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Key to another world

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / Gen
Kalem OC (Own Character)
28.01.2021
25.01.2023
22
56.092
2
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25.01.2023 5.348
 
"Eisstrahl auf den Boden, Ninja! Pass auf Klaue, da kommt einer! Kaskade, schnell! Super, Klaue, lass sie nicht zum Zug kommen. Ahh! Da kommen ja noch mehr!" Mit schnellen Reaktionen und hoher Konzentration koordinierte Paula ihre zwei Pokémon, während sie die anderen drei Trainer vor den wilden Pokémon abschirmt. Besonders nutze sie Quajutsus Attacken, um den Boden weich zu machen oder zu vereisen und die Gegner zu verlangsamen. Dabei schoss nur ein Gedanke durch ihren Kopf: Sie muss stark sein, stark genug, um alle zu schützen! Die Gruppe hatten sich nach einigen Stunden Unruhe entschieden, sich hoch zu kämpfen aus der Höhle, da es Jayce schlechter ging. Der verletzte Junge saß auf Chevrumms Rücken und hielt sich gut wie es ihm möglich war an ihren Hörnern. Zur Sicherheit hatte diese noch Ranken um seine Hüfte gebunden, sollte es zu plötzlichen Bewegungen kommen. Sowohl Kalem als auch Sophie hatten ihre Pokémon draußen, falls sie sich wehren mussten. Auch das kleine Chelast wartete ungeduldig, ob es kämpfen musste. Jeder sah Paula mit ehrfürchtigen Blicken an. Als es eine Lücke gab, scheuchte Paula die drei regelrecht, bevor sie sich wieder den Horden von Gesteins-Pokémon widmete. "Wow, sie ist wirklich echt stark..", stellte Sophie laut fest, was Jayce beipflichtete. Kalem stimmte zu mit: "Manchmal vergesse ich auch, wie sehr sie auf den Putz hauen kann." "Ja absolut! Sie hat Angst sich die Haare zu schneiden, stellt sich aber eine Horde durchgeknallter Pokémon, ohne zu zögern in den Weg!!", warf noch Sophie ein. Als Paula wieder das Stück aufgeholt hatte, war ihr Atem schnell. Doch Kalem erkannte in ihren Augen keinerlei Erschöpfung. Kämpfen war wahrlich ihre Leidenschaft. "Es.. Sind so..viele. Ich weiß, nicht .. Wie lang.. Das noch geht", versuchte sie zwischen Atemzügen zu erklären. "Wann sind sie ihr?", wollte Kalem wissen. "Jeden Moment", antwortete sie, während alle das hallende Stampfen lauter werden hörten. "Wir müssen einfach.. So schnell wie möglich hier raus. Klaue und Ninja… schaffen das auch nicht ewig." Mit einem kurzen Jaulen machte sich das Aura-Pokémon auf sich aufmerksam und berührte seine Halskette, wo sein Megastein eingeschlossen war. Paula lächelte und sagte: "Du hast recht. Etwas mehr Geschwindigkeit und Kraft sind gefragt." Kaum hatte sie ihren Satz beendet, brach ein rasendes Geowaz durch die Wand direkt vor ihnen auf dem Weg. Quajutsu reagierte als Erstes und hielt das Pokémon hin, sodass Paula und Lucario genug Zeit hatten, die Mega-Entwicklung durchzuführen. "Dann wollen wir mal, Klaue! Mega-Entwicklung", rief Paula voller Elan und umschloss ihren Schlüsselstein. Lucario jaulte auf und auch sein Stein reagierte. In einem blauen Schimmer veränderte sich seine Gestalt. Er wurde etwas größer und sein Fell wurde länger und verfärbte sich an verschiedenen Stellen. Als die Entwicklung vollendet war, durchströmte Lucarios Aura pulsierend die Umgebung. Seine Aura strahlte Stärke und Selbstbewusstsein aus, was ansteckend auf Paula wirkte. Sie holte einmal tief Luft, bevor ihr Körper erneut in Kampfbereitschaft ging. Auf in eine neue Runde, dachte sie. Dieses Mal musste Paula mithalten mit Lucarios neu gewonnener Initiative. Glücklicherweise versuchte sie ihren Pokémon immer genug Freiraum zu geben, um selbstständig zu agieren. Das half der Gruppe ungemein, da sie sich auf den Aufstieg und den Weg vor sich besser konzentrierten. Während Lucario jetzt mehr aktiver in der Offensive kämpfte, unterstütze