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Bitte stören

OneshotLiebesgeschichte / P12 / Het
Megumi Tadokoro Satoshi Isshiki Soma Yukihira
29.01.2021
29.01.2021
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Fröhlich pfeifend läufst du durch den Flur und freust dich innerlich, dass du nur noch zu einen Gast gehen musst, um die dreckige Bettwäsche abzuholen.

Stirnrunzelnd bleibst du vor dem Zimmer 107 stehen und starrst auf das Schild, dass an der Türklinke hängt.

Eigentlich hatte dich Herr Yukihira damit beauftragt, die dreckige Bettwäsche von euren Stammgast Herrn Isshiki abzuholen, aber nun das.

Auf dem Schild steht 'Bitte stören', was sich schon ein kleines bisschen irritiert, weil ihr eigentlich im Hotel Polarstern nur Schilder habt, wo 'Bitte nicht stören' drauf steht.

Du beißt dir auf die Unterlippe und haderst mit dir selber, ob du wirklich das Zimmer betreten sollst, oder nicht.

Ein Klaps gegen deine Schulter reißt dich aus deinen Gedanken heraus und du wirfst einen Blick über deine Schulter.

»Du sollst doch nicht vor dich hin Träumen, (N/N)!«, beschwert sich Marui bei dir, der seine Brille zurecht rückt.

»Zenji! Lass (D/N) In Ruhe. Vielleicht hat sie ein Grund hier zu stehen«, mischt sich Megumi in das Gespräch ein.

Du drehst dich zu deinen beiden Arbeitskollegen um und lächelst sie an. »Das Schild hat mich irritiert, deshalb steh ich hier. Ich bin auch fast fertig, aber auf Herrn Isshikis Schild steht, dass er 'gestört werden will', was ich seltsam finde«, erzählst du ihnen.

»Was?«, fragt der Schwarzhaarige und versucht an dir vor bei zu schielen, damit er ein Blick auf das Schild werfen kann.

»Job ist Job. Geh rein, (D/N). Der Chef hat gesagt, dass er diesmal nach dir wieder verlangt, weil du beim letztens ma nicht bei ihm warst«, meint Marui und sieht dir streng in die (A/F) Augen.

Wo er recht hat, hat er recht.

Isshiki möchte gestört werden und das von dir. Du weißt nicht, was dich da drinnen erwartet, allerdings hoffst du, dass dein Lieblings Stammgast diesmal angezogen ist.

»Viel Glück. Zenji und ich müssen jetzt auch wieder an die Arbeit«, wünscht dir Tadokoro und wirft dir ein aufmunterndes Lächeln zu.

Die dunkelblau Haarige packt Zenji am Kragen seines Hemdes und geht mit ihm den Flur weiter. Langsam drehst du dich zu der Tür um und atmest noch einmal tief durch, bevor du an der Tür klopfst.

Ungeduldig wartest du darauf, dass dich der hell Braunhaarige herein betet, aber seine Worte bleiben aus.

Misstrauisch hebst du eine Augenbraue und klopfst noch einmal, aber nach ein paar Sekunden ertönt immer noch kein 'Herein'.

Auch wenn es sich nicht gehört, einfach in die Zimmer der Gäste zu gehen, wenn sie einem nicht geantwortet haben, sagt dir sein Bauchgefühl, dass du dieses Zimmer betreten sollst.

Schneller als du dich versehen hast, hast du die Zimmertür geöffnet und das Zimmer von Isshiki betreten. Deine Augen weiten sich, als du Isshiki auf seinen Bett liegen siehst und das nackt.

»Verzeihung! Ich wollte nicht ungebeten das Zimmer betreten«, entschuldigst du dich bei ihm und verdeckst deine Augen mit deiner rechten Hand.

»Aber nicht doch, Ms.(N/N). Sie brauchen sich nicht zu Entschuldigen, weil ich wollte, dass Sie hierher kommen«, erklärt dir Satoshi.

»Haben Sie ein Date, oder warum liegen hier Rosenblüten herum?«, fragst du neugierig.

»In der Tat. Ich habe auf eine (H/F) junge Frau gewartet, die (A/F) Augen hat und hier arbeitet«, antwortet er dir.

Du nimmst deine Hand von deinen Augen und siehst wieder zu Satoshi, der dich charmant anlächelt.

»Warte! Ich hab doch gesagt, dass mir sowas nicht gestattet ist und außerdem habe ich nie gesagt, dass ich mit Ihnen auf ein Date gehen würde«, gibst du von dir und wendest den Blick von ihm ab.

Kann sich dieser Mann keine Kleidung leisten? Immer wenn du das Zimmer betreten hast, hast du ihn nackt angetroffen.

»Hatten wir nicht gesagt, dass wir das Siezen sein lassen, (D/N)? Wir haben doch schon letztens darüber geredet, während wir uns besser kennen gelernt haben«, hakt er nach.

»Könntest du dir etwas anziehen, Satoshi? Ich möchte nicht etwas sehen, dass nicht für meine Augen bestimmt ist«, bittest du ihn.

»Schon besser, aber es gibt nichts, was du nicht schon gesehen hast.«

Automatisch läuft dein Gesicht rot an und du versuchst die Bilder, die sich in deinem Kopf ansammeln, zu verdrängen.

