir den Haaransatz küsste. Ich konnte nicht verhindern, dass ich rot wurde. Neben mir hörte ich Manwe über meine Röte lachen. „Die Bäume werden dich, als meinen Gesandten sehen, so auch die Tiere. Du wirst sie besser verstehen können und sie werden dir helfen, auch wenn sie die Bäume, die dich noch nie getroffen haben. Außerdem bin ich mir sicher, dass du nicht verlernt hast, was Buchenblatt dich gelehrt hat. Vergiss deine Magie nicht, sie wird dir helfen.“, sprach Yavanna und wuchs wieder. Ich verneigte mich tief vor ihr. „Vielen Dank.“, sprach ich. „Leb wohl, Legolas. Ich bin dir sehr dankbar, für deine Hilfe.“, sprach Manwe und meine Sicht verschwamm langsam. „Lass dich nicht unter Kriegen, wir vertrauen auf dich. Und noch ein Hinweis. Dein Körper, kann nur eine bestimmte Menge an Dunkelheit vertragen, bevor es deine Seele angreift, und dann ist sie verloren. Außerdem wird es nichtsdestotrotz deine Wundheilung und Resistenzen beeinträchtigen, vielleicht sogar noch mehr. Also pass auf dich auf.“, verabschiedete sich Námo, dann verlor ich wieder das Bewusstsein.

~*~

Das war der Prolog. Ich hoffe er hat euch gefallen und hat euch dazu angeregt, auch den Rest zu lesen.

Im Gegensatz zu den vorherigen Fanfictions, werde ich hier so gut wie alles aus der dritten Person erzählen. Dementsprechend werde ich es nicht mehr am Anfang des Kapitels angeben. Nur, wenn ich für ein Kapitel die Erzählsicht ändern sollte. Das heißt, wenn nichts dasteht, wird aus der dritten Person erzählt.
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