Quajutsu ihn mit Eisstrahl und Surfer als Support. Da Paula am Ende der Gruppe lief, musste sie immer wieder kleineren Gesteinsbrocken ausweichen. Als die Gruppe nach einer gefühlten Ewigkeit wieder den großen Gang erreichten, wo sie das Chelast zum ersten Mal angetroffen hatten, waren alle außer Atem. Das letzte Stück mussten sie rennen, da die Pokémon begannen sie mehr und mehr einzukreisen. Während alle zu Atem kamen, verwandelte sich Lucario in seine normale Form zurück. Daraufhin rief Paula beide Kämpfer in deren Bälle zurück, aber natürlich nicht bevor sie sich bei ihnen bedankt hatte. Als sie weiter gehen wollte, wurde ihr kurz schwarz vor Augen und ihre Beine reagierten plötzlich nicht richtig und wäre beinahe vorne rüber hingefallen, wenn Kalem sie nicht noch im letzten Moment gefasst hatte. "Woah, woah! Langsam Paula. Deine Beine zittern ja total", bemerkte er mit besorgtem Tonfall. "Bist du okay? Wurdest du erwischt?" Die Angesprochene schüttelte den Kopf und gab etwas beschämt zu: "Ich glaube, ich habe mich ein wenig zu sehr reingesteigert" "Ja! Dein Körper ist noch zugedröhnt mit Adrenalin", lachte Sophie. "Aber es hat irgendwie Spaß gemacht, so zu Kämpfen", sagte Paula. Augenblicklich verstummte Sophies Gelächter und sie fragte Paula, ob sie das ernst meinte. "Ja schon irgendwie. Es war eine andere Art von Herausforderung. Ist das etwas so merkwürdig?" "JA!", rief Sophie und flüsterte Jayce im Chor, bevor sie Paulas Aussage in eigenen Worten fassten. "Etwas seltsam." "Total durchgeknallt!" "..und ungewöhnlich" "Das ist doch nicht normal?!" Paula schenkte den beiden einen entschuldigenden Blick, während Kalem nur knapp nickte. "Naja, ich kann schon verstehen, wieso du das so siehst", stimmte er Paula zu. "Danke", murmelte diese. "Ihr habt beide einen Knall", meinte Sophie noch, was Kalem mit einem selbstsicheren "Wissen wir" konterte. Um nicht noch länger in der Höhle zu verharren, machten sich die Gruppe auf den Weg Richtung Ausgang. Noch ein langes Stück wurde Paula von Kalem beim Laufen gestützt, da er darauf bestand. "Es ist das mindeste, was ich tun kann für dich", erklärte er seinen Tuen. Auch wenn sie es ungern zu gab, dass es ihr half auf den Beinen zu bleiben, so fühlte sie sich doch etwas dämlich. Nach einiger Zeit vernahmen alle den mehr werdende Luftzug und schließlich sah man den Rundbogen aus festem Gestein, der nach draußen führte. Als die Gruppe letzten Endes das Erzelingen-Tor verließen, konnte man bereits die Minenstadt vom Weitem sehen. Sie war in einem Halbkreis vor dem Berg auf der anderen Seite gebaut, wo auch einige Häuser scheinbar ins Gestein selbst gebaut wurden. Der Himmel war am Horizont in den schönsten Pastellfarben getaucht und vereinzelt funkelten Sterne am Himmelszelt hinter ihnen. "Ist das Sonnenaufgang?", fragte Jayce, hoffend das er falsch lag. Paula, die bereits wieder allein lief, zückte ihren Holog und bestätigte seine Frage. Sophie stöhnte darauf auf. "Echt jetzt? Wir haben ernsthaft so lange in dem Loch gehockt?" Alle nickten und Kalem sagte: "Offensichtlich. Aber ich hatte es auch nicht als so lang empfunden. Hätten bloß die Hologs da unten Empfang gehab, dann hätten wir professionelle Hilfe bekommen können." Jayce sah schuldig runter. "Sorry, dass ihr mit reingezogen wurdet." Kalem klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter und Paula meinte in der gleichen Stimmung: "Du brauchst dich echt nicht entschuldigen. Dir wäre weiß was passiert, wenn wir nicht gekommen wären. Für meinen Teil bin ich froh, dass alles relativ gut gegangen ist." Die anderen stimmten ihr nickend zu, was Jayce etwas erleichterte. Paula bemerkte auch, dass die frische Luft ihm guttat, da sein blasses Gesicht wieder etwas Farbe bekam.