Du vernimmst ein Rascheln seiner Bettdecke und du starrst auf deine Füße, anstatt irgendwo anders hinzusehen, weil du nicht das Risiko eingehen willst, ihm erneut nackt sehen zu müssen.

Wobei du schon zugeben musst, dass der junge Mann ein wirklich schönen Körper hat, aber am meisten magst du sein türkisfarbenen Augen und seine Stimme.

»(D/N)? Du kannst wieder gucken«, teilt er dir mit und du hebst deinen Kopf an, um in seine Richtung zu sehen.

Satoshi trägt tatsächlich eine Hose, aber er hat das T-Shirt weggelassen und sieht dich mit verschränkten Armen an.

»Das habe ich alles für dich gemacht, (D/N).« Der hell Braunhaarige deutet mit einem Kopfnicken auf ein kleinen Tisch, der neben seinen Bett steht.

Du kannst darauf eine Flasche Wein, sowie frisches Obst und ein kleinen Schokoladen Kuchen erkennen.

»Das wäre wirklich nicht nötig gewesen, Satoshi. Wirklich«, sagst du.

»Oh doch und ich möchte, dass du den Abend mit mir verbringst, sofern es nicht zu viel verlangt ist.«.

»Ich...Was soll ich denn machen, wenn mein Chef davon erfährt?«, stellst du ihm die Frage, woraufhin Isshiki anfängt zu Schmunzeln.

»Soma Yukihara? Habe ich dir gar nicht erzählt, dass er ein alter Freund von mir ist?«, will Isshiki von dir wissen, woraufhin du bloß deinen Kopf schüttelst.

»Wir waren zusammen auf einer Schule, aber das ist lange her und er hat nichts dagegen. Vertrau mir«, versichert er und nimmt seine Arme von der Brust weg.

»Okay, aber nur dieses eine Mal.« Zögernd gehst du auf Satoshi zu, der dich anlächelt.

Vor ihm bleibst du stehen und du siehst ihn geradwegs in dieser verführerischen Augen. »Das freut mich zu hören, (D/N).«

»Du bist auch wirklich hartnäckig, Satoshi« Ein Lächeln schleicht sich auf deine Lippen, weil noch nie zuvor ein Mann sich so viel mühe für dich gegeben hat.

»So muss das auch sein, wenn ein Mann wirkliches Interesse an eine Frau hat und diese möchte, dass man um sie kämpft. Komm, setzen wir uns«, sagt er und deutet auf das Bett.

Ihr setzt euch beide auf das Bett hin und Satoshi nimmt eine Schlüssel gefüllt mit Erdbeeren in die Hand.

Er stellt diese auf seinen Schoß ab und zieht den kleinen Tisch näher zu euch, damit ihr auch noch an die anderen Leckererein heran kommt.

Du kannst auf den kleinen Tisch auch noch ein Schokobrunnen erkennen und bekommst om nächsten Moment eine Erdbeere überzogen mit Schoko Soße vor die Nase gehalten.

»Beiß mal ab. Die schmecken wirklich gut«, verlangt er von dir und hält sie die weiter vor die Nase, bis du dich  Sau übrerwindest, seinen Befehl nach zu kommen.

»Süß?«, fragt er dich, während du am Kauen bist und bejahst seine Frage mit einem Kopfnicken.

»Und wie soll unser Date noch so ablaufen, Satoshi?«, stellst du ihm die Frage.

»Mh, du hast da etwas am Mund.«

Kaum hat er das ausgesprochen, wischst du dir mit deiner Hand über den Mund und siehst ihn fragend an.

»Es ist immer noch da. Warte, ich mach es weg«, sagt Satoshi und stellt schnell die Schüssel weg, bevor er dein Gesicht in seine Hände nimmt.

Vorsichtig streicht er dir mit seinen Dal über den Mundwinkel, woraufhin du errötest und dich seinen Griff entziehen möchtest, aber er lässt es nicht zu.

»Du bist meiner Frage ausgewichen und ich erwarte noch eine Antwort.«

Satoshi kommt deinen Gesicht gefährlich nah und lächelt dich an. »Das überlasse ich ganz dir und erfülle dir jeden Wunsch.«  Ohne dass du darauf Antworten hättest können, legt er bestimmtend seine Lippen auf deine Lippen und küsst dich einfach.

So schnell der Kuss von ihm kam, so schnell endet er auch wieder und Satoshi sieht dich entschuldigend an.

»Ich konnte nicht widerstehen. Ich hoffe, dass du das mir nicht böse nimmst«, meint er und lässt dich los.

»Gib mir den Kuchen und ich sehe darüber hinweg, dass du mich gerade so überfallen hast. Versteh das nicht falsch, Satoshi. Ich mag dich auch und fand den Kuss wirklich schön. Auch wenn er zu kurz war, werde ich mich nicht darüber beschweren«, erklärst du ihn.

»Abgemacht und dafür bekommst du noch ein Kuss.« Erneut legt Satoshi seine Lippen auf deine Lippen, aber diesmal kannst du den Kuss erwidern.
 
 
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