Das Erzelingen-Tor und die Minenstadt wurden durch eine recht tiefe Schlucht getrennt, wo eine eiserne Brücke drüber läuft. Jeden Schritt, den man machte, hallte das Klong-Klong durch den Stahl. Sophie schaute als einzige über die eisernen Zäune und entdeckte einen Wasserstrom am Boden der Schlucht langlaufen. Als die Gruppe letzten Endes die Stadt erreichten, wollten sie sich aufteilen. Kalem wollte Jayce zu einem Arzt bringen, wobei Sophie auch gerne mitkommen wollte. So würde Paula zum Poké-Center gehen und ein Zimmer besorgen. "Oh warte kurz, Kalem! Hier nimm den mit", sagte Paula und hielt ihm den Pokéball von Chevrumm hin. "Ich bezweifle, dass die Summer ins Gebäude lassen." Kalem nahm ihn dankend an und die drei verabschiedeten sich für erste. So machte sich Paula in die entgegengesetzte Richtung und suchte mit Hilfe ihres Navis das Center. Dies war aber nicht sonderlich versteckt, da sich das knallrote Dach von den erdtönigen Stadthäusern hervorhob. Sie war durchaus dankbar dafür, da der doch wenige Schlaf ihre Konzentration verringerte. Das sie überhaupt ein Auge zubekam, empfand sie als Wunder bei dem ganzen Geröll und Rumpeln des Gesteins. Da es früh am Morgen war, erwartete sie eine leere Eingangshalle als sie das Poké-Center eintrat. Daher bemerkte sie erst nicht die zwei Erwachsenen direkt vor Schwester Joys Empfangstheke, welche sich freundlich mit Joy unterhielten. Im Hintergrund kam ein Chaneira mit einem Tablett auf die Schwester zu, welche je einen Pokéball den Erwachsenen übergab. "So, eure Pokémon müssten wieder fit sein! Aber ich habe es dir schon gestern gesagt, Veit. Bitte übertreib es nicht." Der angesprochene Mann klopfte auf seinen roten Helm und meinte gelassen: "Keine Sorge, Joy. Es braucht schon einiges, um den Fels kleinzukriegen. Außerdem gebe ich allen die Chance sich auszuruhen. Und ich habe eine gute Hilfe an meine Seite!" Darauf lachte er kurz auf. Die Frau an seiner Seite ergriff ihren Pokéball, bedankte sich und wandte sich um. Dabei fiel ihr Blick auf Paula, die mit langsamen Schritten durch die Halle lief, den müdem Blick gen Boden gerichtet. Paula sah nur kurz auf, um Blickkontakt mit Schwester Joy zu suchen. Ihr war nicht nach mit Fremden zu reden. Glücklicherweise machten die Erwachsenen Platz. "Guten Morgen Trainer! So früh schon unterwegs? Naja, was kann ich für dich tun?", fragte Joy strahlend im Gesicht. "Ich würde gerne die beiden hier", begann Paula und reichte ihr die Bälle von Quajutsu und Lucario, "und würde auch gerne um ein Zimmer beten. Eines für 4 Leute, wenn es geht." Lächelnd nahm Joy die Pokébälle entgegen und verschwand mit Chaneira im Hinterzimmer. Unbewusst spielte sie mit ihrem Anhänger, während sie auf Joy wartete. Dabei fragte sie sich, warum die zwei anderen nicht gingen. Waren sie noch nicht fertig? "Nette Kette", sagte die Frau plötzlich mit ihrer warmen Stimme. "Danke", sagte Paula und schaute sie aus dem Augenwinkel an, bevor sie mit Schock rumwirbelte und sie nun direkt ansah. Ein Schmunzeln bildete sich auf dem Gesicht der blonden Schönheit. Ihre grauen Augen schienen Paula neugierig zu inspizieren, insbesondre ihren Anhänger. "Bei Arceus, du bist Cynthia! Du bist..", kam es stockend von ihr, bevor sie sich selber stoppte, als sie ihre Hände vor den Mund schlug. "Der Champ?", beendete die Frau ihren Satz. Langsam nickte Paula, während sie etwas rot wurde im Gesicht, weil ihre Reaktion ihr peinlich war. So hatte sie sich nicht ihr erstes Treffen mit einem Champion vorgestellt. "Dir musst das nicht unangenehm sein. Ich hatte schon weit aus andere Reaktionen auf mein Dasein." Jetzt schaltete sich der Mann ein. "Bist du ein Trainer? Vielleicht sogar ein Herausforderer für mich?", wollte dieser wissen. Paula drehte sich zu ihm und nahm auch endlich ihn richtig wahr als den Arenaleiter von Erzelingen. Hatte er schon immer eine Brille?, fragte sie sich in Gedanken. Als Antwort verneinte das Mädchen seine Frage. "Trainer ja, aber kein Herausforderer. Ich sammle keine Orden mehr. Ich begleite nur Freunde. Einer von ihnen macht aber die Liga-Challenge." "Ohh, kommt er also dann bald zum Kampf bei mir vorbei." Kurz darauf kam Schwester Joy zurück und übergab Paula ihre Pokémon. "So, sie waren nicht sonderlich verletzt, aber Ruhe ist trotzdem wichtig. Sie sind sehr erschöpft." "War auch ein harter Kampf", kam es von der Trainerin beiläufig, während sie die Bälle an ihren Platz am Gürtel steckte. "Wohl ein schwerer Gegner, mh?", fragte Cynthia neugierig nach, ihr Blick wanderte immer wieder auf den Anhänger. Paula lachte kurz etwas nervös und antwortete: "Wohl eher mehrere Dutzende. Im Erzelingen-Tor. Ich glaube nicht, dass Georok oder Geowaz normalerweise so krass aggressiv sind, wie diese dort. Aber wer weiß schon, was da los ist." Für einen Moment tauschten der Arenaleiter und der Sinnoh-Champion düstere Blicke aus. Auch Schwester Joy sah kurz besorgt aus. "Wer bist du, Kleine?", fragte Veit schließlich, weil ihn das sehr irritierte, dass ein junges Mädchen lachten abtat, dass sie ein paar Dutzend Gesteins-Pokémon geschlagen hatte. "Ich bin Paula. Ich komme aus der Kalos-Region", antwortete sie ihm, unsicher was sie sonst hätte sagen sollen. Und diese Aussage ließ endlich bei Cynthia ein Licht auf gehen. "Ich wusste, mir kommt das Gesicht und der Stein bekannt vor", sagte sie, während sie eine lässige Pose einnahm. "Du bist der junge Kalos-Champ! Ein wahrlich seltener Anblick, wenn man bedenkt, wie kamerascheu du bist und man eigentlich nichts über dich im Netz findet. Nichts, außer die Dankensfeier von vor vielen Jahren und der Kampf von vor ein paar Wochen." Paula wurde noch weiter rot im Gesicht. Nicht nur ist sie dem Champion der Region begegnet, sondern dieser weiß auch über sie Bescheid. Was passiert jetzt? Muss sie gehen?, schossen ihr die Fragen in den Kopf und leichte Panik stieg in ihr auf. Doch dann setzte Cynthia in einem ruhigen Ton fort. "Hätte ich gewusst, dass du kommen würdest, hätte ich dich gerne persönlich empfangen. Zu den anderen Champion aus den anderen Regionen habe ich meine Beziehungen, nur nicht nach Kalos. Deswegen würde ich mich freuen, wenn wir vielleicht in Kontakt bleiben können. Wäre das okay für dich?", fragte der Sinnoh-Champ mit einem sanften Lächeln. Mit verwirrter Miene starrte Paula sie an, bevor sie ihren Mund öffnete: "Ich darf hier in Sinnoh bleiben?" Veit lachte laut auf, während Cynthia sie nun überrascht ansah. "Natürlich! Ich würde, doch kein Champion aus meiner Region rausschmeißen, wenn dieser hier auf Reisen ist" "Echt?" Als Antwort bekam sie ein Nicken. Auch wenn Veit wieder stiller war, musste er sich zusammenreißen.

Wenig später war Paula auf dem Weg zum zugeteilten Zimmer. Sie und Cynthia haben Nummern im Holog ausgetaucht, verabschiedet und Schwester Joy gab ich den Schlüssel. Damit die anderen sie später finden, gab sie eine Beschreibung ihre Gruppe an Joy, dass Joy dann die Zimmernummer weitegeben kann. Während sie beim Vorbeilaufen kurze Blicke auf die Türen warf, um nicht an ihrer vorbeizugehen, war ihr andere Fokus auf dem Holog. Bevor sie vorhin Cynthias Kontakt eingespeichert hatte, bemerkte sie eine bereits vorher eingegangene Nachricht. Diese war von Pachira, dem Feuer Top-Vier Mitglied, welche ihr einen Artikel geschickt hatte, sowie eine persönliche Nachricht dazu. Paula las jedes Satz sorgfältig, um nichts zu übersehen. Als sie die Zimmertür schließlich fand, schloss sie auf und nahm sich eines der Betten hinten im Raum ein. Darauf ließ sie ihre Tasche fallen und setzte sich an die Bettkante, ohne den Blick von der Nachricht zu nehmen. Die Worte von Pachira klangen sehr besorgt und die beschriebene Situation machte Paula ein unwohles Stechen im Magen. Dann öffnete sie den beiliegenden Artikel und das Titelbild verstärkte das Gefühl. In einem Shot sah man das prachtvolle Gebäude der Liga, wo das reine Mamorgestein und bunten Fenstergläsern im schönen Kontrast zum blauen Himmel stand. Doch an der rechten Seite der untersten Ebene konnte man einige kleine Trümmelteile sehen. Diese wurden im Zeiten Bild klarer gezeigt mit einem Graffiti-Schriftzug über dem Loch in der Wand. In großen, blutroten Buchstaben wurde "Nieder mit dem Champion!" an die sonst so reine weiße Wand geschmiert. Sie überflog den Artikel, da sie im Moment nicht die Energie hatte, alles zu lesen. Doch was sie las, half nicht dem flauen Gefühl im Bauch. Sie legte darauf das Gerät auf den kleinen Tisch neben dem Bett und ließ sich seitlich auf die Matratze fallen. Auch wenn in ihrem Kopf so viele Fragen und Gedanken schwirrten, gewann letzten Endes die Müdigkeit.

"Ich hoffe ehrlich, dass Jayce bald wieder fit wird", sagte Sophie mit besorgter Miene. "Der Arzt wirkte sehr positiv, dass er bald wieder okay ist", beruhigte Kalem sie bereits schon das dritte Mal, während er die Tür zu dem Zimmer im Poké-Center öffnete und rein ging. Beide bemerkten die schlafende Paula. Mit vorsichtigen Schritten lief er zu ihr und flüsterte: "Paula?" Keine Reaktion kam von ihr, außer das gleichmäßige Atmen. "Die Arme. Muss total platt sein", versuchte Kalem es laut genug zu erklären, ohne seine Freundin dabei zu wecken. Dann holte er den Ball von Chevrumm hervor und legte diesen auf den Nachttisch, wo er das noch aktive Holog bemerkte. Der Newsartikel war auch noch offen und Kalems Blick wurde direkt von den Bildern und der Überschrift gefangen. Während sein Blick etwas finsterer wurde, las er den Artikel. "Was ist los?", fragte Sophie leise nach. Sie hatte angefangen, ein paar Dinge auszupacken, als sie kurz nach Kalem checkte. Dieser ging zu ihr und zeigte ihr den Artikel. "Versuchter Anschlag auf den Kalos-Champion? Land ist erschüttert", las Sophie murmelnd vor. "Ach du … wer würde sowas tun?" Kalem zuckte mit den Schultern und sagte im strengen Ton: "Aber egal wer es war, hat ein dummen Fehler gemacht." "Wann ist das passiert?", wollte die Jüngere wissen. "Scheinbar nur kurz nachdem wir Kalos verlassen haben." Stutzig bemerkte Sophie, dass dann schon länger her sei. "Stimmt. Aber die schreiben hier, dass sie erst Nachforschungen gemacht haben, bevor sie klare Statements geben wollten", erklärte er ihr, während er ihr die Stelle zeigte. "Mann ey, Champ sein ist also doch nicht so Friede-Freude-Eierkuchen, wie ich dachte", stellte Sophie für sich fest. Danach packte er Paulas Holog in ihre Tasche, wobei er die zwei Hälften des Flottballes entdeckte. „Nein, ist es nicht“, murmelte er vor sich hin. Er bemerkte, dass Paula sich ein wenig regte, aber nicht erwacht ist. Ihr Augen waren immer noch geschlossen. Eine Haarsträhne fiel langsam auf die Nase und sie sie zu kitzeln schien. Vorsichtig strich Kalem sie zurück an ihren Platz und sah sie mit sanftem Blick an. Er würde es nie offensichtlich machen, wenn sie wach wäre. Dafür hatte er nicht genug Mut, da er sich sicher ist, dass sie ihn nur als Rivalen und einfachen Freund sieht. Das hat sie ja schließlich selber gesagt auf dem Schiff, als die beiden kurzzeitig unter sich waren.

Als Paula ihre Augen einen Spalt öffnete, sah sie sich etwas um, da ihr Kopf den Ort noch zuordnen musste. Da Sonnenlicht direkt den Raum fiel, musste sie einige Male blinzen, bis sie eine klare Sicht hat. Oh richtig, ich bin im Poké-Center, kam ihr langsam der Gedanke. Sie bemerkte auch jetzt kleine Bewegungen auf dem Bett neben ihrem. Die Lavendel-farbenden Haare, welche als einziges unter der Decke aus dem Blickwinkel zu sehen waren, verrieten Paula, dass Sophie dort lag und wahrscheinlich auch fest schlief. Sie wunderte sich etwas, dass sie nicht mitbekommen hatte, wie sie reingekommen ist. Mehrere Haarsträhnen fielen ihr vor die Augen. Während Paula diese aus ihrem Gesicht strich, setzte sie sich im Bett aufrecht auf. Der neue Pony war immer noch so merkwürdig für sie. „Na, gut geschlafen?“, kam es aus von der anderen Seite des Raumes. Es war Kalem, der entspannt auf dem Bett gegenüber vom Sophies lag und schien etwas auf seinen Holog zu lesen. Paula sah zum letzten Bett im Raum und stellte fest, dass es frei ist. Etwas panischer als gewollt fragte sie: "Wo ist Jayce? Wie geht es ihm? Wie schlimm ist es?" Überrascht zog Kalem seine Augenbrauen hoch und machte eine Handbewegung, dass sie sich beruhigen konnte. "Er ist im Hospital und bleibt dort erstmal ein paar Tage. Fuß ist verstaucht, wie Sophie schon vermuten hatte. Kleine Gehirnerschütterung, aber sonst nicht weiter schlimmes. Laut Arzt kann er in einigen Tagen wieder reisen, aber mit vielen Pausen", erklärte er ruhig. Paula ließ sich erleichtert mit geschlossen Augen etwas zurück gegen die Wand fallen. Kurze Stille füllte den Raum bis Kalem sie brach. "Hattest du solche Angst um ihn?", fragte er. Paula sah ihn direkt an und dachte für einen Moment nach, bevor sie antwortete: "Ich dachte nur darüber nach, was passiert wäre, wenn wir doch später aufgebrochen wären. Hätte Sophie nicht so darauf beharrt zu gehen, hätte es vielleicht anders ausgesehen." "Mhh. Möglich. Doch man sollte sich nicht zu viel mit 'Was wäre wenn'-Fragen beschäftigen. Bereitet nur Kopfschmerzen. Nicht zu Letzt kamen wir da nur raus aufgrund deiner Stärke", fügte Kalem mit einem Grinsen hinzu. Paula nickte nur kaum merklich und seufzte einmal tief.

Der restliche Vormittag und Mittag ruhten sich alle aus auf ihre Art und Weise. Kalem erzählte dann beim gemeinsamen Mittag, dass er und Sophie den Arenaleiter noch kurz begegnet seien auf den Weg zum Center. "Er meinte, ich kann irgendwann morgen aufkreuzen, solange es nicht später Nachmittag wird." "Oh, das ist ja sehr kurzfristig. Glaubst du, du packst das?", fragte Paula besorgt nach. Kalem nickte selbstbewusst und bat sie um eine kleine Trainings-Season mit Lucario und Glurak. "Glurak kann Panflam vielleicht beibringen, wie man die Feuerkraft erhöht und Lucario kann ihm ein paar Kampf-Techniken zeigen", erläuterte er seine Anfrage. Natürlich sagte sie ihm zu. Schließlich will sie ihm bei der Erfüllung seines Traumes helfen.

Erschöpft setzten sich Kalem und Paula auf den Boden des Kampfplatzes und kamen etwas zu Atem. Kalem und sein Panflam lagen mit Armen und Beinen streckt auf den Sandboden, während Paula daneben saß und sah hoch in den dunkel werdenden Himmel. Sie hatten gemeinsam die vergangenen 3 Stunden ein hartes Training durchgeführt. „Es wird bald dunkel“, stellte Paula laut fest und Kalem stimmte stumm zu. „Willst du noch weiter machen oder Schluss machen für heute?“, wollte sie wissen. Lucario und Glurak, welche über deren Körper verteilt kleine Schrammen haben, sahen interessiert auf und warteten auf die Antwort. Der Junge setzte sich auf und sagte: „Ich denke, dass reicht. Roy ist ziemlich platt. Aber danke, dass ihr geholfen habt. Wir konnten doch so einiges lernen.“ Dabei sah er auch zu Paula Pokémon, die ihn zufrieden ansahen. „Wir sind bereit für den ersten Orden.“

Am nächsten Tag machte sich die Freundesgruppe auf den Weg Richtung Erzelingen-Arena, Kalem lief an der Spitze. Auch wenn er sagte, dass er bereit sei, so schien er doch im Kopf, die Möglichkeiten durchzugehen, um den Sieg heute zu erringen. Paula musste auch an das gestrige Training denken. Auch wenn Panflam das eine oder andere lernen konnte, steht es immer noch in einer ziemlich schlechten Position gegen Gesteins-Pokémon. Innerlich kreuzte sie ihre Finder, dass Veit nicht mit einem vollen Team kämpfen wird. Der Eingang zur Arena, welche in den großen Berg eingebaut ist, ähnelte einem Mieneneingang. Ein hoher Tunnel verknüpfte das versteckte Kampffeld von der Außenwelt. An den Seiten waren dicke Pfosten, die die Decke oben hielt und nicht alles einstürzen lässt. "Erinnert mich etwas an Linos Arena", sprach Kalem Paulas Gedanken offen aus, wobei seine Stimme einen Hall im Tunnel erzeugte. Kurz flackerten die Neonleuchten an der Decke. Dann hörten die Gruppe lauter werdendes Gerumpel und schließlich Rufe von Pokémon. Jeder dachte das gleiche: Waren die Geowaz ihnen gefolgt? Etwas langsamer führten sie ihren Weg fort und konnten am Ende des Tunnels eine Person erkennen. "Nein, Onix. Das hält nicht. Versuch es anderes rum. Ja, genau dort hin, Georok. Ramaidon, pass auf mit der Bühne. Cynthia wird das nicht schon wieder so früh ersetzten lassen wollen", dirigierte der Arenaleiter seine Pokémon an. Der grobe Boden des Kampffeldes war mit kleinen und großen Steinbrocken zugeschüttet. Als die Gruppe näherkam, drehte Veit sich um und begrüßte alle mit einem großen Lächeln. "Oho, hallo zusammen! Wie ich sehe, hast du auch Zuschauer mitgebracht. Und alle bekannten Gesichter", grinste er zuletzt Paula direkt an. Nachdem Paula aufklärte, dass sie den Arenaleiter bereits gestern im Poké-Center angetroffen habe, erklärte Veit was in der Arena passiert sei. "Diese werden immer unberechenbarer. Verwüsten fast jede Nacht die Arena. Ich hab nur ein paar Male in meinen Leben Pokémon so aggressiv gesehen, aber gleichzeitig so viele auf einen Punkt? Sehr merkwürdig…", endete der Arenaleiter mit ernster Miene. Dann stemmte ein seine Hände in die Hüfte und meinte mit etwas mehr Energie an Kalem gerichtet: "Aber das soll nicht dein heutigen Kampf im Wege stehen." "Sie meinen wohl meinen Sieg!", korrigierte dieser den Erwachsenen mit festem Blick. Veit erwiderte den Blick und stellte laut fest: "Das werden wir noch sehen!"

Nachdem das Kampffeld zu einem Großteil freigeräumt war, konnte es losgehen wir die beiden Kämpfer. Die zwei Mädchen setzten sich auf die Tribüne in die Mitte, um einen guten Überblick vom Kampf zu haben. Während Sophie mit leuchteten Gesicht aufgeregt den Beginn abwartete, klopfte Paulas Herz wie wild in der Brust. Es fühlte sich fast so an, als würde sie da unten stehen und gleich ihren ersten Arenakampf bestreiten. Sie bemerkte auch Kalems Gesichtsausdruck. Er sah ernst aus, aber gefasst aus. Diese holte den Pokéball von seinen Panflam raus und hielt in fest in der Hand. Er flüsterte etwas zu dem Ball, bevor er startklar zu dem Kampfansager nickte.

"Der Kampf zwischen dem Herausforderer Kalem und dem Erzelingen-Arenaleiter Veit beginnt!", wurde laut verkündet. "Nun werde ich dir die einzigartige Robustheit und Stärke meiner Gestein-Pokémon zeigen; Mein ganzer Stolz!", verkündete Veit mit geschwellter Brust und schickte sein Onix raus. Auch wenn Veit zugestimmt hatte nur zwei Pokémon einzusetzen, war Onix als Erstes definitiv ein harter Gegner. "Auf geht´s Roy! Zeit unsere ersten Orden zu holen!", rief Kalem selbstbewusst und der kleine Feueraffe erschien. Panflams Schweifflamme brannte hell und stark. Onix brummte tief und bedrohlich, doch Panflam ließ sich nicht so schnell einschüchtern. "Steinwurf!", startete Veit mit dem ersten Angriff. Onix ließ seinen schweren Schweif kräftig auf den Boden klatschen, wodurch ein Brocken freigelegt wurde und dieser mit einem Schwung vom Onix gen Panflam geschleudert wurde. Das Feuer-Pokémon konnte noch im letzten Augenblick ausweichen. "Glut auf den Schweif!", befahl Kalem. Panflam sammelte kurz seinen Atem und konzentrierte seine Attacke auf einen kleineren Bereich mit der gleichen Kraft. Onix´ Gestein wurde durch die Hitze etwas rötlich, doch sonst war das Pokémon nicht beeindruckt darüber. Nach Ansage von Veit umklammerte die Steinschlange den Feueraffen und quetschte ihn. "Greif die Augen an!" Bevor Veit reagieren konnte, spuckte Roy eine Glutslave in das Gesicht von Onix. Der Überraschungseffekt war erfolgreich und Panflam war wieder frei. Onix schüttelte mehrmals seinen Kopf und hatte Probleme seinen Augen richtig aufzuhalten. "Klasse, Roy! Glut auf den Schweif!" Erneut attackierte Panflam die gleiche Stelle am Schweif wie zuvor, wobei dieses Mal er länger erhitzt bleibt als davor. Immer wieder griff er den Punkt an, während er mit etwas mehr Leichtigkeit den fliegenden Steinen auswich. Veit musste sich verkneifen, nicht offen seine Frustration auszusprechen. Es ärgerte ihn sehr das dieses kleine Pokémon immer wieder den Steinen nur knapp auswich. Als Panflam erneut zum Angriff ansetzten wollte, rief Veit: "Schlag den Schweif nach oben, Onix!" Der steinerne Schweif erwischte das Feuer-Pokémon mit voller Wucht, sodass es zurück vor Kalem Füße geschleudert wurde. "Roy! Alles okay, mein Freund?", fragte Kalem nach und sein Partner sah ihn selbstsicher an, bevor er den Blick wieder zu seinem Gegner wandte. Als die schwere Rute auf den Boden aufschlug, erzeugte sie eine Staubwolke. Plötzlich schien das Onix ins Schwanken zu kommen, und als sich die Wolke legte sahen alle wieso. Der kleine Steinbrocken, der dauerhaft unter Beschuss war, hatte sich vom Körper gelöst und damit fehlte Onix sein Schweif, um sich balanciert zu halten. Veit sah mit schockiertem Gesicht auf sein Pokémon. Er hatte nicht damit gerechnet, dass die Feuerkraft ausreichen würde, um das zu bezwecken. Auch die Mädchen waren fassungslos über das Geschehene. Sophie hatte ihre Hände vor den Mund geschlagen, und Paula war aufgestanden und krallte ihre Finger um die Rückenlehne des Stuhles vor ihr. Jetzt verstand sie, wieso Kalem nach Feuertraining gefragt. Mit geknirschten Zähnen befahl Veit Onix sich mit aller Kraft auf den Boden zu schmeißen. Der ganze Boden vibrierte bei der Erschütterung und Panflam verlor das Gleichgewicht. "Klammergriff, Onix!" Mit der restlichen Rute stieß es sich nach vorne ab und versuchte sein Gegner erneut zu umschließen. Doch ein Moment später erwischte es eine Attacke, flog durch die Luft und fiel zu Boden außerhalb des Feldes. Bei Kalem stand Panflam mit ausgestreckter Faust. "Onix ist kann nicht mehr weiter kämpfen! Panflam ist der Sieger", kam es dann vom Kampfansager mit erhobenem Arm auf Kalems Seite. „Was war DAS?!“ fragt Sophie. Paula antwortete stolz, ohne den Blick von Kalem zu nehmen: „Das war Steigerungshieb.“ Veit rief sein bewusstloses Onix zurück. "Ihr habt ja einiges auf den Kasten!", meinte Veit anerkennend, "Doch das reicht noch nicht um den Fels klein zu kriegen!" Als nächstes erschien das kleine blau-graue Dino-Pokémon Koknodon auf dem Feld. Dieses strotze nur mit Energie und scharrte heraufordernd mit den Krallen an seinen Beinen auf den Boden. Das bereits angeschlagene Feuer-Pokémon stellte sich auch in Kampfposition, auch wenn die Intensität des letzten Kampfes sich sichtlich bemerkbar wurde. „Machen wir unser Gegner klein! Kopfnuss!“, rief der Arenaleiter, um Panflam nicht die Zeit zum Verschnaufen zu geben. „Glut auf die Augen!“, reagierte Kalem schnell, doch die Attacke ging ins Leere, da das Fossil-Pokémon rechtzeitig die Augen zukniff und mit Wucht in das Panflam krachte. „Steigerungshieb! Schnell!“, wies er sein Partner an. Dieser nutze die unmittelbare Nähe seines Gegners und verpasste ihm einen kräftigen Stoß in der Bauchebene. Schlitterte einige Meter zurück, war aber immer noch fest auf den Beinen. Koknodos Blick verfinsterte sich. Dies gab Roy kurzzeitig einen Schauder, ehe er sich wieder fing. Erneut stieß sich Panflams Gegner kraftvoll ab und mit gesenktem Kopf auf ihn zukam. Doch dieses Mal ließ Kalem es nicht zu einem direkten Zusammenstoß kommen. Panflam bereitete seine Kampfattacke vor, dass er sie in dem Moment, wenn sein Gegner nah genug ist, ihn gegen den Kopf schlagen kann. Beide Pokémon erlitten beim Aufprall von Faust und Kopf Schaden, dass beide schwer am schwanken waren. Kalem wusste, dass Roy nicht noch so eine Attacke aushalten würde. Als Veit erneut mit Kopfnuss angreifen wollte, kam dem Jungen eine Idee. Das Fossil-Pokémon ist langsamer bei dem neuen Angriffsversuch, was Trainer und Pokémon bemerkten. Kalem koordinierte Panflam an Steigerungshieb auf den Boden einzusetzen. So krachte Koknodon nicht gegen den Feueraffen, sondern gegen eine sich gelöste Bodenplatte. „Das ist unsere Chance! Los, Roy!“ „Pan..FLAM!“, ließ es sein Kampfschrei raus und verpasste seinem Gegner den letzten Schlag. Bewusstlos kippte das Pokémon um und war regungslos. „Koknodon kann nicht mehr weiterkämpfen! Panflam hat gewonnen! Und somit geht der Sieg an Herausforderer Kalem!“ Paula und Sophie jubelten so laut sie konnten und klatschten euphorisch. Kalem ging zu seinem Pokémon und klatschte mit ihm ab: „Gut gemacht, Partner.“ Da Panflam sich gerade noch so auf den Beinen halten konnte, nahm er ihn auf die Schulter und schritt mit immer noch klopfenden Herzen in die Feldmitte. Er wollte gemeinsam mit seinem Pokémon den Orden entgegennehmen. Veit nahm eine schmale Schatulle von seinem Mitarbeiter entgegen und öffnete diese. Es offenbarte sich der Orden. „Das ist der Kohleorden. Er ist ein Zeichen meiner Anerkennung deiner Stärke. Da er dein Erster ist, kann man sagen, dass er der Grundstein für die restlichen Orden ist. Du und Panflam habt ihn mehr als verdient. Ihr habt euch gegen das schwerste Gestein gestellt und seid siegreich aus dem Kampf gegangen. Hier..“, verkündete der Arenaleiter und hielt dem Trainer die Schatulle hin, damit er den Orden entgegennehmen konnte. Kalem hielt den Orden mit stolzer Brust hoch, damit die anderen ihn in seiner Hand sahen. Abermals klatschten sie. Sie waren so glücklich für ihn, insbesondere Paula. Sie durfte zusehen, wie stark er doch war und all das Potenzial, was in ihm schlummerte. Freudestrahlend lächelte sie zu ihm, welches er mit einem Grinsen erwiderte.
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